Dienstag, 21. März 2017

DRK Bereitschaft Reutlingen: Eine Übung vor 66 Jahren

 In einer Großübung, die die Bereitsschaft Reutlingen des Deutschen Roten Kreuzes von Sankt Johann nach Kleinengstingen führte probten die Helfer ihre Fähigkeiten. Nicht nur die Fahrzeuge muten einem heute seltsam an, auch die Uniformen strahlen den Charme der Nachkriegszeit aus.



















Bildertanz-Quelle:DRK Ortsgruppe Reutlingen

Sonntag, 19. März 2017

Erinnerungen an die Büschelesbahn...




... deren Anfangs-Geschichte nun auch schon mehr als 100 Jahre zurückliegt. Am 1. November 1899 hatte die Dampfstraßenbahn ihren Betrieb zwischen Eningen unter Achalm und Reutlingen aufgenommen. Initiatoren waren die Eninger, deren Krämer und Hausierer von der Achalm aus mit Wollwaren und Stoffen überall in Süddeutschland und im anrainenden Ausland unterwegs waren und in der Lokalbahn eine Anbindung an die große weite Welt sahen: Denn die Endstation auf der anderen Seite war der Hauptbahnhof in Reutlingen, der seit 1859 für die Industrialisierung und den neuen Wohlstand der alten Reichsstadt stand. Und um den Anschluss nicht zu verlieren brauchten die Eninger dringend einen Schienenweg. Alle Bemühungen zuvor, neue Eisenbahnlinien - wie eine Echaztalbahn - durch das Dorf am Fuße der Achalm zu leiten, waren gescheitert. Der Umweg über Eningen war den Planern zu weit. Als Ausgleich sollte 1871 eine Pferdebahn zum heutigen Südbahnhof führen. Keine Idee, die den Eningern gefiel. So schlugen sie 1875/76 in einer Denkschrift  vor, eine Verbindung von Reutlingen über Eningen zu errichten - als Teilstück einer strategischen Eisenbahnlinie zwischen Straßburg und Ulm. Aber daraus wird nichts. Selbst die 1887/1888 erneuerten Pläne einer Echaztalbahn hinauf auf die Alb ignorieren den Umweg über Eningen. Die Wünsche der Gemeinde werden 1889 abgelehnt, zumal die anderen Gemeinden sich ebenfalls negativ dazu äußern. Eningen ist isoliert. Die Bürger sind stinksauer. Und als dann die neue Linie 1892 in Betrieb genommen wird, findet auf dem Südbahnhof, der ja zu Eningen gehört, aber 2,5 Kilometer von der Ortsmitte entfernt ist, kein großer Empfang statt. Lediglich der Pfarrer und sieben Herren begrüßen die Ankunft des Sonderzuges.
Aber die Eninger geben nicht auf. Vor 120 Jahren, 1895, entwerfen sie eine neue Denkschrift, in der sie vorschlagen, eine eigene Dampfstraßenbahn nicht nur bis zum Anschluss Südbahnhof zu bauen, sondern gleich bis in die Innenstadt Reutlingens, bis zur Endstation am Listplatz. Denn Eningen war nach der Industrialisierung zu einer Arbeiterwohngemeinde geworden. 500 Arbeiter kamen täglich von Eningen nach Reutlingen - und das waren alles potentielle Fahrgäste. Mit diesem Konzept glaubten die Eninger würden sie Bauunternehmen gewinnen können, die das Projekt realisieren würden.
So kam es denn auch. Erbauer wird der Ingenieur Hermann Ritter von Schwindt, der bereits mehrere Linien errichtet hat. Zwar zögert die Stadt Reutlingen noch ein wenig herum mit dem Beginn der Bauarbeiten, duldet aber schon einmal 1893 die notwenigen Vermessungsarbeiten. Mit den Bauarbeiten können die Eninger aber erst 1898 beginnen. Ärger gibt es immer wieder beim Grunderwerb. Besonders die Reutlinger Weitgärtner, die an der späteren Haltestelle Spitzwiesen auf Eninger Gemarkung ihr Gütle haben, wollen nicht Grund und Boden so einfach hergeben. Aber auch diese Schwierigkeiten werden gemeistert. Im Februar 1899 können dann die Arbeiter endlich mit der Gleislegung beginnen. Noch im selben Jahr soll schließlich die Linie eröffnet werden.
Doch die Gemeinde Eningen hat dem Ingenieur den Kredit gesperrt, weil dieser noch nicht sämtliche Gleiszugänge der Betriebe hergestellt hat. Am 15. September lässt Schwind die Eröffnungsparty platzen.
Doch schließlich ist es dann am 1. November 1899 soweit. Der Zug mit einer Spurweite von einem Meter tuckert von nun an stündlich zwischen der Stadt und dem Dorf, vom Listplatz durch die Gartenstraße zum Burgplatz, von dort aus durch die Albstraße bis zum Südbahnhof, der bereits auf Eninger Gebiet liegt. Schließlich endet der Zug in Eningen
Der erste Zug geht morgens um 5.35 Uhr in Eningen ab, der letzte abends um 21.35 Uhr. 20 Pfennig kostet die Fahrt über die 4,8 Kilometer lange Strecke, was aber - vor allem als Wochenkarte - den Arbeitern im Verhältnis zu ihren Lohn zu teuer ist. Es kommt schon 1899 zu Protesten. Die Bahn wird so wenig wie möglich genutzt. Bis zu fünf Personenwagen sind erlaubt, doch normalerweise genügen zwei bis drei Wagen. Später, ab 1908, dürfen sogar neun Wagen angehängt werden - mit dem Ergebnis, dass bei der Aufwärtsfahrt in Richtung Eningen zwei Lokomotiven vorgespannt werden.
Das Bähnle transportiert nicht nur Menschen, sondern ab 1900 auch Material. Sogar die Post nimmt die Dienste des neuen Verkehrsmittels in Anspruch. Weil über das Bähnle die Öfen der Reutlinger Hausfrauen mit Reisigbüschel aus Eningen versorgt werden, bekommt das Gefährt den Spitznamen "Büschelesbahn". Doch das "Bähnle" erleidet das Schicksal aller "öffentlichen" Verkehrsmittel. Es kommt aus den roten Zahlen nicht heraus, obwohl es Pläne gab, das Netz der dampfbetriebenen Bahn auszuweiten. Als jedoch die Idee einer Elektrischen Straßenbahn aufkommen, ist das Schicksal des Büschelesbähnle besiegelt.

Bildertanz-Quelle:

Samstag, 18. März 2017

Die Heinzelmädchen und die Tonnen-Trommler - ein kleines Kunst-Stück in der Planie


Bevor das Reutlinger Theater Die Tonne in ihr neues Spiegel-Domizil umzieht, haben sich die Akteure mit der Geschichte ihres virtuellen Gastspielgebers befasst - mit der Firma Heinzelmann, dem Textilunternehmen, das Mode für die Welt zu machen suchte und nach rund 100 Jahren 1990 aufgab. Fast 15 Jahre lang residierte dann Die Tonne hier. Das Abschiedsgeschenk, das die Tonne nun den Heinzelmännchen macht, ist ein faszinierendes Kunst-Stück. Im ersten Teil, den wir auszugsweise filmen durften, ist es ein Rundgang durch das alte Industrie-Gebäude, das nun unter Denkmalschutz steht. Dessen Funktionen wurden auf liebevolle Weise künstlerisch verfremdet. Da ist der Umkleideraum, der einen zurückführt in die Zeit der Avantgarde der sechziger Jahre. Da ist das Schwimmbad, das einen entschwirren lässt in eine Welt der Leichtigkeit und der Schwere, da ist die Welt der Modemacher und der Arbeiter. Und da ist - am Ende unseres Films - die Kantine, die hier auch Cantare heißen könnte. Aber sehen Sie selbst - und nich besser: besuchen Sie das Theaterstück, das nämlich im Anschluss an den Rundgang folgt. Mit den Bildertanz-Freunden Werner Früh und Roland Sedelmeier, der das alles für möglich gemacht hat, war ich in diesem Stück - und wir drei von der Bildertanzstelle waren einfach begeisert. Nicht etwa, weil es perfekt ist, sondern unglaublich authentisch. Irgendwie ein echtes Stück Reutlingen. Einfach ehrlich. Hoffentlich können sich dies die Macher bewahren, wenn sie nun von dem schäbigen Ambiente der Planie 22 in das Spiegel-Kabinett ihrer neuen Tonne umziehen. Wir wünschen es uns jedenfalls.

Die Aufnahmen entstanden spontan. Ohne Vorbereitung. Ich hoffe, sie geben trotzdem annähe(r)nd das wider, was die "Heinzelmädchen" - die Darsteller sind bis auf die beidem "Tonnen-Trommler" alle weiblich - zum Ausdruck bringen wollten. Das weitere Schicksal des denkmalgeschützten Heinzelmann-Gebäudes ist nicht entschieden. Ideen braucht die Stadt, die Eigentümerin des Geländes.

Raimund Vollmer



Bildertanz-Quelle:Raimund Vollmer

Freitag, 17. März 2017

Dachansichten: Aufgenommen von der Parkfläche des Media-Marktes

Unter den Linden
Das Postgebäude: Ihm und zu ihm wird das Stuttgarter Tor die Aussicht nehmen. Aber hat es überhaupt eine Aussicht? Wird es vielleicht auch ersetzt durch ein Hochhaus?
Achalm - von Hochhaus verdeckt

 Gemischtbauweise
Bildertanz-Quelle:RV

Mittwoch, 15. März 2017

Die Macht der Räte und die Ohnmacht der Vernunft...




Eine unzeitgemäße Betrachtung eines Bezirksgemeinderates/ Ein Kommentar von Raimund Vollmer

1944: "Es ist nicht schwer, der großen Masse das selbständige Denken abzugewöhnen. Aber auch die Minderheit, die sich eine Neigung für Kritik bewahrt, muss zum Schweigen gebracht werden."

Friedrich von Hayek, Nobelpreisträger, in seinem Buch "Wege zur Knechtschaft"
Eigentlich wollten wir ja nur über Vernunft und Unvernunft des Beschlussvorschlags zur Wohnungsbaupolitik diskutieren. So war unsere Annahme, als wir im Februar der Einladung der CDU an die Bezirksgemeinderäte folgten und uns im kleinen Sitzungssaal des weißen Rathauses trafen. Und irgendwie gingen wir nach zwei Stunden mit dem Eindruck nach Hause, dass es schon ganz sinnvoll sei, wenn wir - die Bezirksgemeinderäte - zu der Politik im Weißen Rathaus gefragt werden würden. Nicht nur bei einer informellen Veranstaltung, sondern auch offiziell. In unserem Gremium. Mit dem Blick für unseren Teilort, aber auch fürs Ganze.
Ich bin jetzt im achten Jahr als Bezirksgemeinderat dabei und hatte noch nie den Eindruck, aber auch nicht für einen einzigen Augenblick, dass wir bei allen Themen, die das Große und Ganze mit dem Lokalen & Banalen verbanden, uns gegen die Interessen der Stadt gewandt haben. Im Gegenteil: wir haben uns im Rahmen unserer kleinen Möglichkeiten bemüht, das Große und Ganze zu wahren, weil im Rathaus mitunter das Lokale & Banale übersehen wurde. Unsere Sicht war immer die von unten nach oben - und nicht nur die von unten auf unten. Unsere Beschlüsse, von denen wir wussten, dass sie ja letztlich doch nur eine beratende Bedeutung haben, waren immer getragen in dem Bewusstsein, dass wir beim Amtsantritt einen Eid auf das Wohl Reutlingens abgelegt hatten, auf das Wohl der gesamten Stadt.Und insofern waren wir stets konstruktiv, aber nicht opportunistisch.
In dieser Beziehung unterscheidet sich unsere Verpflichtung und unser Handeln in keiner Weise von den Eiden, die unsere großen Kollegen und Kolleginnen aus dem Stadtrat geleistet haben. Wenn allerdings uns - expressis verbis - in einer Sitzung des Rates unterstellt wird, dass wir ja letztlich nur Kirchturmpolitik machen, dann ist das nicht nur arrogant (was meistens ja eine Funktion von Ignoranz ist), sondern auch irgendwie ein Eigentor. Denn unser Stadtparlament besteht - wie Landtag und Bundestag - aus Fraktionen, die dazu neigen, ihre Stimmen geschlossen abzugeben. Der Begriff Fraktion kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Bruchteil (fractio).
Wenn wir, die Bezirksgemeinderäte, einen Ortsteil vertreten, dann vertreten die im Stadtrat präsenten Parteien nur einen Bruchteil. Aber da geht man einfach drüber hinweg. Stattdessen darf man heute im GEA lesen: "Wenn jeder seine partikularen Interessen vertritt, dann kommen wir im Ganzen nicht weiter", wird Jürgen Fuchs, Fraktionsvorsitzender der Freien Wählern zitiert. Der Satz zeigt ein seltsam verkürztes Denken. Woher nimmt Fuchs die Gewissheit, dass wir, die Ortschaftsräte, nur partikulare Interessen vertreten? Wenn das stimmt, dann gilt das nicht minder für die Fraktionen - unabhängig davon, dass unsere Wahrnehmung immer gebrochen ist. Eine totale Sicht wäre ihrem Anspruch nach wohl auch totalitär.
Es ist also ein Satz, der gefährlich ist, weil er den Grundsatz der Demokratie aushebelt: Gewaltentrennung - also der Bruch des Totalen - ist deren Urprinzip. Ohne diese Trennung kann sich keine Demokratie Demokratie nennen. Wir haben eben nicht die unter dem Vorwand des Gemeinwohls gleichgeschalteten Gewalten, sondern deren sehr bewusste Trennung. Die Sicht der Exekutive ist getrennt von der der Legislative und die wiederum getrennt von der der Jurisdiktion. So ist das in einer Demokratie. Und damit fahren wir gut.
Sie ist das Geniale, das uns das Urvertrauen ins Recht, in den Staat und in die Politik anbietet und gaewährleistet. Demokratie herrscht selbst dann, wenn nur 24 Prozent der wahlberechtigten Bürger zur Wahl ihrer Oberbürgermeisterin gehen. Niemand, auch nicht die Nichtwähler, die eine absolute Mehrheit stellten,  bezweifelt, dass Frau Barbara Bosch 2011 zu Recht gewählt worden ist. Niemand wird ihr unterstellen, dass sie nicht das Große und Ganze im Blick hat. Dabei ist sie nur von einer Minderheit gewählt worden. Bei den Kommunalwahlen, denen die Stadträte 2014 ihr Amt zu verdanken haben, kamen die meisten Wähler aus den Bezirken, nicht aus der Kernstadt. Gerade dort, wo das Partikulare doch offensichtlich im Vordergrund zu sein scheint, interessiert man sich - das zeigt die Wahlbeteiligung - am stärksten für das Gesamte. Man geht zur Wahl.
Auch die rund 7000 Freunde des Bildertanzes, die allein auf Facebook unsere Beiträge abonniert haben, zeigen mit ihren Kommentaren, wie sehr ihnen die Gesamtstadt am Herzen liegt, ohne deshalb den Sinn fürs Detail zu verlieren. In ihrer Kritik steckt stets eine große Liebe zu dieser Stadt.
Wir, die Bezirksgemeinderäte, wissen um unsere allenfalls beratende Funktion. Wir stehen dem großen Rat gerne mit unserem Rat zur Seite. Wir wollen aber nicht nur informiert werden, wir sind nicht nur Informationsempfänger. Wir haben uns nicht der Wahl gestellt, damit wir uns als verlängertes Sprach-Organ der Stadträte wähnen dürfen. Wir sagen nicht, dass wir mitentscheiden wollen, sondern wir wollen mitreden. Und zwar Kraft der uns von den Wählern aufgegebenen Autorität.
Deshalb geben wir unserem Rat, unserer Information, manchmal die Autorität eines Beschlusses - nicht, weil wir die Macht der Räte damit unterlaufen wollen, sondern damit - im Sinne des Aufklärers Immanuel Kant - die Maxime unseres Wollens eingehen kann in eine allgemeine Beschlusslage. Das ist ein sehr, sehr sensibles Unterfangen, getragen von dem selben Verantwortungsbewusstsein, das wir unseren Stadträten konzedieren. Wir wissen, dass wir nicht entscheiden. Wir entscheiden aber, was wir zu den anstehenden und uns betreffenden Themen sagen wollen. Und das machen wir in unseren Sitzungen, das kann nicht nur durch Infoveranstaltungen der Stadt alibisiert werden. Wir nehmen uns das Recht heraus, jederzeit über alles reden zu dürfen - auch und gerade zum Schutz und Nutzen des Großen und Ganzen.
Der Artikel im GEA aber vermittelt den Eindruck, dass wir mit unseren Ratschlägen nicht das Großdenken der Stadträte stören dürfen. Diese deutliche Abgrenzung, derzufolge wir so viel zu sagen haben, wie es den Räten gefällt, ist ein kleiner, aber auch gefährlicher Schritt auf dem Weg in die Zeit vor der Aufklärung, also jener Epoche großer Denker, denen wir alles zu verdanken haben, was wir an Wohlstand und Freiheit erreicht haben.  
Man kann es auch einfach sagen: Was da im GEA an Aussagen steht, ist "Anmaßung von Wissen". So nannte es ein  Mann, der mit seinem 1944 verfassten Werk "Wege zur Knechtschaft" eine ganze Generation von Politikern prägte, in dem er sie den klugen Umgang mit der Macht lehrte. Friedrich von Hayek, der 1974 den Wirtschaftsnobelpreis bekam, warnte dabei nachdrücklich vor der Tendenz, im Namen des Großen und Ganzen jegliche Form der Kritik nicht nur zu unterdrücken, sondern gar als Sabotage zu klassifizieren und damit als strafwürdig anzusehen. 
Natürlich sind wir weit und breit von einer solchen Entwicklung entfernt. Auch deshalb, weil wir unsere Meinung sagen, ob sie nun gefällt oder nicht.

Dienstag, 14. März 2017

Mit Dimitri dem Reutlinger Frühling auf der Spur

 Baustelle Betonne
 Knospen, Knospen, Häuschen


 Die Blümelein, sie schaffen...

Sonnendurchflutet
Durch-Schnitt
Sonnenblitzblank
 Erpel-Jagd
Wer hatte Oberwasser?
 Brückenlage

 Hinaus, hinauf
Sonnen-Blume?
So zart, so rosa


 Im Hechtsprung
Auf Stelzen
Durch-Blick
Bildertanz-Quelle:Dimitri Drofisch

Samstag, 11. März 2017

Mit uns in den Bildertanz: The Jitterbug Bites (Ein Prototyp)



Wenn am 23. September 2017 der Kukturnachtsamstag über Reutlingen hinwegrockt und -rollt, dann ist der BILDERTANZ mitten im Zentrum der Stadt, im Spitalhof am Marktplatz, voll dabei. Zum ersten Mal in unserer nun 13jährigen Geschichte werden dabei Bilder, Livemusik und Tanz aufeinandertreffen. Wir springen zurück mit den Jitterbug Bites in die Zeit der 50er Jahre, die begeistert sind von dieser geballten Kulturmacht in der Kulturnacht. Einen kleinen Vorgeschmack auf diesen Abend, zu denen noch die Beatles-Band "Soon Retired" und as Cabaret "Pettycoats und Pomade" kommen wird. Darüber werden wir hier auch noch berichten. Jetzt einfach mal einen Prototyp zum Hineinhören und Hineinsehen in eine Zeit, deren Welt wir irgendwie in Ordnung wähnen, obwohl wir natürlich wissen, dass sie es nicht war. Raimund Vollmer
Bildertanz-Quelle:Raimund Vollmer

Stuttgart (19)21


Bildertanz-Quelle:Friedrich Fingerle