Freitag, 29. Juli 2016

Warum die Schnurbäume nicht schnurren...

... wissen wir nun ganz genau. Und wer von uns Laien hätte das gedacht! Die japanischen Schnurbäume haben zu wenig freien Boden über ihren Wurzeln. An Komik und Dramatik wohl nicht mehr zu überbieten (und fast schon einen zarten Hinweis an den Bundesrechnungshof wert), scheint das gewesen zu sein, was sich gestern nach Presseberichten im Bauausschuss  und rund um dessen Sitzung abspielte. Lesen Sie selbst!
Reutlinger Nachrichten
Reutlinger General-Anzeiger

Eigentlich müsste man daraus ein Quizz machen: Welches von den drei Schnurbaum-Präsentationen stammt aus diesem Jahr? 
Bild 1: Mai 2013
Bild 2: Juni 2013
Bild 3: Juni 2016 - ein bisschen mehr Grün ist schon zu sehen...
Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer

Kommentare:

Anonym hat gesagt…


Sehr geehrter Herr Vollmer,

das Hin und Her mit den Bäumen ist ein gutes und leider zutreffendes Beispiel für das, was Reutlingen in der gegenwärtigen Situation mit so vielen "Baustellen" überhaupt nicht brauchen kann: nämlich INKOMPETENZ auf so vielen Gebieten. Angefangen von der Planung, der Aufstellung eines "Pflichtenheftes", der nicht erfolgten "Eingangs- und Qualitätskontrolle" der Bäume, die laienhafte, ungenügende Kontrolle der Pflanzung etc. wirft ein bezeichnetes Bild auf unsere Verwaltung, insbesondere auf das Dezernat, das von Frau Hotz unmittelbar und direkt verantwortet wird. Im Ergebnis haben wir, Gutachten hin oder her (auch da sind wieder die Kosten aus dem Rahmen "gelaufen", auch hier gilt: es ist keinerlei Professionalität erkennbar) wie Helmut Palmer einmal sagte, eben Architektenpetersilie erhalten. Ich verzweifele manchmal an meiner Heimatstadt. Auf den Punkt gebracht: seit dem Ausscheiden von Oberbürgermeister Oechsle aus dem Amt (ich selbst habe ihn nie gewählt) haben wir keine kommunalpolitische Kompetenz mehr im Rathaus.

H.R.l

Anonym hat gesagt…

Also wenn wir Deutschen jetzt nicht mal mehr einen Flughafen oder Brücken bauen können, dann ist das hier nicht verwunderlich.
Bäume aus der wunderschönen, japanischen Natur, hier in RT unter Beton zu setzen in Gegenwart eines abscheulichen - nicht japanischen Bauwerks - muß diese Kreaturen wohl sehr leiden lassen.
Vielleicht hilt hier ein gezielter Einsatz von Glyphosat. Soll ja gesund sein laut aktuellem Wissen.