Samstag, 31. Juli 2010

In Sickenhausen feiert der "Löwen" seinen 10. Geburtstag


Grund genug, dort einmal vorbei zu schauen...

Stuttgart 1961: Ein Spaziergang durch die Innenstadt (Teil 1)

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... mit einem Hauch von Straßenbahn
Bildertanz-Quelle: Alfred Betz (Pfullingen)

1835: Als noch niemand an Stuttgart 21 dachte...


... ein Thema, das heute sogar die Mutter aller Tageszeitungen, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, beschäftigt. Nicht im Wirtschaftsteil, sondern im Feuilleton - eine ganze Seite und eine bißchen mehr. Anlass ist das momkentan größte Projekt in Deutschland: der Umbau des Hauptbahnhofs vom Kopf- zum Durchgangsbahnhof und der Bau neuer ICE-Strecken. Jeden Montag ist Demo im Nordflügel des in den 20er Jahren von Paul Bontz gebauten und denkmalgeschützten Bahnhofs.
Bildertanz-Quelle: Charleys Schatulle
ZITAT aus FAZ, 31.7.2012:
Stuttgart 12 statt Stuttgart 21:
Geht Boris Palmer nach Stuttgart?

»Niemand, mit dem man in Stuttgart spricht, gibt (Oberbürgermeister) Schuster, dem Nachfolger des legendären Wüstenfuchs-Sohnes Manfred bRommel, noch eine Chance für die im Frühjahr 2012 anstehenden OB-Wahlen, sofern er überhaupt noch einmal antritt. Stuttgart 21 hat dafür gesorgt, dass Bürger, die in komfortabelster Mittelhang-Lage wohnen und ihr Leben lang konservativ gewählt haben, sich nun anders orientieren, so dass die Grünen im Gemeinderat die stärkste Fraktion sind. Und in einer anderen schwäbischen Stadt steht, worauf die Stuttgarter kräftig spekulieren, auch schon ein junger, grüner Oberbürgermeister namens Boris Palmer bereit, der müsste hier eigentlich nur noch kandidieren.«

Freitag, 30. Juli 2010

Ein Blick auf Reutlingen zu einer Zeit,...

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... in der es wohl ebenso wenig einen Ausländerrat gab wie einen Flüchtlingsrat. Wohnungen mussten gebaut werden. Reutlingen wuchs und bereitete sich darauf vor, Großstadt zu werden.
Bildertanz-Quelle: Sammlung Immanuel Lude

Donnerstag, 29. Juli 2010

1934: Blick auf Riederich


Bildertanz-Quelle: Ulli Wolf

50er Jahre: Die Ochsen-Tour


Aufgenommen auf der Alb
Bildertanz-Quelle: Immanuel Lude

Chronik: Aus der Bilanz der GWG Wohnungsgenossenschaft....

... Reutlingen (WGR) Gemeinnützige eG:
»Aufgrund der mit dem Unternehmenssteuerreformgesetz 2008 beschlossenen Änderung der gewerbesteuerlichen Zurechnung von Pachtaufwendungen wurde der mit der GWG abgeschlossene Generalmietvertrag zum 31.12.2007 in beiderseitigem Einvernehmen aufgehoben. Dadurch konnte eine erhebliche gewerbesteuerliche Mehrbelastung bei der Genossenschaft vermieden werden.« (Lagebericht, veröffentlicht am 28.8.2009 im Amtsblatt)

Chronik: die täglichen Attacken

»Etwa 90 Prozent der 140 Milliarden Emails,
die täglich weltweit verschickt werden, sind Spams,
von diesen wiederum drehen sich 16 Prozent
um das Thema Geld.
Das schließt auch Phishing-Attacken mit ein,
bei denen man durch Täuschung versucht,
Bankdaten und Passworte
von den Empfängern zu erhalten.«

The Economist, 3.7.2010: Cyberwar

Mittwoch, 28. Juli 2010

Rathaus: Wielange wird dieses Gebäude hier noch stehen...


... das fragen sich jetzt die Reutlinger, nachdem der Gemeinderat sich immer mehr mit dem 1965 eingeweihten Rathaus beschäftigt...
Der Abriss dieses Gebäudes wäre wohl kein großer Verlust. Ein großer Verlust aber wäre es, wenn Uhrmacher Richard Wagner, der uns gestern seinen Film vom "Ende der Straßenbahn" überreichte, seinen Film von der Einweohung des Rathauses nicht wiederfindet. Dabei hatte er ihn sich noch vor kurzem zusammen mit seiner Familie angesehen. Bestimmt findet er noch weitere Kostbarkeiten bei der Suche nach diesem Werk. Viel Glück!
Bildertanz-Quelle: Richard Wagner

1949: Die Uhrmacher aus Reutlingen


Die Uhrmacher-Innung feierte ihr 50jähriges Bestehen. Und so kostünierten sich die Handwerker. Die beiden Wecker-Männer hießen mit Nachnamen Lachemann und Weiblen. In der Mitte steht unser Richard Wagner. Im Hintergrund sehen wir das Fischbach-Gebäude (und die Post).
Bildertanz-Quelle: Sammlung Richard Wagner

Dienstag, 27. Juli 2010

Diese Geschichte gehört eigentlich nach Altenburg...


... obwohl das Foto aus dem Jahre 1949 datiert und vor der Listhalle aufgenommen wurde. Doch Richard Wagner fiel zu diesem Foto folgende Begebenheit ein: Es wohl Sonntag, 20. Juni 1948, der Tag vor der Währungsrefiorm, da sollten in der Gaststätte Adler, in berühmten Adler-Saal, die Brüder Gengler mit ihren Harmonikas auftreten. Der Reutlinger Richard Wagner, selbst ein leidenschaftlicher Spieler auf der Quetschkommode, saß an der Kasse. "Nur Zehnpfennigstücke und Reichsmark" sollte er als Bezahlung akzeptieren. "Keine Scheine". Der Grund: Die Reichsbanknoten mussten mit der Währungsreform zum Kurs von 1:10 bei der Bank eingezahlt werden, Geldstücke hingegen durften noch im Umlauf bleiben. Und damit die Musiker liquide blieben, wollten sie, die vorzeitig von dieser Bestimmung gehört hatten, nur Münzen annehmen.
Bildertanz-Quelle: Richard Wagner

Was genau sehen wir eigentlich hier?


Das Dia stammt aus den 50er Jahren, aufgenommen wurde es von Friseurmeister Becker aus Gönningen.
Bildertanz-Quelle: Inge Schäfer

Und nun die Nachrichten.: Radel verpflichtet...

... 10 Euro kostet es, wer mit seinem Fahrrad durch Reutlingens Fußgängerzone fährt, heißt es heute im GEA.

Montag, 26. Juli 2010

Entdeckt: Einen Film von der Einweihung des Reutlinger Rathauses...



Hobbyfilmer Richard Wagner in jungen Jahren vor dem Ratsaal

... besitzt der Eninger Richard Wagner, der Ihren Bildertanz bereits mit seinen Dias von der Grundsteinlegung und des Baus des umstrittenen und in letzter Zeit wieder stark diskutierten Monumentalgebäudes versorgte. Außerdem hat Wagner auch die Straßenbahn gefilmt - beide Filme wird er uns nun morgen übergeben. Sie werden dann digitalisiert und können dann ab Herbst gezeigt werden. Wo die Welturaufführung dann stattfindet, wissen wir noch nicht. Vielleicht haben Sie eine Idee. Email an: bildertanz@aol.com

Samstag, 24. Juli 2010

Der Minuten-Film: Stuttgart 61 statt Stuttgart 21

Reisen Sie heute mit uns in das Stuttgart des Jahres 1961 - Ein Film von Alfred Betz
video
TEIL 1 (Fortsetzung folgt)

Die Samstagspause

Heute sind Aufräumarbeiten fällig. Deshalb gibt es keine Bilder vorerst.
Danke für Ihr Verständnis.

Freitag, 23. Juli 2010

Ferdinand Wagners Sicht auf das alte Reutlingen


Mehr über den Künstler Ferdinand Wagner aus Schwabmünchen erfahren Sie HIER.

Gminder (3): Kartoffeln, Nägel, Schuhe, Wäsche und Elektroautos

Reutlingen im Januar 1983:»Aber nicht nur technische Neuerungen im Textil- und Industriebetrieb beschäftigten Gminder, sondern höchst praktische Hilfsmittel für den Alltag: So wurde seine 'Kistennagelmaschine' patentiert und seine Kieswaschmaschine. Als er im ersten Weltkrieg einmal die 'Volksküche' besichtigte, fand er das manuelle Kartoffelschälen als Zeit- und Kraftverschwendung und erfand, zu Freude der dort freiwillig Dienst tuenden Mädchen, eine Kartoffelschälmaschine. Auch das Schuheputzen konnte nach Gminders Auffassung maschinell schneller erledigt, Wäsche auf einer mechanischen Hänge rationeller getrocknet werden.
Selbst das von E.G, benutzte Automobil mutet heute schon unglaublich 'modern' an: Von 1919 bis kurz vor dem Zweiten Weltkrieg fuhr er nur elektrogetriebene Autos 'von maßvoller Geschwindigkeit'.«
Bildertanz-Quelle: Erpo v. Droste, Januar 1983, Reutlinger General Anzeiger, Beilage "Heimat * Welt: "Tüftler, Pioniere und Erfinder"
Übrigens: Wer den Autor Erpo von Droste im Internet sucht, findet folgenden wunderschönen Beitrag im Internet-Teil des Reutlinger General Anzeigers.

Donnerstag, 22. Juli 2010

Einen schönen Gruß nach Betzingen


... als kleiner Dank an Werner Früh, der in den vergangenen Wochen immer wieder Ihren Bildertanz-Blog mit historischen Material versorgt hat.

Baufortschritt Scheibengipfel Tunnel Nord...


....hier wird emsig gearbeitet ,der " Berg " längst abgetragen und bereits bis zur Brückenbaustelle frisch geteert.Über dem Wörnsbergweg wird gerade an der Brücke gebaut. Der eigentliche Tunnelbau erfolgt weiter hinten nach Fertigstellung der Zu-und Abfahrt...
Bildertanz Foto Doku aktuell 7/2010 Werner Rathai

Gminder (2): Zwischen Brennnesseln, Wohnsiedlung und Umweltschutz

Reutlingen im Januar 1983: »Aus heimischen Brennesseln, Flachs oder Hanf baumwollähnliche Einzel- und Elementarfasern zu gewinnen und zusammen mit Baumwolle zum 'Gminderhalblinnen' zu verarbeiten, ist die herausragendste Erfindung des Reutlinger Kaufmanns, Textilingenieurs und Maschinenbauers, die seinen Namen weltweit bekannt machte. Mit sozialem Weitblick ließ Gminder die einmalige Arbeiter-Wohnsiedlung von Theodor Fischer bauen, noch heute ein Kleinod. Auf dem Werksgelände entstanden die ersten Kläranlagen - praktizierter Umweltschutz, 50 Jahre vor der Erfindung dieses Wortes. In Neckartenzlingen, wo eine Gmindersche Spinnerei angesiedelt war, entstand das erste industrielle Hochdruckpumpenspeicherwerk (1914) mit elektrischer Hochspannungs-Übertragung nach Reutlingen.«
Bildertanz-Quelle: Erpo v. Droste, Januar 1983, Reutlinger General Anzeiger, Beilage "Heimat * Welt: "Tüftler, Pioniere und Erfinder"
Übrigens: Wer den Autor Erpo von Droste im Internet sucht, findet folgenden wunderschönen Beitrag im Internet-Teil des Reutlinger General Anzeigers.

Mahlzeit, Bildertanzland


Trotz des Gewitters gestern abend - heute scheint wieder die Sonne und lädt zum Grillen ein.
Bildertanz-Quelle: Manfred Krauß (Betzingen)

Guten Morgen, Bildertanzland!


Bildertamz-Quelle: Familie Vollrath

Mittwoch, 21. Juli 2010

Als Reutlingen noch von Mauern umringt war


Bildertanz-Quelle: Geschichtsverein Pfullingen

Gminder (1): Das Geheimnis des Langen Emils


Der Lange Emil - längst abgerissen.
Bildertanz-Quelle: Fotogruppe der Ortsgruppe Betzingen des Schwäbischen Albvereins



Wie erklären Sie jemandem, der wissen will. warum der Lange Emil der Lange Emil hieß, warum der Lange Emil der Lange Emil hieß? Am besten lesen Sie ihm folgende Geschichte vor:

Reutlingen im Januar 1983: »Das heute in der Stadt weithin sichtbare 'Denkmal' eines genialen Erfinders ist der 101 Meter hohe Fabrikschornstein auf dem Gelände des Bosch-Betriebs an der Tübinger Straße, der 'Lange Emil' geheißen. Emil Gminder (1873-1963) hat ihn vor dem Ersten Weltkrieg aus Eisenbeton errichten lassen für seine damals florierende Weberei. Erstmals in Europa wurde diese amerikanische Bauweise in Reutlingen angewandt. Solcher Mut, neue Wege zu gehen, ist typisch für das wohl ideenreichste Mitglied der traditionsreichen Gminder-Dynastie, dem in den neunzig Jahre4n seines Lebens allein 97 technische Verbesserungen patentiert worden sind.«
Bildertanz-Quelle: Epo v. Droste, Januar 1983, Reutlinger General Anzeiger, Beilage "Heimat * Welt: "Tüftler, Pioniere und Erfinder"

Reutlingen 1975: Die Masche mit der Masche (2)

Fortsetzung des GEA-Berichts über die Firma Stoll
»Weit über 200 Patente kamen bis heute hinzu, krönend abgeschlossen durch die 1975 erstmals vorgestellte vollelektronisch gesteuerte Flachstrickmaschine. Ein Urenkel Heinrich Stolls, Dipl. Ing Thomas Stoll, entwickelte für die rechnergesteuerten Automaten eine eigene Computersprache SINTRAL, die im Klartext Befehle des Strickens an die Maschine weitergibt. Musterzeichnungen und Farbzusammenstellung am Bildschirm sind die aktuellen bahnbrechenden Neuentwicklungen.
«
Bildertanz-Quelle: Epo v. Droste, Januar 1983, Reutlinger General Anzeiger, Beilage "Heimat * Welt: "Tüftler, Pioniere und Erfinder"

Dienstag, 20. Juli 2010

Reutlingen 1891: Die Masche mit der Masche (1)

Heinrich Stoll
»Vom Erfindungsgeist eines aus Salach im Kreis Göppingen stammenden Mechanikers profitiert noch heute ein Reutlinger Unternehmen von Weltrang: Heinrich Stoll. Zusammen mit seinem Partner Christian Schmidt (1844-1884) baute und reparierte der 1847 geborene (+1974) Stoll Flachstrickmaschinen, wie sie ab Mitte des 19. Jahrhunderts vor allem in England erfunden worden waren. Die beiden trennten sich 1878: Schmidt verzog nach Neckarsulm, stellte weiterhin Strickmaschinen her, geriet in geschäftliche Schwierigkeiten und nahm Fahrräder in die Produktion auf. Um die Jahrhundertwende wurde diese Firma in eine AG umgewandelt, woraus später schließlich die renommierten Fahrzeugwerke NSU entstanden. (Siehe auch hier)
Heinrich
Stoll aber sann in der damaligen Textil und Bekleidungsmetropole Reutlingen mit seiner bekannten 'Webschule' ständig nach Verbesserungen der Flachstrickmaschinen, bis ihm schließlich 1891 der entscheidende Durchbruch gelang: Er erfand die Links-Links-Strickmaschine, mit der linke Maschen erstmals maschinell hergestellt werden konnten. 1894 wurde hierauf das Deutsche Reichspatent erteilt. Eine völlig neue Maschenstruktur war jetzt zu produzieren, leichte, weichere Ware, die neue Bekleidungs-Varianten zuließ.«
Bildertanz-Quelle: Epo v. Droste, Januar 1983, Reutlinger General Anzeiger, Beilage "Heimat * Welt: "Tüftler, Pioniere und Erfinder"
Anmerkung(Korrektur: 1873 übernahm - so berichtet Wikipedia - gemeinsam mit Christian Schmidt die Mechanische Werkstätte zur Herstellung von Strickmaschinen in Riedlingen an der Donau. 1876 trennten sich die Wege der beiden Partner. Stoll kam erst 1878 nach Reutlingen und gründete hir eine eigene Firma. Das Patent auf seine Links-Links-Strickmaschine, die er 1893 auf der Weltausstellung in Chicago zeigte, erhielt er erst im Jahr 1900. video
Mit diesem Video wirbt die Firma Stoll auf ihrer Website. Das Unternehmen beschäftigt heute rund 1000 Mitarbeiter.

Luftaufnahmen 1935: Metzingen (2)


Bokdertanz-Quelle: Ulli Wolf

Montag, 19. Juli 2010

Luftaufnahmen 1934: Metzingen (1)


Bildertanz-Quelle: Ulli Wolf

Auf dem Abstellgleis am Westbahnhof....






...stehen einige total verrostete Güterwagen der DB. Der Westbahnhof wurde technisch auf den neuesten Stand gebracht und aus dem Dornröschenschlaf erweckt. Hier halten Züge des Regionalverkehrs, die Regionalbahnen und die Regional Expresse. Die Haltestelle befindet sich an den Gleisen Tübinger Straße und gegenüber der Konrad Adenauer Straße. Sie gehört zum Stadtteil Tübinger Vorstadt. Durch einen mit Graffitis bemalten Tunnel kann man die Haltestelle bequem erreichen. Für behinderte Mitbürger, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, kann es allerdings Probleme geben.
Bildertanz Foto Doku 6/2010 Werner Rathai

Hier 1853 erfunden: Der Buchstaben-Schreibtelegraph...

... der Morsezeichen automatisch in einen von einer Feder gezeichneten Text umwandelte. So will es jedenfalls die Beilage "Heimat + Welt" des GEA vom Januar 1983 wissen. Als genialen Erfinder nennt dabei das Blatt den aus "Reutlingen in Württemberg" stammenden Mathias Hipp. Wer indes im Internet nach diesem Namen recherchiert, stößt auf den aus Blaubeuren gebürtigen "Mechanikus" und Uhrmacher Mathias Hipp (1813-1893). Er war 1840 am Ende seiner Wanderjahre nach Reutlingen gekommen, errichtete hier ein Jahr später seine eigene Werkstatt und heiratete Johanna Plieninger, mit der er vier Kinder hatte. 1853 verließ er Deutschland, nachdem er in Furtwangen als Direktor der Uhrmacherschule aus politischen Gründen abgelehnt worden war. Berühmt war er aber nicht mit dem Schreibtelegraphen geworden, sondern mit einer „Uhr, die ihren Antrieb unter dem Pendel hat“ und mit seiner "Wendeschreibe", einem automatischen Verkehrssignal. Ob dieser Mathias Hipp derselbe ist, den der GEA nannte, ist nun eine Aufgabe für unsere Experten.

Sonntag, 18. Juli 2010

Elefantendame Delhi (2)














Zu diesem Elefanten-Drama habe ich drei alte Fotos, leider recht klein. Oben ist Delhi wieder eingefangen und wird abgeführt. Unten hat sich Delhi in einen Hauseingang verirrt und deutliche Spuren hinterlassen.










































Bildertanzquelle Archiv Werner

Samstag, 17. Juli 2010

" Respect for all Life"....gilt weltweit für alle Menschen...




...gesehen bei der Buddy Bären Ausstellung 2008 in der Landeshauptstadt Stuttgart.Seit 2001 gibt es diese Bärenausstellung für einen caritativen Zweck für notleidende Kinder weltweit.Durch Spenden und Versteigerungen konnten hier bereits 1,6 Mio Eur für UNICEF erzielt werden.Als Hobbyfotograf und Familienvater hat mich diese Ausstellung besonders angesprochen weshalb dieser Beitrag im BILDERTANZ-Land erscheint.( siehe auch Buddy Bär -Wikipedia )
Bildertanz Foto Doku 7/2008 Werner Rathai

Freitag, 16. Juli 2010

Zitat des Tages

„Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und
Problemen mit uns und anderen zu fürchten, denn sogar Sterne knallen
manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich: das ist
Leben!“ (Charlie Chaplin)

Per Email zugesandt von Peter Willig aus Nürnberg

Heinzelmann-Lesebuch: Bademode 1890 und 1978


Bildertanz-Quelle: Charlotte Hartstein-Weidlich

Ursprünge Reutlingens (1): Staufer, Straßen und Steine


Alb-Panorama um 1850
»Alle Stauferstädte zeichnen sich aus durch eine hervorragende Lage. Der Weitblick und die Erfahrung ihrer Gründer setzten diese Städte an Stellen, die seit Jahrhunderten Knotenpunkte politischen und wirtschaftlichen Lebens waren. Dies gilt nicht nur für die bedeutenderen unter ihnen wie Uln, Eßlingen, Heilbronn und Nördlingen, sondern auch für die kleineren wie gerade Reutlingen. Trotzdem diese Stadt abseits von den großen Verkehrswegen des Landes zu liegen kam, erhielt sie doch eine Schlüsselposition im Raum der mittleren Alb und dem Vorland. Eine kurze Betrachtung der geologischen und geographischen Verhältnisse des Reutlinger Raumes ist hier notwendig.
Die geologischen Gegebenheiten des Vorlandes der mittleren Alb sind genügend oft dargestellt worden. Es mag darum erlaubt sein, hier nur auf einige für diese Untersuchung wichtige Dinge hinzueisen.
Die Oberfläche dieses Albvorlandes wird in der Hauptsache gebildet von den Schichten des schwarzen und braunen Jura. Besonders die Opalinus. und Ornatentone des braunen Jura liegen wir Sperriegel vor den Albaufstiegen. Sie beginnen im Osten der Stadt an der Achalm und dehnen sich durch den ganzen Metzinger Wald bis unmittelbar vor Neuhausen. Westlich der Stadt bedecken sie die Höhen zwischen Echaz- und Wiesaztal bis ins Steinlachtal.
Sie formen ein unruhiges, waldbedecktes Gelände, dessen schwerer und rauher Boden leicht zu Rutschungen neigt. Rutschungen und Bergstürze infolge langdauernder nasser Witterung sind in älterer und jüngerer Zeit ofter aufgetreten. (...)
Für eine Straßernführung quer zur Alb ist dieses Gelände heute noch ungeeignet. Straßen und Bahnen weichen deshalb diesem Untergrund aus, und die Siedlungen bleiben in den schottererfüllten Tälern.
Wer darum von der mittleren Alb kommend nach Norden wollte und nicht die steile Uracher Steige benützen und auch nicht den weiten Umweg durch das Steinlachtal machen wollte, mußte durch das Echaztal. Die Echaztalstraße aber führte zwangsläufig durch Reutlingen. Schon aus dieser Tatsache lassen sich Anlass und Zweck der Stadtgründung erahnen.«

Aus: Herbert Kopp, Reutlingen 1961, Die Anfänge der Stadt Reutlingen, Seite 23/24
Bilertanz-Quelle: Birgit Gekeler (Rommelsbach)

Die Großstadthalle hat nun einen Geschäftsführer...

... und er heißt - wie der GEA heute berichtet - Volker Schmidtke, Er stammt aus Bremen und ist bis jetzt amtierender Geschäftsführer der Konzert- und Kongressgesellschaft Dresden.
»Ich will meine Kraft einsetzen,
um die Stadthalle auch mit neuen,
anderem Leben zu erfüllen.«
Volker Schmidtke im GEA
Vielleicht wird dann sogar mal der Bildertanz dort eine Bühne bekommen...
Weitere Meldungen: REUTLINGER NACHRICHTEN

Donnerstag, 15. Juli 2010

50er Jahre: Blick aus Richtung Marktplatz auf das Gartentor


Bildertanz-Quelle: Bert Wagner

Achtung! Passwort-Diebstahl bei Mozillas Firefox...

... wurde jetzt bekannt. Seit einem Monat haben Bösewichte eine Schwachstelle in der Werkzeugleiste des Browsers genutzt, um bislang 2000mal Passworte über die Zusatzfunktion Mozilla Sniffer zu stehlen. Sie wurde inzwischen von den Mozialla-Servern entfernt und auf die sogenannte Blocklist transferiert, die gefährliche Erweiterungen von den Browsern entfernt. Ein weiteres Einfallstor für Hacker liefert offensichtich auch das Download CoolPreviews, Nummer 21 auf der Hitliste der am meisten heruntergeladenen Zusätze. "Jeder, der dieses Download heruntergeladen hat, sollte sein Passwort ändern", heißt es in einem Blog-Post-Eintrag von Mozilla. CoolPreview ist seit dem 25 Juni verfügbar und wird allein jede Woche 77.000mal zum Download abgerufen.
Bildertanz-Quelle: Computerworld, 14.7.2007: Mozilla yanks password-stealing Firefox add-on

Dienstag, 13. Juli 2010

Parkhotel und Hauptbahnhof














etwa Mitte der 1950er Jahre aufgenommen.

Bildertanzquelle Archiv Werner

Montag, 12. Juli 2010

Mister Bildertanz: Erneut weltweit bester Geschäftsbericht im Bereich Software...


... und damit zudem bester deutschsprachiger Geschäftsbericht unter weltweit 4.000 Kandidaten - dies ist das Ergebnis des von LACP (USA) alljährlich durchgeführten Wettbewerbs um die besten Geschäftsberichte der Welt. Raimund Vollmer, Ihr Mister Bildertanz, agiert bei dem von dem schwäbischen Softwarehaus USU Software AG in Möglingen herausgegebenen Geschäftsbericht als Ideengeber und Texter für den Kürteil. Erstaunlich an diesem Erfolg, bei dem sich die USU in der Weltrangliste aller Geschäftsberichte um zehn Plätze auf Position 14 vorschob, ist, dass das vierköpfige Team im Unterschied zu den anderen Firmen in der Spitzengruppe mit minimalem Budget arbeitet und zudem den Bericht deutschsprachig verfasst - also nicht in Englisch, der Sprache, mit der die Jury normalerweise konfrontiert wird. Bewertett wurde der Geschäftsbericht mit 99 von 100 möglichen Punkten.
In der Kategorie "Software" belegte die USU - wie bereits im Vorjahr - weltweit den Platz 1.
Zu den Mitgliedern des Teams gehören Falk Sorge, verantwortlich für Investor Relations bei der USU, Dr. Thomas Gerick (Public Relations, USU) und Stephan Kieninger, der als Grafiker auch dem Bildertanz-Publikum nicht ganz unbekannt ist. So wirkte er 2007 mit bei der Ausstellung "Zeit, die bleibt", die im Ahnenhaus von Pliezhausen gezeigt wurde.

Sonntag, 11. Juli 2010

1957: Reutlingen mit den Augen eines Schwärmers

»Für jeden Besucher der Stadt Reutlingen, der ihr zum ersten Mal begegnet, um hinter das Geheimnis ihrer Einmaligkeit zu gelangen, das Wesen ihrer unverlierbaren Individualität zu erlauschen, gilt die merkwürdige Erfahrung: Die Stadt am Fuße der schwäbischen Alb ist nicht von ihrer Kernsubstanz von innen nach außen gewachsen, sondern zu gleicher Zeit in der umgekehrten Richtung. Auf einer nicht direkt in das Auge springenden Linie begegnen sich die äußeren Erscheinungsformen dieses seltsam anmutenden Wachstumsprozesses. Und das Erstaunliche ist: Von welcher Seite auch eine von draußen vollzogene Begegnung stattfinden möge, man spürt an keiner Stelle einen Bruch, chaotisch Willkürliches oder wirr Zusammenhangloses. Man fühlt das organisch Geformte aus den einzelnen zugewachsenen Schichten, als ob eine einzige Künstlerhand alles allein in einem genialen Zug gestaltet hätte. Es ist auch keine gewaltsame Veränderung des seit je vorhandenen Landschaftsbildes festzustellen. Stadt und unmittelbare Umgebung bilden ein ganzes der Landschaft als ein in sich selber ruhendes und ausgeformtes Bild.«
Aus "Schönes, lebendiges Reutlingen", 1957, Herausgeber Eugen Lachnmann, Text: Erich Graf
Bildertanz-Quelle: Charlotte Hartstein-Weidlich

Samstag, 10. Juli 2010

Ein Stückchen Frankreich















das Quartier FFA, ein französisches Viertel im Reutlinger Ringelbachgebiet unweit der Ypern Kaserne brachte einen Hauch Frankreich nach Reutlingen. Das Foto stammt aus den 1950 er Jahren und ist kurz nach der Errichtung dieser Wohnblocks entstanden. In ihnen wohnten die Familien der französischen Offiziere und Unteroffiziere. Ganz rechts der "Supermarche" in dem nur Angehörige der FFA (Forces Francaises en Allemagne) einkaufen durften.

Bildertanzquelle Archiv Werner

Freitag, 9. Juli 2010

1967: Als die Erfinderin des Minirocks in Reutlingen war.....


... da war das natürlich ein großes Ereignis für den Gastgeber Hermann Heinzelmann, der hier mit Mary Quandt bei einer Fabrikbesichtigung zu sehen ist,
Entnommen dem 1978 erschienenen "Heinzelmann-Lesebuch"
Bildertanz-Quelle: Charlotte Hartstein-Weidlich

Donnerstag, 8. Juli 2010

Ihr Mister Bildertanz ist wieder da...


... nach acht Wochen (mit drei Tage Unterbrechnung) Uniklinik Tübingen und Reha auf der Halbinsel Mettnau/Bodensee. Spätestens um Weihnachten - so meint der Cardiologe in der Werner-Messmer-Klinik - sei er wieder "ganz der Alte". Dieser Entwicklung greift dieses Bild, aufgenommen in Radolfzell, vor. Eine Herz-Rhythmus-Störung mit Komplikationen war die Ursache für den Krankenhausaufenthalt.
Bildertanz-Quelle: Cornelia Blank-Vollmer

Anfrage von "Bastian" zu folgendem Bild

Hallo,
da ich fürchte, dass Kommentare/Fragen zu älteren Beiträgen eventuell nicht mehr beachtet werden, versuche ich mein Glück hier:

Bild wurde hier im pril 2009 veröffentlicht.
BITTE HIER CLICKEN
Weiß jemand über die Quelle der Zeichnung etwas zu berichten und gibt es eventuell noch mehr davon?

Beste Grüße Bastian

Markttag in Reutlingen


Reutlinger Marktplatz und Rathaus um 1940

Mittwoch, 7. Juli 2010

Reutlinger Marktplatz













und Spitalhof aufgenommen im Jahr 1905.

Bildertanzquelle Archiv Werner

Dienstag, 6. Juli 2010

Die Reutlinger Mittelschule













Jahrzehntelang lautete ihr Name stets nur "Mittelschule" und damit konnte man gut leben, denn es gab in Reutlingen nur eine einzige Schulart dieses Typs. Erst später kamen andere "Mittelschulen" auf, die in Realschulen umbenannt wurden und die eigenständige Namen erhielten. Die oben abgebildete ehemalige "Mittelschule" ist die heutige Eichendorff-Realschule, die zwischenzeitlich natürlich um etliche Komplexe erweitert worden ist. Aber der Altbau steht noch immer. Das Foto datiert aus dem Jahr 1917. Links ist die Frauenarbeitsschule zu sehen.


Bildertanzquelle Archiv Werner

Montag, 5. Juli 2010

Ledergraben mit Spritzenmagazin














Die alte Feuerwache, die in Reutlingen nur "Spritzenmagazin" genannt wurde, hat schon lange ausgedient. Das historische Gebäude soll nun von einem Investor, nachdem dieser es der Stadt abgekauft hat, umgebaut werden. Die Hälfte des Erdgeschosses ist für eine Gaststätte mit Gartenwirtschaft vorgesehen, in die andere Hälfte soll ein Ladengeschäft reinkommen, in die oberen Stockwerke werden wahrscheinlich Wohnungen eingebaut.

Bildertanzquelle Archiv Werner

Serie: Die sechziger Jahre - Popmusik 8

Sonntag, 4. Juli 2010

Eine Straßenbahn Schaffner Tasche aus Reutlingen

aus den 1950er oder 1960er Jahren: Derzeit übrigens auf einem großen bekannten Internet-Auktionshaus beginnend mit E ... zu ersteigern: Eine " Straßenbahn Reutlingen Tasche " aus Leder.
Gefunden in Pliezhausen bei einer Auflösung einer alten Werkstatt.


Serie: Die sechziger Jahre - Popmusik 7