Donnerstag, 4. August 2016

Teil III: Reutlingen in den Zwanzigern

 Grau, grau - Listgymnasium
 Hermann Kurz - hat für immer sein Denkmal-Amt an der Planie
Unser Friederich, als er noch an seinem Listplatz die Ruhe genießen durfte
 Das Technikum
 Die Frauenarbeitsschule
 Das Bruderhaus, das Bruderhaus - das war einmal ein Riesenbau
 Gustav Werner: Was nicht zur Tat wird...
 ... hat keinen Wert
 Auf dem Gutshof Alteburg
 Alteburg und der Kuhdamm
Die Gas- und Wasserversorgung einer Stadt
 Im Strom der Zeit - in Kirchentellinsfurt entstehen in den 20er Jahren das Neckarkraftwerk...
 ... der Umformer...
 Wenn eine Fabrik wie ein Palast erscheint, dann kann das nur der Gminder sein: die Spinnerei
 Gminder, Gminder, Häuschen - hier macht das Lager mal ein Päuschen: Verwaltung und Lager

Gminder als Gesamtansicht
Bildertanz-Quelle: Sammlung Bildertanz

Kommentare:

Anonym hat gesagt…


Sehr geehrter Herr Vollmer,

vielen Dank für die Aufnahmen, manches ist doch vielen unbekannt. So das Hermann-Kurz-Denkmal, damals pompös, in meiner Jugend einfach aber mit einem gut gepflegten Blumenrabatt - und heute geradezu anstößig mikerig. So wie das heute halt in Reutlingen üblich geworden ist.

Die Gebäude der Firma Gminder Ecke Bismarck/Kaiserstr. sind den Bomben auf Reutlingen im 2. Weltkrieg zum Opfer gefallen. Darauf wurden beim Wiederaufbau Wohnungen und die Ferdinand-Steinbeis-Schule errichtet. Lediglich das Gebäude der Verwaltung hat die Zeiten äußerlich halbwegs überstanden. Nach dem Krieg übernahm die Stadt Reutlingen es und brachte darin Teile der Verwaltung unter wie z.B. die Ortsbehörde für die Rentenversicherung. Nach dem Bezug des Rathauses wurden darin Räume für die Kaufmännische Berufsschule untergebracht und ist wie die Gebäude der Beger-Schulde heute beim Kreis, der für die beruflichen Schulen Schulträger ist.

H.R.

Werner Früh hat gesagt…

Solche sog. "Rauchbilder" (von oben gesehene Industrielandschaften mit rauchenden Schornsteinen) waren vor 100 Jahren schwer in Mode und zierten oft die Briefköpfe der jeweiligen Firmen. Mit der Wirklichkeit hatten sie meist nicht viel gemeinsam, viele Fabrikgebäude existierten nur in der Phantasie des beauftragten Zeichners. Was an diesem Rauchbild aber stimmt, ist die Lindenallee vom Werk zum Gmindersdorf. Die gab es tatsächlich. Der große Rest ist Fiktion. Auch das Bruderhaus hatte diese gigantischen Ausmaße wie auf dem "Rauchbild" dargestellt nicht annähernd.
Ein besonders eindrucksvolles "Rauchbild" hatte die eher kleine Klitsche CC Egelhaaf aus Betzingen auf ihrenm Briefkopf. Da ziehen sich Fabrikhallen bis zum Horizont dahin und ein Dutzend Schornsteine qualmen :-)