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Donnerstag, 29. Oktober 2009

Was ist Glück?

Wer durch Reutlinge kommt unb'schisse ,
durch Eninge ung'schmisse,
durch Pfullinge ung'schlage,
der kann von Glück sage.

Gefunden beim Stöbern durch die inzwischen 70.000 elektronisch erfassten Dokumente und Fotos des Bildertanzes

Sonntag, 6. September 2009

Zitat des Tages: Keynes

1975: »Wir befinden uns in der unglücklichen Lage,
daß ein brillanter Mann, Lord Keynes,
die Ökonomen von gewissen Theorien überzeugte,
die sich als falsch erwiesen.«

Friedrich A. von Hayek,
Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger

Samstag, 5. September 2009

Zitat des Tages: Heroismus & Feigheit

»Definition: Der moderne Mensch ist feige,
aber er lässt sich gerne zum Heroismus zwingen.«

Robert Musil, Schriftsteller

Donnerstag, 3. September 2009

Zitat des Tages: Verstand & Wahrheit

1990: »Allein die Tatsache, dass uns unser Verstand zu Wahrheiten führt, die nicht berechenbar sind, überzeugt mich, dass der Computer niemals unseren Verstand duplizieren kann.«
Roger Penrose, Physiker und Mathematiker an der Oxford University

Mittwoch, 2. September 2009

Zitat des Tages: Gehirn

1992: »Das Gehirn ist die letzte
und größte biologische Grenze.«

James Watson, Mitentdecker der Doppelhelixstruktur der DNA

Dienstag, 1. September 2009

Zitat des Tages: Menschen

»Menschen achte ich den größten Reichtum.«
Friedrich Wilhelm I., König von Preußen

Montag, 31. August 2009

Zitat des Tages: Germanien (II)

»Es ist hinreichend bekannt, daß die germanischen Völkerstämme nicht in Städten wohnen, ja sie wollen nicht einmal geschlossene Siedlungen dulden. Sie hausen voneinander abgesondert an verschiedenen Stätten, wo ihnen gerade eine Quelle, ein Feld, ein Gehölz gefällt. Die Dörfer legen sie nicht nach unserer Art an mit verbundenen und zusammenhängenden Gebäuden. Jeder umgibt sein Haus mit einem Hof. Bausteine und Ziegel verwenden sie nicht, sie brauchen zu allem unförmige Balken; manche Stellen verstreichen sie sorgfältig mit so reiner und leuchtender (roter) Farbe, daß es wie Bemalung und farbiges Linienwerk aussieht.«
Tacitus, um 100 n. Chr., in seinem Werk »Urgeschichte und Beschreibung Germaniens«

Sonntag, 30. August 2009

Zitat des Tages: Das Internet

2000: »Ich habe das Internet nicht vorhergesehen. Ebenso wenig wie die Computerbranche. Natürlich sagt uns das nicht viel. Aber die Computer-Industrie sah noch nicht einmal voraus, dass das Jahrhundert zu Ende ging.«
Douglas Adams, britischer Science-Fiction Autor (Per Anhalter durch die Galaxis)

Samstag, 29. August 2009

Zitat des Tages: Nach dem Ende der Staufer

1273: »Die deutschen Verhältnisse sind schlimm; niemand gedenkt des allgemeinen Wohls, jeder sorgt nur für sich. Die Fürsten sind unbotmäßig; sie wünschen zwar einen guten und weisen König, wollen ihm aber keine Macht lassen. [...] Da ist eingewaltiger Kaiser notwendig, der, mit dem Willen des Papstes und eines Konzils eingesetzt, mit mächtiger Hand den Frieden im Reich herstellen könnte. [...] Wer aber sollte dieser Kaiser sein? [...] Die uneinigen deutschen Fürsten sind ohnmächtig.«

Bischof von Ölmütz in einem Schreiben an Papst Gregor X

Freitag, 28. August 2009

Zitat des Tages: Faktor Zeit

1996: »Es gibt keine Distanzen mehr,
sondern nur noch den Faktor Zeit.«

Jacques Pilhan, Kommunikationsberater von Francois Mitterrand

Donnerstag, 27. August 2009

Zitat des Tages: Sprache

886: »Wir, die wir die teutonische oder deutsche Sprache sprechen.«
Notker der Dichte

Mittwoch, 26. August 2009

Zitat des Tages: Gutenberg & Buchdruck

Vor 1528: »Auf keine Erfindung oder Geistesfrucht können wir Deutsche so stolz sein wie auf die des Bücherdrucks, die uns zu neuen geistigen Trägern der Lehren des Christentums, aller göttlichen und irdischen Wissenschaft und dadurch zu Wohltätern der ganzen Menschheit erhoben hat. Welch ein anderes Leben regt sich jetzt in allen Klassen des Volkes, und wer sollte nicht dankbar der ersten Begründer und Förderer dieser Kunst gedenken, auch wenn er sie nicht, wie bei ins und unseren Lehrern der Fall, persönlich gekannt und mit ihnen verkehrt hat.«
Jakob Wimpheling, gestorben 1528, in «De arte impressoria«, übersetzt von J. Janssen

Dienstag, 25. August 2009

Zitat des Tages: Zölle

1829: »Wenn es staatswissenschaftliche Wahrheit ist, daß Zölle nur die Folge politischer Trennung verschiedener Staaten sind, so muß es auch Wahrheit sein, daß Einigung dieser Staaten zu einem Zoll- und Handelsverbande zugleich auch Einigung zu einem und demselben politischen System führt...«

Friedrich von Motz,
Finanzminister von Preußen zwischen 1825 und 1830,
in dessen Amtszeit die Zölle gesenkt wurden

Montag, 24. August 2009

Zitat des Tages: Krieg gegen Frankreich

Zu 1870/71: »Bei euren Taten, euren Siegen, wortlos beschämt, hat mein Gesang geschwiegen; und manche, die mich darum schalten, hätten auch besser den Mund gehalten.«
Eduard Mörike,
deutscher Schriftsteller (1804-1875)

Sonntag, 23. August 2009

Zitat des Tages: Germanien (I)

»Wer möchte Asien, Afrika oder Italien verlassen und nach Germanien reisen - das mit schaurigen Wäldern und widerwärtigen Sümpfen bedeckt ist -, nach dem ungestalten Land mit seinem rauhen Klima, traurig zum Leben und Anschauen für jeden, dem es nicht Vaterland ist.«
Tacitus, um 100 n. Chr.,
in seinem Werk »Urgeschichte und Beschreibung Germaniens«

Samstag, 22. August 2009

Zitat des Tages: Marshall-Plan

1947: »Unsere Politik ist nicht gegen ein Land
oder gegen eine Doktrin gerichtet, sondern
gegen Hunger, Armut, Verzweiflung und Chaos.«

George Catlett Marshall, Außenminister der USA, am 5. Juni 1947 bei der Vorstellung des später nach ihm benannten Marshall-Plans zum Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg. Seine Rede, die ihm den Friedensnobelpreis einbringen sollte, hatte er vor der Memorial Church der Harvard University gehalten.

Freitag, 21. August 2009

Zitat des Tages: Deutsche Einheit vor 300 Jahren

1676: »Wenn unser Reich zu einem realen Bund gelanget, dann wer­den auch viele andere zur Wohlfahrt nötigen Dinge gehoben: die Strei­­tigkeiten der Stän­de, das unor­dent­liche Justizwesen, der Han­del und die Polizei, und man wird zu un­ge­­zwun­­ge­ner Eintracht, Mä­ßigung und Duldung in Reli­gions­sachen gelan­gen.«
Gott­fried Wil­helm Leib­niz, deutscher Philosoph

Donnerstag, 20. August 2009

Zitat des Tages: Wohlfahrtsstaat

1962: »Nichts ist unsozialer
als der Wohlfahrtsstaat, der die
menschliche Verantwortung
erschlaffen läßt.«

Ludwig Erhard,
deutscher Wirtschaftsminister und Bundeskanzler

Mittwoch, 19. August 2009

Zitat des Tages: Wissen

1995: »Um von der sich beschleunigenden Akkumulation
des Wissens zu profitieren, ist es für die Gesellschaften notwendig,
beides zu sein: offen und bereit, mit diesem Wissen etwas anzufangen.«

The Economist, 6. Januar 1995