Dienstag, 19. Mai 2026

EINLADUNG: 21. Mai, 19.00 Uhr in RT-Altenburg

 DER EGGERHOF: Lesung mit Nocole Krieg


Eine bunte, herzhafte Mischung aus Hochdeutsch und Schwäbisch erwartet Euch am Donnerstag,  21. Mai,  ab 19.00 Uhr im Ev. Gemeindesaal, wenn uns Nicole Krieg im Rahmen der „Altenburger Abende“ aus ihrem Roman „Eggerhof“ vorliest. 1972 geboren bringt sie uns das Leben auf einem schwäbischen Bauernhof aus der Nachkriegszeit so nahe, als habe sie die 50er Jahre, in denen ihre Geschichte beginnt, selbst erlebt. Aber natürlich ist alles, was hier geschieht, frei erfunden. Nur: Warum kommt einem dann so manches so bekannt vor? Man riecht förmlich die Landluft, die aus Altenburg schon so lange verschwunden wäre. wenn es nicht doch am Ortsrande Reiterhöfe und bewirtschaftete Felder gäbe.

Der „Eggerhof“, von dem uns Nicole Krieg erzählt, liegt auf der Alb. Und das breite Schwäbisch, das dort gesprochen wird, ähnelt doch sehr dem, das noch in den achtziger Jahren auch in Altenburg gesprochen wurde. und das man sogar heute noch bei den „Ureinwohnern“ hören kann.

Es sind lauter Geschichten aus dem Leben, in dem es schon recht deftig zugeht. Und katholisch sind sie auch noch, die Leute rund um den Eggerhof, die noch über das Geschehen im Fernsehen staunten –  wenn, 1968, Kiesinger und Strauß im Fernsehen sprachen, wenn die Studentenunruhen die Menschen auf dem Land verunsicherten oder der Vietnamkrieg mit seinen Napalmbomben. 

Und dann gab es doch auch dort, im Fernseher, die heile Welt, „Im weißen Rössle“ mit „Peder“ Alexander.

Irgendwie weiß man am Ende, dass man sich zwar gerne als Zeitgenosse an diese Zeiten erinnern möchte – als Sehnsuchtsheimat – aber dann doch froh ist, heute zu leben  in einem zu damals unverrgleichliochen Luxus. 

Hört doch Nicole Krieg ganz einfach mal zu! Am 21. Mai. Jeder ist willkommen. auch aus den Nachbarorten oder aus der Kernstadt. Der Altenburger Geschichts- und Heimatverein freut sich. Eintritt frei. R.V.

Bildertanz-Quelle:Nicole Krieg

Dienstag, 5. Mai 2026

Die Trickdiebe: Nachtrag zur Landtagswahl


Am 28. Februar 2026 in Reutlingen Rommelsbach anlässlich des Besuchs von Björn Höcke (AfD) 

 

Blau war mein Leben lang meine Lieblingsfarbe. Sie wurde mir gestohlen. Von der AfD. Sie ist der größte Trickdieb unter den Parteien. 
Ihre Parolen sind verführerisch - wie Hitlers Buch „Mein Kampf“, das zu lesen Du Dich überwunden hast. Du bist jederzeit bereit, 30 Prozent dessen, was er schrieb, zu unterschreiben. Es sind Allgemeinplätze. Du gehst sogar so weit, dass Du weitere 40 Prozent für erwägenswert erachtest. Bleiben 30 Prozent, die Du zutiefst verachtest. Das machte das Buch so gefährlich. Die AfD bleibt einfach bei 70 Prozent stehen. Sie verschweigt den Rest. Und schon hat sie Deine Stimme zu 100 Prozent. 
Meine Stimme bekam sie nicht. Trotzdem tat sie mir Gewalt an. Denn ich habe nicht gewählt, was ich wollte, sondern das, was ich musste. Mehr noch: Seit die AfD alle Felder der Kritik an unserem Staat zu besetzen sucht, kann ich gar keine Kritik mehr äußern, ohne vorher zu sagen, dass ich nicht ihr Wähler bin. 
Alle Kritik dient den Falschen. Die AfD ist ein Kritikdieb. 
Das ist fast schon zwanghaft, wie wir, für die Kritik zur Demokratie gehört wie das Amen in der Kirche, den Hintergrund unserer Kritik mittlerweile rechtfertigen müssen, bevor wir sie äußern. Unsere Kritik gehört nicht mehr uns. 
Als vor 145 Jahren Immanuel Kant in seiner „Kritik der reinen Vernunft“ das „Zeitalter der Kritik“ ausrief, tat er dies verschüchtert in einer Fußnote seiner Vorrede. Der Dichter Heinrich Heine fragte sich nach der Lektüre dieses Werkes, warum der Philosoph, der doch sonst so klar formulierte, dieses Mal so unverständlich geschrieben habe. Hatte Kant Angst, verstanden zu werden? Hatte er Angst vor den Behörden? 
Aber das Zeitalter der Kritik kam. Triumphal. Und es sollte bleiben. Auf unserer Seite. Euer Raimund Vollmer 

Bildertanz-Quelle:RV

 

Montag, 4. Mai 2026

Geschichten von der Alb: 21. Mai 2026 in Altenburg

„Jetz hogg amal no“

 

Eine bunte, herzhafte Mischung aus Hochdeutsch und Schwäbisch erwartet Euch am Donnerstag,  21. Mai,  ab 19.00 Uhr im Ev. Gemeindesaal (Luckenäcker Weg 7, Altenburg), wenn uns Nicole Krieg im Rahmen der „Altenburger Abende“ aus ihrem Roman „Eggerhof“ vorliest. 1972 geboren bringt sie uns das Leben auf einem schwäbischen Bauernhof aus der Nachkriegszeit so nahe, als habe sie die 50er Jahre, in denen ihre Geschichte beginnt, selbst erlebt. Aber natürlich ist alles, was hier geschieht, frei erfunden. Nur: Warum kommt einem dann so manches so bekannt vor? Man riecht förmlich die Landluft, die aus Altenburg schon so lange verschwunden wäre. wenn es nicht doch am Ortsrande Reiterhöfe und bewirtschaftete Felder gäbe.

Der „Eggerhof“, von dem uns Nicole Krieg erzählt, liegt auf der Alb. Und das breite Schwäbisch, das dort gesprochen wird, ähnelt doch sehr dem, das noch in den achtziger Jahren auch in Altenburg gesprochen wurde. und das man sogar heute noch bei den „Ureinwohnern“ hören kann.

Es sind lauter Geschichten aus dem Leben, in dem es schon recht deftig zugeht. Und katholisch sind sie auch noch, die Leute rund um den Eggerhof, die noch über das Geschehen im Fernsehen staunten –  wenn, 1968, Kiesinger und Strauß im Fernsehen sprachen, wenn die Studentenunruhen die Menschen auf dem Land verunsicherten oder der Vietnamkrieg mit seinen Napalmbomben. 

Und dann gab es doch auch dort, im Fernseher, die heile Welt, „Im weißen Rössle“ mit „Peder“ Alexander.

Irgendwie weiß man am Ende, dass man sich zwar gerne als Zeitgenosse an diese Zeiten erinnern möchte – als Sehnsuchtsheimat – aber dann doch froh ist, in einem Altenburg von heute zu leben, das nur einen Erlenhof hat und keinen Eggerhof.

Hört doch Nicole Krieg ganz einfach mal zu! Am 21. Mai. Jeder ist willkommen. auch aus den Nachbarorten oder aus der Kernstadt. Der Altenburger Geschichts- und Heimatverein freut sich. Eintritt frei. R.V.

Foto: Nicole Krieg


Bildertanz-Quelle: