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Donnerstag, 3. April 2014

Volkszählung 1905

Bildertanz-Quelle: Illustrierte Geographie von Württemberg,
Verlag von Adolf Lung, Stuttgart, o.J. (ca. 1900), S. 45
An welcher Stelle steht Reutlingen heute?

Donnerstag, 27. März 2014

Mittwoch, 26. März 2014

Sonntag, 23. März 2014

Die Sanierung Reutlingens nach dem Stadtbrand von 1726



Der sogenannte Bettelplan nach dem Stadtbrand
1975: »Zweifellos war eine Sanierung wirtschaftlich und gesellschaftlich erforderlich, doch war die spätere Niederlegung des Berings mit 36 Türmen und Toren in ihrer Planlosigkeit barbarisch. Im Blick auf die heutige verkehrspolitische Lage ist die "Sanierung" misslungen, ihre Unvollkommenheiten wirken sich bis heute aus. Gewiss sind durch die Zuschüttung des Stadtgrabens neben einem ehemaligen schmalen Weg eine breite Ringstraße um das Altstadtoval gelegt, durch die Niederlegung der Mauer Luft und Licht für die Anstößer gewonnen und einige torlose Stadtausgänge geschaffen worden. Aber sonst wurde nichts gewonnen, zumal da ganze Fronten armseliger Häuser aufgedeckt und überdies strukturfremde "Grabenhäuser" erbaut wurden, die inzwischen alle mit Ausnahme des Jos-Weiß-Schule wieder beseitigt wurden.«
Karl Keim, in: Alt-Reutlingen
Erstmals bei uns am 20. September 2009 erschienen

Mittwoch, 20. April 2011

Was passiert eigentlich zur Zeit . . . mit unserer Stadt?

Bild oben:
Abgerissene ehemalige historische Wohnhäuser entlang der Schreinerstraße.
Eine Brache seit den 1990er Jahren östlich vom Gartentor.
Bild entfernt

Bild oben: Lageplan. Im Bild links die Brache zwischen Gartentor, (ganz links im Bild), und dem Parkhaus (Bildmitte), das in den 1970er Jahren an die ehemalige Stadtmauer platziert wurde.

Mal sehen, wie die neue Bebauung wird...

Sonntag, 21. November 2010

Stadtgeschichte: Die beiden Oberbürgermeister..



an der Aussegnungshalle



Hier ruht Oskar Kalbfell 28.10.1897-5.11.1979

Oberbürgermeister Stadt Reutlingen 1945-1973



Hier ruht Dr Manfred Oechsle 14.1.1934-28.11.2006

Oberbürgermeister Stadt Reutlingen 1973-1994



Oskar Kalbfell und Dr Manfred Oechsle haben Stadtgeschichte geschrieben.
Beide sind Ehrenbürger von Reutlingen,beide sind im Monat November gestorben und
haben ihre Grabstätte nebeneinander auf dem Römerschanz Friedhof.

Bildertanz Foto Doku 10/2010:Werner Rathai

Donnerstag, 11. November 2010

Stadtgeschichte: der Eisturm...









Herbststimmung neben dem Eisturm

..an der Jos Weiß Straße war ein Teil der Reutlinger Stadtmauer,von einem Wassergraben
abgeschottet nannte man ihn auch Zwingerturm.Erkennbar sind noch Schießscharten im
oberen Bereich.Am Ende der Reichsstadtzeit verlor der Turm seinen militärischen Zweck
und wurde von 1877 -1906 als Eiskeller der Stadt benutzt.An dieser historichen Stelle
befindet sich heute direkt neben dem Eisturm ein Kinderspielplatz

Bildertanz Foto Doku 11/2010: Werner Rathai

Sonntag, 7. November 2010

Reutlingen: Als die Kanzleistraße noch Judengasse hieß...


Blick in die Kanzleistraße (oder irre ich mich wieder einmal?) der frühen sechziger Jahre. Was da wie ausgebombt wirkt, sind wohl in erster Linie die Vorarbeiten (Abrisse) zum Bau des neuen Rathauses, das nun auch schon 45 Jahre alt ist.
Bildertanz-Quelle: Richard Wagner


Dazu schreibt Herbert Kopp in seinem Buch "Die Anfänge der Stadt Reutlingen":
»Nach dem Ausweis der Reutlinger Kaufbücher wird der Name Judengasse erst nach der Mitte des 17. Jahrhunderts auf die ganze heutige Kanzleistraße ausgedehnt.
Es ist verwunderlich, daß in Reutlingen die Juden so nahe am Marktplatz und in einer verhältnismäßig wichtigen Straße saßen, während sonst in den Städten das Judenviertel abseits vom großen Verkehr in einem abgelegenen Stadtteil sich befand. Der Grund dürfte nach der bisherigen Darstellung klar sein: die Juden saßen hier auf Reichsboden, der ihnen vom König als Stadtherrn zugewiesen worden war.
Bekanntlich standen die Juden im Reich seit jeher in einer besonderen Beziehung zum König. Die schon in karolingischer Zeit einzelnen Juden erteilten Privilegien wurde seit dem 11. Jahrhundert auf die gesamte Judenschaft einzelner Städte ausgedehnt. Gegen Zahlung einer besonderen Steuer nahm der König sie in seinen Schutz und verlieh ihr den Königsfrieden. (...)
Die Judensteuer an die königliche Kasse wurde auch von den Juden in Reutlingen gezahlt.«

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Reutlinger Geschichte schrieb auch...



Gustav Werner, geb. 12 März 1809 in Zwiefalten. An seinem Geburtstag dieses Jahr wurde in BILDERTANZ berichtet. Aus der Gustav Werner Stiftung ging die Bruderhaus Diakonie hervor.
Wie bekannt, schrieb Gustav Werner Reutlinger Geschichte - sein Krankenhäusle bleibt neben der neuen Stadthalle erhalten. Diese Gebäude "Altenhilfe-Behindertenhilfe-Sozialpsychatrie-Werkstatt" stehen alle in der Gustav Werner Straße. Die Frau des Fotografen hat hier als Krankenschwester im Nachtdienst gearbeitet.




Treffpunkt der Älteren. IN MEMORIAM-Verbrechen und Unrecht an wehrlosen Menschen



Altenhilfe-Altenpflege Bruderhaus Diakonie. Mahnmal und Gebäude Gustav Werner Stiftung oder Bruderhaus Diakonie

BILDERTANZ FOTO DOKU 5/2010 WERNER RATHAI

Platzkonzert bei der Landesgartenschau 1984...



Das Gartenschaugelände war 14 ha groß, es wurden damals
viele Spielplätze mit Wasserlauf und Anlagen geschaffen
die heute noch genutzt werden.Dazu gehört auch der
Fußgängersteg zum ZOB.



Hier fand gerade ein Platzkonzert statt, umrahmt von vielen Zuhörern..
Die Reutlinger Landesgartenschau 1984 war ein voller Erfolg, so daß zum
10 jährigen Jubiläum 1994 nochmal richtg gefeiert wurde

BILDERTANZ FOTO DOKU 1984 : WERNER RATHAI

Mittwoch, 29. September 2010

Aktuell : Feuer bei der Bodelschwinghschule...



dunkle Rauchwolken über dem Hohbuch...
Standort Fotograf : B 28 Brücke



hinter der Bodelschwingh-Schule brennt es am Spielplatz



Feuerwehr Reutlingen im erfolgreichem Löscheinsatz

Der Bildertanz Fotograf war gerade mit dem Rad unterwegs als auf der
B 28 Brücke die Rauchsäule im Hohbuch bemerkt wurde.Der dunkle Rauch
war entscheidend die Radtour zu ändern .Inzwischen kam die Polizei und
die Feuerwehr rückte an.Es waren mehrere Fotografen vor Ort -der Bildertanz
Fotograf hielt Distanz um die Löscharbeiten nicht zu behindern.

Mehr dazu im GEA (ergänzt von JR)

BILDERTANZ FOTO AKTUELL 29.9.2010 : WERNER RATHAI

Donnerstag, 23. September 2010

das Umweltbildungszentrum Listhof...











...an der Alteburgstraße wurde 1988 von der Stadt Reutlingen ins Leben gerufen und ist seit 1.7.2003 beim Trägerverein UBZ Listhof.Bis 1992 wurde das 124 ha Gelände von den franz.Streitkräften der Ypern Kaserne genutzt.Das trostlose Gebäude ist noch in Erinnerung-umso erstaunlicher was hier in den letzten Jahren investiert wurde.Neue Anlagen-Bauerngärten-Solardach -Gebäude-und und...
Das UBZ Listhof bietet Umweltpädagogische Veranstaltungen für alle Bevölkerungsschichten und Altersstufen an.Von der UNESCO wurde das UBZ als offizielles Projekt 2008/9 ausgezeichnet.Im Listhofgelände bieten Schauflächen und das Lädle Informationen.Kindergarten und Schulklassen werden hier mit der UMWELT vertraut gemacht.
Bildertanz Foto Doku 7/2010 Werner Rathai

Mittwoch, 1. September 2010

Vor 480 Jahren schrieb der Reutlinger Bürgermeister..



...Jos Weiss bereits Geschichte. Er war damals, 1530, in der Fuggerstadt Augsburg Unterzeichner des protestantischen Glaubensbekennnisses vor Kaiser Karl V. Josua oder Jos Weiss lebte 1480-1542, war Bürgermeister in Reutlingen. In der Historie wird er als Sohn der Stadt geführt. Die Grundschule in der Lederstraße trägt seinen Namen: Jos Weiss Schule. Sie wurde im Sommer gründlich saniert. Unmittelbar neben der Schule wurde zur Erinnerung ein Gedenkstein mit Infotafeln errichtet. Im BILDERTANZLAND soll an diesen hervorragenden Reutlinger "Schultes " erinnert werden.
Bildertanz Foto Doku 6/2010: Werner Rathai

Donnerstag, 29. April 2010

AKTUELL: ALT-REUTLINGEN IM SWR FERNSEHEN

... am Samstag, 1. Mai 2010 um 19 Uhr.
Am Fuße der Schwäbischen Alb
Reutlingen in historischen Aufnahmen,
Filmreise in die Vergangenheit. Mehr hier ...

Diesen Beitrag habe ich gerade bei SWR entdeckt und möchte alle BILDERTÄNZER und BILDERTÄNZERINNEN zum 1. Mai informieren.
Bildertanz aktuell: 29.4.2010 Werner Rathai

Donnerstag, 29. Oktober 2009

VOR 20 JAHREN: REUTLINGEN IST ENDLICH GROSSSTADT!!!

Wussen Sie, dass Reutlingen erst 1989 die Marke von 100.000 Einwohnern überschritt? Reutlingen wurde damals die jüngste der insgesamt neun Großstädte in Baden-Württemberg. Gut, dass es das elektronische Lexikon Wikipedia gibt, das uns bei den Recherchen für den Artikel über Metalltuch (siehe unten) darauf aufmerksam machte. Ob Reutlingen damit auch qualitativ eine Großstadt wurde, ist sicherlich genau so umstritten wie die Frage, ob Reutlingen nun eine Großstadthalle braucht. 1946 hatte Reutlingen 38.000 Einwohner. Damit ist dann wohl eher die Kernstadt gemeint, denn bis ins Echaztal hinein waren ja viele Gemeinden nach dem Krieg unter französischer Besatzung nach Reutlingen eingemeindet worden.
Übrigens feierte Reutlingen 1989 auch sein List-Jahr. Die Stadt gedachte damit den 200. Geburtstag von Friedrich List. Was der wohl zur Stadthalle gesagt hätte?

Samstag, 30. August 2008

Besuch bei Rudolf Diegel, Gönningens Altbürgermeister

27.8.2008: Zum Thema Eingemeindung
Wie war das denn damals, als Reutlingen im Zuge der Verwaltungsreform nach Eingemeindungsopfern suchte? Nun, eines der ersten Dörfer, das sich Richtung Reutlingen orientierte, war neben Bronweiler der Nachbarort Gönningen. Am 27.8. 2008 besuchte der Bildertanz Altbürgermeister Rudolf Diegel, der 34 Jahre lang für die Wiesaz-Gemeinde kämpfte. Ein Original, ursprünglich Wannweiler brachte er die besten Voraussetzungen mit, um sich in Gönningen, dem Dorf der Weltbürger, zu behaupten. Begleitet wurde der Bildertanz von Bezirksbürgermeister Paul Ackermann, dereinst als Professor tätig an der Pädagogischen Hochschule. Das Interview ist Teil eines Heimatfilms, der anlässlich des 100jährigen Bestehens des Rathauses im kommenden Jahr präsentiert werden soll.
Der nächste Termin in Gönningen: 2.September bei Eugen Keppler, der Mann, der seit 40 Jahren das Dorf fotografiert und dokumentiert.