Sonntag, 11. Januar 2009

Rommelsbach: Württemberger Straße vor 40 Jahren


Markant auch im Hintergrund: Kirche und Rathaus. Und während Sie über dieses Bild nachgrübeln, in dem rechts zwar noch die Straßenbahngleise liegen, aber keine Bahn zu sehen ist, sollten Sie vielleicht mal den einen oder anderen Freund/Freundin auffordern, sich an unserer kleinen Umfrage zu beteiligen. Es ist alles absolut anonym, auch für Mr. Bildertanz. Sie können nur nicht zweimal am selben Rechner abstimmen. Denn wir wollen ja keine Wahlfälschung betreiben.
Foto: Sammlung Georg Leitenberger, Rommelsbach

Samstag, 10. Januar 2009

Drei Tage war der Blogger krank,

... nun schreibt er wieder, Gott sei Dank. Ab morgen ist Mr. Bildertanz wieder on. Eine schlimme Grippe war der richtige Einstieg in ein Jahr, das nur noch besser werden kann.

Freitag, 2. Januar 2009

Wannweil: Neujahrsgruß vom Altbürgermeister Rüdiger Scherret

Offensichtlich noch immer ganz begeistert vom BILDERTANZ 2008 ist Wannweils Altbürgermeister Rüdiger Scherret, der 2008 seinen 70. Geburtstag feierte - mit filmischer Unterstützung durch das Team Bildertanz. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Postkarte. Alles Gute auch Ihnen, lieber Herr Scherret, im neuen Jahr.
Ihr Team Bildertanz

Donnerstag, 1. Januar 2009

Blick nach Mittelstadt vor mehr als 70 Jahren

Gleichsam als Willkommensgruß an unsere neuen Bildertanz-Freunde aus Mittelstadt präsentieren wir einen kleinen Leckerbissen: Ein Luftbild von 1935. Wetten, dass Dirk Glück uns einiges zu dem Bild sagen kann?
Bildertanz-Quelle: Ulli Wolf, Lichtenstein

Montag, 29. Dezember 2008

Gönningen: Rudolf Diegel ist tot

Im August 2008 interviewten Bezirksbürgermeister Paul Ackermann und Raimund Vollmer Gönningens Altbürgermeister Rudolf Diegel. Hier eine kleine Sequenz, in der der gebürtige Wannweiler erzählt, warum er in Gönningen geblieben ist - obwohl ihm Anfang der Sinn nach Höherem gestanden hat. Mit Rudolf Diegel, der am 27. Dezember 2008 verstarb, verliert Gönningen ein Original.

Mittelstadt ist nun auch mit dem Bildertanz verlinkt

Es war purer Zufall, dass Mr. Bildertanz an diesem Tag nach zwölf Jahren Email-Präsenz im Netz erstmals in einen Ordner hineinschaute, in dem Mails landen, die der Provider automatisch unter Spam-Verdacht hat. Vielleicht lag es am Nachnamen von Dirk Glück, das der Netzbetreiber meinte, hier wird um Sylvester herum mit diesem Namen viel Schabernack und Abzocke getrieben. Aber hier hieß jemand wirklich so - und fragte an, ob er als Internet-Chronist von Mittelstadt nicht mit dem Bildertanz kooperieren könne. Ein paar Minuten später waren beide Internet-Auftritte miteinander verlinkt.
http://www.mittelstadt.info/

Samstag, 20. Dezember 2008

Lichtenstein: Mr. Bildertanz ist nun Mitglied im Geschichtsverein

Fast vier Jahre hat es gedauert, bis endlich der Mitgliedsantrag unterschrieben worden war. Immer war irgendetwas dazwischen gekommen. Doch gestern Abend, der Geschichts- und Heimatverein Lichtenstein hatte zu einer kleinen internen Weihnachtsfeier eingeladen, wurde Mr. Bildertanz mit dem Mitgliedsantrag konfrontiert. Ohne Kommentar durch den Vorsitzenden Werner Vöhringer. Die Unterschrift ist geleistet.
Es war eine schöne Runde. Ergänzung folgt.

Samstag, 13. Dezember 2008

Volleyballer des SV Wannweil: Jubel um Bildertanz

Bei der Weihnachtsfeier der Volleyball-Abteilung des SV Wannweil gab es gestern im Vereinsheim nur Jubel:
- zum einen darüber, dass man als Tabellenerster in die Winterpause geht - mit 16 zu 0 Punkten, während der Saision haben sie nur einen einzigen Satz verloren.
- zum anderen freuten sich die rund 30 Volleyballer über einen kleinen Film, den Mr. Bildertanz über sie gedreht. Da wurde viel gelacht, gegrölt und gejubelt.
Den Film wollten sie gleich zweimal sehen. Viel Spaß machte ihnen auch das Quiz im Stil von "Der große Preis", wie wir ihn bei den Mitgliederversammlungen der Volksbank aufgeführt hatten. Auf jeden Fall wurde beschlossen, im Frühjahr 2009 eine Parie Beach-Volleyball zu filmen - gegen den anderen Wannweiler Volleyballverein: TD Holen. Die müssen wir jetzt nur noch darüber informieren. Das wird ein Riesengaudi.

Freitag, 12. Dezember 2008

1940er: Blick auf Reutlingen


Aus den vierziger Jahren stammt dieses Foto von Walter Hinger aus Lichtenstein. Ein Blick auf Reutlingen mit Gartentor, Marienkirche und im Hintergrund die Achalm.
Nein, die Achalm ist es nicht, sondern der Georgenberg, merkt in einem Kommentar ein Leser zu Recht an.
DANKE

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Am Südbahnhof: Als die Straßenbahn ganz alt aussah


Bildertanz-Quelle: Familie Blank-Vollmer
In der Fotokiste seiner Familie fand Mister Bildertanz dieses Foto, das ein Dreigestirn aus Achalm, Südbahnhof und Straßenbahn zeigt. Vermutlich stammt es aus den fünfziger Jahren, wobei der Zustand der Grünen auch auf ein älteres Datum verweisen könnte.

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Blog für Lichtenstein eingerichtet: Jetzt ist der Geschichtsverein "on"

Unter der Adresse http://gv-lichtenstein.blogspot.com/ ist nun auch der Geschichtsverein Lichtenstein als Blog vertreten. Jetzt hoffen wir, dass Werner Vöhringer, Günther Frick und Rainer Hipp bald dazustoßen und die Initiative übernehmen.

Click zurück nach vorn: Die achtziger Jahre

"Die Idee zum Kochen per Mikrowelle stammt aus den letzten Jahren des Zweiten Weltkrieges, die Magnetbandaufzeichnung von Bewegtbildern wurde schon 1954 in ein Produkt gegossen, und die Faserverstärkung von Kunststoffen ist ein ganz alter Hut. Viele der 'Erfolgsprodukte', die das Image der achtziger Jahre als eines Jahrzehnts der großen Innovationen geprägt haben, sind gar nicht so neu gewesen. Richtigt ist aber, dass der Technologie-Rausch der ablaufenden Dekade ihnen den Durchbruch bescherte."
DIE WELT, 4.1.1990: "Die Achtziger - Eine Dekade im digitalen Technologie-Rausch"

Dienstag, 9. Dezember 2008

Die fünfziger Jahre: Das Goggomobil

Elmar Heymann aus Reutlingen (im Foto rechts) gab uns dieses schöne Foto. Platz ist auch im kleinsten Goggomobil, und wenn es nur im Kofferraum ist.

Werner Früh empfiehlt hier auch folgenden Link:

http://picasaweb.google.de/lh/photo/

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Familie Freining: Einscannen der Fotos



Wunderbare Familienfotos besitzt nach wie vor die Familie Freining aus Oferdingen. Kurz vor den Mitgliederversammlungen der Volksbank Reutlingen hatte Ingrid Freining (geb. Dittmar) ein Riesenpaket an Aufnahmen Mr. Bildertanz zur Verfügung gestellt. In den Wirren auch der letzten Tage kam er erst jetzt dazu, das Paket zu öffnen. Wieder einmal ein Blick in eine Familiengeschichte. Die Dittmar/Freinings hatten bereits beim Bildertanz der fünfziger Jahre, 2006, mit Prachtfotos zum Gelingen beigetragen. Hier ein Foto aus dem Repertoire.

Familie Dittmar vor dem Reutlinger Lindenbrunnen. Foto: Dittmar/Freining

Mittwoch, 26. November 2008

Bekleidungsgeschäft Pauler in Orschel-Hagen schließt


Von Anfang an unterstützte die Familie Pauler aus Altenburg mit tollen Fotos aus den fünfziger Jahren den BILDERTANZ. Christa Pauler betreibt seit 1966 ein Textilgeschäft in Orschel-Hagen. Nun wird das Geschäft nach mehr als 40 Jahren geschlossen. So berichtet heute der Reutlinger General Anzeiger. Grund genug für Mr. Bildertanz seine Filmkamera zu rüsten und nach Orschel-Hagen zu brausen. Denn schon lange hatte er versprochen, das Geschäft zu filmen - und irgendwie hatte sich in seinem Kopf die Meinung verhakt, dass heute der letzte Tag des Räumngsverkaufs sei. Doch bis Ende des Jahres ist das Geschäft in der Einkaufspassage in Orschel-Hagen noch geöffnet.

Trotzdem: Die ersten Filmaufnahmen sind gemacht. Meine Ehemann Pauler: "Ab Januar haben wir dann auch Zeit für den BILDERTANZ, dann kommen wir als Kunde der Volksbank auch zu den Mitgliederversammlungen."

Donnerstag, 20. November 2008

Schneewarnung für den Bildertanz: Sommer auf dem Bildschirm

Am Samstag, 29. November 2008, wird wieder einmal zum Bildertanz nach Häslach eingeladen. Der Kulturgüterverein feiert nachmittags das 50jährige Bestehen der Römerwegschule in der Turmgaststätte. Und weil Bildertanz und Kulturgüterverein im Sommer die Aktionen rund um die Schule eifrig fotografiert und gefilmt haben, wird momentan dazu eine Multimediaschau zusammengestellt. Daran bis jetzt gearbeitet. Doch angesichts der Wetterwende in Richtung Schneegestöber kamen die Arbeiten heute nur schleppend voran.
Rolfs Eninger Kalender wurde heute in der Presse sehr schön gewürdigt. (Siehe Meldung von gestern)

Mittwoch, 19. November 2008

Rolf Hespeler und sein 25. Kalender: Berühmte Eninger

Gestern Abend (aus irgendeinem Grund, den keiner kennt, muss man Abend jetzt groß schreiben) trafen sich rund 30 Eninger im Haus der Naturfreunde. Rolf Hespeler präsentierte seinen 25. Kalender über Eningen, Alt-Eningen und seine ewig jungen Eninger. Diesmal hatte er sich etwas ganz besonderes (schreibt man das nun groß oder klein) vorgenommen und zwölf berühmte Eninger (oder solche, die durch Eningen berühmt oder geprägt wurden) auf seinem Kalender verewigt. Denn dass dessen Lebensdauer länger hält als nur 2009 ist gewiss. Rolfs Werke, die er gemeinsam mit der Orts-SPD und dem Geschichts-und Heimatverein herausbringt, sind einfach Sammlerstücke. Wir werden seinje Kalender hier noch ganz besonders würdigen. Auf jeden Fall war es eine sehr gelungene Präsentation, auch wenn jede der Personen, die in die Hall of Fame des Kalenders aufgenommen wurden, es wert gewesen wären, "ihnen jeweils einen ganzen Abend zu widmen", meint Rolf-
Am Freitagabend (hier schreibt man abend klein, weil er zum Freitag gehört, während - siehe oben - Abend nicht zu gestern gehört) kommt er nach Altenburg zu Mister Bildertanz. Es gilt, neue Pläne zu schmieden. Für 2009. Hoffentlich bringt Rolf dazu auch seinen Kalender mit...

Montag, 17. November 2008

Scan-Arbeiten: Rund 60.000 Dokumente in der Bildertanz-Datenbank

Jetzt beginnt wieder der Alltag beim BILDERTANZ. Das heißt: Einscannen, bearbeiten, ordnen der Fotos, Dias und Dokumente. Heute waren vor allem Materiallien aus Walddorfhäslach und aus Rommelsbach an der Reihe. Vor allem die Dokumentation zur Eingemeindung in Rommelsbach von Hermann Beck muss endlich in den elektronischen Speicher. Insgesamt sind jetzt aus dem Großraum Reutlingen rund 60.000 Dokumente in der "Datenbank". Sie sind Teil einer zeitgeschichtlichen Dokumentation, die bis in die 50er Jahre zurückreicht und rund 250.000 elektronisch erfasste Objekte umfasst.

Sonntag, 16. November 2008

Volles Haus bei der Firma Hipp in Wannweil: Wann gegen Weil




Eklat beim "Grossen Preis": Vorwurf der Schiebung lässt Mr. Bildertanz kalt
Ständig mussten Achim Frank und seine Familie neue Stühle herbeischaffen. Immer mehr Leute kamen, um den BILDERTANZ-Kehraus in Wannweils letzter Textilfabrik zu erleben. Voller Ungeduld warteten fünf Volleyballspieler/innen des SV Wannweils darauf, dass endlich ihr Film gezeigt werden würde. Immnerhin hatten sie heute, an diesem Samstag, 15.11.2008, die Tabellenspitze erfolgreich verteidigt und nun sollte ihr Lied zum Film kommen: "We are the champions". Doch sie mussten bis fast 22.00 Uhr warten, bis die Drei-Minuten-Sequenz über die Leinwand ballerte. Soviel Geduld waren die vom schnellen Erfolg verwöhnten Volleyballer nicht mehr gewohnt. Nicht ihr Können, aber ihr Wissen stellten sie unter Beweis, als der große Preis über die von Heike (Quandt) und Winfried (Hörmann) geleitete Quizrunde ging. In Abänderung zu früheren Versionen hieß es diesmal Publikum gegen Publikum. Der Zuschauerraum war zweigeteilt - Wann spielte gegen Weil. Und das Ergebnis war ein hauchdünner Sieg für die von Winfried moderierte Weil-Hälfte. Aber daran war die Wann-Seite, zu denen auch die Volleyballer gehörten, zum Teil selbst schuld. Sie hatten selbst eine Frage richtig beantwortet, die eigentlich an die Gegenseite gerichtet war. Der Punkt ging also an die Weiler, während die Wanner zugegebenermaßen stark benachteiligt wurden, weil Mister Bildertanz hemmungslos Partei für die Weiler ergriffen hatte. (Als Vorbereiter der Fragen, die sich auf eine Zeittafel von Schreinermeister Ott stützten, kannte er als einziger alle Antworten.) Der Grund für diese "Schiebung" (Heike): Die Wanner waren derart überlegen, dass es nach drei Runden hoffnungslos schlecht aussah für die Weiler.
Gefragt wurde übrigens danach, woraus denn der große Preis bestünde, was als Belohnung lockte. Zum Glück fiel Mister Bildertanz eine Preisverleihung ein, die er beim 60. Geburtstag seines Altenburger Freundes Jürgen Reich miterlebt hatte. "Der Sieger darf als erster den Kanon von Bruder Jakob anstimmen, der zweite..." Mehr brauchte er nicht mehr zu sagen. Niemand wollte singen an diesem Abend in der bis auf den letzten Platz besetzten Fabrikhalle.
Knapp achtzig Wannweiler waren gekommen, richtig glücklich gingen sie heim. Immerhinn hatten sie Filme von den Dorffesten 1979 und 2008 erlebt, Weihnachten in den fünfziger Jahrne bei der Familie Lude mitgefeiert, die Kindheit von Achim Frank genossen, Dorfszenen rund den Harrer-Brunnen in der Dorfstraße beobachtet - und in den siebziger Jahren ein paar Abbruchkommandos begleitet. Vollgepackt war dieser Abend, den Bürgermeisterin Anette Rösch eröffnet hatte. Dass alles gut funktionierte, dafür hatte Hauptamtsleiter Volker Stenmaier und sein Toningenieur Sohn Julian gesorgt. Dieter Ludäschers Fleischküchle waren eine Wucht und gingen weg wie die Semmeln, in die sie hineingestopft worden waren. Natürlich waren die Gastgeber - Familie Frank - vollauf zufrieden mit dieser Veranstaltung. "Nächstes Jahr machen wir wieder mit." Na klar, zumal die Wannweiler ankündigten, dass sie ja auch noch tolles Filmmaterial in ihren Schubladen hätten. Da freut sich vor allem Kassier Botho Walldorf, der bekannte Dorfhistoriker. An ihm geht keiner vorbei, ohne freiwillig den Eintrittspreis von immerhin zwei Euro pro Person oder drei Euro pro Familie zu bezahlen...
Fotos: Volker und Julian Steinmaier

Freitag, 14. November 2008

Alles vorbereitet: Besuch vor Ort in Wannweil

Die Leinwand steht, die Technik funktioniert, der Ton ist perfekt - Dank Julian, dem Sohn von Volker Steinmaier. Ansonsten freut sich die Familie Frank, die Wannweiler morgen in ihren Betriebsräumen (Firma Hipp - Die Masche) begrüßen zu können. Beim Bildertanz-Kehraus. Mit Filmen zum Entspannen und dem härtesten Wannweil-Quizz aller Zeiten. Präsentiert von Heike Quandt und Winfried-Hörmann. Dazwischen gibt's Fleischküchle von Dieter Ludäscher.

Donnerstag, 13. November 2008

Wannweil: Der zweite Teil der Show fast fertig...

Da ist natürlich das Dorffest in unmittelbarem Vergleich - 1979 und 2008. Da ist natürlich noch einmal Walter Otts Hochwasserfilm von 1966. Den müssen wir ganz einfach zeigen. Da ist der Film von Oskar Schaumburg, der 1969 die "7 Schwaben" (Gesangsvereine) filmte. Und da sind natürlich auch die Volleyball-Freunde des SV Wannweil, der vielleicht doch mit mehr als drei Leute bei der Welturaufführung seines Films dabei ist. Immerhin sind sie Tabellenerster und damit fast schon "Champions". Naja, der Altbürgermeister Scherret darf seinen 70. Geburtstag auch noch mal mit einem Filmchen genießen. Also: Schlußbericht nebst Programm gibt's dann morgen Abend. Und dann sehen wir uns ja am Samstag bei der Firma Hipp.

Sonntag, 9. November 2008

Volleyballer des SV Wannweil: Film mit Queen

Im Frühjahr hatte RV die Volleyballer des SV Wannweil beim Training gefilmt. Daraus wurde am heutigen Sonntag ein Drei-Minuten-Spot zu "We are the champions" von Queen. Schön wär's, wenn die Volleyballer am Samstag zur Welturaufführung in die Firma Hipp kämen. Mal schaun. Innerlich hat RV mit sich selbst eine Wette abgeschlossen, wie viele von den Leuten kommen. (Nicht mehr als drei).

Freitag, 7. November 2008

Der neue Kalender aus Eningen: Präsentation im Naturfreundehaus

Am 18. November 2008, ab 20.00 Uhr, präsentiert Rolf Hespeler im Naturfreundehaus seinen 25. SPD-Kalender über Alt-Eningen. Im Mittelpunkt des diesmal sogar mit fünf Farbblättern ausgestatteten Wandschmucks stehen eminente und weniger prominente Lokalgrößen, die nun die Eninger durch das Jahr 2009 begleiten sollen. Der Preis: 8,50 Euro. Verfügbar ist der Kalender zuerst einmal nur am 18. November bei der Präsentation. Danach ab dem ersten Adventswochenende auf dem Weihnachtsmarkt und anschließend an den bekannten Verkaufsstelle wie etwa dem Bürgerbüro im Rathaus.

Donnerstag, 6. November 2008

Wer kann helfen? Bilder aus Grafenberg

Eberhard Rabaa aus Grafenberg fragte beim BILDERTANZ an, ob wir ihm bei der Bebilderung eines Buches über seinen Heimatort helfen können. Leider sind unter den rund 60.000 Fotos, die wir jetzt rund um den BILDERTANZ gesammelt haben, keine aus Grafenberg dabei. Wer kann helfen? Schreiben Sie an: RaiVollmer@aol.com.

Mittwoch, 5. November 2008

Charley erzählt: Knoblauch und die Grüne

Als die Donauschwaben und andere Vertriebene nach dem Krieg hierher kamen, gewannen die Straßenbahn einen völlig neuen Duft. Wer wie heute, morgens bei nebligem Wetter, die zweite Straßenbahn zum Beispiel von Eningen nach Reutlingen nahm, den empfing beim Betreten der Bahn ein dichter Schwall von Knoblauch-Duft. Für die einheimischen Schwaben war das sehr gewöhnungsbedürftig. Aber - so erzählten jüngst einige Eninger - die Vertriebenen gewannen sehr schnell ihren Respekt, als sie feststellten wie diese, ohne Geld und nur duch Fleiß, es fertiug brachtem, zu ihrem eigenen Häusle zu kommen. "Die waren tüchtig."
In der Straßenbahn - so erzählen Fahrgäste der Linie 3 - hatte so mancher Bürger seinen Stammplatz. Wehe, wenn der von jemandem anderen besetzt worden war. Dann gab es Ärger.

Dienstag, 4. November 2008

Neues Quiz für Wannweil fertig

So langsam gleitet der Bildertanz hinüber in das Jahr 2009. Nach dem großen Erfolg, den der BILDERTANZ vor allem mit seinem Quiz "Der große Preis" hatte, gilt es die Idee fortzusetzen. Zum Glück lief diese Sendung bis 1993. Und so können wir sie auch im nächsten Jahr, wenn wir uns mit den achtziger Jahren beschäftigen, einsetzen. Ein Wunsch war es, dass doch die Fragen angezeigt werden, die bereits gelöst worden sind. Eine Sache der Programmierung von Flash, der Software, mit der wir die Feinheiten beim BILDERTANZ realisieren. Jetzt ist die Programmierung abgesschlossen. Der Wunsch war Befehl. Zudem haben wir die Frage-Tabelle um eine weitere Reihe "Lokales" erweitert, so dass jetzt 10 Fragen aus der Lokalgeschichte möglich sind. Erstmals im Einsatz ist das neue Quiz-Verfahren am 15.11.2008 in Wannweil, wenn Heike Quandt und Winfried Hörmann den Großen Preis moderieren.
Übrigens: Die Lokalfragen beim Quiz in Wannweil basieren auf einer Zeittafel, die Walter Ott in mühsamer Kleinarbeit über seinen Heimatort zusammengestellt hat. Zum Glück hält Walter die Daten noch schön brav zurück. Sie sind nicht im Netz...

Montag, 3. November 2008

Werner Früh: Darf er Straßenbahn-Bilder benutzen?

Es war Sonntag, und in der Email war ein Brief von Werner Früh aus Betzingen. Er hatte im Bildertanz-Blog die Straßenbahn-Fotos aus der Sammlung von Norbert Speck aus Altenburg entdeckt. Da der Betzuínger selbst unter der Adresse
http://www.wernerfrueh.de/rss.htm
eine Dokumentation über die "Grüne" zusammenstellte, fragte er an, ob er die Bilder auch benutzen dürfe. Mr. Bildertanz fiel darauf hin ein, dass er selbst ja auch noch gar nicht mit seinem Altenburger Nachbar über die Veröffentlichungsrechte gesprochen hatte. Immer wieder vergessen im Trubel der BILDERTANZ-Mitgliederversammlungen der Volksbank. Doch irgendwie ahnte er, dass Norbert sich eher darüber freuen würde. Ein kurzes Telefonat am heutigen Montag, und die Sache war perfekt. Mehr noch: Norbert hatte die Idee, nun seine Schwiegermutter (86 Jahre) zu besuchen und sich Geschichten aus dem Leben der Straßenvbahnschaffnerin erzählen zu lassen. Vor laufender Kamera. Jetzt will er nach einem Termin Ausschau halten.

Sonntag, 2. November 2008

Walter Ott mit eigenem Tagebuch aus Wannweil

Nein, das sei nicht schwer, hatte RV ihm auf der Mitgliederversammlung der Volksbank in Wannweil erklärt: "Das hast du nach wenigen Minuten selbst raus." Doch Schreinermeister Walter Ott, Dorfhistoriker und einfach ein prima Kerl, wollte es nicht glauben, bis er es jetzt selbst versuchte. Mit einem eigenen Blog online ist er nun präsent und wird in unsere BILDERTANZ-Links aufgenommen.
Siehe auch: http://simonwolperth.blogspot.com/Mit

Samstag, 1. November 2008

Bericht aus der BILDERTANZ-Werkstatt

Konzept für das Projekt "Echaz 24" erstellt und weitergeleitet an Volker Steinmaier und Werner Vöhringer, die Erweiterungen und Kritik äußern wollen.
Vergeblich versucht, einen Erwin-Digel-Film über das Dreschen hochzuladen, war offensichtlich zu umfangreich, obwohl in Flash-Video (flv) übertragen.
Heute erste Ansätze eines Filmes realisiert über den Gründer der DATEV, Dr. Heinz Sebiger (85 Jahre). Die Arbeit war wegen des Reutlinger Bildertanzes liegen geblieben, wie so manches anderte auch, was nun bis Ende des Jahres realisiert werden muss. Die DATEV wurde 1966 gegründet (Story im Buch: "Das Milliarden-Mandat, Ffm. 1991). Mit Sebiger im Juli 2008 durch Nürnberg gewandert/gefahren, um Stationen seines Lebens aufzusuchen. Die schönste Szene war in seiner Volksschule, heute ein Gymnasium, wo wir nachmitags aufkreuztzen. Dort probte eine Theatergruppe "Der Widerspenstigen Zähmung". Spontan begleiteten die jungen Menschen den alten Herrn in sein früheres Klassenzimmer, das er nach 70 Jahren erstmals wieder aufsuchte. Dies wird eine ganz andere Art von BILDERTANZ.

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Dorfszenen aus 50 Jahren Filmgeschichte Wannweil




Mit diesem Plakat
wirbt das
Team BILDERTANZ
in Wannweil für die Veranstaltung
am 15. November 2008
in den Räumen der Firma Hipp.

Eintrittspreise:
Kinder: 1 Euro
Erwachsene: 2 Euro
Familien: 3 Euro

Siehe auch:

http://hippgmbh.de/index.php

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Pliezhausen: Hausschlachtung 1982

Eigentlich sollte es nur ein kurzer Besuch sein. Erich Frisch, engagierter Albvereinler in Pliezhausen, wollte den Film über die 100-Jahrfeier der Ortsgruppe zu Ende schneiden. Zur Ergänzung brauchte er dazu das Filmmaterial, das Mister Bildertanz an jenem Abend aufgenommen hat. Doch dann dauerte der Besuch in der Nachbargemeinde von Altenburg länger. Man kam sich näher - und allmählich wurde klar, dass es richtig tolle Typen in Pliezhausen gab. Vielleicht sogar besonders dann, wenn sie aus Franken stammen. Jedenfalls kramte irgendwann Erich Frisch eine Kiste mit mehr als drei Stunden Film hervor darunter auch eine Sequenz über eine der letzten Hausschlachtungen in Pliezhausen aus dem Jahr 1982.
Charley erzählt: Die Blutwurst und der Rohrstock
Charley erinnert dies an eine Geschichte, die ihm Anfang des Jahres erzählt worden war.
Es war in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, als wieder einmal eine Hausschlachtung anstand. Der Sohn des Hauses, ein zwölfjähriger Lausbub, bat den Schlachter, ihm doch eine Stück Darm mit Blut zu füllen. Der Gefallen wurde ihm gewährt. Am nächsten Tag nahm er die Blutkonserve mit in die Schule. "Pass auf, wir ärgern heute den Lehrer, du steckst dir diese Blutwurst in deine Unterhose - und wenn der Lehrer dann zum Rohrstock greift..."
Der Freund ließ sich tatsächlich auf den Deal ein und verstaute die Wurst in seiner kurzen Hose. So kam es, wie es kommen musste. Nach einer heftigen Provovation griff der Lehrer zum Stock und ließ ihn derart kräftig auf dem Hinterteil des Knaben runtersausen, dass die Wurst aufplatzte und das Blut die nackten Beine hinunterströmte. Entsetzt hielt der Pauker inne. "Haben Sie denn nicht gewusst, daß er ein Geschwür am Hintern hat?" fragte der Anstifter den Lehrer. Kreidebleich entließ dieser die beiden Knaben.

Dienstag, 28. Oktober 2008

Wannweil: Dorfszenen am 15.11.2008 bei Firma Hipp

Gespräch im kleinen Ratssaal: Hauptamtsleiter Volker Steinmaier hatte das TEAM BILDERTANZ eingeladen, um über das Programm am 15. November 2008 zu reden. Es steht unter dem Motto "Die Dorfstraße und andere Lichtblicke in das Leben einer Gemeinde". Zusammenschnitte aus fünf Jahrzehnten Filngeschichte Wannweils. Zum BILDERTANZ-Team in Wannweil gehören Volker Steinmaier, Dieter Ludäscher, Walter Ott, Botho Walldorf, Achim Frank, Heike Quandt und Winfried Hörnemann. Dieter - für die Verpflegung zuständig - will u.a. Fleischküchle am Abend des 15.11. servieren. Heike & Winfried, bekannt als das Tagesschau-Team, werden eine Neuauflage des Quizz "Der große Preis" moderieren.
Heftig diskutiert wurde die Möglichkeit das virtuelle Museum Wannweils um einen Blog zu erweitern. Dazu soll nach der Kehraus-Veranstaltung bei der Firma Hipp ein kleiner Workshop veranstaltet werden.

Montag, 27. Oktober 2008

Charley erzählt: Die Schrullen der Reutlinger

Er liebte Bücher über alles. Und er las sie alle - allerdings bevor er sie kaufte. So wird von einem Reutlinger erzählt, der in den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts verstarb und Aberhunderte von zum Teil bibliophilen Erstausgaben hinterließ. Original verpackt. Im Prinzip ungelesen. Und doch kannte er die Inhalte sehr gut. Bevor er sie nämlich erwarb, lieh er sich die Bücher in der Stadtbücherei aus. Und weil manches der Werke noch gar nicht zum Inventar der Stadtbibliothek gehörte, überredete er mit viel Geschick und Charme die Mitarbeiter, den Erwerb des jeweiligen Buches auf die Einkaufsliste zu setzen. Dann trug er sich selbst in die Reservierungsliste ein - natürlich an erster Stelle.

Sonntag, 26. Oktober 2008

Altenburg: BILDERTANZ für die Nikolauskirche

Während in Reutlingen der verkaufsoffene Sonntag, die Massen lockte, ging es im Vorort Altenburg sehr gemütlich zu. Man traf sich bei Kaffee und Kuchen im evengelischen Gemeindesaal, um sich über die notwendigen Renovierungsarbeiten der Nikolauskirche zu informieren. Rund 150.000 Euro kostet nach ersten Schätzungen die Innenerneuerung des Gotteshauses. Umrahmt wurde das von Pfarrerin Berghaus und Kirchengemeinderat vorbereitete Programm vom Posaunenchor und - wer hätt's gedacht - vom BILDERTANZ. Sehr zum Ergötzen der rund 30 Altenburger: eine Schwanensee-Inszenierung von 1989 beim Sommerfest des ev. Kindergartens. Väter hatten sich damals in weiße Tutus zwängt und hüpften nun gekonnt über die Bühne. Natürlich freuten sich die Brunnenfrauen, als sie sich selbst sahen bei der Kneippkur an Altenburgs Brunnen. Und an dem Film über das Lagerfeuer im Juli 2008 hatten die Gäste ebenso ihren Spaß wie an den historischen Aufnahmen aus der Neckargemeinde.

Samstag, 25. Oktober 2008

Elfte Veranstaltung: Finale in Gönningen

Rund 250 Mitglieder kamen am Freitagabend in die Roßberghalle nach Gönningen zum Finale der Mitgliederversammlungen der Volksbank Reutlingen. Aber der BILDERTANZ geht weiter.
Nur ist Mr. Bildertanz heute so müde, dass er keine große Lust zum Schreiben hat. Mehr später als Ergänzung.
DIE ERGÄNZUNG: Gute Veranstaltung. Publikum freute sich darüber, dass diesmal die Bilderfolge langsamer war. Erich Bader bekam viel Lob für seine Filme. Und Paul Ackermann, eigentlich als Kandidat für den Großen Preis gedacht, entpuppte sich als Co-Quizmaster für Josef Schuler, der nach seinem Bankenvortrag auch den BILDERTANZ moderierte.

Freitag, 24. Oktober 2008

Zehnte Veranstaltung: Die Feuerwehr und der Telefonjoker in Engstingen

Professsionell und schnell, analytisch klar und kompakt war der Vortrag von Josef Schuler, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Reutlingen bei der Mitgliederversammlung in Engstingen. Die Finanzkrise und deren Lösungswege wurden in ihrem globalen Zusammenhang sehr deutlich dargestellt. Und statt Medienschellte genoss Schuler diesmal das Lob der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die die Volksbank- und Raiffeisenbankgruppe als einzigen Fels in der Brandung der deutschen Finanzwirtschaft darstellte.
Volles Haus mit rund 250 Teilnehmern hatte Filialleiter Gutbrodt zu begrüßen. Und beim BILDERTANZ-Quizz Der Große Preis stand ihm Kleinengstingens Ortsvorsteher Ulrich Kaufmman als Kandidat zur Verfügung. Kaufmann hatte mit der Bereitstellung von Filmen über die Feuerwehr den BILDERTANZ versorgt. Das Ergebnis war, dass er beim Quizz allein auf die Hilfe des Publikums angewiesen war. Auf den Telefonjoker musste er verzichten. Denn alle En gstinger seien heute hier im Saal, meinte Moderator Gutbrodt.

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Neunte Veranstaltung: Eingemeindungsfest in Rommelsbach?

Nein, das war kein Fest, meinte Siegfried Thumm, Bezirksbürgermeister von Rommelsbach. Was damals, Ende Juni 1974, in der noch selbständigen Gemeinde gefeiert wurde, war auch nicht die Verabschiedung des hoch angesehenen Bürgermeisters Hans Auer. Die Tage galten dem Kreisfeuerwehrtag, denn die Rommelsbacher blickten auf 100 Jahre Feuerwehr zurück, und der Einweihung des neuen Sportplatzes. Hermann Beck hatte dieses Großereignis damals aufgezeichnet, an dessen Ende tatsächlich die ungeliebte Eingemeindung von Rommelsbach nach Reutlingen stand.
Rund 320 Mitglieder, Kunden und Gäste kamen gestern in die Wittumhalle, um nach dem Bankenvortrag durch Siegfried Arnold den voll auf Rommensbach ausgerichteten BILDERTANZ zu genießen. Im Vorprogramm lief der einstündige Eingemeindungsfilm, der im Frühjahr 2009 noch einmal allen Rommelsbächern präsentiert werden soll - als Hauptfilm. Danach ging es Schlag auf Schlag. Filialleiter Gutbrod führte auf sympathische Weise durch das Programm. Und Bezirksbürgermeister Thumm stellte sich dem Großen Preis. Gemeinsam mit dem Publikum. Als aber nach dem Pfundpreis für einen Rinderbraten gefragt wurde, da musste Thumms Frau ran. Sie ahnte den richtigen Preis: 2,98 DM. Das war 1971.

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Achte Veranstaltung: Mitglieder in Betzingen mussten nach hause geschickt werden

Mit 300 Sitzplätzen war die Julius-Kemmler-Halle in Betzingen bis auf den letzten Platz besetzt. Die Schlange stand bis auf den Parkplatz. Schließlich mussten Mitglieder, die sich vorher nicht angemeldet hatten, nach hause geschickt werden. Betzingen wollte es wissen, wie es bei der Volksbank Reutlingen um ihr Geld in der Welt stand. Vorstand Siegfried Arnold schien die Betzinger mit seinem Vortrag beruhigt zu haben. Sie, die sonst immer mit kritischen Anmerkungen unterwegs sind, hatten diesmal nur eine Frage, und die hatte nichts mit der Bankenkrise zu tun.
Schon stürzten sich die Betzinger in den BILDERTANZ, der im Jubiläumsjahr (750 Jahre Betzingen) mit einigen Welturaufführungen aufwarten konnte. Dank der Filme von Erwin Digel aus den letzte 40 Jahren. Dietmar Heim, Filialleiter, moderierte die Show und das Quiz mit Dr. Joachim Haage. Endlich mal saß nicht Heim, sondern der Zahnarzt auf dem "heißen Stuhl", wie der Banker genüsslich feststellte. Mit Hilfe des Publikums löste indes der Doktor nahezu alle Fragen.

Dienstag, 21. Oktober 2008

Charley erzählt: Scala, Merkur und Ben Hur


Gestern abend im "Löwen" von Sickenhausen (immer bis 20.00 Uhr - außer mittwochs - für Raucher und Nichtraucher als Club geöffnet) erfuhr Charley folgende Geschichte aus der Wirtschaftswunderzeit.
Es war die Zeit, als der 1959 gedrehte US-Monumentalschinken Ben Hur in die deutschen Kinos kam. Gezeigt wurde er auch in Reutlingens Kino Scala in der Nähe des Kaufhauses Merkur (heute Kaufhof Galeria). Die jungen Mädchen von damals trafen sich gerne am Karlsplatz. Denn hier sah Reutlingen aus wie eine Großstadt. Hier pulsierte das Leben. Der Bahnhof. Der Busbahnhof. Die Straßenbahn. Das mondäne Park-Hotel. Das gerade erst fertiggestellte Hochhaus. Vor allem aber das Kaufhaus. Da war es warm, wenn - wie jetzt - der Herbst Einzug hielt in den Straßen und Gassen der Echazmetropole. Da ließ es sich Rolltreppe fahren, ein völlig neues Gefühl des sich Erhebens über den Massen. Da war die Schallplattenabteilung, in der man die neuesten Hits probehören konnte. Da gab es Kosmetika. Als Probe. Kostenlos. So hatten sich auch an diesem Nachmittag wieder ein paar "Puppen" (sie waren mit ihren 12-13 Jahren wohl mehr Püppchen) beim Merkur versammelt, um das Neueste von Peter Kraus zu hören.
Doch das Verkaufspersonal in der Schallpalttenabteilung (im 2. Stock?) kannte inzwischen seine Puppenheimer und verjagte die Mädchen.
So verließen sie Merkur und schauten sich die Kinoplakate des Scala an. "Ben Hur" stand da. Was sich dahinter wohl verbarg? Frei ab 16 Jahren. Praktisch nur für Erwachsene, aber nicht für sie. So zogen sie zurück zum Merkur, schnappten sich dort ein paar Kosmetik-Proben, schminkten sich und kamen um Jahre gealtert auf die Karlstraße. Rechtzeitig zur Nachmittagsvorstellung. Anstandslos bekamen sie ihre Karten. Sie nahmen platz. Und dann die Enttäuschung. Nur Kampfszenen und Wagenrennen - und keine Nackerten. Dabei musste es die doch geben in einem Film, in dem das Wörtchen "Hur" vorkam...
Wollen Sie den Trailer zu Ben Hur ansehen? Klicken und gucken:
http://de.youtube.com/watch?v=8SOT0ofuscU
Foto: Familie Dittmar/Freining

Montag, 20. Oktober 2008

Betzingen: Jubiläums-Umzug im Vorprogramm

Wenn morgen in der Julius-Kemmler-Halle die Betzinger zur Mitgliederversammlung der Volksbank Reutlingen eintreffen, dann erwartet sie auf der Leinwand ein Festzug: Im Vorprogramm des BILDERTANZes zeigen wir Aufnahmen vom Jubiläums-Umzug im Juli 2008. Überhaupt steht in diesem Jahr das Programm ganz im Zeichen der 750-Jahr-Feier. Dank der Filme von Erwin Digel, dessen Sohn Klaus uns eine Fülle von Dokumenten überlassen hat.

Sonntag, 19. Oktober 2008

Gönningen: Mit Eugen Keppler durch den Ort

Neue Tafeln an den Gebäuden erzählen die Geschichte des Dorfes
Ein wenig lästig wurden ihm die Kameras schon: Denn Erich Bader, der Filmchronist Gönningens, und Raimund Vollmer, BILDERTANZ, konnten es nicht lassen, Eugen Keppler bei seinem Rundgang durch Gönningen zu filmen. Gefolgt von etwa 50 Bürgern, vornehmlich Mitglieder des Schwäbischen Albvereins, zeigte Keppler - nach einer Vorstellung durch Bürgermeister Paul Ackermann im Rathaus - bei einem Rundgang an diesem Samstagnachmittag die neuen Geschichtstafeln an den Gebäuden und historischen Stätten der Wiesaz-Gemeinde. Ein spannender, ein amüsanter Nachmittag.
Erich Bader freute sich, dass zumindest an diesem Tag einmal ein Herzenswunsch erfüllt wurde: Es war endlich mal eine zweite Kamera dabei. Mal sehen, was wir gemeinsam zusammengebracht haben. Wahrscheinlich aber werden wir mit Eugen Keppler und dem für den Samenhandel zuständigen Chronisten Wolfgang Ziegler noch einmal durch den Ort gehen müssen. An einem Sonntagmorgen. Dann, wenn der Verkehr noch schläft und es noch ruhig ist für Tonaufnahmen.

Pliezhausen: Alles unter einem Hut

Schwäbischer Albverein wird 100 Jahre alt
Klar, das haben wir gerne getan: Bilder einscannen aus 100 Jahre Ortsgruppe Pliezhausen des Schwäbischen Albvereins. Klar, das haben wir gerne getan: Fotos aus der Geschichte des Ortes bereit zu stellen. Klar, das haben wir gerne getan: All das so zu konfigurieren, dass daraus eine Präsentation wird für den "Wanderführer" Werner Arzberger. Er moderierte gekonnt den Abend in der Gemeindehalle. Und der BILDERTANZ clickte ihn durch die Stationen der Orts(gruppen)geschichte, die den rund 250 Gästen auf einer von der Volksbank Reutlingen bereit gestellten Leinwand (nebst Hochleistungs-Beamer) präsentiert wurde. Zwischendurch sketchten Laiendarsteller die Schlüsselszenen in der Geschichte des Vereins. Sie lebten die Gründungsgeschichte nach, sie erzählten vom Turmbau zu Pliezhausen (Zwei-Eichen-Turm). Eine Kindergruppe tanzte sich in die Herzen der Zuschauer. Die Seniorengruppe amüsierte das Publikum und vieles mehr. So war es nach drei Stunden Programm endlich vollbracht. Noch einmal fuhr der Omnibus herein, ein gelbes Ungetüm aus Stoff. Die Darsteller präsentierten sich noch einmal als Albverein-Chor. Das Publikum sang mit. Und der BILDERTANZ durfte endlich nach Hause gehen. Aber eigentlich war er gar nicht dabei - so wie er das ganz am Anfang gedacht hatte. Nicht nur mitzuhelfen, sondern auch mitzuwirken bei einer Veranstaltung, bei der der BILDERTANZ seine Kurzpräsentationen nutzen wollte, um für neues Film- und Bildmaterial zu werben. Einmal mehr bestätigte sich: Trotz immenser (selbstloser) Anstrengungen: Pliezhausen ist kein gutes Pflaster für den BILDERTANZ. Irgendwie schon schade.

Samstag, 18. Oktober 2008

Siebte Veranstaltung: Zahnradbahn in der Friedrich-List-Halle...

... und 651 Zuschauer bei "Abstimmung" über die Straßenbahn
Den großen Sohn der Stadt Reutlingen, Friedrich List, hätte es gefreut, als zum guten Schluss die Zahnradbahn durch "seine" Halle stampfte. Natürlich nur auf der Leinwand des BILDERTANZes, zu dem im Rahmen der Mitgliederversammlungen der Volksbank Reutlingen 651 gezählte Teilnehmer kamen. Damit war die Friedrich-List-Halle propevoll und die Bedienung hatte jede Menge zu tun, um die Gäste mit Getränken und Wurstsalat zu versorgen. Denn während das Vorprogramm zwischen 19.00 und 20.00 Uhr die Reutlinger mit Filmen aus der Vergangenheit unserer Region erheiterte, wurde -wie bei allen Versammlungen - für das leibliche Wohl gesorgt. In guter Laune zum eigentlich bösen Spiel lauschten die Mitglieder und Kunden dem Vortrag von Siegfried Arnold, Vorstand der Volksbank. Die Bankenkrise wirkte nur noch halb so schlimm. Dennoch: In der Fragerunde musste doch der eine oder andere seinem Unmut über die "Gauner" Ausdruck verleihen, die da aus Gier und Leichtfertigkeit Abermilliarden in den Sand gesetzt hätten. Da musste es jedem anständigen Banker schwer fallen zu widersprechen. Und so bekam Arnold auch seinen verdienten, kräftigen Applaus.
Doch emotional richtig heftig wurde es, als beim BILDERTANZ plötzlich die Straßenbahn in Reutlingens Wilhelmstraße auftauchte. Das Geschnatter und Gemurmele ließ ahnen, welch starke Erinnerungen und Gefühle die Reutlinger mit der Grünen verbinden. Manch einer kommentierte und kommunizierte mit seinen Tischnachbarn die Szenen auf der Leinwand derart überschwenglich, dass er drohte, die Hälfte des Films zu verpassen.
Als beim Großen Preis des BILDERTANZes die Kandidatin Marion Grafingholt, Vorsitzende des Aufsichtsrates der Volksbank Reutlingen, den Publikumsjoker zog und das Publikum abstimmen ließ, was die Reutlinger am liebsten wieder zurück hätten, war das Ergebnis mehr als eindeutig. Mit überwältigender Mehrheit - so musste Moderatorin Ulrike Reiber, Chefin der Reutlinger Hauptstelle - feststellen - votierten sie per Handzeichen für die Straßenbahn.
Aber bekommen werden sie allenfalls die Stadtbahn. Sie wird sich nie und nimmer in die Herzen der Menschen in unserer Region hineinfahren. Dazu ist es viel zu sehr ein kaltes Projekt...

Freitag, 17. Oktober 2008

Sechste Veranstaltung: Lichtensteiner, wofür stand die 97?

Georg Schiller, der Mann, der mindestens 20 Stunden Film über Lichtenstein und seine Bürger in den letzten 35 Jahren gedreht hat, stand fassungslos vor der Frage: "Wofür steht bei der Echazdampflokomotive die Bezeichnung 97?" Meinten die Lokomotiv-Hersteller aus Esslingen damit das Gesamtgewicht des schwarzen Ungetüms, seine PS-Leistung oder den Typ "Zahnradbahn"? 97 Tonnen und gleichviel PS - damit hätte die Lok weder den Schienenbus noch ihre eigenen Waggons den Traifelberg hinaufschieben können. Also Zahnradbahn. So auch bestätigt durch einen Experten im Publikum. Richtig. So ging es munter weiter beim Grossen Preis des Bildertanzes in Lichtenstein, zu dem sich rund 90 Teilnehmer eingefunden hatten. Durch das Programm führte Filialleiterin Christner, die besonders gut war, wenn sie in ihren schönen schwäbischen Dialekt verfiel. Schon ging's weiter: Da war dann nach endlich wieder einaml die Echazbahn zu sehen, eine Reise durch Lichtenstein vor 30 Jahren und früher, ein Besuch beim Gos-Garda-Fescht der siebziger Jahre und als Höhepunkt der Hochzeitsfilm von Michelle und Werner Vöhringer im Gasthaus Krone in Oberhausen 1974. Am Abend zuvor hatte der BILDERTANZ diesen Film in Pfullingen gezeigt. Prompt war Michèle Vöhringer am nächsten Morgen beim Einkaufen angesprochen: "Du, ich habe gestern deine Hochzeit gesehen..."
Zuhause bin ich weltberühmt. So heißt das Motto des BILDERTANZes. Es wurde bestätigt.
Erstmals in diesem Jahr hielt Siegfried Arnold, Vorstand der Volksbank, seinen Vortrag über Bankenkrise und Geschäftsentwicklung in Reutlingen. Auch hier: Beruhigend zu erfahren, dass die Volksbank auch nicht annähernd gefährdet ist, sondern sich tapfer in ihrem Markt behauptet.

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Fünfte Veranstaltung: Mit der Straßenbahn durch die Pfullinger Halle

Das hatte es bislang noch nirgendwo gegeben: Mitten im Acht-Minuten-Film über die Straßenbahn applaudierten die Zuschauer. Dabei kam für sie das Beste noch. Hatten sie sich bis dahin an der Linie 1 (nach Eningen) ergötzt, fuhr nun zur Melodie "Tränen lügen nicht" von Michael Holm die Linie 2 nach Pfullingen und zurück. Ein Heimspiel. Schon der Film über die Zahnradbahn, die jahrzehntelang auch durch Pfullingen dampfte und dieselte, hatte sie entzückt. Als Ernst Hauf, Kandidat beim Großen Preis des Bildertanzes, das Publikum abstimmen ließ, was sie am liebsten wieder zurück hätten, war das Votum klar: die Grüne.
Knapp 300 Teilnehmer zählte die Volksbank Reutlingen bei ihrer Mitgliederversammlung, dass offensichtlich inklusive Vortrag über die Bankenkrise durch Vorstand Erik Grahneis sehr viel kurzweiliger war als das Spiel der deutschen Mannschaft gegen Wales. Dort stand es am Ende 1:0. Doch in den Pfullinger Hallen war jeder Programmpunkt ein Treffer.

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Vierte Veranstaltung: Pliezhausen und der Kopf

Diese Frage genoss Marianne Kimmerle aus Pliezhausen: Weshalb hatte Bürgermeister Otwin Bruckner in den siebziger Jahren das neue Rathaus bauen und das alte abreissen lassen? Weil das Rathaus ein modernes Dienstleistungszentrum haben und sein wollte? Weil die Gemeinde zu viel Geld hatte, oder ganz einfach deshalb, weil sich der Bürgermeister an den niedrigen Balken des alten Rathauses ständig den Kopf stieß? Natürlich war letzteres der Grund, meinte die ehemalige Rathausangestellte, die am Dienstagabend die Kandidation beim Großen Preis des Bildertanzes war. Tanja Burgsthaler, Chefin der Filiale Pliezhausen, führte durch das Programm, und sie machte ihr Sache sehr gut. Zu sehen bekamen die knapp 300 Teilnehmer der Mitgliederversammlung eine ganze Menge. Werner Schweiger bot einen Streifzug durch Pliezhausen vor 30 Jahren - ergänzt um Fotos aus der Sammlung "Ahnenhaus". Die Hochzeit von Annemarie Rauscher und Hermann Kurtz aus Altenburg freute vor allem die Gäste aus der Nachbargemeinde. Das Hochwasser von 1978 von Walter Röhm beeindruckte ebenso wie die kostbaren Aufnahmen über das Neckartal der fünfziger Jahre von Alfred Betz aus Pfullingen.
Dessen Film über Pfullingen wird übrigens bei der Mitgliederversammlung am heutigen Mittwoch in den Pfullinger Hallen im Mittelpunkt des Programms stehen.
Erik Grahneis, Vorstand der Volksbank Reutlingen, hatte zuvor die Ursachen und Auswirkungen der Finanzkrise erläutert. Eifrig war darauf hin nachgefragt worden. In einem mehr als Statement dennn als Frage ausgelegten Beitrag eines Mitgliedes kam natürlich auch die Managerschelte zum Ausdruck. Insgeheim hätte da so mancher Teilnehmer gerne geklatscht...

Dienstag, 14. Oktober 2008

Friedrich der Große in Wannweil


Bothos Bildertanz-Kiste
Beinahe wäre diese Meldung durchgerutscht: Bei der Mitgliederversammlung in Wannweil hatte Botho Walldorf, mit Walter Ott Chronist des Echazdorfes und Mitglied im Team Bildertanz, ein Kistlein mit Fotos mitgebracht. Darunter Kostbarkeiten aus der jüngeren Geschichte Wannweils und Umgebung. Sogar die Überführung der sterblichen Reste Friedrichs des Großen per Eisenbahn (1991) hat Botho dokumentiert. Man sieht wie der Zug durch Wannweil rauscht - Richtung Potsdam.

Montag, 13. Oktober 2008

Straßenbahn: Fuhren die Busse auf ihre Kosten?

Nachdem 1967 die Straßenbahnen nach Betzingen und 1970 die nach Altenburg eingestellt und durch Busse ersetzt worden waren, waren die Reutlinger Verkehrsbetriebe dazu übergegangen, die Kosten für die Busse unter der Rubrik "Straßenbahn" zu buchen. Auf diese Weise verschlechterten sich die Wirtschaftlichkeit der Grünen und verbesserte sich die der Omnibusse. Dies berichtete jetzt ein Reutlinger Bürger, der darum bat, nicht namentlich genannt zu werden. Die Straßenbahn ist also immer noch ein heißes Eisen.

Marianne Kimmerle und Der Große Preis

Sie ist in gewisser Weise die Stimme Pliezhausens: Marianne Kimmerle. In der Anfang der neunziger Jahre neu aufbereiteten Version des Heimatfilms über Pliezhausen, der in den fünfziger Jahren gedreht wurde, ist sie die Sprecherin. Mit viel Humor und Witz kommentierte Marianne Kimmerle das Geschehen auf der Leinwand. Beim sonntäglichem Treffen zur Generalprobe in der Gemeindehalle in Pliezhausen, wo der Schwäbische Albverein am Samstag sein 100jähriges Bestehen feiert, erklärte sie sich bereit, am Dienstag bei der Mitgliederversammlung der Volksbank Reutlingen die Rolle der Kandidatin in unserem beliebten Spiel "Der Grosse Preis" zu übernehmen. Der BILDERTANZ dankt.

Sonntag, 12. Oktober 2008

Unterwegs: Dias, Fotos aus Kleinengstingen

Nach dem Frühstück und Spaziergang mit dem Hund ging es gestern hinauf auf die Alb. Zwei Leute galt es zu besuchen: Eberhard Stooß und Gerhard Neumann aus Kleinengstingen. Herzlicher Empfang hier wie dort. Stooß, der früher Kommandant gewesen war, übergibt Dias vom Feuerwehrumzug 1975. Fotografiert hat seinerzeit Walter Tröster, der in den vergangenen zwei Jahren den BILDERTANZ mit seinem Repertoire beglückte. Leider lebt Walter Tröster nicht mehr, ein wunderbarer Mensch. Gerhard Neumann hat zwei dickleibige Alben vorbereitet. Ein Privatalbum, das den Alltag einer ganz normalen Familie zeigt, und eine Dokumentation über den Posaunenchor. Klasse!
Dann geht's weiter nach Gönningen zu Eugen Keppler. Seine Dias und seine Gönninger Dokumentation über die siebziger Jahre wollen wieder zurück in die Keppler-Sammlung. Der Dorfhistoriker wird übrigens am kommenden Samstag in Gönningen ab 15.00 Uhr durch den Ort führen. Er hat nämlich für die Sehenswürdigkeiten, Baudenkmäler und andere historische Stätten Schildbeschreibungen erstellt, die im Laufe der Woche installiert werden.
Anschließend ging's nach Hause. Leider. Denn das schöne Wetter lud eigentlich zum Filmen ein. Aber bei vier Veranstaltungen in einer Woche heißt es: Erstellung des letzten Schliffs an den Präsentationen für die Mitgliederversammlungen der Volksbank Reutlingen.

Samstag, 11. Oktober 2008

Dritte Veranstaltung: Wannweil schwelgte in den Siebzigern

Weniger als erwartet kamen, doch immer noch gut besucht war mit rund 150 Teilnehmern die Mitgliederversammlung der Volksbank Reutlingen in Wannweil. Es war Freitag, es war herrliches Herbstwetter. Und der starke Kursverlust an den Börsen machte den Leuten wohl nicht unbedingt Lust darauf, sich auch zu Beginn des Wochenendes mit Banken, Pleiten und Skandalen zu beschäftigen. Mit einer Punktlandung beendete Erik Grahneis, Vorstand der Volksbank, seinen Vortrag über die Situation an den Finanzmärkten sowie seine Präsentation über die Geschäftsentwicklung in der Genossenschaftsbank.
Dann übernahm Filial-Leiterin Heike Quandt das Mikrophon. Locker und launig begleitete sie den BILDERTANZ durch sein Filmprogramm. Quandt ist am Ort bekannt als Tagesschausprecherin der BILDERTANZ-Aktion "Die 24 Stunden von Wannweil". Schon bat sie Bürgermeisterin Anette Rösch zu sich, damit auch sie sich dem Quiz "Der Große Preis" stellte. Und die Chefin meisterte die Herausforderung, zumal ihr bei den Fragen zum lokalen Geschehen in den siebziger Jahren ihr Amtsvorgänger Rüdiger Scherret zur Seite stand.
Das Publikum selbst versank völlig in die siebziger Jahre, als der BILDERTANZ zu einem Besuch des Dorffestes von 1979 einlud. Für viele war es nicht nur eine Begegnung mit alten Freunden, sondern auch mit sich selbst. (Autor: Karl Harrer) Und die von Wilhelm Maier filmisch festgehaltene "Gemeinderatssitzung" aus dem Jahr 1969 begeisterte mit ihren Sketchen die Wannweiler. Um 22.30 Uhr war das Programm zu Ende. Kurzweilig war's. Sagten die Wannweiler. Und Altbürgermeister Rüdiger Scherret schwärmte: "Das ist ein Kunstwerk."

Freitag, 10. Oktober 2008

Wannweil: Dorffest vor 30 Jahren

Heute Abend ist die Mitgliederversammlung der Volksbank Reutlingen in Wannweil. Im Mittelpunkt des BILDERTANZes steht dabei ein Film von Karl Harrer, dem Mann, der wie kein anderer seinen Heimatort filmisch dokumentierte. Bericht über die Veranstaltung folgt morgen.

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Zweite Veranstaltung in Walddorfhäslach: Hochzeit und Umzüge

Rund 280 Zuschauer beim BILDERTANZ in der Gemeindehalle
Natürlich kamen auch sie, um zu erst einmal zu erfahren, wie es ihrer Volksbank in Zeiten der Finanzkrise geht: Erik Grahneis, Vorstand der Genossenschaftsbank, erläuterte ausführlich, manchmal zu ausführlich, das gute Standing der "breit aufgestellten" Volksbank in einem Umfeld, in dem es zwischen den Banken zu einer massiven "Vertrauenskrise" gekommen sei, Auf die Frage, ob die Volksbank durch eigenes Engagement (Aktienerwerb etc.) an fremden Banken, Schaden nehmen würde, erklärte Grahneis, dass dieses Risiko so klein wäre, dass man es problemlos durch die Renatibilitätsentwicklung auffangen könne.
Danach - und mit rund einer halben Stunde Verspätung - ging es los. Der BILDERTANZ trumpfte auf. Der Film über die Straßenbahn erzeugte auch hier, zehn Kilometer entfernt von der Endstation Altenburg, einen entsprechenden Geräuschpegel - vor allem bei der Fahrt durch die Wilhelmstraße Reutlingens entlang der Marienkirche war das Geraune besonders deutlich. Umzug und Sportfest im Häslach von 1972 erfreuten die Zuschauer ebenso wie ein Feuerwehrfest in Rübgarten. Erneut gab's eine Replik auf den "Großen Preis" der siebziger Jahre. Kandidatin war Erika Armbruster, Vorsitzende des Kulturgütervereins, die mit Hilfe des Publikums die Fragen souverän beantwortete. Übrigens kam diesmal zum erstenmal Silke Höflinger, Bürgermeisterin von Walddorfhäslach zum BILDERTANZ. Zum guten Schluss eines heiteren Abends kam die obligatorische "Hochzeit zu Häslach": 1976 in der Turmgaststätte. Seit 32 Jahren verheiratet sind Eugen und Christa Bauer (geborene Müller). Mutter Hilde Müller, die die Filme ihres Mannes dem BILDERTANZ und dem Kulturgüterverein überlassen hat, strahlte über das ganze Gesicht, als sie die Vergangenheit zur Freude aller Zuschauer auf der Leinwand wiederbelebt sah.
Übrigens: Im Vorprogramm zeigte der BILDERTANZ seine Fotoshow mit klauter aktuellen Portraits von Häslacher. Die Mitarbeiterinnen von Metzgermeister Gerd Rein, der für den Wurstsalat verantwortlich war, spiekten immer wieder zu Leinwand - in der Erwartung, ihr eigenes Portrait zu entdecken. Und Gerd Rein freute sich, als er sich in einem Film wiedersah, als junger Bursche mit vollem Haar (statt heutigem Kahlschädel).

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Erste Veranstaltung in Eningen: Zuhause sind wir weltberühmt

Gezählt 270, gefühlt 300 - so viele Eninger kamen zum Auftakt der elf Mitgliederversammlungen der Volksbank Reutlingen in die HAP-Grieshaber Halle, die damit bis auf den letzten Platz gefüllt war. Klar, man wollte hören, was der Vorstandsvorsitzende Josef Schuler über die Bankenkrise zu berichten und zu analysieren wusste. Beruhigend zu wissen, dass die bei den Volks- und Raiffeisenbanken angelegten Gelder prinzipiell gesichert seien. Gut zu wissen, dass die Reutlinger Bank profitabel arbeitet. Weniger gut: die Journalistenschelte. Das roch ein wenig nach "shoot the messenger" (erschießt den Boten).
An Schulers Vortrag schloss sich keine Fragerunde an, weil die Menschen trotz Bankenkrise gekommen waren, um den BILDERTANZ zu sehen. Waren einige noch enttäuscht von der Präsentation des letzten Jahres, bei dem Eningen zu kurz gekommen war, so wurde diesmal das lokalpatriotische Bedürfnis voll befriedigt. Schon im Vorprogramm (während des Vespers, der Einnahme der sogenannten Naturaldividende) zeigte der BILDERTANZ eine Mischung aus alten und neuen Filmen. Immer wieder wurden die Blicke der Mitglieder und deren Freunde auf die Leinwand gelenkt, auf der sie Menschen von heute und aus den letzten dreißig, vierzig Jahren wieder sahen.
Im eigentlichen Showprogramm (Inhalt weiter unten in diesem Tagebuch) brillierte Bürgermeister Alexander Schweizer bei der Eninger Neuauflage des "Großen Preises". Er hatte solch einen Spaß daran, dass er am liebsten mit Hilfe des kräftig mitwirkenden Publikums alle Fragen abgeräumt hätte. Der BILDERTANZ wird in den nächsten Tagen versuchen, den "Großen Preis" auch im Internet zu veröffentlichen. Natürlich wurde der Film über die gute alte Straßenbahn mit viel Geraune und Gestaune aufgenommen.
Auf jeden Fall gingen diesmal die - gezählt 270, stark gefühlt sogar mehr als 300 Zuschauer - sehr zufrieden nach Hause. Vor allem die Lausbuben von Eningen, eine Gruppe älterer Herren um Kalender-Macher Rolf Hespeler, erlebten, wie sehr ihre Präsentationen vom ersten Seifenkistenrennen und dem ersten Schulstreik bei den Eningern ankamen. Danke deshalb von dieser Seite an Walter Brüstle, Kurt Walz, Helmut Brendle, die es sehr bedauerten, dass einer von ihnen nicht mehr dabei war: Roland Koch. Dabei "hatte der doch noch soviel zu erzählen" (Helmut Brendle).

Montag, 6. Oktober 2008

Wie Wannweil gerettet wurde...

Video mit Altbürgermeister Rüdiger Scherret über die Gemeindereform 1972

Kleines Ständchen: Der Floh

Mitgliederversammlung der Volksbank Reutlingen: Leinwand-Auftritt der Eninger Lausbuben am 7.10. in der HAP-Grieshaber-Halle

Mitwirkende: Helmut Brendle, Rolf Hespeler, Reinhold Koch und Kurt Walz

Sonntag, 5. Oktober 2008

Ein Geburtstag und dessen Folgen

85. Geburtstag von Alfons Haarer im Cafe Niklas, Lichtenstein
Nach dem Mittagessen im Cafe Niklas gab es für das Geburtstagskind Alfons Haarer eine Überraschung: der Bildertanz. Der 85jährige Lichtensteiner sah sich zurückversetzt in das Echaztal der fünfziger, sechziger und siebziger Jahre. Und mit ihm die rund 50 Verwandten, die ihn an seinem Geburtstag hochleben ließen.
Arrangiert hatte dies Wolfgang A. Purwin aus Dörnach. Der Schwiegersohn, geboren in Dortmund, hatte den ebenfalls aus der Westfalenmetropole stammenden Mr. Bildertanz beim Oldtimer-Treffen in Altenburg kennengelernt. Eine Gangsterlimousine, ein Citroen Baujahr 1954, den Wolfgang wiederhergestellt hatte, und eine Aufführung des Bildertanzes im Festzelt hatte die beiden Dortmunder im August zusammengebracht. Nach zehn Minuten hatten sie sich auf das Du geeinigt und auf einen ganz besonderen Deal: Wolfgang stellt seinen Citroen (wer einmal darin saß, will nie wieder aufstehen) als Hochzeitskutsche für Raimunds Töchter zur Verfügung, Raimund präsentierte dafür den Bildertanz beim Geburtstag.
So geschah es. Und plötzlich erkannte sich einer der Gäste auf der Leinwand wieder. Richard Wagner aus Eningen u.A.. Er hatte 2006 dem Bildertanz einige wunderschöne Dias vom Bau des Rathauses in Reutlingen überlassen. Nun will er zuhause nach weiteren Kosdtbarkeiten stöbern.
Erich Bader und die Gönninger Filmkiste
Weitrer ging es an diesem Freitagnachmittag nach Gönningen: zu Erich Bader. Die beiden hatten sich zu einer Filmübergabe verabredet. Bader, der seit den sechziger Jahren das Geschehen in der Wiesaz-Gemeinde filmisch festhält, hatte zwei Filmrollen zusammengestellt, die bei der Mitgliederversammlung der Volksbank Reutlingen in Gönningen am 24. Oktober aufgeführt werden. "Darunter sind Szenen, die die Gönninger noch nie gesehen haben", freut sich der Filmer. Und dann öffnete er einen Schrank, vollgestopft mit Filmrollen. Und so wurde aus der Filmübergabe ein Filmabend. Eins ist gewiss: Die Gönninger haben noch viel zu gucken...
(Die beiden Filmrollen sind bereits zur Digitalisierung nach Düsseldorf versandt worden. Bader, Mitglied im Reutlinger Filmclub: "Ich bin gespannt auf die Qualität".)
Dirk Maiers Filmrollen: Eingemeindung und Hochzeit
Es war beim Besuch im Gasthaus Löwen in Sickenhausen: Die Kneipe, heute notgedrungen ein Raucherverein, lebt von ihrem 50er Jahre Ambiente. Initiator hinter dieser Pinte ist der Unternehmer Dirk Maier, Beirat der Volksbank Reutlingen. Beim Oldtimer-Treffen in Altenburg erzählte Dirk, dass sein Vater 1974 das Rommelsbacher Eingemeindungsfest gefilmt hatte. "Her damit", hatte ihn Mr. Bildertanz freundlich, aber bestimmt gebeten. Doch dann hatten die beiden die Vereinbarung vergessen. Als nun Mr. Bildertanz den "Löwen" besuchte, traf er Dirks Vater: "Konntest Du etwas mit den Filmen anfangen"? fragte dieser. Antwort: "Welche Filme?" - "Die ich Dirk schon vor Wochen gegeben habe." Zehn Minuten später war Dirk da und übergab dem Bildertanz die Kunstwerke seines Vaters. Sie werden hoffentlich rechtzeitig fertig sein zur Großveranstaltung in der Rommelsbacher Wittumhalle am 22. Oktober 2008. Übrigens: Ist schon jetzt sicher, dass die Rommelsbacher voll auf ihre Kosten kommen werden.

Nachtrag: vor 38. Jahren, am 5. Oktober 1970, betrat RV erstmals schwäbischen Boden. Es war auch der Tag, an dem er erstmals mit der "Grünen" fuhr: mit der Linie 2 von Reutlingen nach Pfullingen.


Donnerstag, 2. Oktober 2008

Eningen u.A.: Programm für Mitgliederversammlung

Dienstag, 7.10.2008, in der HAP-Grieshaber-Halle, Eningen u.A.
Vorprogramm: 19.00 Uhr
Mit Filmen aus den siebziger Jahren über die Eninger Weide, das Leben in Eningen, der Schmied von Eningen und Erinnerungen von Enningern an ihre Kindheit. Unter den Sequenzen etliche "Welturaufführungen.
Bankenprogramm: 20.00 Uhr
Vortrag: Josef Schuler, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Reutlingen
BILDERTANZ: 21.00 Uhr
Nach einer Multimedia-Show über die siebziger Jahre geht es weiter mit einer Neuauflage der Quizz-Sendung "Der große Preis". Kandidat ist Alexander Schweizer, Bürgermeister von Eningen u.A.. Zwei Filme über das Gauturnfest und den Kinderumzug von 1973 sind Welturaufführungen. Gefilmt hat Leopold Müller. Ihre Straßenbahn, die in Eningen ihr Depot hatte, erleben die Eninger noch einmal in einem Film von Eberhard Hohloch. Weiter geht's mit einem Medley aus vielen Amateurfilmen zum Thema Kinder und Jugend.
An das erste Seifenkistenrennen in Eningen vor sechzig Jahren erinnert eine Fotohow, ergänzt um Statement der damals Beteiligten. Kurz Walz, Walter Brüstle und Hans Friedrichson.
Und zum Schluss bringen ein paar Eninger Senioren ihren Mitbürgern ein kleines Ständchen. Spontan auf der Straße aufgenommen im Sommer 2008.
Moderation: Josef Schuler

Dienstag, 30. September 2008

Erinnerungen an Bildertanz Nr. 1: 2004

Welturaufführung am 13. November 2004 in Altenburg (Reutlingen)

Für die Chronik: Mit einem Dorfabend, zu dem mehr als 400 Altenburger kamen, erlebte der Bildertanz 2004 seine Weltpremiere. In den Monaten zuvor waren die Initiatoren der Idee durch Altenburg gezogen, um ihre Mitbürger zu fotografieren. Mehr als die Hälfte der 1800 Einwohner war bereit, sich der Kamera zu stellen. Es war ein außergewöhnliches Projekt, bei dem die Bildertänzer mehr als 10.000 Fotos sammelten: Aus Fotoalben und durch eigene, aktuelle Aufnahmen. Gastredner an diesem Abend waren die Kindergärtnerin Gabriele Eichel, der Dorfschullehrer Rolf Pietzner, der Dorfarchitekt Weimar, der Vorsitzende des TSV Altenburg, Erich Diebold, sowie Altbürgermeister Nedele und dessen Nachfolgerin Christel Metzger. Dieter Reinking war Sprecher der ersten Altenburger Tagesschau. Einen wunderbaren Film über das Hochwasser von 2002 lieferte der Hobbyfilmer Strehl, der auch eine filmische Reise durch das Dorf aus dem Jahr 1969 präsentierte. Gerhard Fingerle lieferte die Alben seines Vaters, der zwischen 1925 und 1950 Dorfschullehrer in Altenburg war. Vor volllem Haus präsentierte Pfarrer Conzelmann eine launige Rede über die ev. Nikolauskirche und deren Gemeinde. Der Männergesangsverein präsentierte übrigens eine neue Nationalhymne von Altenburg, deren Melodie der Posaunenchor zuvor intoniert hatte. Komponiert hatte die Hymne Vittorio Albano, für den Text war Raimund Vollmer verantwortlich. Beide gehörten zusammen mit Tanja Wack, der Organisationschefin, zum Gründerteam des Bildertanzes. Neben diesen drei gehörten zum Team Bildertanz in Altenburg: Hermann Kurtz, Achim Schäfer, Jürgen Reich, Willi Kappel, Tobias Metzger, die Jugendfeuerwehr (Bewirtung). Fotos: Udo Strehl

Montag, 29. September 2008

Scherret-Empfang: Der Schlaf des Bürgermeisters



Wannweil: 70 Jahre Rüdiger Scherret im Rathaus gefeiert
Der Musikverein spielte, das Publikum klatschte im Rythmus mit. Der Gesangsverein gab ein Ständchen nach dem anderen. Oskar Schaumburg präsentierte ein wunderschönes Gedicht auf den Mann, der an diesem Tag gefeiert wurde: Rüdiger Scherret, zwischen 1967 und 1995 Bürgermeister in Wannweil. Es war ein Fest von Mensch zu Mensch. Das machte in einer Sondereinlage auch der Obst- und Gartenbauverein deutlich. Ohne lange Grußworte und ermüdende Laudatios. Anette Rösch, Nachfolgerin des Altbürgermeisters und nun auch schon im zweiten Jahrzehnt im Amt, hatte dem Ehrengast einen lockeren Empfang bereitet. Nur in einem Punkt musste Scherret der Bürgermeisterin widersprechen. "Früher, als ich noch im Amt war, habe ich besser geschlafen als heute." Großes Gelächter. Gefreut hat sich der Ex-Chef der Echaz-Gemeinde über die Filme, die das Team Bildertanz über ihn zusammengeschnitten hatte - aus den Beständen von Karl Harrer, Gemeinderat Wilhelm Mayer und aus den Fotoalben von Doris Scherret.
Siehe auch: http://www.gea.de/sixcms/detail.php?id=1095599&template=gea_default_druckversion

Samstag, 27. September 2008

Aus dem Leben des Rüdiger Scherret



Wannweil: Großer Empfang am Sonntag für den Altbürgermeister
Mit dieser kleinen Fotoshow wollen wir den Altbürgermeister von Wannweil, der im September 70 Jahre alt wurde, ein wenig feiern. Immerhin bereitet ihm Anette Rösch am Sonntagabend einen großen Empfang. Diese Bilder stammen aus Kindheit in Stuttenhof bei Danzig und aus Oberschwaben, wohin es die Familie Scherret nach Flucht 1945 und Lageraufenthalt 1948 verschlug.

Donnerstag, 25. September 2008

Auf nach Berlin: Zwei Tage weg

BILDERTANZ wieder auf Abwegen
Mr. Bildertanz ist in seinem anderen Leben seit 33 Jahren journalistischer Beobachter der Computerszene. In diesen Sachen nun unterwegs nach Berlin. Nächste Meldung am Samstag.

Mittwoch, 24. September 2008

Volker Steinmaier: Das Scherrety-Programm

Der Altbürgermeister von Wannweil, Rüdiger Scherret, ist 70. Jetzt soll ihm zu Ehren am Sonntag im Rathaus ein Empfang bereitet werden. Das neue Rathaus, das 1996 eingeweiht wurde, ist noch von Scherret geplant worden. Nun werden er und seine Frau dort von seiner Nachfolgerein Anette Rösch (40 Jahre) empfangen. Mit dabei ist auch der BILDERTANZ. Wir haben zwei kleine Filme für den Altbürgermeister vorbereitet. Heute Abend wird Hauptamtsleiter Volker Steinmaier, den Scherret einmal eine "Perle" für das Echaz-Dorf nannte, die Filme abholen und dann daraus eine DVD brennen. Als Geschenk im reichhaltigen Scherrety-Sonntagsprogramm. Aber bitte nicht weitersagen. Es ist eine Überraschung. PSSSSST....

Donnerstag, 18. September 2008

Besuch bei Bürgermeister Knorr in Lichtenstein

Es ist Dienstag, 17. September, 14.00 Uhr. Werner Vöhringer, Vorsitzender des Geschichts- und Heimatvereins Lichtenstein, und Raimund Vollmer, Bildertanz, haben einen Termin beim Bürgermeister Knorr. Wir wollen seine Zustimmung für das Veranstaltungs-Projekt "Echaz 24" (Codename), das am 7./8. November 2009 entlang der Echaz-Orte stattfinden soll. Klar, die Räume, die wir brauchen bekommen wir. Leider können weder der Bürgermeister noch der Vorsitzende des Geschichtsvereins zur Mitgliederversammlung der Volksbank am 16. Oktober 2008 kommen. Der Grund: An dem Abend findet eine Gemeinderatssitzung statt. Vöhringer ist Gemeinderatsmitglied, ebenso sein Stellvertreter Günter Frick. Schade, zumal Vöhringer an diesem Tag eine an den Geschichtsverein gerichtete Einladung von Volksbank-Vorstand Sigi Arnold bekommen hatte. Nun hoffen wir darauf, dass trotzdem einige Mitglieder des Geschichtsvereins kommen.

Mittwoch, 17. September 2008

Elfmal Bildertanz im Oktober

Bildertanz bei den Mitgliederversammlung der Volksbank
Die Einladungen sind raus. Wer als Mitglied einen Freund oder Freundin mitbringen möchte, kann bei seiner Volksbank-Filiale kostenlos eine Eintrittskarte bekommen.
Hier die Termine für die Mitgliederversammlungen der Volksbank Reutlingen:
Eningen: 07.10.2008 (HAP-Grieshaber-Halle)
Walddorfhäslach: 08.10.2008 (Gemeindehalle)
Wannweil: 10.10.2008 (Uhlandhalle)
Pliezhausen: 14.10.2008 (Gemeindehalle)
Pfullingen: 15.10.2008 (Pfullinger Hallen)
Unterhausen: 16.10.2008 (Lichtensteinhalle)
Reutlingen: 17.10,2008 (Friedrich-List-Halle)
Betzingen: 21.10.2008 (Julius-Kemmler-Halle)
Rommelsbach: 22.10.2008 (Wittumhalle)
Engstingen: 23.10.2008 (Turn- und Festhalle TV Großengstingen)
Gönningen: 24.10.2008 (Roßbergturnhalle)

Bei einer Tasse Kaffee in Walddorfhäslach

16.9.2008: Volksbank lud ein zum Small-Talk und Bilderübergabe
Klar: die 700-Jahr-Feier des Ortsteils Häslach wirft ihre Schatten voraus. Vor allem die Häslacher sind sehr rührig bei der Bereitstellung von historischem Material. Denn gemeinsam wollen der Kulturgüterverein Walddorfhäslach und der Bildertanz das Jubiläum im Jahr 2010 gestalten. Doch im kommenden Jahr werden wir uns stärker auf den anderen Teil, auf Walddorf, konzentrieren. So will der Kulturgüterverein mit seiner Fotoaktionen (Portraits) 2009 durch Walddorfs Gassen flanieren und die Bürger fotografieren. Auf Einladung von Uwe Glazle, Chef der Volksbank-Filiale in Walddorfhäslach, trafen sich im Cafe des Sportheims Waldörfer und Häslacher, um sich auf den neuesten Stand beim Bildertanz zu bringen. Aus Rübgarten kam Familie Nonnenmacher und Manfred Walker. Es war eine nette Runde. Wichtigstes Thema: Wir war das in den siebziger Jahren mit der Eingemeindung?
Mitgliederversammlung der Volksbank mit Bildertanz am 8.10.2008 in der Gemeindehalle

Montag, 15. September 2008

Eugen Bertsch sang Nationalhymne von Häslach

Zusammen mit seiner Tocher Cornelia - Autor ist Johannes Welsch
Die Chronistenpflicht ruft: Ein Jahr ist es jetzt her, dass Eugen Bertsch zusammen mit seiner Tochter Cornelia Ortlieb für den Bildertanz die Nationalhymne von Häslach an seinem Klavier intonierte. Geschrieben hat das längst vergessene Lied Johannes Welsch, auch der Wägner Hannes genannt. Wer weiß mehr über das Lied und seinen Hintergrund?

Sonntag, 14. September 2008

Die Erstklässler von Altenburg

Schulanfang zwischen Nikolauskirche und Hofschule
Es war dasselbe Ritual wie vor 21 Jahren, als Raimund Vollmer die Einschulung seiner ältesten Tochter Julia filmte (VHS-Kamera). Es begann damals wie heute mit einem Kindergottesdienst. Es endete mit dem Besuch der Erstklässler in ihrem neuen Klassenraum. Damals gab es allerdings auch noch einen Lehrer an der Hofschule, heute sind es nur noch Frauen. Und von den Lehrern von damals gibt es niemanden mehr, der heute noch in Altenburg unterrichtet. Aber ansonsten war alles gleich. Die Zweit-, Dritt- und Viertklässler hießen ihre neuen Schulkameraden mit gelungenen Aufführungen willkommen. Und Großeltern, Onkel, Tanten, Geschwister und Eltern freuten sich über das gelungene Fest. Aber war damals Raimund Vollmer der einzige, der filmte, so gab es diesmal mindestens ein Dutzend Kameras und jede Menge digitale Fotoapparate. Als Erstklässler ist man heute bereits ein Medienstar.

Zuhause sind wir weltberühmt (II)

Rund 80 Häslacher beim Bildertanz des Kulturgütervereins Walddorfhäslach
Der Busunternehmer Walter Jehle (80) war gerührt. Damit hatte er nicht gerechnet, als plötzlich auf der Leinwand der Turmgaststätte in Häslach noch einmal sein 50. Geburtstag gefeiert wurde. Sein verstorbener Freund Walter Müller hatte die Festlichkeiten in der Garage gefilmt. Rund 50 Freunde waren damals gekommen. Noch mehr kamen am Samstagbend in die Turmgaststätte, um zwischen 19.30 Uhr und 22.30 Uhr rund 450 aktuelle Portraitsaufnahmen von Häslachern zu bewundern oder um alte Filme zu betrachten. Nach einer kurzen Einführung durch Erika Armbruster, Vorsitzende des Kulturgütervereins, ging es los. Die 80 Häslacher waren begeistert - nicht nur über sich selbst, sondern auch über den 35 minütigen Film aus dem Juli 1989 über eine Busreise mit Walter Jehle in den hohen Norden. Es war ein Experiment. Kann man eine solche Sightseeing-Tour, aufgenommen mit einer Superacht-Kamera, den Medienprofis von heute, die wir ja alle inzwischen sind, überhaupt zumuten? Man kann. Dazu waren ganz einfach die Erinnerungen, die die Aufnahmen nicht nur bei den Teilnehmern der damaligen Exkursion weckten, ganz einfach zu präsent. Auch die Schwaben reisen und wissen, dass Deutschland nicht nur in Baden-Württemberg schon ist. Und als plötzlich die Insel Sylt auf der Leinwand erschien, war ein Mann ganz besonders aufgeregt. Gottlob Roth war Mitte der siebziger Jahre auf der Insel als Postbote tätig gewesen, erzählte er. "Wir Schwaben wurden behandelt wie Könige." Menschen, die Menschen mögen, gibt es überall. Nicht nur in Häslach und Umgebung.

Samstag, 13. September 2008

Zuhause sind wir weltberühmt (I)

Kulturgüterverein lädt ein
Wenn heute abend in der Turmgaststätte in Häslach der Vorhang aufgeht für den Bildertanz, dann wird sich einer der Gäste ganz besonders freuen: Walter Jehle, 80 Jahre. Denn wir haben einen Film von Walter Müller gefunden, in dem dieser Jehles 50. Geburtstag filmte. Und weil wir schon bei dem Busunternehmer Jehle sind, eine weitere Überraschung wartet heute im Spätprogramm auf die Häslacher: Vor zwanzig Jahren reiste eine Gruppe Schwaben in den hohen Norden. Heraus kam dabei ein 30 minütiges Film vom Dorffilmer Walter Müller.
Aber die wichtigsten Menschen an diesem Abend sind die Häslacher selbst. Sie wurden nämlich in den vergangenen Monaten von den Mitgliedern des Kulturgütervereins fotografiert. Eine Stunden lang können sich die Häslacher sich an sich selbst sattsehen. Das ganz läuft unter dem von Raimund Vollmer geprägten Slogan "Zuhause sind wir weltberühmt."

Freitag, 12. September 2008

Wannweiler Musikverein feiert am Wochenende 100. Geburtstag

Der Wannweiler Karl Harrer filmte alles - auch den Musikverein
Natürlich hat der Dorf-Filmer Karl Harrer auch den Musikverein gefilmt. Anlässlich des100. Geburtstages des Vereins werden wir zur Mitgliederversammlung der Volksbank Reutlingen am 10. Oktober 2008 in der Wannweiler Uhlandhalle die entsprechenden Sequenzen aus dem Repertoire zusammenstellen.
Wenn Sie mehr über den Verein wissen wollen, hier der direkte Musikkanal:
http://www.musikverein-wannweil.de/

Mittwoch, 10. September 2008

750 Jahre Betzingen und Digel-Digital

21.10.2008: Digitale Welturaufführungen in der Julius-Kemmler-Halle
Film über 75-Jahr-Feier zur Eingemeindung nach Reutlingen (1982)
Während sich Reutlingen in der ersten Hälfte der siebziger Jahre einen Vor-Ort nach dem anderen einverleibte, kennt Betzingen dieses Schicksal bereits seit 1907 - und konnte dann 1982 auf 75 Jahre gemeinsame Geschichte zurückblicken. Gefeiert wurde, wie der Film von Erwin Digel beweist. Der Betzinger hat ein wunderbares Dokument zusammengestellt, dass nun - im Vorprogramm der Mitgliederversammlung der Volksbank Reutlingen - am 21. Oktober 2008 seine digitale Welturaufführung erleben wird.
Bauernhochzeit und Besuch in der Lichtstube
Weil Betzingen nunmal 750 Jahre alt geworden ist, bietet der BILDERTANZ aus dem Repertoire von Erwin Digel noch zwei ganz besondere Leckerbissen: Einen Film über die Bauernhochzeit von 1964 (übrigens auch sehr schön dokumentiert von der Fotogruppe des Schwäbischen Albvereins) und einen Besuch in der Lichtstube. Freuen Sie sich, wenn viele Gesichter wieder auf der Leinwand lebendig werden. In Tracht und Pracht.
Rund 3000 Dias, Dokumente und Fotos aus der Geschichte Betzingens eingescannt
Ein Großprojekt wartet auf den BILDERTANZ, wenn es darum geht die Dias, die Erwin Digel und seine Fotogruppe im Schwäbischen Albverein geschossen und wunderbar dokumentiert haben, eingebunden werden in einen mit aktuellen Aufnahmen durchwirkten Heimatfilm über Betzingen. Es ist eine Reise durch die letzten 50 Jahre. Nach den Mitgliederversammlungen der Volksbank soll dieses Projekt im Rahmen der Konzeption "Echaz 24" angegangen werden.

Wer digitalisiert die Filme für den BILDERTANZ?

Zusammenarbeit seit 2005: Digital Video Factory in Düsseldorf
Ob Normalacht, Superacht, Doppelacht oder gar im 16-Millimeter-Format, wann immer der BILDERTANZ neue "alte" Filme bekommt, der Partner für die Digitalisierung ist die Digital-Video-Factory in Düsseldorf. Ein Familienunternehmen, ehrlich, zuverlässig, fair. Die Filme gehen per Paketpost nebst Festplatte von Reutlingen an den Rhein, spätestens nach vier Wochen - zumeist aber bereits nach zwei Wochen - kommen sie dann im Doppel zurück. In Echt. Als Film. Virtuell. Auf der Platte. In digitaler Form können sie dann weiterverarbeitet werden. Übrigens sind die Filmer, die ja ihre Werke am besten kennen, stets überrascht, über die hervorragende Qualität in der digitalisierten Form.
Falls Sie auch diesen Service einmal nutzen wollen, hier die Adresse. Beziehen Sie sich dabei ruhig auf den BILDERTANZ.
http://www.digital-video-factory.com/

Dienstag, 9. September 2008

1974: Als Rommelsbach einverleibt wurde

Film zum Eingemeindungsfest von Hermann Beck: Erstmals wieder am 22.10.2008 zu sehen
Bis 1974 war Hans Auer unumstrittener Bürgermeister von Rommelsbach. Er war ein "erbitterter Gegner der Gemeindereform", meint er 2008 in einer Vorbemerkung zum Film von Hermann Beck, der damals Gemeinderat war und mit seiner Kamera das Fest zur Eingemeindung aufzeichnete. Seinem Stellvertreter Haussmann hatte Auer die Vertragsunterzeichnung überlassen. Es selbst zu tun, brachte der Bürgermeister der bis dahin selbständigen, sehr reichen und kerngesunden Gemeinde nicht übers Herz. Deshalb hatte er auch beschlossen, sein Amt als Bürgermeister aufzugeben. Nur noch Ortsvorsteher zu sein, das war ihm alles andere als recht, selbst wenn er sich wie seine Kollegen aus den ebenfalls eingemeindeten Nachbargemeinden "Bezirksbürgermeister" hätte können. Nein, Reutlingen war nicht Berlin, dessen Bezirksbürgermeister über Stadtteile regieren, die jeder für sich so groß wie Reutlingen insgesamt ist.
Auf jeden Fall hat Reutlingen eins richtig gemacht, meint der ehemalige Vizekommandant der Feuerwehr Andreas Frey: "Die Stadt hat jedem Ortsteil seine eigene Feuerwehr erhalten", ein wichtiger Beitrag, um die dörfliche Identität zu erhalten. So war übrigens auch das Dorffest zur Eingemeindung nach Rommeksbach begleitet von einem Kreisfeuerwehrtag in Reutlingen.
Aber das können Sie alles sehen, wenn Sie zur Mitgliederversammlung der Volksbank Reutlingen kommen. Im Vorprogramm ab 19.00 Uhr sehen Sie am 22. Oktober diesen Film. Geplant ist aber auch ein Gemeindeabend, bei dem der BILDERTANZ sich rund um Rommelsbach drehen wird.

Montag, 8. September 2008

Mister Bildertanz: Charley ist wieder da

8.9.2008: Rechtzeitig zum Schulanfang in Baden-Württemberg
Als Charley 2006 beim BILDERTANZ der Volksbank Reutlingen plötzlich auf der Leinwand auftauchte, war er sofort der Liebling aller - vor allem der Frauen. Die Figur, gebildet aus den Elementen der Buchstaben RT, trieb als Schulbube seine lustigen Streiche mit seinen Lehrern und Mitschülern. Jetzt zum Schulanfang 2008 will er wieder aktiv werden. Doch zuerst einmal hat er sich die Hauptbühne erobert - die Kopfleiste dieses Blogs.
Dorfabend 2009 in Rübgarten?
Heute abend gilt es Werner Nonnenmacher aus Rübgarten (Gemeinde Pliezhausen) zu besuchen. Er hat zahlreiche Filme zur Verfügung gestellt, die vor allem für die Menschen in Rübgarten wichtig sind. Ein Stück Dorfgeschichte. Wir überlegen, ob wir im Januar 2009 gemeinsam mit der örtlichen Feuerwehr einen Filmabend in Rübgarten veranstalten wollen.

Sonntag, 7. September 2008

Kleinengstingen: Feuerwehrfilm von 1975 abgeholt

Sonntagsbesuch bei Ulrich Kaufmann
Auf dem morgendlichen Weg durchs Echaztal hinauf nach Engstingen lockte in Honau der Blick aufs Schloss Lichtenstein. Nebelschwaden streifen über den Steilhang. Anhalten und filmen, hieß die Devise. Doch zu spät. Vor dem Schloss verliefen sich die Nebelschwaden, die Wolken, so weiß wie dereinst der Dampf, der die Zahnradbahn weithin sichtbar begleitete. So geht es weiter hinauf nach Kleinengstingen zum Ortsvorsteher Ulrich Kaufmann, der uns mit Dias rund um den TSV, um Ortsansichten und ein paar historischen Filmen rund um die Feuerwehr versorgte. Sie werden Weltpremiere haben auf der Mitgliederversammlung der Volksbank Reutlingen in Engstingen. Ulrich Kaufmann, Jahrgang 1953, freut sich aber besonders auf den Film über die Zahnradbahn: "Wir hier oben haben doch alle unsere Erinnerungen daran. Die einen, weil sie damit jeden Morgen zur Schule fuhren, die anderen zur Arbeit und zurück."
Auf dem Weg nach Hause gilt es, kurz Pause zu machen im Festzelt von Großengstingen, wo sich Musikvereine aus der Region treffen. Dabei ist auch Walter Leippert, Herrscher über viele, viele Dias. Ein freudiges Wiedersehen.
Ab nach Hause, das Mittagessen wartet.

Samstag, 6. September 2008

WIEDER ENTDECKT: Der Schmied-Ture von Eningen

Weltpremiere am 7.10.2008: Als Max neue Hufe bekam
Bevor am Dienstag, 7. Oktober 2008, die Volksbank Reutlingen um 20,00 Uhr den offiziellen Teil der Mitgliederversammlung in der Grieshaber-Halle in Eningen eröffnet, werden die Mitglieder und deren Freunde sich schon über das Wiedersehen mit ihrem Hufschmied aus der Schulzengasse gefreut haben. Denn so etwas gab es in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts noch mitten im Dorf, wie der inzwischen wohl als historisch einzustufende Film von Leopold Müller zeigt. Das Pferd Max der Familie Astfalk bekommt in diesem von Müller persönlich kommentierten Film neue Hufeisen.
Übrigens: Wie das früher beim Schmied war, erzählt in einer Vorbemerkung Reinhold Koch, der kürzlich verstarb. Im BILDERTANZ wurde dieser sympathische Herr für immer verewigt.
Zu einer ersten Besichtigung dieses wiederentdeckten Films kam am 6.9.2008 Rolf Hespeler, Erfinder und Produzent des Eninger SPD-Heimatkalenders nach Reutlingen-Altenburg, wo der BILDERTANZ hergestelolt wird. Hespeler war begeistert über diese Rarität. Und er hat auch gesehen, was der BILDERTANZ sonst noch bei der Mitgliederversammlung an Eninger Kostbarkeiten im Hauptprogramm ab 21.00 Uhr zeigen wird. Natürlich sehen die Eninger in einem bislang unbekannten Film ihre Straßenbahn wieder. Zudem haben wir zwei Filme vom Gauturnfest und Kinderumzug 1973. Wer sich selbst einmal wiedersehen möchte, wie er/sie vor mehr als drei Jahrzehnten ausgesehen hat, sollte unbedingt kommen.
1948: Als Kurt das Rennen machte
Und natürlich schwenken wir zurück in das Großereignis vor 60 Jahren: zum ersten Seifenkistenrennen in Eningen. Walter Brüstle und Kurt Walz berichten - angereichert um Bilder, die die Eninger möglicherweise noch nie gesehen haben.
Der Große Preis lebt wieder auf
Übrigens: Was 1974 begann, wird bei der Mitgliederversammlung der Volksbank fortgesetzt: Die Quizzsendung Der Große Preis. Wim und Wum sind zwar auch kurz im Bild, doch es geht natürlich in erster Linie um unsere neuen Fragen. Der Kandidat heißt Alexander Schweizer, seit einem Jahr Bürgermeister in Eningen.

Freitag, 5. September 2008

Botho Walldorf: Dias von der Zahnradbahn






Volle Kraft voraus: Mit dem Schienenbus durch das Echaztal


Im April 1968 legte sich der Wannweiler Botho Walldorf, bekannt durch zahlreiche historische Veröffentlichungen über unsere Heimat, auf die Pirsch. Er wollte die Honauer Zahnradbahn fotografieren. Heraus kam eine Serie von mehr als 150 Dias rund um den Schienenbus. Aber auch die Dampflok erwischte der gebürtige Gammertinger, der sich seit seiner Jugend für die Eisenbahn interessierte - vor allem natürlich für die Hohenzollerische Landesbahn. Hier nun einige Dias von Botho Walldorf.

(Die Dias befinden sich im Bestand des Geschichts- und Heimatvereins Lichtenstein.)
Mehr über die Zahnradbahn unter:

Mit dem Vizeweltmeister: Segeln entlang der Echaz?

Begegnung im Reutlinger Weindorf: Uli Schwenk signalisiert Bereitschaft
Als der Vizeweltmeister dann hörte, dass wir vom BILDERTANZ auch einen Film über die Zahnradbahn haben, war seine Freude grenzenlos: "Wo und wann kann ich das sehen?" fragte Uli Schwenk, passionierter Segelflieger aus Münsingen. Auf jeden Fall bei den Mitgliederversammlungen der Volksbank Reutlingen im Oktober 2008. Als wir ihn dann fragten, ob er uns helfen würde, im Rahmen unseres Projektes "Echaz 24" das Flusstal von oben zu filmen, signalisierte der prominente Münsinger sofortige Bereitschaft. Vielleicht bekommen wir dies sogar noch dieses Jahr hin. Denn im Herbst - so Uli Schwenk - sei es am schönsten.

Siehe auch: http://www.schwenk-mode.de/news.php

Donnerstag, 4. September 2008

Zurück aus der Anstalt: Weitere Super8-Filme sind digitalisiert

Schienenbus fährt mit Zahnrad allein den Traifelberg hinauf
Rainer Hipp aus Lichtenstein filmte den Schienenbus, als das Dieselgefährt - ganz allein und ohne Dampfschubkraft - den Traifelberg hinauf und hinunterkurvte. Jetzt liegt diese Sequenz in digitalisierter Form vor. Weitere Knüller sind in der Kiste, die jetzt noch in einem Paket auf der Poststation in Rommelsbach darauf warten, abgeholt zu werden. Darunter sind zum Beispiel Filme von Hermann Beck, der 1974 das Fest zur Eingemeindung von Rommelsbach nach Reutlingen feierte. Filme Georg Schiller aus Lichtenstein und Karl Harrer aus Wannweil sind ebenfalls im Paket. Jetzt noch Geld von der Bank holen, damit die per Nachnahme gelieferte Sendung endlich erlöst werden und auf die Leinwand gebannt werden können. Übrigens: Für die Betzinger wichig: Ein Film ist dabei vom Eingemeindungsfest vor 25 Jahren...

Mittwoch, 3. September 2008

Bildertanz gründet EU (Echaz-Union): Ein Superprojekt

2.9.2008: Staatssekretär Dieter Hillebrand wird Schirmherr der Echaz-Union
Für November 2009 plant der BILDERTANZ in Zusammenarbeit mit den Gemeinden entlang der Echaz und deren Eisenbahnlinien eine Großveranstaltung: Echaz-24 - so der vorläufige Arbeitstitel. Schirmherr dieses 24-stündigen Filmspektakels nach dem Muster der 24 Stunden von Wannweil wird der CDU-Landtagsabgeordnete und Staatssekretär Dieter Hillebrand, Bei einem Treffen am 2.9.2008 in den Räumen des Geschichts- und Heimatvereins Lichtenstein sagt der Politiker seine Unterstützung zu. Mitinitiator der Aktion Echaz-24 ist die Gemeinde Wannweil, vertreten durch deren Hauptamtsleiter Volker Steinmaier, den Dorfchronisten Walter Ott und Botho Walldorf. Kräftig unterstützt wird die Aktion ebenso von dem Heimat- und Geschichtsverein Lichtenstein, vertreten durch dessen Vorsitzende Werner Vöhringer und Günter Frick. Ihre Teilnahme zugesagt haben - zumindest mündlich - die Zahnradbahnfreunde Lichtenstein und Freunde des Bahnhofs Honau. Letztere wird es freuen, dass Botho Walldorf am 2.9. einen Kasten mit Dias rund um die Zahnradbahn dem Geschichtsverein Lichtenstein übergab. Die Dias werden momentan vom Bildertanz eingescannt, der sie zudem in einem neuen Film über die Zahnradbahn verwenden wird.
Mitmachen möchten auch die Eninger, die mit ihrem in die Echaz mündenden Arbach in die Echaz-Union integriert sind, zumal der berühmte Südbahnhof, der nun nach Honauer Muster wiederhergestellt werden soll, Teil des Filmfestivals im kommenden Jahr werden soll. Verhandelt wird momentan mit Pfullingen (Bürgermeister, Geschichtsverein, Brauchtumsverein) und mit Betzingen, das bereits über den Schwäbischen Albverein und dessen Fotogruppe im Bildertanz präsent ist.
Ein Selbstportrait unseres Schirmherrs finden Sie unter:
http://www.dieter-hillebrand.de/

Dienstag, 2. September 2008

Demnächst in Häslach: Zuhause sind wir weltberühmt


Termin am 13. September 2008: In der Turmgaststätte Häslach
Rund 3000 Fotos von Bürgern in Häslachn nahmen zwischen April und Juni die Mitglieder des Kulturgütervereins Walddorfhäslach auf. Straße für Straße nahmen sich die Fotografen vor mit dem Ziel, alle Häslacher zu fotografieren. Ganz nach dem Muster in RT-Altenburg, wo sich 2004 der Bildertanz erstnmals dieser Herausforderung stellte. Mit dabei in Häslach, das 2010 seinen 700. Geburtstag feiert, ist auch jetzt der Bildertanz. Zur ersten Begutachtung der Fotos lädt nun der Kulturgüterverein am 13, September in die Turmgaststätte in Häslach ein. Eintritt frei. Beginn:19.00 Uhr (Einlass). Das Programm startet pünktlich um 19.30 Uhr.
Plakat erstellt: Ab Samstag überall in Häslach
Erika Armbruster, Vorstandsvorsitzende des Kulturgütervereins, übergab am Montag, 1.9.2008 Mr. Bildertanz die rund 3.000 Fotos, natürlich alle digitalisiert. Daraus soll heute, 2.9.2008, ein Plakat werden, das ab dem Wochenende in Häslach für die Veranstaltung wirbt.

Montag, 1. September 2008

Drehort Gönningen

An der Wiesaz: Überraschende Begegnung mit dem "Jungmädchenkreis".
Die Kamera schwenkte vom alten Bahnhof hinüber in eine Gasse mit Brücke über die Wiesaz. Plötzlich sind fünf Frauen, irgendwo zwischen 70 und 80 Jahre alt, im Visier der Kamera. "Wir sind der Jungmädchenkreis von Gönningen", meinte eine der Damen, die offensichtlich die Wortführerin war.
Dies war der krönende Abschluss eine Nachmittags in Gönningen, wo der Bildertanz die letzten Sonnenstrahlen des Monats August nutzen wollte, um ein paar Filmszenen über die Wiesazgemeinde zu drehen. Gebäude wie Kokschuppen oder Bauernhäuser, Wege und Wasserläufe etc. Ein romantischer Ort. Schön war, dass ein paar Kinder fröhlich ins Mikrofon der Kamera riefen: "Wir sind Gönninger."

Bildertanz als Geburtstagsständchen

31.8.2008: Filmabend als Überraschung für die Reutlingerin Elfriede Hanko: 87 Jahre
Die Idee hatte Jutta Kraak aus Honau (Lichtenstein): Warum nicht den Vorabend des Geburtstages ihrer Schwiegermutter Elfriede Hanko würzen mit einem kleinen Filmabend? Bei einem BILDERTANZ-Abend in Lichtenstein am 2. August 2008 machte sie die Sache perfekt.
Gebont, gebucht.
Es war Sonntag, es war ein sehr sonniger Tag im Kreis der Lieben. Er sollte gekrönt werden mit einem guten Abendessen in der Reutlinger Gaststätte Alteburg. Überrascht war dann das Geburtstagskind, als plötzlich dieLeinwand ausgefahren wurde und die Show startete. Erinnerungen an ein Reutlingen ihrer Jugend wurden wach, als in Bildern und Filmsequenzen der Ledergraben wieder in seinen Urzustand zurückversetzt wurde, durch die Wilhelmstraße wieder die Straßenbahn fuhr - und der Kaufhof noch Merkur hieß.
Als Dank gab es für Mr. Bildertanz ein gutes Essen und einen Gutschein: Für eine Führung durch Schloß Lichtenstein. Im Mai 2009.
Zum 87. Geburtstag von Elfriede Hanko gratuliert nun heute, am 1. September 2008, der BILDERTANZ.