Samstag, 21. April 2012

Sonderzug nach Gönningen


Anlässlich einer Dampfzug-Sonderfahrt auf der Gönninger Bahn am 10. Juni 1973 entstand diese Bilder-Serie, für die ich zwischen der Bahnstrecke von Reutlingen nach Tübingen und der Stadtautobahn unterhalb des Galgenbergs Position bezogen hatte. Mit Blick auf die Achalm und den damals noch existierenden alten Gaskessel der Stadtwerke wartete ich auf den Sonderzug. Doch zuerst kam ein Eilzug mit alt-blauer Bügelfalten-E10 und Silberling-Wagen vorbei. Auf Höhe der beiden Gaskessel war aber auch schon der Sonderzug zu erkennen.


Auf dem zweiten Bild befindet sich der Sonderzug bereits auf der Rampe des Gönninger Gleises, ...


... um kurz darauf die Brücke über die Tübinger Linie in Richtung Gönninger Bahnhöfle in Betzingen zu überqueren. Der Zug besteht aus der ehemaligen Lok 11 der Hohenzollerischen Landesbahn und 2-achsigen Plattformwagen.

Die Häuser hinter der Brücke gehören bereits zu Betzingen. Hinter der Rauchfahne des Zuges schaut der "Lange Emil" der Gminder'schen Fabrik hervor.

Bildertanz-Quelle: Hans-Martin Hebsaker, München

Kommentare:

Peter Stühle hat gesagt…

Hallo Herr Hebsaker,

vielen Dank für die vielen tollen Bilder!
Sind die Originale denn auch so unscharf? Oder geht da beim digitalisieren/scannen etwas schief?

mfG

Peter Stühle

Anonym hat gesagt…

Die Bilder sind super, danke für`s Zeigen. Habe noch nie vergleichbare gesehen.

Hans-Martin Hebsaker hat gesagt…

Hallo Herr Stühle,

um 1965 bekam ich meinen ersten Fotoapparat der Marke Voigtländer (wohl das Einstiegsmodell), dessen kürzeste Verschlusszeit von 1/125 sec bei schnellen Bewegungsablaufen schnell zu einer Bewegungsunschärfe führte. Als Diafilm verwendete ich fast ausnahmslos den AGFA CT18 (50 ASA), bei dem ich bei diffusem Wetter auch ab und zu die Blende 4 verwenden musste (Verlust an Tiefenschärfe). Außerdem ist der CT18 (was mir damals nicht bewusst war) für seine Grobkörnigkeit bekannt.

Als Scanner verwende ich den Flachbettscanner "HP Scanjet 3800" mit integrierter Durchlichteinheit in der Scanner-Abdeckung. Die Dias werden mit 4800 dpi eingescannt, wobei allerdings die Grobkörnigkeit des Diafilms bereits deutlich zutage tritt.

Das eingescannte Bild wird von mir dann nach händischer Entfernung von Fusseln und Pigmentflecken von etwa 6500x4500 Pixeln auf etwa 1/4 in jeder Richtung reduziert und zuletzt mittels des "Webgraphics Optimizers" Speicher-optimiert, bevor ich das Bild auf die Bildertanz-Seite hochlade.

Vermutlich trägt jeder der hier beschriebenen Aspekte in einem gewissen Grad zu einer möglichen Unschärfe der gezeigten Bilder bei, wobei ich nicht beurteilen kann, welches die "Hauptursachen" sind.

Ich hoffe, dass die Unschärfe "im Detail" den Gesamteindruck meiner Bilder nicht zu sehr beeinträchtigt.

Viele Grüße
Hans-Martin Hebsaker