Montag, 24. April 2017

Als Reutlingen noch ummauert war



Zeughausturm und Stadtmauer.
Bildertanz-Quelle: Ruth Haussmann


Die Stadtmauer "bestand aus einer Hauptmauer, die eine Höhe von sechs bis acht Meter und eine Dicke von 1,8 Meter hatte. Oben war ein überdachter Wehrgang angebracht, der sich hinter einer Brüstung entlangzog. Auf steineren Treppen und hölzernen Stiegen stieg man zu ihm hinauf. Der Hauptmauer vorgelagert war eine zweite, etwas niedrigere Mauer, die Zwingmauer. Dann folgte ein 25 bis 30 Meter breiter Wassergraben, der sein Wasser aus der Echaz erhielt, und schließlich noch ein Erdwall. Gegen die Achalm zu sicherte außerdem noch der Hundsgraben die Stadt (er verlief ungefähr entlang der heutigen Kaiserstraße). Die Stadtmauer wurde in den Jahren 1818.1890 niedergelegt. Reste sind noch in der Jos-Weiß-Straße zu sehen."
Rita Joos,
ohne Datum, Materialien für den Unterricht in den sach- und sozialkundlichen Fächern der Reutlinger Volksschulen, Heft 1, Der Schutz- und Wachdienst der Stadt Reutlingen zu Beginn des 16. Jahrhunderts. (Erschienen in der Amtszeit von OB Oskar Kalbfell.)
Bildertanz-Quelle: Sammlung Brigitte Gekeler
Erstveröffentlichung 2. Februar 2011

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Oder als Reutlingen noch eine Stadt war - und kein Haufen Dörfer