Dienstag, 11. März 2014

Die Petition zum Erhalt der Gebäude in der Katharinenstraße...

Ja zum Erhalt der Katharinenstraße und Schutz der Altstadt in Reutlingen! NEIN zu K8.
... haben bislang etwas mehr als 500 Menschen unterschrieben. 
Das sind zehn Prozent der erforderlichen Menge. Noch ein halbes Jahr Zeit haben die Akteure, um die restlichen 90 Prozent zusammenzubekommen.
Wer sich beteiligen will, findet HIER den direkten Draht zur Petition. 
Kommentar. Das wird sehr mühsam, oder?

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Selbst wenn das erreicht werden sollte, passiert nichts. Im Unterschied zur Bundestagspetition ist der Adressat nicht zu einer Reaktion verpflichtet.

Anonym hat gesagt…

Hoffentlich hört die kommunalpolitische Stimmungsmache der Zukunftsverhinderer auf dieser an sonsten sehr schönen Plattform irgendwann einmal auf

JD

Raimund Vollmer hat gesagt…

HIER WURDE KEINE STIMMUNG GEMACHT!
Diese "Plattform" gibt nur jedem eine Chance, sich zu äußern. Und die Katharinenstraße gehört - egal, in welche Richtung sie sich ändert - zu einem Thema, das wir aufgreifen müssen. Wer andere Argumente hat, findet hier ebenso seinen Platz. Und der Hinbweis auf die Petition ist eine Nachricht, keine Stimmungsmache. Und wenn es eine Gegenpetition gäbe, hätte sie hier auch Ihr Forum. Ihr Kommentar ist "Stimmungsmache".

Anonym hat gesagt…

Oho,

Da wird den Zukunftsverhinderern aber schnell zur Seite gestanden und die Kritik an der Kritik wird niedergeworfen.
Herzlichen Glückwünsch hierzu, auch wenn es dem Seiteninhaber natürlich freisteht, Partei zu ergreifen.

JD

Hermann hat gesagt…

Man sollte einfach bei so einschneidenen Veränderungen im Erscheinungsbild der Altstadt einfach einmal Revue passieren lassen, was an den Stellen der Altstadt durch Abbruch und neue Bebauung sich im Zeitablauf ergeben hat. Ich nenne nur einige Beispiele:

1. Zwiefalter Hof
Ein Gutteil der neu errichteten Gebäudeteile wird für Spielsalons und sonstiges genutzt, nur nicht für das, wofür die damalig Planung ausgelegt war. Ein ganz grosses Kompliment an Herrn Haux, der sich für den an der Metzgerstrasse gelegenen Gebäudeteil entschieden hat und mit viel Engagement sein Einzelhandelsunternehmen betreit, ich fürchte nahezu uneigennützig.

2. Markthalle einige Geschäfte werden - so weit ich sehr gut frequentiert - aber insgesamt sind viele Erwartungen nicht in Erfüllung gegangen.

3. Kögel-Umbauten in Wilhelmstr./Metzgerstr., an der Metzgerstrasse tot, tot....

4. Listhaus
Die Familie Panne hat Glück und auch Osiander ebenso. Alle Geschäfte, die bei Eröffnung des Komplexes hier ansässig waren, gibt es eigentlich hier nicht mehr. Es ist nur Osiander zu verdanken, dafür dürfte auch die Familie Panne dankbar sein einen zuverlässigen Mieter zu haben. Ein Sammelsurium an Geschäften hätte niemals die Frequenz, die den stationären Buchhandelstempel auszeichnet. Aber Osiander hat auch nicht alles Räumlichkeiten belegt.

4. Müller-Galerie
Es ist erheblich ruhiger geworden in diesem Zentrum. Man achte nur einmal, wer bislang die Müller-Galerie verlassen hat - leider. Ich kann den Betreibern nur wünschen, dass nicht durch unnützen Wettbewerb das Geschäft nicht noch schwieriger wird

5. Das alles könnte man noch weiter fortsetzen. Also behutsam vorgehen. Kein blindes Vertrauen in Marktuntersuchungen, sondern fragen: wer hat da Interessen. Denn auch das Postareal soll durch ein Einkaufszentrum ersetzt werden, dann die Katharinenstrasse und vielleicht auch Teile des Rathauses, man braucht nur den richtigen Architekten engagieren, vielleicht klappt das dann doch ncoh - nur soviele können gar nicht so viel einkaufen, dass sich das alles rechnet. Eigentlich kommen nur die Fonds auf ihre Rechnung, was dann in den nächtsten Jahren daraus wird, ist denen egal. Was aus meiner Heimatstadt Reutlingen ist mir aber nicht gleichgültig.

Darum Fantasie ist gefragt und Behutsamkeit und die Vox populi sollte nicht übergangen werden.

Raimund Vollmer hat gesagt…

Zu JD.
Wenn eine Meldung bereits Parteinahme bedeutet, dann feiert man vor allem seine eigenen Vorurteile. Ich habe in dieser von Ihnen bemängelten Meldung mit keinem Wort Partei ergriffen. Und Kritik wurde deshalb niedergeworfen, weil sie aus diesem Grund gegenstandslos war. Ich bleibe dabei: Ihr Kommentar war "Stimmungsmache".