Montag, 3. November 2014

Nach Abbruch des "letzten Gerberhauses": Bürgerinitiative fordert Einführung einer Stadtbild-Liste

So sah es vor 50 Jahren noch an der Echaz aus. Bildertanz-Quelle: Richard Wagner

Diese Schreiben an den Stadtrat Reutlingens und an Ulrike Hotz, Baubürgermeisterin von Reutlingen, wurden Ende letzter Woche von der "Initiative für den Erhalt der Katharinenstraße und der Altstadt in Reutlingen" verschickt. Wir denken, dass sich die Lektüre dieser beiden Briefe lohnt und zum Nachdenken anregt. (RV)
Fortsetzung HIER






Bildertanz-Quelle: Martina Kurz

Kommentare:

Dietmar Kuhl hat gesagt…

Die Hoffnung stirbt zuletzt!!!
Ein Trauerspiel was sich in unserer Stadt tut!
Solange es hotzt wird sich wohl nichts ändern :-(

M.W hat gesagt…

Man muss den Tatsachen ins Auge sehen: Eine konservierte Altstadt können sich Touristenstädte wie Tübingen und Heidelberg leisten. Reutlingen dagegen wird trotz Achalm-Hotel oder Stadthalle keine tausende an Urlauber anziehen, denen man hübsche Fachwerkhäuser und Cafés anbieten muss. Die Stärke unserer Stadt lag schon immer in der Wirtschaft. Und eine wirtschaftliche Triebkraft generiert sich heutzutage einfach durch großräumige Büros bzw. Einkaufszentren.

Als langjähriger Bewohner habe ich fast sämtliches Interesse an "meiner" Stadt verloren. Die Aufbruchstimmung nach dem Krieg bzw. besonders, als man zur Großstadt durchbrach ist verpufft, stattdessen wird an allen Ecken für Stagnation und Rückschritt gepredigt. Am besten man endet gleich morgen wieder als durchschnittliches Mittelzentrum. In dieser Hinsicht spricht es auch für sich selbst, das für ein paar Keller zwar die Massen mobilisiert werden, wirklich essenzielle Probleme dagegen seit Jahren hindümpeln dürfen. Denn leider wird von dieser Begeisterung nichts aufgebracht, wenn es um Themen wie Reutlingen Nord (Industriemuseum, Listplatz) geht, der Reaktivierung/Bebauung des Güterbahnhofs, Stadtbahn bzw. Modernisierung des Busverkehrs oder Schaffung neuer Wohnflächen.

Anonym hat gesagt…

Sehr geehrter "M.W"!
Die Tatsache, dass in unserer Stadt schon "traditionell" historische Substanz zerstört wird, rechtfertigt keine Fortführung! Reutlingen muss keine Touristenmassen anlocken. Ich liebe mein "durchschnittliches Mittelzentrum"! Wenn ich großräumige Einkaufszentren sehen will, gehe ich nach Stuttgart. Aber ausgerechnet einem einigermaßen intakten Altstadtkern große Massen an Beton, Stahl und Glas überzustülpen ist KRANK!
Wenigstens die Reutlinger sollten ihre Stadt mögen und auch für ihre Schönheit kämpfen. Und dazu gehört auch ein ordentlich gerüttelt Maß altehrwürdiger Gebäude!!!

Anonym hat gesagt…

Wirklich krank, was sich diese korrupten Typen da mit unserer Stadt erlauben.