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Samstag, 19. November 2011

Charleys Glosse: Ja, ich bin ein Neinsager

"Charley", sagt der Vollmer zu mir, "bist du eigentlich für oder gegen Stuttgart 21?" Ich recke mich und strecke mich, gähne herzhaft in die Welt hinein und sage gar nichts. "Ich rede mit dir", stupst mich mein Boss an, "hast du meine Frage nicht verstanden?" Ich will aber nicht antworten und bleibe stumm. Der Vollmer wird sauer: "Hast Du keine eigene Meinung?"
Zum Thema "Stuttgart 21" ist ja nun wirklich alles gesagt, und meine Meinung ist bestimmt auch dabei. Warum soll ich die hier auch noch äußern? Mit deiner Meinung machst du dir weder neue Freunde noch selbst Freude. So gucke ich meinen Chef nur treuherzig an. Der lässt nicht locker und fragt gereizt: "Wenn du mir schon deine Meinung nicht sagen willst, gehst du denn wenigstens zur Volksabstimmung?"
Nun gut, denke ich, darauf kann ich ihm antworten. "Da halte ich es mit der Bergpredigt", erkläre ich dem Vollmer, wohl wissend, dass er nun nach Luft schnappen wird, weil er nichts mehr hasst als das Bildungsgeprotze von anderen. "Was genau meinst du denn da?"
Ach, Chef, seufze ich in mich hinein, du machst es mir heute aber sehr einfach, dich aufs Glatteis zu führen. Und so antworte ich ihm. "Jesus sagt: Diese Volksabstimmung ist vom Übel." Ich sehe, wie die Hand meines Meister zur Maus zuckt und er im Internet nach dem Zitat googeln will, deshalb setze ich geschwind nach. "Nein, nein, Chef", fahre ich dazwischen, "er hat das natürlich nicht wortwörtlich so gesagt".
"Aha, wie dann?" Der Chef spürt jetzt wieder Oberwasser, ein Gefühl, das er stets besonders zu schätzen weiß. "Was hat er denn dann gesagt, mein Freund?"
Nichts an ihm (also meinem Chef, nicht an Jesus) ist so herablassend gemeint wie der Ausdruck "mein Freund". Und so antworte ich ihm wie ein braver Schüler, der seine Hausaufgaben vorliest: "Jesus hat gesagt: Deine Rede sei Ja, Ja oder Nein, Nein - alles andere ist vom Übel." - "Ja und, was hat das mit der Volksabstimmung zu tun?" Manchmal ist der Vollmer schon sehr begriffsstutzig.
"Mein Freund", sage ich zu ihm, und jeder Buchstabe ist reinste Gönnergabe und kommt aus tiefstem Herzen, "bei der Volksabstimmung musst du doch Ja sagen, wenn du Nein meinst, und du musst Nein sagen, wenn du Ja meinst." - "Richtig", wird mein Chef ganz nachdenklich. Nun hat er es begriffen: "Deine Rede sei also Ja, Nein oder Nein, Ja. Und das ist nun wirklich von Übel"...
Irgendwie muss man zu dieser Volksabstimmung Nein sagen, auch wenn man trotzdem hingeht.

Samstag, 31. Oktober 2009

Die Rückkehr der Pleti-Ritter

Anlässlich des 60jährigen Bestehens der Frankfurter Allgemeinen Zeitung


„Charley“, sagt der Vollmer zu mir, und sein breites Grinsen lässt nichts Gutes erwarten. Tatsächlich – seine nächsten Worte sind ganz einfach ein Hammer. „Bist du eigentlich korrupt?“ Die Frage haut mich um. Ich bin völlig konsterniert. Aber ich reagiere sofort und schließe das Browserfenster mit meiner Lieblingsseite „Pressekonditionen.de“. Es ist die Seite, in der wir Journalisten permanent den „brutalst möglichen Presserabatten“ (FAZ) ausgesetzt sind. „Natürlich nicht“, antworte ich meinem Boss, und mein Scheinheiligenschein umleuchtet artig mein schütteres Kopfhaar. „Ich war auch noch nie in Brasilien“, erkläre ich rasch. „Ich habe auch nicht die Absicht, eine Gewerkschaft zu gründen.“
Vollmer nickt nachdenklich. „Dann kannst du doch besten Gewissens über dieses Thema schreiben“, dreht sich um und verschwindet in seinem Büro. Er braucht es gar nicht mehr zu sagen, ich weiß auch so, dass ich nun genau eine Stunde Zeit habe.
Warum kommt er damit ausgerechnet zu mir? Will er mir eine Falle stellen? Kein anderer Beruf war einst den Bestechungsversuchen so sehr ausgesetzt wie wir Journalisten. Man musste ja nur unsere Eitelkeit bedienen. Wann wurde ich zuletzt eingeladen, ein Vorwort oder einen anderen Beitrag für eine Firmenzeitschrift zu schreiben? Mon dieu, das ist Jahre her. Betrübt muss ich feststellen, dass mein Marktwert wohl deutlich gesunken ist. Wann wurde ich das letzte Mal zu einer Pressereise ins Ausland eingeladen? Auch da bin ich seit Jahren völlig sauber. Ich muss einsehen: Eigentlich interessiert sich kein PR-Chef mehr für mich. Oder sind sie durch die vielen Affären so verschreckt, dass sie sich gar nicht mehr trauen, uns auf Firmenkosten einzuladen?
Fast möchte ich es glauben. Denn die Alternative ist ganz einfach zu deprimierend. Je weniger man versucht, dich zu umgarnen, desto unwichtiger bist du. Die Weihnachtsgeschenke sind in den letzten Jahren auch sehr mager ausgefallen. An deinen Geburtstag erinnert sich ebenfalls kaum jemand. Du bist ganz einfach eine Null. Muss ich mir das wirklich bieten lassen?
Nein. Eindeutig nein. Ich brauche jetzt dringend einen Befreiungsschlag, am besten auf Kosten anderer. Korruption ist eine derart primitive Form der Wertschätzung, dass eigentlich nur schwache Menschen darauf hereinfallen, also Leute mit großem Ego und kleinem Charakter. Wo findet man die am ehesten? Natürlich in den Managementetagen. Die Zeitungen verkünden es doch nahezu täglich.
Gut, dass wir uns die Welt so einfach erklären können. Die da oben gehören zur dunklen Seite der Macht, wir aber sind die zwar armen, aber guten Pleti-Ritter. Wir decken alles auf – mit brutalst möglicher Aufklärung. Kein Wunder, dass man uns meidet und unseren Geburtstag vergisst. Schon wird wieder ein Schuh daraus: Die da oben haben so abgehoben, dass sie sich noch nicht einmal mehr dafür interessieren, was wir schreiben. Sie machen sowieso das, was sie wollen.
Früher war alles anders. Da galt die gesamte „Management-Attention“ uns, den Journalisten. Wir dankten es, indem wir den Entscheidungsträgern genau sagten, was sie zu tun hatten. Wir machten die Strategien, die wir den Vorständen auf gemeinsamen Pressefahrten ausführlich erläuterten. Solange die Manager unseren Vorgaben folgten, lief alles bestens.
Doch dann entdeckten die Chefs das Marketing. Sie erklärten uns, dass wir künftig an diese Abteilung zu berichten hätten, ebenso wie die PR-Chefs. Von diesen nachgeordneten Stäben bekämen wir auch fortan alle Informationen, die wir nur noch zu veröffentlichen brauchen. Endlich konnten die Manager selbst entscheiden. Sie waren uns los.
Wir rächten uns fürchterlich. Zuerst ließen wir die Börsenblase platzen. Dann stürzten wir die Bosse von einer Baisse in die nächste. Diese konterten, indem sie immer mehr Leute entließen und sich selbst dafür mit üppigen Gehaltssteigerungen belohnten. Sie zeigten uns, wie wenig sie uns brauchten. Die Konjunktur war ihnen völlig egal. Doch wir waren noch lange nicht mit unserem Latein am Ende. Wir holten den Boom zurück und starteten gleichzeitig eine Aufklärungskampagne gegen Korruption.
Inwzischen weiß jeder im Land, wem wir den Aufschwung zu verdanken hatten. Uns, den Journalisten, den wahren Saubermännern der Globalisierung.
Und wer uns nicht glaubt, den bestrafen wir mit einer Wirtschafts- und Finanzkrise.
Quod erat demonstrandum.

Samstag, 10. Oktober 2009

Charley erzählt: Die Straßenbahn und der Maikäfer

Es war vor langer, langer Zeit - das Dritte Reich und der zweite Weltkrieg lasteten über das Bildertanzland - da fuhr mittags ein Schulmädchen aus dem "Balkan" (Spitzname für Gniebel, Rübgarten, Dörnach und Walddorfhäslach) mit der Linie 3 von Reutlingen Altenburg nach Reutlingen. Wie jeden Mittag nach Schulschluss war die Linie proppevoll, und als Balkanesin achtete man darauf, nur in den Wagen einzusteigen, in dem möglichst keine Pliezhäuser waren. Die hielten sich immer für etwas besseres und zeigten das auch jedem. Die junge Frau hatte Glück. In dem Wagen waren nur Altenburger, Gniebler, Häslacher, Oferdinger, Rübgartener und Walddörfer - eine eingeschworene Gemeinschaft.
Also, so ganz viel Glück war es demnach auch nicht. Denn eigentlich traf man sich hier jeden Mittag.
Es war Mai - und alle waren gutgelaunt.
Da wollte es, dass ein besonders kesser Bursche einen Maikäfer gefangen hatte, den er nun unbedingt im Ausschnitt eines der hübschen Mädchen verschwinden lassen wollte. Die Grüne näherte sich mit ungeheurem Tempo der S-Kurve in Rommelsbach - dort, wo sich die Schienen zwischen Kirche und Pfarrhaus hindurchschlängelten. Ausgerechnet jetzt wagte der Bursche seine Maikäfer-Attacke, verlor bei dieser Transaktion in der Kurve das Gleichgewicht, prallte mit jener oben erwähnten "Balkanesin" zusammen, stieß sie so heftig an, dass sie gegen die Fensterscheibe prallte. Diese verlor die Fassung, fiel aus dem Rahmen und zerbrach.
Der Schaffner hatte zwar alles beobachtet, schimpfte und erklärte, dass das Mädchen nationalsozialistisches Eigentum zerstört habe. Er wollte Schadensersatz von dem Mädchen - und zwar sofort. 40 Reichsmark. Viel Geld. Doch innerhalb weniger Minuten hatte der Schaffner das Geld.
Alle Fahrgäste hatten ihr Geld zusammengelegt (viele waren Schüler und hatten Überbleibsel von ihrem Schulgeld dabei). Ja, eine Straßenbahn brachte nicht nur Menschen von A wie Altenburg nach B wie Betzingen, sondern sie brachte vor allem Menschen zusammen.

Montag, 5. Oktober 2009

Der Aufzug des Lebens

„Charley“, sagt der Vollmer zu mir und runzelt die Stirn. Er steht im Türrahmen meines Büros. Sein Blick geht über all die Papierstapel, die sich in den letzten Monaten bei mir angehäuft haben. Zeitungen, Zeitschriften, Pressemappen und anderes nicht minder vergängliches, zumeist ebenso unverdauliches, auf jeden Fall immer unverderbliches Zeug türmen sich rund um meinen Schreibtisch. „Es wird Zeit, dass du mal aufräumst, oder willst du dich hier verbarrikadieren – vor mir und der Wirklichkeit?“
Ich blicke um mich und denke: „Keine schlechte Idee.“ Das mit der Barrikade, nicht mit dem Aufräumen. Aber das kann ich natürlich nicht sagen. So antworte ich: „Weißt du, Chef, am Chaos erkennt man den guten Journalisten.“ Kaum ist mir dies rausgerutscht, fällt mir ein, dass Vollmers Büro immer blitzsauber aufgeräumt sein möchte. „Und an Büros wie deinem erkennt man den guten Chef“, setzte ich deshalb schnell nach. Vollmer murrt und knurrt kurz. Dann setzt er sich auf einen der Zeitungsstapel. „Weißt du“, sagt er, „von mir aus kannst du soviel Material sammeln, wie du willst. Die besten Geschichten schreibt sowieso das Leben.“ – „Jawohl, Herr Oberlehrer“, denke ich und nicke scheinheilig.
„Warte mal, ich muss dir etwas erzählen“, springt der Chef vom Bildertanz plötzlich auf, verschwindet aus meinem Büro und kommt eine Minute später mit einer Flasche Lemberger und zwei Viertelegläser zurück. „Bei Dir ist es irgendwie gemütlich“, erklärt er, während er die Flasche entkorkt und uns beiden einschenkt. Wir prosten einander zu.
„Ich muss dir etwas erzählen, was ich gestern gehört habe“, beginnt nun der Vollmer. „Eine junge Frau von der Schwäbischen Alb“ – das ist die Gegend, von der wir wissen, die direkt nach dem Ende der Welt anfängt – „war noch nie weiter weg von zuhause als vielleicht Stuttgart. Kürzlich hat sie etwas Geld geerbt und beschloss, die große weite Welt zu besuchen.“ Er nimmt einen großen Schluck, ich eifere ihm nach. Dann setzt er fort: „Dieses Mädchen wollte unbedingt New York sehen, Manhattan, die Wolkenkratzer, Freiheitsstatue. Du weißt, was ich meine.“ Natürlich weiß ich es. Und ich weiß auch, dass dort die besten Zeitungen gemacht werden. Der Vollmer sitzt gerade auf solch einem Stapel. „Aber New York ist doch gefährlich“, werfe ich ein, „gerade für ein junges Mädchen.“ Vollmer nickt. „Dessen war sich diese Schwäbin auch bewusst. Deshalb hatte sie auch im Plaza-Hotel gebucht.“ – „Das muss dann aber schon eine gute Erbschaft gewesen sein“, unterbreche ich meinen Chef. Doch er redet weiter: „Auf jeden Fall betritt sie am Abend des ersten Tages den Aufzug, um nach unten in die Lobby zu fahren. Die Tür des Aufzugs ist schon fast geschlossen, als sich plötzlich ein Kerl hineinzwängt. Völlig vermummt, im grauen, hässlichen Jogginganzug, offensichtlich von dunkler Hautfarbe. Unsere Schwäbin ist zu Tode erschrocken. Für sie ist klar. Das ist ein Raubüberfall. Als der Typ sie anspricht und brummend fragt: „Down?“ wirft sich die junge Frau sofort auf den Boden. Bloß keinen Widerstand zeigen, alles tun, was der Räuber sagt. Doch schon ist der Aufzug unten angekommen. Die Tür öffnet sich, der Kerl verschwindet. Unsere Schwäbin ist froh, dass sie noch einmal davongekommen ist.“
„Nette Geschichte“, sage ich und lächele ein wenig. Doch Vollmer meint nur: „Warte, sie ist noch nicht zu Ende.“ Er füllt unsere Gläser nach. „Also“, setzt er fort, „zwei Tage später reist die Schwäbin wieder ab. Sie geht zur Kasse und will zahlen. Daraufhin meint der Hotelangestellte: ‚Ihre Rechnung ist bereits bezahlt. Dann habe ich noch einen Brief für Sie.’“ Jetzt bin ich gespannt wie ein Flitzebogen: „Und was stand drin in dem Brief?“ Vollmer genießt diesen Augenblick vor der Pointe. Er grinst kurz, nimmt einen Schluck, setzt langsam das Glas ab und schaut mich dann mit gespieltem Ernst an. „Das Mädchen macht den Brief auf und liest. ‚Dies war die lustigste Szene, die ich je erlebt habe. Danke.’ Und dann kam die Unterschrift. Da stand tatsächlich ‚Will Smith.’“
Ich pruste los und ein paar Spritzer Rotwein landen auf einem Stapel Wall Street Journal. „Ist das wirklich wahr?“ frage ich. Und Vollmer antwortet mit einer Gegenfrage: „Bin ich ein guter Journalist oder nicht?“
Am nächsten Tag habe ich dann mein Büro aufgeräumt.

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Pliezhausen: Hausschlachtung 1982

Eigentlich sollte es nur ein kurzer Besuch sein. Erich Frisch, engagierter Albvereinler in Pliezhausen, wollte den Film über die 100-Jahrfeier der Ortsgruppe zu Ende schneiden. Zur Ergänzung brauchte er dazu das Filmmaterial, das Mister Bildertanz an jenem Abend aufgenommen hat. Doch dann dauerte der Besuch in der Nachbargemeinde von Altenburg länger. Man kam sich näher - und allmählich wurde klar, dass es richtig tolle Typen in Pliezhausen gab. Vielleicht sogar besonders dann, wenn sie aus Franken stammen. Jedenfalls kramte irgendwann Erich Frisch eine Kiste mit mehr als drei Stunden Film hervor darunter auch eine Sequenz über eine der letzten Hausschlachtungen in Pliezhausen aus dem Jahr 1982.
Charley erzählt: Die Blutwurst und der Rohrstock
Charley erinnert dies an eine Geschichte, die ihm Anfang des Jahres erzählt worden war.
Es war in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, als wieder einmal eine Hausschlachtung anstand. Der Sohn des Hauses, ein zwölfjähriger Lausbub, bat den Schlachter, ihm doch eine Stück Darm mit Blut zu füllen. Der Gefallen wurde ihm gewährt. Am nächsten Tag nahm er die Blutkonserve mit in die Schule. "Pass auf, wir ärgern heute den Lehrer, du steckst dir diese Blutwurst in deine Unterhose - und wenn der Lehrer dann zum Rohrstock greift..."
Der Freund ließ sich tatsächlich auf den Deal ein und verstaute die Wurst in seiner kurzen Hose. So kam es, wie es kommen musste. Nach einer heftigen Provovation griff der Lehrer zum Stock und ließ ihn derart kräftig auf dem Hinterteil des Knaben runtersausen, dass die Wurst aufplatzte und das Blut die nackten Beine hinunterströmte. Entsetzt hielt der Pauker inne. "Haben Sie denn nicht gewusst, daß er ein Geschwür am Hintern hat?" fragte der Anstifter den Lehrer. Kreidebleich entließ dieser die beiden Knaben.

Montag, 27. Oktober 2008

Charley erzählt: Die Schrullen der Reutlinger

Er liebte Bücher über alles. Und er las sie alle - allerdings bevor er sie kaufte. So wird von einem Reutlinger erzählt, der in den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts verstarb und Aberhunderte von zum Teil bibliophilen Erstausgaben hinterließ. Original verpackt. Im Prinzip ungelesen. Und doch kannte er die Inhalte sehr gut. Bevor er sie nämlich erwarb, lieh er sich die Bücher in der Stadtbücherei aus. Und weil manches der Werke noch gar nicht zum Inventar der Stadtbibliothek gehörte, überredete er mit viel Geschick und Charme die Mitarbeiter, den Erwerb des jeweiligen Buches auf die Einkaufsliste zu setzen. Dann trug er sich selbst in die Reservierungsliste ein - natürlich an erster Stelle.