Samstag, 15. Oktober 2016

Ein kleiner Film für unsere Freunde aus Sackelhausen...


Vor 60 Jahren feierten die Banaterschwaben, die nach dem Krieg aus ihrem Heiamtort Sackelhausen vertrieben worden waren, zum ersten Mal eine Kirchweih in ihrer neuen Heimat. In Erinnerung daran gab es in diesem Jahr, am 24. September 2016, ein besonders großes Fest. Und weil ihr Vorsitzender, Nikolaus Fuhry, ein enger Freund ist, durfte ich die Festlichkeiten filmen. Daraus entstand dieser erste kleine Film, der den Umzug der Sackelhäuser um die Festhalle in RT-Rommelsbach zeigt. Jung und Alt war mit Begeisterung dabei, unterstützt von einer eigenen Band - gekleidet in den Trachten ihrer Heimat. Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer

Freitag, 14. Oktober 2016

STADT IM ZEITBRUCH - Das Denkmal des Herrn List



 Beide Bilder sind ohne Brunnen. War er doch nur eine Episode. Morgen mehr...

Bildertanz-Quelle:Julius Akermann, Raimund Vollmer (2016)

Mittwoch, 12. Oktober 2016

STADT IM ZEITBRUCH - Der Zwiefalter Hof


Er musste einem Parkhaus weichen. Eine sehr umstrittene Entscheidung - in der Metzgerstraße. Mehr darüber in unserem Bericht vom 23. Dezember 2015. HIER
Bildertanz-Quelle: Julius Akermann

Dienstag, 11. Oktober 2016

STADT IM ZEITBRUCH - Der Lindenbrunnen



Einst war er ein Ziehbrunnen, heute ist er ein Zierbrunnen:  Der Lindenbrunnen in der oberen Wilhelmstraße stammt aus dem 16. Jahrhundert. Kurz bevor er 1953 entfernt wurde, hat ihn Julius Akermann fotografiert. Ein Jahr später, 1954, stand er wieder da. In voller Schönheit - und seitdem erfreut er uns. Er ist aber nicht mehr das Original, das soll sich auf dem Bauhof befinden, heißt es. Die Gebrüder Raach haben in "original" nachgebaut. Im April 1954 wurde er eingeweiht. Er gehört zu Reutlingen wie das Tübinger Tor - und ist vielleicht sogar trotz modernster Konkurrenz der schönste Brunnen unserer Stadt. Wir fanden das neue Foto in einer Broschüre, die von Stadt und Kreis Reutlingen in den frühen 60er Jahren (???) herausgegeben wurde und die Dieter Bertsch aus Lichtenstein in seiner Sammlung wiedergefunden hat. Das Foto von 1954 ist von Foto Näher, das Foto von 1953 von Julius Akermann.
Bildertanz-Quelle:Sammlung Dieter Bertsch

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Daumen runter für Hochhäuser


Ein Dinosaurer entsteht: Das Hochhaus an der Karlstraße, 1958 eröffnet.
Kommentar
Heute fand ich in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 28. April 1997 einen Beitrag des deutschen Architekturprofessors Andreas Gottlieb Hempel. Vor dem Hintergrund, dass dieser Artikel mit seiner vernichtenden Kritik an Hochhäusern und anderen Investoren-Lieblosigkeiten fast zwanzig Jahre alt ist, fragt man sich, warum Reutlingen heute immer noch einer Strategie nachgeht, die gekennzeichnet ist von "wahren Dinosauriern des technischen Fortschritts" (Hempel). Vielleicht liegt es auch daran, dass die Rolle des Architekten und der Stadtplaner, wie es Hempel in diesem Artikel aufführt, angesichts der Geldmacht der Investoren auf einen einzigen Satz reduziert ist: "Er wickelt ab." Auch bei anderen Gelegenheiten warnt Hempel vor Projekten, die das genaue Gegenteil zu sein scheinen, was eine Stadt zum Beispiel im Vergleich zum ländlichen Raum ausmacht: ihre Vielfalt. Die Stadt der Zukunft wie die Stadt der Vergangenheit zeichnet sich durch folgende Eigenschaft aus, sagt er: "Es ist die urbane Vielfalt aus den unterschiedlichsten Nutzungen, Funktionen, Lebensbereichen und Menschen". Vielleicht redet unsere Stadtverwaltung und deren Stadträte lieber mit Investoren als mit uns, womit eigentlich schon alles gesagt sein könnte: Wir sind denen viel zu vielfältig  - (und sie uns zu einfältig).
Raimund Vollmer




1997: »Konzentration von Kapital und gängigem Know-how und die Übernahme von Gesamtverantwortung zu festen Preisen und Terminen sind in Zeiten gefragt, in denen sich der eigenverantwortliche Bauherr verabschiedet hat. An seine Stelle sind Investoren getreten, die nicht nur für sich selbst, sondern für sogenannte meist noch nicht bekannte Nutzer oder Endverbraucher bauen.
Verantwortung reduziert sich dabei auf justitiable Parameter, vor allem gegenüber Banken und Geldgebern. Verantwortung dagegen für die Gesellschaft, die Umwelt und die Baukultur ist ebenso hinderlich für das Management des reibungslosen Abwickelns einer Bauaufgabe wie technische und künstlerische Innovationen, von denen Architektur seit jeher bestimmt war. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass Oberflächenästhetik von sogenannten Stararchitekten als besser vermarktbare Corporate Identity Baustrukturen überzieht, die, gemessen an den heutigen Möglichkeiten innovativen, ressourcenschonenden und nachhaltigen Bauens, wahre Dinosaurier des technischen Fortschritts sind.
Selbst schon die vergangen geglaubte Epoche der Hochhäuser als Energieschleudern und des antiurbanen Lebensgefühls mit dem Effekt von Verkehrsmagneten konnte im Schutz des Investorenkapitals wiedererstehen.«
Andreas Gottlieb Hempel, Stadtplaner und Architekturprofessor
 

Bildertanz-Foto:Erich Holder

Dienstag, 4. Oktober 2016

Leonhardskirche: Architekturwettbewerb um Kirche und Platz




Jetzt sind wir aber gespannt - wie bei Big Brother, Let's dance, DSDS usw....
Bildertanz-Quelle:Sammlung Fritz Haux, Friedrich Fingerle

Montag, 3. Oktober 2016

Obere Wässere: Dass es einmal dort so aussah...

Hatten wir ursprünglich falsch lokalisiert: Ist nicht Bruderhausgelände, sondern Obere Wässere. Ändert nichts daran, dass sich auch hier alles geändert hat. 

Bildertanz-Quelle: Sammlung Bildertanz

Freitag, 30. September 2016

Bildertanz sucht Häuslebauer und Eisenbahner...

BILDTEXT: Einsatzleiter Wolf-Rüdiger Gassmann geutachtet schon mal den Untergrund der Eisenbahnplatte. "Da waren Könner am Werk", bewundert er die sorgfältige Kabelverlegung der Eisenbahnanlage bei der Firma Akermann in der Wilhelmstraße



... damit Weihnachten wieder die Eisenbahn
in der Wilhelmstraße fährt

Gestern waren wir im Keller der Firma Akermann in der Wilhelmstraße: Werner Früh, Wolf-Rüdiger Gassmann und Raimund Vollmer. Wir haben die Eisenbahnanlage inspiziert, die wahrscheinlich in den achtziger Jahren entstanden ist und nun auf Weihnachten wartet. Dann soll sie wieder im Verkaufsraum des Unternehmens stehen und nicht nur Kinderherzen erfreuen. Die Anlage sei in einem erstklassigen Zustand, meint Wolf-Rüdiger. Eigentlich sind nur wenige Renovierungsarbeiten notwendig. So müssen die Gleise gereinigt werden, und die Anlage muss mal ordentlich durchgepustet werden. Ein paar Häuser und Modelllandschaftsdetails müssen aufgebessert werden.
WER HILFT UNS DABEI? EMAIL AN: bildertanz@aol.com
Vor allem aber brauchen wir ein paar kräftige Männer, wenn wir in der Woche vor dem 1. Advent die wiederhergestellte Anlage aus dem Keller ins Erdgeschoss transportieren. Sie ist nicht wirklich schwer, aber sie will behutsam und heil "um die Ecken" gebracht werden. Da braucht sie schützende Hände. Auch hier: BITEE MELDEN. Wir vereinbaren dann mit Euch die Termine.

Anschrift: Bildertanz@aol.com
Gesprächspartner ist Raimund Vollmer



 In der Nordkurve sind die Schienen festgefügt - und der Strom fließt auch durch die Schienen. Nur müssen die Gleise noch von einer zarten Rost- und Staubschicht befreit werden, damit die Lok genügend "Saft" bekommt.
 Raimund drehte schließlich den Hahn auf, nachdem es gelungfen war, die Eisenbahn mit dem Stromnetz zu verbinden.
 Chris war begeistert davon, dass ihm Wolf-Rüdiger einen Märklin-Katalog überreichte, auf dem der Name seines Schwiegervaters prangte: seine Märklin-Sachen hatte nämlich Wolf-Rüdiger bis in die achtziger Jahre bei der Firma Akermann in der Wilhelmstraße gekauft, die nicht nur "Hören und Sehen" (Brillen und Hörgeräte) im Programm hatte, sondern auch ein Fotogeschäft war und ein Spielzeuggeschäft - vor allem Eisenbahn.
 Experten unter sich: "Feines Schmiergelpapier" - und einmal mit einem kräftigen Föhn über die Anlage, das war der Tipp, den uns Wolf-Rüdiger gab. Selbstverständlich wird er dabei sein - beim Großreinemachen der Bahn.
 Nur wenige Gebäude bedürfen der Sanierung durch ein paar Modellbauer. Wer hilft?
Bildertanz-Quelle:Werner Früh

Donnerstag, 29. September 2016

DAS VERSTEHT NUN KEINER! Google will, dass wir unsere Arbeit noch einmal machen (2)

Also, nachdem bei einigen Blogs die Blogliste immer noch da war, in anderen aber gänzlich verschwunden war, habe ich die Blog-Listen auf unserer Hauptseite noch einmal grob ganz neu aufgebaut.  Nun ist plötzlich wieder alles da - in rudimentärer Form. Also, das macht keinen Spaß. Jetzt sitze ich den ganzen Vormittag an Reparaturarbeiten an dem, was gar nicht kaputt war. Mein Eindruck, dass die IT-Branche verrückt spielt, verdichtet sich mehr und mehr. Und diesen Typen wollen wir unsere Zukunft anvertrauen? Langsam wird's eng...
Bildertanz-Quelle:Raimund Vollmer

SO DUMM IST GOOGLE? Linkliste mehr zu anderen Bildertanz-Orten verschwunden (1)

Wer heute eine Verbindung zu unseren anderen Aktivitäten anclicken wollte, schaute fassungslos ins Leere. Es gibt sie nicht mehr. Ein vorübergehender Fehler? Vielleicht. Jedenfalls bietet sich jetzt nur noch eine Linkliste an, die traurig und schäbig auf unsere anderen Stationen hinweist. Es wird wohl Zeit, dass wir nach einer anderen Lösung suchen. Angekündigt worden war übrigens irgendetwas in den letzten Tagen, aber es war in der Google-eigenen, unklaren Sprache verfasst, dass ich sie nicht weiter beachtet habe. Wenn dies das  Ergebnis ist, dann verspielt Google in den n#chsten Tagen alle Sympathie.
Raimund Vollmer

Postkartenidylle Klein-Venedig

Bildertanz-Quelle: