Sonntag, 22. März 2015

Bahnübergang in der Tübinger Straße

Bildertanz-Quelle: Ingo Wissendaner

Was für tolle Fahrzeuge... Doch was hier nostalgisch anmutet, war damals meist mit langen Wartezeiten vor den oft verschlossenen Bahnschranken verbunden. Zum Ärger der Autofahrer. Und das war dann letztlich auch der Grund, warum der Übergang 1973 geschlossen wurde.

Kommentare:

Werner Früh hat gesagt…

Es warten: Ein Opel Rekord 1700, ein Opel Kadett, ein Mercedes 180 Ponton, ein Renault Dauphine und ein Büsing Bus. Diese transportierten zumeist Schüler, die in "Landgemeinden" wohnten, wobei das "Land" schon in Ohmenhausen anfing, denn dorthin fuhren damals noch keine Stadtbusse.Diese Busse wurden auch Bahnbusse genannt, möglicherweise gehörten sie einer Eisenbahngesellschaft. Ohmenhäuser, Gomaringer und Gönninger Schüler konnten z.B. mit ihren Monatstickets sowohl mit dem Bus als auch auch mit der Gönninger Bahn fahren.
Am Bahnübergang ist gut zu sehen, dass es für Fußgänger Extra-Schranken gab, die wurden zuletzt geschlossen. Man konnte also zu Fuß noch "durchwitschen", wenn der Autoverkehr schon längst stand. Das war manchmal auch dringend nötig, denn auf der anderen Seite des Bahnübergangs befand sich die Haltestelle "Hohenzollernstraße" der Reutlinger Straßenbahn und die wartete nicht.

Anonym hat gesagt…

Zum Bahnübergang: Als 17jährige machte ich in einem Haushalt auf dem Lerchenbuckel eine Ausbildung und fuhr öfters sehr früh morgens von Wannweil nach Reutlingen mit dem Zug und stieg am Westbahnhof aus. Oft jede Woche einmal mussten die Autofahrer an der Schranke ihren "ersten" aber eingeschlafenen "Kollegen" mit einem Hupkonzert nach dem Öffnen der Schranke aufwecken - soviel zur langen Schrankenschliessung, wenn ein Zug anhielt.
R.