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Sonntag, 9. Januar 2011

Heute startet Bothos Bahnbildertanz in Wannweil...


... und aus diesem Anlass zeigen wir heute ein besonders schönes Dia aus seiner Sammlung. Als zehnjähriger Bube hat Botho, der seit 2005 den Bildertanz begleitet, seine ersten Eisenbahnfotos gemacht. Das Dia hier wurde 1967 bei Großengstingen aufgenommen.
In unserem Blog "ENGSTINGEN" zeigen wir in dieser Woche einige Fotos von ihm und aus seiner Sammlung. Schalten Sie doch einmal rüber...
Wer übrigens Lust hat, kommt heute nach Wannweil, Beginn: 11.00 Uhr im dortigen Rathaus.
Das Bildertanz-Team präsentiert auch Filme unter anderem vom Leben auf der Alb in den fünfziger Jahren.
Bildertanz-Quelle: Botho Walldorf

Übrigens: Heute ist auch der letzte Tag einer Modellbahnausstellung im Bahnhof Honau...

Donnerstag, 30. September 2010

Das Bauwerk in der Landschaft...

... ist ein Artikel im Schwäbischen Heimatbuch von 1935 betitelt, in dem das heute als repräsentatives Beispiel des Bauhausstils wieder gefeierte "Haus auf der Alb" als "sperriger Eindringling in unserer Landschaft" beschrieben wird, das mit der "Häßlichkeit der platten Pappdächer (hier) deutlich in Erscheinung tritt".
Was meinen Sie?



Bildertanz-Quelle: Schwäbisches Heimatbuch 1935. Herausgegeben vom Bund für Heimatschutz in Württemberg und Hohenzollern, S, 67 ff.

Donnerstag, 23. September 2010

Aus einem Schulbuch von 1911 (Teil 1)

An die Oberrheinische Tiefebene lehnt sich nach Osten das Schwäbisch-Fränkische Stufenland. Es hat die Gestalt eines Dreiecks, dessen Eckpunkte Schwarzwald, Fichtelgebirge und Thüringerwald sind. Das Stufenland wird rings von Gebirgen eingeschlossen (nenne sie!), die nach dem Neckar und Main abfallen. Die Gebirge der Nord- und Westseite sind schon betrachtet. Die übrigen Randgebirge sind:
1. Das Fichtelgebirge hat seinen Namen von den Fichtenwaldungen, die seine Höhen (1000 m) bedecken. Es ist der Mittelpunkt der deutschen Gebirge. Vier Gebirge schließen sich an das Fichtelgebirge an; Erzgebirge, Böhmerwald, Schwäbisch.Fränkischer Jura und Frankenwald. Vier Flüsse entspringen auf ihm: Main, Saale, Eger, Naab. Für die infolge des früheren Bergbaues ziemlich dichte Bevölkerung ist der Wald, die Steinindustrie (Granit) und Weberei die Haupterwerbsquelle. Das nördlich vom Gebirge gelegene Hof ist eine lebhafte Industriestadt (36T)
2. Der deutsche Jura setzt sich aus dem Fränkischen und Schwäbischen Jura zusammen. Der Schwäbische Jura führt in seiner Mitte auch den Namen Rauhe Alb, Diese bildet eine 30-40 Kilometer breite Hochebene aus Kalkfelsen, über die jahraus jahrein rauhe Winde fegen, Das Getreide steht daher kümmerlich, die Weiden geben dem Vieh nur dürfte Nahrung. Einsame Wege verbinden die kleinen, zerstreut liegenden Dörfer, die gewöhnlich, um vor den scharfen Winden geschützt zu sein, in Vertiegungen angelegt sind. An vielen Stellen finden sich Höhlen mit schönen Tropfsteinbildungen. Der Kalk wird nämlich leicht vom Regenwasser aufgelöst, und indem es in die feinsten Felsspalten eindringt, weitet es diese immer mehr aus. Auf der Höhe gibt es keine Quellen, keine Brunnen. Das Wasser stürzt bei Regen und Tauwetter in die Spalten und Höhlen, und erst nach stundenlangem, unterirdischen Laufe bricht es im Tale als Quelle wieder hervor. So versinkt das Wasser, ohne sich nahe unter der Bodenfläche zu sammeln. Man bringt deshlab gegenwärtig das Wasser durch Pumpwerke und Röhrenleitungen aus den Tälern auf die Höhen. - Einen grellen Gegensatz zu den rauhen Höhen bilden die lieblichen Täler. Vor dem ziemlich steilen Nordwestrande liegen zwei geschichtlich bekannte Berge; der Hohenstaufen und der Hohenzollern. Von der Kaiserburg der Hohenstaufen ist kein Stein mehr übrig, dagegen auf dem Zollern erblickt man das stattliche in mittelalterlicher Schönheit neuerstandende Stammschloß der Hohenzollern.
3. An den Schwäbischen Jura lehnt sich das Schwäbische Stufenland oder das Neckarland, weil es seine mannigfaltige Gliederung dem Hauptflusse Württembergs, dem Neckar verdankt. Die Täler des Neckars und seiner Nebenflüsse Kocher und Jagst gehören zu den malerischsten Flußtälern Deutschlands. Im Grunde sieht man Kornfelder und üppige Wiesen, an den Abhängen, auf denen aich Mandeln und Aprikosen gedeihen, ergiebige Weinberge, auf den Höhen längst verfallene Burgen.
Die wichtigsten Städte am Neckar sind: Tübingen, altberühmte Universität, mit einem Denkmal des hier heborenen Dichters Uhland, Eßlingen (30T), Hauptsitz der Maschinen und Champagnerfabrikation, Cannstatt mit reichlichen Minerakquellen, Marbach, wo Schillers Geburtshaus und das Schillerarchiv zahlreiche Fremde anlocken, Heilbronn (40T), Hauptsitz der Leder- und Papierindustrie, in der Nähe des Neckars: Reutlingen, bekannt durch seine Gespinst- und Webwaren, und Ludwigsburg /23T).
Bildertanz-Quelle: Anschaulich-ausführliches Realienbuch, Bielefeld und Leipzig, 1911, Seite 47f

Mittwoch, 12. Mai 2010

Da werden Erinnerungen an alte Schulzeiten wach

Gesehen hat JR die Karte in einem Hofladen auf der "Rauhen"Alb.

Bildertanz-Foto: Jürgen Reich

Meckis Werkstatt in Trochtelfingen

Nur die Blumen vor dem Haus sind nicht geschmiedet ...
Und raten Sie mal, wehalb die Gasse "Neckargasse" heißt!

Bildertanz-Foto: Jürgen Reich

Sonntag, 9. Mai 2010

Freitag, 7. Mai 2010

Meckis Wappen

spiegelt nur einen kleinen Teil seiner künstlerischen und handwerklichen Fähigkeiten wider.
Seine Arbeiten entstehen übrigens ohne vorher eine Skizze oder sonst einen Plan anzufertigen.

Donnerstag, 6. Mai 2010

Meckis Regenbrille

mit Scheibenwischer wäre heute genau richtig.

Bildertanz-Foto: Jürgen Reich

Meckis Werkstatt und Werke

zeigen wir unseren Besuchern in den kommenden Tagen hier im Blog.
Einen ausführlichen Artikel zu diesem außergewöhnlichen Trochtelfinger Künstler finden Sie heute im GEA.

Bildertanz-Foto: Jürgen Reich

Mittwoch, 11. November 2009

Guten Morgen, Bildertanzland!



Heute ist Martini - und wir können uns überhaupt nicht freuen!
Bildertanz-Fotos: Jürgen Reich

Sonntag, 8. November 2009

Unterwegs mit dem Gourmet-Express

war gestern Bildertänzer Jürgen Reich mit Frau und Freunden. Der historische Danmpfzug war mit 110 Fahrgästen völlig ausgebucht - was angesichts der Speisekarte mit kulinarischen Spezialitäten der Alb nicht anders zu erwarten war. Die Fahrt ging um 16:30 von Münsingen nach Großengstingen und zurück. Auf der Rückfahrt stoppte der Zug beim Gestütsgasthof in Offenhausen zur Vorspeise, beim Gasthof Lamm in Gomadingen zum Hauptgang und schließlich zum Dessert beim Gestütsgasthof Marbach. Kurz vor der Rückkehr nach Münsingen gab es noch ein Wacholder-Schnäpsle zum krönenden Abschluss. Die ziemlich heitere Rückkehr nach Münsingen war um 22:30 Uhr. Hier ein paar Eindrücke.
Unser Tipp: ein absolut lohnendes Ereignis.
Vielen Dank den engagierten Eisenbahnern des Schwäbische-Alb-Bahn e.V..
Unter http://www.bahnhof-muensingen.de/ können Sie sich über den Verin und sein Programm informieren.
Bildertanz-Fotos: Jürgen Reich

Mittwoch, 28. Januar 2009

GEA: 2696 Höhlen auf der Schwäbischen Alb

Zwei Riesenhöhlen, die länger als 5 000 Meter sind, 19 Großhöhlen in der Kategorie bis zu fünf Kilometer Länge und 210 Mittelhöhlen, die weniger als 500 Meter haben, hat das Höhlenkataster in Laichingen für die Schwäbische Alb bislang registriert. Insgesamt sind es 2696 Höhlen. 1986 waren ses noch 2152 Höhlen gewesen.
Bildertanz-Quelle: Reutlinger General Anzeiger, 28.1.2009: "Blauhöhle ist mehr als 6 500 Meter lang"