Mittwoch, 13. Januar 2010

Französische Panzer in Reutlingen


Zum Thema Franzosen in Reutlingen noch drei Fotos: In den 1950er und 1960er Jahren waren französische Panzer kein seltener Anblick auf den Reutlinger Straßen. Ich erinnere mich noch sehr gut an das Kettengerassel, oft genug auch zu nachtschlafender Zeit. Oben ein französischer Panzer in der Alteburgstraße unterhalb des Kepler-Gymnasiums.

Hier ein frz. AMX 30 im Ringelbachgebiet

Und hier geht eine Kolonne rauf auf die Alb, vermutlich Richtung Truppenübungsplatz Münsingen

4 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Das Bild ist aus der Honauer-Steige, kurz vor der 3.Kehre
("3.Ranka"). Geradeaus ging es früher übers "Genkinger Sräßle" bzw."Dobelsträßle" durch's Tunnel oder wie die Honauer sagen "Tunnell").
Die Panzerkanonen waren auf der Straße entgegen der Fahrtrichtung nach hinten gerichtet. Diese fahren also die Steige abwärts.
Wenn die Panzer durch den Ort fuhren haben die Häuser und die Fensterscheiben "gezittert". Aber in jungen Jahren hatte man ja noch einen tiefen Schlaf, heute sind es die LKW's aus aller Herren Länder, die nicht "ab und zu" wie die Panzer, sondern ständig diese Strecke "Tag und Nacht" befahren.

Hans Gerstenmaier, Honau

Werner Früh hat gesagt…

Danke für die Infos. Ich hab die ganze Zeit rumgerätselt, warum die LKW die Panzer passieren lassen... Wusste nicht, dass die abwärts fahren. Also gehts auf diesem Bild vom Truppenübungsplatz wieder zurück in die Ringelbachstraße

Werner Rathai hat gesagt…

Die französischen Panzer waren bis in den 80 er Jahren in Reutlingen stationiert.Meine jüngste Schwester war mit ihrer Schulklasse, der Eichendorff Realschule beim heutigen Stadion unterwegs.Da kam eine Panzerkolonne wobei sich ein dickes Gummistück löste und traf meine Schwester am Kopf.Nach der Erstversorgung und Krankenhausaufenthalt durfte Sie nach Hause.Da kam ein franz.Offizier mit Fahrer und Dolmetscher und beschenkte meine Schwester,sogar ein Radio war dabei.nach Worten der Entschuldigung gingen Sie wieder.

Anonym hat gesagt…

Wen interessiert, daß ein Teil eines Panzers sich löste und Werner Rathais Schwester traf, das ist doch längst Geschichte