Montag, 20. Mai 2019

Geschichte aus der Herman-Kurz-Schule


Bildertanz-Quelle: Willi Raiser (Rommelsbach)

Dazu erreichte uns folgender Kommentar, den wir hier - vergrößert - veröffentlichen. Es ist ein Zeitdokument:
Betrifft Hermann-Kurz-Schule
vom erstem vierten 1930 bis 30.3.1934 war dies meine Grundschule.
Als ich dort eintrat rauchte auf dem Nebengrundstück links der Schule noch die Auffüllung (Mülldeponie), die ursprünglich das ganze Gebiet der heutigen Christuskirche umfasste. Als diese gebaut wurde (1936) musste die Gründung bis zu 8m tief durch die ehemalige Deponie gemacht werden. Beim Aushub kamen all die Habseligkeiten und Abfälle, die seinerzeit hier versenkt wurden, wieder ans Tageslicht. Hinter der Schule erstreckten sich bis zur Benzstraße die Schulgärten, die von den damaligen Lehrer Herrn Habelian, einem Zuwanderer aus Armenien, betreut wurden. Der große Platz vor der Schule, genannt Hermann-Kurz-Platz, hier noch mit kleinen Lindenbäumen bepflanzt, waren zu meiner Zeit schon groß. Mitten auf dem Platz war ein großer Sandkasten, von den kleineren Kindern viel benutzt, wir Größeren spielten verbotenerweise Fußball. Rings um befanden sich unter den Bäumen schöne Bänke, die von den Müttern gern genutzt wurden, um ihre Kinder zu beaufsichtigen. Ab und zu kamen Lumpensammler, die die spielenden Kinder mit allerlei billigen Spielsachen anlockten und sie zu ihren Eltern schickten, um von dort Lumpen und vor allem Wollstoffe zu holen, die an Papierfabriken geliefert wurden. Gelegentlich fanden sich auch fahrende Kesselflicker mit ihren Pferden bespannten Wohnwägen ein und entfachten ein großes Feuer, mit dem sie Kessel und Pfannen mithilfe von Säure und Zinn neu verzinnten, dieses hörte nach 1934 vollständig auf.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Betrifft Hermann Kurzschule
vom erstem vierten 1930 bis 30.3.1934 war dies meine Grundschule.
Als ich dort eintrat rauchte auf dem Nebengrundstück links der Schule noch die Auffüllung
(Mülldeponie), die ursprünglich das ganze Gebiet der heutigen Christuskirche umfasste. Als diese gebaut wurde (1936) musste die Gründung bis zu 8m tief durch die ehemalige Deponie gemacht werden. Beim Aushub kamen all die Habseligkeiten und Abfälle d die seinerzeit hier versenkt wurden wieder ans Tageslicht. Hinter der Schule erstrecken sich bis zur Benzstraße die Schulgärten, die von den damaligen Lehrer Herrn Habelian einen Zuwanderer aus Armenien betreut wurden. Der große Platz vor der Schule, genannt Hermann Kurzplatz hier noch mit kleinen Lindenbäumen bepflanzt, waren zu meiner Zeit schon groß. Mitten auf dem Platz war ein großer Sandkasten, von den kleineren Kindern viel benutzt, wir größeren spielten verbotenerweise Fußball. Rings um befanden sich unter den Bäumen schöne Bänke, die von den Müttern gern genutzt wurden um ihre Kinder zu beaufsichtigen ab und zu kamen Lumpensammler die die spielenden Kinder mit allerlei billigen Spielsachen anlockten und sie zu ihren Eltern schickten um von dort Lumpen und vor allem Wollstoffe zu holen, die an Papierfabriken geliefert wurden. Gelegentlich fanden sich auch fahrende Kesselflicker mit ihren Pferden bespannten Wohnwägen ein und entfachten ein großes Feuer mit dem sie Kessel und Pfannen mithilfe von Säure und Zinn neu verzinnten, dieses hörte nach 1934 vollständig auf.

yanmaneee hat gesagt…

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