Donnerstag, 18. April 2013

Der "Oskar-Kalbfell-Brunnen" auf dem Listplatz...

...spritzt nicht mehr. (Das Bild ist von 2005) Seine Sanierung würde mehr als jene veranschlagten 30.000 Euro kosten, die der Bauausschuss bereits 2012 genehmigt hatte. Weil man ohnehin größere Pläne hier hegt (man löst ein Problem, indem man es durch ein größeres ersetzt und macht dann eine Riesenshow darum), machten sich jüngst Studenten des  Studiengangs Landschaftsarchitektur der Fachhochschule Nürtingen an die Arbeit und entwickelten rund um den Listplatz ein paar Ideen zu dessen kreativer Umgestaltung.
In der Nachkriegszeit sprudelte übrigens aus diesem Springbrunnen die berühmte Oskar-Kalbfell-Limonade. Ein paar Lausbuben hatten (zum 1. Mai?) Farbe in das Wasser geschüttet. Dazu bieten wir Ihnen heute dieses Foto.
Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer (oben), Friedrich Dittmar (unten)

Hans-Martin Hebsaker schreibt dazu:
Anfangs der 1960er Jahre musste ich zur Schule und zur Musikschule jeweils mit dem Stadtbus vom Katzensteg in die Innenstadt fahren, wobei mich abends, auf dem Heimweg an der Bushaltestelle am Karlsplatz stehend, der Brunnen immer mit seinem Farbenspiel faszinierte. Durch die rotierenden Farbscheiben vor den Scheinwerfern im Beckenboden leuchtete der Brunnen in stetig abwechselnden Farbkombinationen. 

Kommentare:

Hans-Martin Hebsaker hat gesagt…

Anfangs der 1960er Jahre musste ich zur Schule und zur Musikschule jeweils mit dem Stadtbus vom Katzensteg in die Innenstadt fahren, wobei mich abends, auf dem Heimweg an der Bushaltestelle am Karlsplatz stehend, der Brunnen immer mit seinem Farbenspiel faszinierte. Durch die rotierenden Farbscheiben vor den Scheinwerfern im Beckenboden leuchtete der Brunnen in stetig abwechselnden Farbkombinationen.

Anonym hat gesagt…

man könnte unsere Stadt richtig hübsch machen und mit Flair ausstatten, mit weit weniger Geld als eine pompöse Stadthalle kostet.

Ich versteh die finanziellen Relationen nicht. Man könnte den Park vor dem Bahnhof richtig nett und kuschelig gestalten, man könnte auch den Platz rund um das Tübinger Tor in ein Schmuckstück verwandeln, ohne dafür Millionen ausgeben zu müssen...