Samstag, 31. Oktober 2009

Warum ab Rommelsbach in der Linie 3 geraucht werden durfte...

... erzählt Ihnen jetzt Karlheinz Kaufmann aus Orchel-Hagen. Er war bis 1968 Schaffner auf der Linie nach Altenburg. "Wenn wir die Ausweiche in Rommelsbach auf dem Weg nach Altenburg hinter uns gelassen hatten, dann durfte im Triebwagen geraucht werden. Denn jetzt kreuzte kein Straßenbahn mehr unseren Weg. Wir konnten nicht mehr kontrolliert werden. Natürlich habe ich auch geraucht."
Dies und andere Anekdoten will Kaufmann uns nun vor der Kamera erzählen. Bei unserer Reise durch Lichtenstein hatten wir am Mittwochabend Kaufmanns Frau im Gasthof Stern kennengelernt. Sie war mit einer Wandergruppe aus Orschel-Hagen unterwegs.
Es geht also weiter mit der unendlichen Geschichte der Straßenbahn...

50er Jahre: Ein Blick auf Pfullingen...


... ist heute besonders gefragt. Nicht nur wie in den fünfziger Jahren. Denn heute tagt der Vorstand des Geschichtsvereins Pfullingen. Einer der Punkte auf der Tagesordnung ist die Zusammenarbeit mit dem BILDERTANZ. Drücken Sie die Daumen!
Nachtrag: Zusammenarbeit zwischen Geschichtsverein Pfullingen und BILDERTANZ wurde heute im Jahnhaus (Pfullingen) vereinbart.
Bildertanz-Quelle: Ruth Hausmann

Die Rückkehr der Pleti-Ritter

Anlässlich des 60jährigen Bestehens der Frankfurter Allgemeinen Zeitung


„Charley“, sagt der Vollmer zu mir, und sein breites Grinsen lässt nichts Gutes erwarten. Tatsächlich – seine nächsten Worte sind ganz einfach ein Hammer. „Bist du eigentlich korrupt?“ Die Frage haut mich um. Ich bin völlig konsterniert. Aber ich reagiere sofort und schließe das Browserfenster mit meiner Lieblingsseite „Pressekonditionen.de“. Es ist die Seite, in der wir Journalisten permanent den „brutalst möglichen Presserabatten“ (FAZ) ausgesetzt sind. „Natürlich nicht“, antworte ich meinem Boss, und mein Scheinheiligenschein umleuchtet artig mein schütteres Kopfhaar. „Ich war auch noch nie in Brasilien“, erkläre ich rasch. „Ich habe auch nicht die Absicht, eine Gewerkschaft zu gründen.“
Vollmer nickt nachdenklich. „Dann kannst du doch besten Gewissens über dieses Thema schreiben“, dreht sich um und verschwindet in seinem Büro. Er braucht es gar nicht mehr zu sagen, ich weiß auch so, dass ich nun genau eine Stunde Zeit habe.
Warum kommt er damit ausgerechnet zu mir? Will er mir eine Falle stellen? Kein anderer Beruf war einst den Bestechungsversuchen so sehr ausgesetzt wie wir Journalisten. Man musste ja nur unsere Eitelkeit bedienen. Wann wurde ich zuletzt eingeladen, ein Vorwort oder einen anderen Beitrag für eine Firmenzeitschrift zu schreiben? Mon dieu, das ist Jahre her. Betrübt muss ich feststellen, dass mein Marktwert wohl deutlich gesunken ist. Wann wurde ich das letzte Mal zu einer Pressereise ins Ausland eingeladen? Auch da bin ich seit Jahren völlig sauber. Ich muss einsehen: Eigentlich interessiert sich kein PR-Chef mehr für mich. Oder sind sie durch die vielen Affären so verschreckt, dass sie sich gar nicht mehr trauen, uns auf Firmenkosten einzuladen?
Fast möchte ich es glauben. Denn die Alternative ist ganz einfach zu deprimierend. Je weniger man versucht, dich zu umgarnen, desto unwichtiger bist du. Die Weihnachtsgeschenke sind in den letzten Jahren auch sehr mager ausgefallen. An deinen Geburtstag erinnert sich ebenfalls kaum jemand. Du bist ganz einfach eine Null. Muss ich mir das wirklich bieten lassen?
Nein. Eindeutig nein. Ich brauche jetzt dringend einen Befreiungsschlag, am besten auf Kosten anderer. Korruption ist eine derart primitive Form der Wertschätzung, dass eigentlich nur schwache Menschen darauf hereinfallen, also Leute mit großem Ego und kleinem Charakter. Wo findet man die am ehesten? Natürlich in den Managementetagen. Die Zeitungen verkünden es doch nahezu täglich.
Gut, dass wir uns die Welt so einfach erklären können. Die da oben gehören zur dunklen Seite der Macht, wir aber sind die zwar armen, aber guten Pleti-Ritter. Wir decken alles auf – mit brutalst möglicher Aufklärung. Kein Wunder, dass man uns meidet und unseren Geburtstag vergisst. Schon wird wieder ein Schuh daraus: Die da oben haben so abgehoben, dass sie sich noch nicht einmal mehr dafür interessieren, was wir schreiben. Sie machen sowieso das, was sie wollen.
Früher war alles anders. Da galt die gesamte „Management-Attention“ uns, den Journalisten. Wir dankten es, indem wir den Entscheidungsträgern genau sagten, was sie zu tun hatten. Wir machten die Strategien, die wir den Vorständen auf gemeinsamen Pressefahrten ausführlich erläuterten. Solange die Manager unseren Vorgaben folgten, lief alles bestens.
Doch dann entdeckten die Chefs das Marketing. Sie erklärten uns, dass wir künftig an diese Abteilung zu berichten hätten, ebenso wie die PR-Chefs. Von diesen nachgeordneten Stäben bekämen wir auch fortan alle Informationen, die wir nur noch zu veröffentlichen brauchen. Endlich konnten die Manager selbst entscheiden. Sie waren uns los.
Wir rächten uns fürchterlich. Zuerst ließen wir die Börsenblase platzen. Dann stürzten wir die Bosse von einer Baisse in die nächste. Diese konterten, indem sie immer mehr Leute entließen und sich selbst dafür mit üppigen Gehaltssteigerungen belohnten. Sie zeigten uns, wie wenig sie uns brauchten. Die Konjunktur war ihnen völlig egal. Doch wir waren noch lange nicht mit unserem Latein am Ende. Wir holten den Boom zurück und starteten gleichzeitig eine Aufklärungskampagne gegen Korruption.
Inwzischen weiß jeder im Land, wem wir den Aufschwung zu verdanken hatten. Uns, den Journalisten, den wahren Saubermännern der Globalisierung.
Und wer uns nicht glaubt, den bestrafen wir mit einer Wirtschafts- und Finanzkrise.
Quod erat demonstrandum.

Guten Morgen, Bildertanzland!


Gerichtet sei der heuige Gruß an alle Heimatvertriebenen, die nach dem Krieg ihr neues Zuhause hier im Bildertanzland gefunden haben. Ihnen hat der Bildertanz viele Fotos aus der Nachkriegszeit zu verdanken - denn so mancher Flüchtling wollte seinen überall in der Welt verstreuten Verwandten zeigen, wohin es ihn verschlagen hatte. So fotografierte er die Gegend, die schließlich seine neue Heimat wurde. Aber er brachte auch Bilder mit aus seiner eigenen Kindheit im Osten Europas.
Bildertanz-Foto: Charlies Schatulle

Freitag, 30. Oktober 2009

Hier endete der Stairway to heaven...


Im Weinberg...
Mit der Traube Deep Purple
Aber ganz ehrlich: Eigentlich müsste man hier eine Sequenz von der Zahnradbahn zeigen. Vielleicht schaffen wir das morgen. Das war doch der Stairway to heaven.
Bildertanz-Quelle: Ruth Hausmann

22.20 Uhr - Der Click-Counter erreicht den Zählerstand 50 000.

50er Jahre: Am Ledergraben begann der Starway...


Hier begann der Stairway to heaven - die Nummer 1 der SWR Hitparade
Bildertanz-Quelle: Ruth Haussmann

Ein Hochzeitsfoto aus dem Kaiserreich...


... haben wir im Album von Ernst Glück aus Kleinengstingen gefunden. Ob die Aufnahme damals auch auf der Alb gemacht wurde, wissen wir nicht. Wir sehen nur: Damals wie auch im 2. Weltkrieg heiratete Mann in Uniform.
Bildertanz-Foto: Ernst Glück

50er Jahre: Da gab es auch einmal ein Buch...


... mit dem Titel "Adieu Tristesse - Reutlingen in den 50er Jahren". Wem also unser BILDERTANZ nicht genügt, der kann ja mal dort hineinschauen. Das Buch kann man kaufen, BILDERTANZ nicht, aber man kann uns weiterempfehlen. Damit wollen wir natürlich nichts gegen das Buch sagen. Nur ist es nicht jeden Tag neu...
Übrigens: Innerhalb der nächsten 24 Stunden wird unser Clickzähler die 50.000er Marke überschreiten

Guten Morgen, Bildertanzland!


Also, mein Schneider denkt sehr zukunftsorientiert.
Bildertanz-Quelle: Klaus Bader

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Wer ahnt, wo das ist...


... der erkennt in dieser Stadt auch das Rathaus, das noch heute steht, aber seit 1966 von einem Betonwerk anbgelöst wurde.
Bildertanz-Sammlung: Bert Wagner

Eine kleine Aufforderung zum Bildertanz...


Bildertanz-Foto: Familie Reusch

Was ist Glück?

Wer durch Reutlinge kommt unb'schisse ,
durch Eninge ung'schmisse,
durch Pfullinge ung'schlage,
der kann von Glück sage.

Gefunden beim Stöbern durch die inzwischen 70.000 elektronisch erfassten Dokumente und Fotos des Bildertanzes

VOR 20 JAHREN: REUTLINGEN IST ENDLICH GROSSSTADT!!!

Wussen Sie, dass Reutlingen erst 1989 die Marke von 100.000 Einwohnern überschritt? Reutlingen wurde damals die jüngste der insgesamt neun Großstädte in Baden-Württemberg. Gut, dass es das elektronische Lexikon Wikipedia gibt, das uns bei den Recherchen für den Artikel über Metalltuch (siehe unten) darauf aufmerksam machte. Ob Reutlingen damit auch qualitativ eine Großstadt wurde, ist sicherlich genau so umstritten wie die Frage, ob Reutlingen nun eine Großstadthalle braucht. 1946 hatte Reutlingen 38.000 Einwohner. Damit ist dann wohl eher die Kernstadt gemeint, denn bis ins Echaztal hinein waren ja viele Gemeinden nach dem Krieg unter französischer Besatzung nach Reutlingen eingemeindet worden.
Übrigens feierte Reutlingen 1989 auch sein List-Jahr. Die Stadt gedachte damit den 200. Geburtstag von Friedrich List. Was der wohl zur Stadthalle gesagt hätte?

1962: So berichtete der GEA damals über Unternehmen in der Region...


... anlässlich seines 75jährigen Bestehens. Und wir hoffen, dass uns das niemand übel nimmt, wenn wir hier kurzerhand diese authentische Berichterstattung wiedergeben. Denn vor allem interessant ist es, dass die Bürger Reutlingens solche Artikel über Jahrzehnte hinweg aufbewahren. So auch die Mutter von Martin Klaus aus Sickenhausen.
Interessant ist auch, was Wikipedia heute über Metalltuch weiß.

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Nachdem nun alle Wahlen gelaufen sind...



... können wir ja auch einmal Bilder aus einem Wahlprospekt zeigen - von 1965. Es zeigt, wie gerne sich Reutlingen als (zukünftige) Großstadt präsentieren wollte, dass ihr - vielleicht auch wegen des Pillenknicks - aus eigener Kraft bis heute nicht gelungen wäre, hätte es nicht die Eingemeindungen in der ersten Hälfte der siebziger Jahre gegeben.
Besonders stolz war man auf das neue Rathaus, das im April 1966 eingeweiht wurde - es war damals ein Großprojekt, vergleichbar heute mit dem Bau der Stadthalle.
Bildertanz-Quelle: Gemeinsamer Wahlprospekt von CDU, FDP, HUG

Es ist 12.00 Uhr: Mittagsgrüße aus Trochtelfingen


Bildertanz-Quelle: Charlies Schatulle

Klein-Venedig - ausgetrocknet


Wahrscheinlich ist ein Foto dieser Art eher selten - richtig hässlich wirkt plötzlich Klein-Venedig vor dem "Echaz-Tümpel". Aber in der Erinnerung - und eigentlich ist dies alles, was uns geblieben ist - bleibt das Gerberviertel wunderschön.
Bildertanz-Quelle: Familie Blank

Guten Morgen, Bildertanzland!


Ich geh' dann mal Wasser holen...
Auch wenn dieser Junge wahrscheinlich eher Richtung Sandkasten marschierte, eins war in den fünfziger Jahren hier und da doch noch üblich: Man musste sein Wasser noch am Brunnen holen. Gasthäuser warben damit, dass sie bereits "fließendes Wasser" hätten.
Bildertanz-Quelle: Charlies Schatulle

Dienstag, 27. Oktober 2009

Nie mehr erschallt der Lok-Ruf...


... obwohl manche immer noch von einer Zahnradbahn träumen, die den Traifelberg rauf & runter schnauft.
Bildertanz-Quelle: Helmut Bader

50er Jahre: Kinder, war das schön!


... und für die Jungen war klar: Aus den Rädern der Puppenwagen konnte man wunderschöne Seifenkisten bauen. Träumen durfte man ja, oder?
Bildertanz-Foto: Hildegard Schäfer (Kleinengstingen)

Der Listplatz - so wie er war, so wie er wurde


Jedenfalls im Vergleich zweier Postkarten (Bild rechts, Quadrant unten rechts)
Bildertanz-Quelle: Charlies Schatulle

Straßenbahn: Ende einer Dienstfahrt...


... nie wieder war die Grüne nach dem 19. Oktober 1974 in der Wilhelmstraße zu sehen. Ein Jahr später begann der Abbau der Schienen. Gibt es vielleicht Fotos davon?
Bildertanz-Foto: Sammlung Bert Wagner

Guten Morgen, Bildertanzland!


Mit einem Gruß aus den fünfziger Jahren hinein in den letzten Dienstag dieses Monats.
Bildertanz-Quelle: Charleys Schatulle

Montag, 26. Oktober 2009

So sah es auf dem "Bruderhausgelände" aus ...


... als das dortige Wohn- und Geschäftshaus abgerissen wurde. Die Kosten dafür sind bestimmt nicht in die Baukosten für die neue Stadthalle eingerechnet - oder?
Bildertanz-Foto: Jürgen Reich

Nationalsozialismus: Adolf Hitler in Reutlingen...


Es ist vielleicht eines der Fotos, die einen ganz besonders unangenehm berühren. Ein gewaltiger Aufmarsch, große Ordnung, alles in einer Perfektion, die einen die brutale Dikatatur erahnen läßt, mit der Deutschland konfrontiert wurde und die übrige Welt konfrontiert hat. Aber es ist sehr schwer herauszufinden, wann denn genau der GröFaZ in Reutlingen war. Das sagt wohl keiner der Historiker gerne, aber irgendwo versteckt ist das Datum.
Im Juli 1932 - das haben wir herausgefunden - war er auf jeden Fall hier. Ob sich darauf aber dieses Bild bezieht, ist nicht erkennbar. Wer weiß mehr?
Nun - Werner Früh gibt in seinem Kommentar die Antwort.
Bildertanz-Quelle: Bert Wagner

Wer erinnert sich noch ...


... an den Abriss des Wohn- und Geschäftshauses auf dem Bruderhausgelände? Die Kosten sind sicher nicht

Die Marienkirche - wie sie Paul Jauch sah...


Mehr über den Eninger Künstler erfahren Sie HIER.
Bildertanz-Quelle: Sammlung Michael Thiel

August 2009: Als die Masten fielen...


... herrschte Hochspannung in Rommelsbach. Geht alles gut? Die Riesen stürzten. Martina Kurz hat die gefallenen Giganten in ihrem Blog fotografisch festgehalten.
Die Bilderserie sehen Sie HIER UND HIER

Bildertanz-Quelle: Martina Kurz

Sonntag, 25. Oktober 2009

Es war ein wunderschöner Septemberabend im Jahre 2009

Ein Spaziergang durch ...


... die Katharinenstraße...

... mit dem Verlagshaus Knödler an der Ecke...


... und dann der Blick auf den "goldenen" Marktplatz.

Bildertanz-Fotos: Martina Kurz

Wer kennt dieses Gebäude?


Wieder einmal ein Auftrag an unsere Experten! Das Gefühl sagt Ihrem Mister Bildertanz, dass es am Ledergaben sei - aber er irrt ja sehr gerne (und oft)...
Bildertanz-Foto: Ruth Haussmann

Bevor der Schotterparkplatz der Stadthalle weicht

... gilt es, schnell noch ein paar Fotos zu schießen. Denn die Erinnerung soll bleiben. Auf dem Abendbild oben sehen Sie den Übergang vom Zentralen Omnibusbahnhof Reutlingen (ZOB) zum liebevoll SCHOTTERPARKPLATZ genannten Platz des Gustav-Werner-Geländes. Anfang November wird der Spatenstich für den Neubau der Stadthalle erfolgen...
Das jetzige Gustav-Werner-Gelände mit Parkierung für hunderte Autos. Davor die Ende der 90er Jahre teilrenaturierte Echaz.

Bildertanz-Fotos: Martina Kurz

Guten Morgen, Bildertanzland!


Keine Sorge, auch wenn jetzt die Weihnachtswerbung begonnen hat, der nächste Frühling kommt bestimmt.
Man beachte den Kommentar von Martina K. Dazu auch ein Link zu Wikipedia und
Egon Eiermann. Er hat auch die Gedächtniskirche in Berlin gebaut. Ihr Mister Bildertanz, der im münsterländischen Ahaus seine Kindheit (50er Jahre) verbrachte, erinnert sich, dass dort in den sechziger Jahren die Marienkirche bis auf den Turm und Sakristei abgerissen wurde und einen neuen Bau bekam. Seitdem heißt diese Kirche im Volksmund Sankt Horten, weil sie große Ähnlichkeit mit dem Kaufhaus hatte oder mit der Gedächtniskirche.

Bildertanz-Quelle: Sammlung Michael Thiel

Zitat des Tages: Bedrohungen

»Für freie Menschen sind
Drohungen wirkungslos«

Cicero

Samstag, 24. Oktober 2009

So oder so ähnlich ...



... wird es bald wieder beim Tübinger Tor aussehen, wenn die Stadthalle gebaut wird. Vor 30 Jahren war es die Tiefgarage. Wir können diese Fotos auf die Stunde genau datieren - der unbekannte Fotograf hat auf der Rückseite genaue Angaben gemacht. So wissen wir, dass sie zwischen dem 09.02. (15:00 Uhr) und dem 16.07.1979 (15:30 Uhr) aufgenommen wurden. Heute macht das eine Digitalkamera zum Glück automatisch.
Vielen Dank an Klaus Abele, einen begeisterten Sammler von Ansichten aus Reutlingen.
Quelle: Archiv Klaus Abele

So mondän wirkte einst der Listplatz...


... und man fragt sich heute, warum hat man nach dem Abriss des Parkhotels noch nicht einmal versucht, sich wenigstens der äußeren Eleganz Hotels zu nähern. Selbst ein Bau der Nachkriegszeit, hat das häufig und voller Stiolz fotografierte Gebäude nicht sehr lange existiert. Es ersetzte den im Krieg zerstörten und ebenso mondän wirkenden Kronprinzenbau, um dann dann in den siebziger Jahren von einer Kiesbetonkonstruktion abgelöst zu werden, die den Listplatz in eine Provinzialität stürzte, wie sie der "große Sohn der Stadt" (OB BB) nicht verdient hat: Friedrich List.
Bildertanz-Quelle: Sammlung Michael Thiel

Personalie: Martina Kurz aus Reutlingen...

... hilft uns künftig beim BILDERTANZ hier und in Pliezhausen, wo sie aufgewachsen ist. Wurzeln hat sie aber auch nach Altenburg. Ihre Großeltern stammen aus dem Ort, wo übrigens am 13. November 2004 der BILDERTANZ seine Welturaufführung erlebte. Dies ist auch der Grund datür, dass wir dieses Datum mit der Gründung eines kleinen Geschichtsvereins fü Altenburg würzen wollen.
Unser Motto lautet:
»Geschichte braucht Zukunft - Zukunft braucht Geschichte.«
Für die Zukunft stehen vor allem das Internet und andere elektronische Medien, die es ermöglichen, Geschichte tagesaktuell zu machen. Blog für Blog. Tag für Tag.

Marienkirche: Heute ohne Reklamesäule...


... ganz einfach so, wie man sie hoffentlich bald wieder genießen kann.
Bildertanz-Foto: Friedrich Dittmar um 1962

Guten Morgen, Bildertanzland!


Das wünscht Ihnen von ganzem Herzen dieser Bursche, der heute als Lehrer seine Ferien vom Isolde-Kurz-Gymnasium genießt.
Bildertanz-Foto: Jürgen Reich

Freitag, 23. Oktober 2009

Hier gab's die weltberühmte Oskar-Kalbfell-Limonade...


... so wurde der Springbrunnen am Listplatz eine Zeitlang genannt, weil ein paar Lausbuben einen Eimer mit Farbe in den ewigen Wasserkreislauf gebracht hatte,
Bildertanz-Foto: Friedrich Dittmar

Nachschub für den Bildertanz

Eine stolze Kiste mit Dias aus Pfullingen übergab uns heute Michael Thiel aus Jettenburg. Über die Zeitschrift Drehscheibe war er auf unser Bildertanz-Verbund vor einigen Wochen aufmerksam geworden. "Plötzlich war es nachts halbzwei, als ich aus all den Bildern wieder auftauchte. Das war spannender als alles Fernsehen", erklärte er, der als Schüler bis 1974 täglich mit der Straßenbahn von Pfullingen nach Reutlingen mit der Linie 2 gefahren war. In Gefolge des Straßenbahngedenktages hatte er sich daran erinnert, dass er ja auch einige Bilderschätze besaß, und Ihren Mister Bildertanz angerufen. Der war natürlich begeistert - und so saßen die beiden gestern nachmittag vor dem Computer und guckten gemeinsam Straßenbahnfilme. Mit der Veröffentlichung so mancher Kostbarkeit aus dem Schatzkästlein von Michael Thiel beginnen wir an diesem Wochenende.

Straßenbahn: Eine ganz, ganz seltene Aufnahme...


... ist das hier. Sie zeigt die Linie 3 bei ihrer letzten Fahrt am 30. Mai 1970, als sie im Doppelpakt die Endstation in Altenburg verlässt, um sich in Richtung Oferdingen zu begeben - die Trasse ist heute ein Wanderweg.
Bildertanz-Foto: Sammlung Familie Bayer Altenburg

Donnerstag, 22. Oktober 2009

50er Jahre: Als man noch durch das Tübinger Tor fahren konnte...


... da entstand diese Aufnahme, die wohl aus den fünfziger Jahren stammt. Der dunkle Daimler am unteren Bildrand kommt jedenfalls aus einer Modellreihe jener Dekade. Entnommen haben wir dies einem von den Gebrüder Wendler gesponserten Bildband mit dem Titel "Das Schwabenland und seine Produktion". Herausgegeben hat es "E.Schreiber Graphische Kunstanstalten Stuttgart". Der Versuch, im Internet näheres über diesen Band zu finden, führte erst einmal ins Leere - und schließlich zum eigenen Bildertanz-Eintrag bei Google.

Ab heute gibt es Windows 7...


WINDOWS EINS: 1983
Bildertanz-Foto: Archiv Raimund Vollmer

... und die Frage ist: Hat die Welt darauf gewartet? Die Zeitungen werden jedenfalls voll sein mit Berichten über diesen ersten Tag, den Vortag und danach. Als Windows 95 ausgeliefert wurde, war dies eine Pop-Veranstaltung. Diesmal ist alles eher sachlich. Der Charme eines Betriebssystems ist ganz einfach dahin...

Windows 95
Bildertanz-Quelle: Archiv Raimund Vollmer

Guten Morgen, Bildertanzland!


Bildertanz-Foto: Familie Vollrath

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Straßenbahn: Vierzügig zum Karlsplatz strebt hier...


.... geradewegs die Linie 1. Im Hintergrund sieht man - wenn wir uns nicht täuschen - den Eninger Straßenbahn-Bahnhof. Übrigens: Auch heute lohnt sich für die Straßenbahnfreunde ein kleiner Abstecher nach Altenburg. Außerdem haben wir die vier Kurzfilme über die Straßenbahn in unsere Rubrik "BILDERTANZ-SERIEN" aufgenommen (Siehe linke Spalte).
Bildertanz-Quelle: Sammlung Rolf Hespeler