Sonntag, 11. Dezember 2011

Ihre Meinung zur Einführung des EURO...

... haben Sie seit 1998 möglicherweise geändert. 

"Wird der EURO Ihnen Vorteile bringen?" war die letzte Frage. Das Meinungsbild dazu können Sie leider nur schlecht erkennen (unten). Sicher haben auch mehr Bürger abgestimmt als auf dem Poster zu sehen.


Einen besonderen Vorteil hat JR dem Kandidaten der FDP - Helmut Haussmann - beim EURO-Werbefeldzug im Rahmen des Bundestagswahlkampfes 1998 in den Mund gelegt. Vielleicht war es schon eine Vorahnung auf die heutige Situation ...

Bildertanz-Fotos: Jürgen Reich


»Klarer Fall von Mundraub«

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Erinnerungen an die Invasion der Dinosaurier im Frühjahr 2011.
Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer

Samstag, 10. Dezember 2011

Projekt Wilhelmstraße: In der Metzgerstraße...



... hat sich Wolfram Merz mit seinem "Schön+Gesund-Laden" in einem der ältesten Häuser der Stadt niedergelassen. Es ist ist noch gar nicht so lange her, da war das denkmalgeschützte Haus ein Schandfleck. Nun gehört es zu den kleinen Kostbarkeiten Reutlingtens. 1526 wurde das Haus erbaut. Auch Wolfram Merz beteiligt sich an unserer Aktion.

Projekt Wilhelmstraße: Mitten in Italien...



... glaubt man in der Bar Gelateria Soravia zu sein. Doch schaut man sich die Speisekarte an, sieht man alte Bilder aus Reutlingen. Kein Wunder. Denn die Familie Soravia kam bereits 1898 erstmals in die Echazstadt. Und das Haus, in dem die Eisdiele heute ist, hat einen direkten Bezug zum BILDERTANZ. Denn unsere Plakat-Schöpfer hatten ihr erstes Geschäft in diesem Haus, heißt es. Natürlich freut sich Angelo La Gamma darüber, dass im März sein Eiscafe an unserer Aktion teilnehmen kann. Er - ein Italiener durch und durch - interessiert sich nämlich sehr für die Geschichte seiner Geburtstadt, für Reutlingen.

Projekt Wilhelmstraße: Nächste Woche wird dieser triste Bauzaun...


... mit dem momentan die obere Wilhelmstraße nicht gerade weihnachtlich gekleidet erscheint, durch eine elf Meter lange Werbefahne für unser BILDERTANZ-Projekt geschmückt. Gedruckt ist der Werbebanner bereits, jetzt wird er gerade konfektioniert und dann im Lauf der Woche installiert. Hier sehen Sie in etwa das, was Sie dann hier nächste Woche erwartet.

Projekt Wilhelmstraße: In der Metzgerstraße...



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... wird es in dem Textilgeschäft "Ambiente" vielleicht nicht nur aktuelle "Mode mit Stil" geben, sondern auch die Mode, wie sie vor 100 Jahren war. Großformatig. Als Bild. Im Schaufenster.
Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer

Projekt Wilhelmstraße: In der Oberamteistraße...


... haben wir was Feines gefunden: Das Weingeschäft "Weine & Feines" macht natürlich mit, wenn es im März nächsten Jahres darum geht, die Schaufenster der Wilhelmstraße & Umgebung mit Sehenswürdigkeiten aus den Alben der Bildertänzer zu schmücken. In der Oberamteistraße dabei ist auch das Juweliergeschäft von Wolfgang Piel. Er hat sich auch schon sein Ausstellungsbild ausgesucht. Er hatte es allerdings auch ganz besonders einfach, wie man HIER sieht.

Projekt Wilhelmstraße: In der Katharinenstraße...


... haben wir nun auch den Anfang gemacht. Das Textilfachgeschäft "30 Grad" will auf jeden Fall das eine (und vielleicht auch das andere) Schaufenster als Bühne für die BILDERTANZ-Ausstellung zur Verfügung stellen. Die Inhaber sind jedenfalls hellauf begeistert von unserer Aktion. Und so führten sie mich auch in den ersten Stock, der übrigens früher, als es noch das Kaufhaus Bihler hieß, ebenfalls Verkaufsraum war, und zeigten mir dicke Einbände voller Rechnungen aus dem 19. Jahrhundert.

Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer

Projekt Wilhelmstraße: In der Kanzleistraße...


... wollen wir unser Glück auch versuchen. Bestimmt gelingt es uns auch hier, eine Reihe von Geschäften dafür zu gewinnen, sich an unserer März-Aktion zu beteiligen. Der kleine Laden, in dem Heinz Eberle seine DKV-Agentur hat, wird auf jeden Fall schon einmal sein Schaufenster zur Verfügung stellen. Es war ein Zufallsgespräch, bei dem Heinz Eberle spontan seine Bereitschaft signalisierte. Nächste Woche erfahren Sie mehr.
Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer

Freitag, 9. Dezember 2011

Vor 60 Jahren: Volksabstimmung im Ländle


Aus der Festschrift 1977: 25 Jahre Baden-Württemberg

Baden-Württemberg entstand erst nach der Gründung der Bundesrepublik. Am 9. Dezember 1951 hatten sich die Bürger Badens und Württembergs in einer umstrittenen Volksabstimmung für dieses Gebilde Baden-Württemberg entschieden. Die französische Besatzungszone, aus der nach Kriegsende die Länder Württemberg-Hohenzollern und Baden hervorgegangen waren, wurde 1952 mit dem von den Amerikanern zusammengefassten Land Württemberg-Baden vereint. Der erste Ministerpräsident Dr. Reinhold Maier verkündet dies am 25. April 1952 in Stuttgart.

Wenn Kinderherzen höher schlagen...




... dann bei einer Karussellfahrt auf einem Weihnachtsmakt wie dem unsrigen in Reutlingen.
Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer

Donnerstag, 8. Dezember 2011

So schlecht ist der Tannenbaum nun doch nicht...


... wie ihn kürzlich der GEA in einer Glosse machte. Und er erinnert irgendwie schon an den Baum aus den 50er Jahren, den wir HIER veröffentlicht haben. Allerdings wenn man dann beide miteinander vergleicht, dann war die Lichterkette damals schon heller - oder der Fotograf war einfach besser...
Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer

20er Jahre: Blick in die obere Kanzleistraße

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Als der Weihnachtsbaum noch hell leuchtete...


... wollen wir Ihnen dieses Bild aus der Sammlung von Ursula Deutschle nicht vorenthalten. Gestern hatte sich Heidi Krüger, eine wirklich gute Glossenschreiberin des GEA, über den wohl nur spärlich beleuchteten Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz lustig gemacht.
Bildertanz-Quelle: Ursula Deutschle

Ein Hauch von Rummel auf dem Marktplatz


Bildertanz-Quelle: RV

Putzmeister und Fukushima: Ein Kommentar...

... unseres Lesers Edwin Probst, den Sie zu unserem Blogeintrag vom 22. März 2011 unbedingt lesen sollten. Edwin Probst schreibt auf den Beitrag von Werner Rathai:
Folgendes habe ich am 17.03.2011 an die japanischen Botschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz geschickt. Wenigstens die Fa. Putzmeister hatte davon einen Nutzen. Bei mir haben sich die Japaner bisher dafür nicht einmal bedankt.


Sehr geehrte Damen und Herren,

die Reaktoren können durch die Verwendung einer Betonpumpe gezielt gekühlt werden.

Die Betonpumpen haben einen großen Ausleger mit dem Kühlwasser gezielt in die Reaktorgebäude auf die Reaktoren beziehungsweise in die Abkühlbecken gespritzt werden kann.

Die Ausleger sind fernbedient und können somit genau auf die zu kühlenden Ziele ausgerichtet werden.

Am Ende des Auslegers kann auch eine Videokamera und eine Infrarotkamera zur Temperaturmessung angebracht werden.

2 Beispiele von Betonpumpen finden Sie im Anhang bzw. unter:
http://www.google.com/images?client=firefox-a&rls=org.mozilla:de:official&channel=s&hl=de&q=Betonpumpe&um=1&ie=UTF-8&source=univ&sa=X&ei=NU6CTbmZHI2YhQelodHFBA&ved=0CDEQsAQ&biw=1239&bih=712

Ich hoffe, ich kann Japan mit meinem Vorschlag helfen.
Edwin Probst

Dienstag, 6. Dezember 2011

Der Einsiedel - eine Aufnahme aus den 30er Jahre


Es war und ist ein beliebtes Ausflugziel: der Einsiedel. Beinahe wäre hier eine Teststrecke entstanden. Nun bleibt alles so, wie es ist.
Bildertanz-Quelle: Friedrich Fingerle

Friedrich List: gestern & heute


Friedrich List, die Büschelesbahn und der Kronprinzenbau - vor 100 Jahren.
Bildertanz-Quelle: Bert Wagner (Sammlung)

Friedrich List und das Parkhotel - in den fünfziger Jahren.
Bildertanz-Quelle: Ruth Haussmann

Die Commerzbank, die früher Dresdner Bank hieß - und der das Gebäude wohl gehört, auch wenn es keine Bankfiliale mehr hier gibt.

Unerschütterlich steht er da auf seinem Platz: Friedrich List, der größte Sohn der Stadt Reutlingen. Er überlebte die Weltkriege. Hinter ihm stand dereinst das Kronprinzenhotel und das Parkhotel. Neben ihm entstand der Bau der Dresdner Bank, die heute Commerzbank heißt, die wiederum diese Filiale jetzt verlassen hat und Unter den Linden residiert. Mal sehen, was unser Friedrich List noch alles zu sehen bekommt.

Sonntag, 4. Dezember 2011

Wilhelmstraße: Der Bildertanz im Reisebüro






Das Bild hat sich Sabine Herzig, Leiterin des Reisebüros von Hapag-Lloyd in der Wilhelmstraße, bereits ausgesucht. Es stammt aus der Sammlung von Martin Klaus, einem Reutlinger, der in Sickenhausen wohnt. Es zeigt die Wilhelmstraße in Höhe des Lindenbrunnens mit Blick auf die Marienkirche vor mehr als 100 Jahren. Sabine Herzig wünscht sich ein Großformat (240 x 150 Zentimeter), das voll ins Schaufenster des Reisebüros passt. Hoffentlich entsprechen die Mehrkosten, die diese Übergröße verursachen, dem Budget. Für die Bildertanz-Besucher, die ab März 2012 - so die Einzelhändler diesem wohl weltweit einzigartigen Experiment die Stange halten und mitmachen - wird es ein Riesenvergnügen sein, wenn sie links im Schaufenster das Plakat sehen und es, rechts, mit der Wirklichkeit von 2012 vergleichen können. Schon deshalb wäre das Großformat, das sich Sabine Herzig ausgesucht hat, ideal - und ein Blickfänger fürs Reisebüro.

Nachts am ZOB


Ein echter Rainer-Hipp-Hit.
Bildertanz-Quelle: Rainer Hipp, Lichtenstein

Totalschaden: Hansa 2400 mit Fließheck


Sechzig Jahre ist es nächstes Jahr her, dass dieser Borgward in Produktion ging. Mit knapp 2400 Kubik und 81 PS erreichte der Wagen eine Spitzengeschwindigkeit von 155 km/h. Das Auto war ein Sechszylinder. Es wurde bis 1955 gebaut.
Bildertanz-Quelle: Christel Drieschner, Ringelbach

Samstag, 3. Dezember 2011

Erinnerungen an Borgward & Isabella


Nachdem gestern die "Jungs unter uns Bildertänzern" voller Begeisterung die Kühlerfront der Isabella am linken Rand unseres Bildes vom Karlsplatz entdeckt und kommentiert hatten, sei heute mal an Carl Borgward erinnert. Vor 50 Jahren hatte Borgward den Konkurs anmelden müssen, obwohl er gar nicht pleite war...

Diese Spiegel-Titelstory, die am 14. Dezember 1960 erschien, war der Anfang vom Ende der Marke Borgward. Drei Monate später war das Unternehmen konkurs - oder auch nicht. Denn das Unternehmen zahlte alle Schulden zurück. Doch am 28. Juli 1963 verstarb der Gründer Carl Borgward an Herzschwäche. Wodurch diese Insuffizienz entstanden war, darüber braucht man nicht lange zu rätseln. Wie Steve Jobs, der in 2011 verstorbene legendäre Gründer von Apple, hielt Carl Borgward nichts von Marktforschung. Modernes Management war ihm suspekt. Er setzte auf Mitarbeiter, nicht auf Betriebswirte. Kein Wunder, dass er den Mitbewerbern, die alle AGs waren und sich dem Aktionär verpflichtet fühlten, ein Dorn im Auge war. Einer wie er war das Aushängeschild des unternehmergeführten Mittelstandes, dem nicht nur damals die Großbetriebe am liebsten den Garaus gemacht hätten. Übrigens bis in das Steuersystem hinein - erinnert sei an die Umsatzsteuer, wie sie vor der Einführung der Mehrwertsteuer gestaltet war - war die Wirtschaft damals auf Großbetriebe ausgerichtet.

Und so war Carl Borgward 1951,
also vor 60 Jahren, noch gefeiert worden.
1963 verstarb.

Am 9. Februar 1964 schrieb DER SPIEGEL:
"Wenn sich die Voraussage von Dr. Wilhelm Reinstorf erfüllt, wird der Konkurs der Lloyd Motoren Werke GmbH mit einem in Westdeutschland einmaligen Ergebnis enden: Die Forderungen der Gläubiger werden hundertprozentig erfüllt..."

Und am 12. Dezember 1966 schrieb DER SPIEGEL:
"Fünf Jahre lang galt der Bremer Autoindustrielle Carl F.W. Borgward als Bankrotteur. Hetzt wird der Tote - er starb 1963 an Herzschwäche - rehabilitiert. Alle seine privaten Gläubiger bekommen ihr Geld zurück."

Am 23. Januar 2005 erinnerte sich die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung an die Isabella:
"Niemals zuvor war auf deutschem Boden ein Auto entstanden, das man mit ähnlicher Begeisterung waschen, polieren und pflegen konnte."

Bildertanz-Quelle: Archiv Raimund Vollmer


Einfach nur schön...

Autotaufe: Übergabe einer Isabella an ihren Eigentümer

Borgward baute auch LKWs.
Bildertanz-Quelle: Christel Drieschner, Ringelbach

Freitag, 2. Dezember 2011

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Stuttgart 1912: Der Alexander-Brunnen...


... oder auch Weißenburg-Brunnen genannt. Vor hundert Jahren.
Und wenn Sie ihn heute sehen wollen, dann clicken Sie HIER.

BILDERTANZ: Wir trauern um Rudolf Thumm


In Erinnerung an einen großartigen Freund, dem der Bildertanz viele historische Bilder und Geschichten aus seinem Heimatort Altenburg zu verdanken hat. 2010 schenkten ihm seine Kinder eine Ballonfahrt. Und so sah er seine Heimat, das Bildertanzland, von oben. Wir, seine Freunde, werden ihn und seinen unverwüstlichen Humor sehr, sehr vermissen.
Die Trauerfeier ist heute in Altenburg.
Bildertanz-Quelle: Rudolf Thumm

So schön können Rathäuser sein


Zum Beispiel Esslingen: In den 50er Jahren
Bildertanz-Quelle: Familie Weimar, Gomaringen

Und heute, wie wir es im Internet fanden: Clicken Sie mal HIER