Freitag, 4. November 2016

1924-1926: Der Bau des Neckarkraftwerks in Kirchentellinsfurt...


... diente der Stadt Reutlingen dazu, ihre in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg noch sehr eingeschränkte Stromversorgung mehr als ausreichend zu befriedigen. Über eine fünf Kilometer lange Freileitung und 3,7 Kilometer lange Kabelleitung wurde der Strom nach Reutlingen übertragen. 3,5 Millionen Kilowatt war der damalige Jahresbedarf Reutlingens inklusive Großabnehmer. Die druchschnittliche Jahresleistung des neuen Kraftwerks betrug 6,5 Millionen Kilowatt. Übrigens dient der überschüssige Nachtstrom dazu, Wasser in das 130 Meter höher gelegene Wasserbecken zu hieven, dass dann tagsüber geleert wird - zur Herstellung von Strom. So erzeugt Nachtstrom Tagstrom. Das Kraftwerk galt damals als eines der modernsten in Württemberg.
Veröffentlicht am 27. Februar 2015
Bildertanz-Quelle: Sammlung Bildertanz

Kommentare:

Peter Kreibich hat gesagt…

Was sind das für Gebäude im Vordergrund?

Anonym hat gesagt…

Danke für das schöne Bild und den interessanten Artikel!
Beachtlich auch das kleine Dampflökle links neben dem Haus. Eine kleine Bau-Bahn. Weiss jemand mehr dazu? fragt ein Eninger.

Anonym hat gesagt…

"3,5 Millionen Kilowatt war der damalige Jahresbedarf Reutlingens"
Das ist Unsinn. Entweder Kilowatt oder Jahresbedarf, aber nicht beides.

Raimund Vollmer hat gesagt…

Den "Unsinn" mit dem Jahresbedarf/Kilowatt verstehe ich nicht. Wahrscheinlich habe ich keinen Sinn für Unsinn.