Sonntag, 9. Februar 2014

1974: Eine Filmbildreise durch Reutlingen (Teil IV)


Als der Kaufhof noch zu Horten gehörte und Merkur hieß


Die Reste von Klein-Venedig
Bildertanz-Quelle: Familie Wiedemann
Erstmals veröffentlicht am 8. Februar 2010

Samstag, 8. Februar 2014

BILDERTANZ-Film: Ein Streifzug durch RT der 60er Jahre


Heute gibt's noch einen Film über Reutlingen der 60er Jahre

Er basiert auf Fotos unserer Bildertanz-Freunde und entstand in seinem Kern 2007. Wir werden ihn hier in den nächsten Tagen in mehreren Teilen zeigen. Momentan wird der erste Teil hochgeladen. Empfehlt uns weiter. Wir freuen uns über jeden Besucher.

Bildertanz-Film: Wir machen richtig Kohle

Der Eninger Filmemacher Leopold Müller hat in den siebziger Jahren einen Köhler bei der Arbeit gefilmt. Vermutlich im Großen Lautertal. Viel Spaß beim Gucken!

1974: Eine Filmbildreise durch Reutlingen (Teil III)


Von der Pomologie Richtung Tübinger Tor

Der Gasthof Tübinger Tor
Bildertanz-Quelle: Familie Wiedemann
Erstmals veröffentlicht am 8. Februar 2010

Freitag, 7. Februar 2014

Vom "BILDERTANZ" entwickelt

wurde das Brandschutzkonzept für den Stuttgarter Fernsehturm, das heute in den Medien der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Wir sind glücklich, den lukrativen Auftrag "an Land gezogen" zu haben und versichern die pünktliche Fertigstellung Mitte 2015 einzuhalten - sofern die Eintrittskarten bis dahin gedruckt sind. Alle Einnahmen kommen natürlich dem BILDERTANZ zu gute.

Bildertanz-Foto: Jürgen Reich

BILDERTANZ-FILM: DER STEG IST DAS ZIEL

Bildertanz-Quelle: Leopold Müller

1974: Eine Filmbildreise durch Reutlingen (Teil II)


Wilhelmstraße und Lindenbrunnen - Rechts das Hotel Harmonie

Marktparkplatz und Spitalhof
Bildertanz-Quelle: Familie Wiedemann
Erstmals veröffentlicht am 7. Februar 2010

1980 oder so: Eine Filmbildreise durch Reutlingen (Teil I)


Die Silberburg-Brücke

Richtung Hauptbahnhof

Wilhelmstraße/Marktplatz

Das Tübinger Tor
Das genaue Datm dieses Films, aus dem wir die Elemente haben, ist nicht bekannt. Also, etwas für unsere Experten.
Bildertanz-Quelle: Leopold Müller
Erstmals veröffentlicht am 10. Februar 2010

Teil II //

Donnerstag, 6. Februar 2014

Wer kennt noch das Geschäft H.C. Votteler? Spielwaren......

... gab es wohl zu kaufen. Die reichlich karge Ausstattung gibt nur einen Hauch des Wirtschaftswunders wider, das in den 50er Jahren die Geschäftswelt zurück auf die Erfolgsstraße brachte. Aber wo war dieses Geschäft? Wer weiß mehr darüber? Wieder einmal eine Herausforderung für unsere Experten, oder?




Bildertanz-Quelle: Helmut Akermann

Vor 60 Jahren: Auch diese Nacht feierten die Cimbrianer ihren Fasching




Bildertanz-Quelle: Sammlung Helmut Akermann

Mittwoch, 5. Februar 2014

Vor 60 Jahren: So feierten Reutlinger Studenten (Cimbria) ihren Fasching 1954




Bildertanz-Quelle: Sammlung Helmut Akermann

Die Hesse kommen! Easy Rider in den 50er Jahren...


... auf der Durchreise in den Süden, nach Italien, an einer Wechselstube wurde dieses Foto von jungen Leuten aus Amerikanisch-Hessen (AH-Nummernschild) aufgenommen. Für Abertausende von Deutschen war damals Italien das mit Abstand beliebteste Ferienland, wie die Fotoalben immer wieder bestätigen.
Bildertanz-Foto: Sammlung Vollrath
 So wurde gezeltet.


Der schiefe Turm von Pisa: Hier lassen wir fünfe grade sein...
 Gras-Hüpfer

Kinderfasching 1961 (3)

Bildertanz-Narrenquelle: Sammlung Helmut Akermann

Montag, 3. Februar 2014

Vor 40 Jahren abgebrochen: Der Zwiefalter Hof


Seine Ursprünge gehen wohl zurück in eine Zeit, als Reutlingen noch keine Stadt war. Urkundlich erstmals erwähnt wurde der Zwiefalter Hof erst im Jahr 1277. Das Kloster Zwiefalten hatte den Hof prächtig ausgestaltet. Das Gebäude war so feudal, dass es in einer Beschreibung hieß: "Über des Abts Behausung und Gemach braucht sich kein Graf zu schämen."
Schließlich musste der Zwiefalter Hof 1974 dem Bau eines Parkhauses weichen - trotz starker Proteste aus der Bevölkerung. Nachdem im Frühjahr die Parkhausgesellschaft Zwiefalter Hof GmbH gegründet worden war, begann man im November 1974 mit dem Abriss des Gemäuers.
Im Brand von 1726 war übrigens das Klostergebäude bis auf die Grundmauern vernichtet worden. Der Wandschmuck mit der Sonnenuhr stammt aus dem Jahr 1897 und wurde von dem Kunstsammler Fritz Hummel bemalt.
Bildertanz-Foto: Friedrich Dittmar

Siehe auch hier: Bildertanz Zwiefalter Hof 

Kinderfasching 1961 (1)

Bildertanz-Narrenquelle: Sammlung Helmut Akermann

Sonntag, 2. Februar 2014

Katharinenstraße Reutlingen - Modewarenhaus Robert Bihler

Gegenüber dem zukünftigen K8 befindet sich noch heute dieses Modegeschäft, allerdings nicht mehr unter dem Namen Robert Bihler, sonder unter der Bezeichnung  "30 Grad". Bei der hier gezeigten Abbildung handelt es sich um eine sogenannte Werbevignette mit rückseitiger Gummirung und Zähnung. Letztere ist hier allerdings abgeschnitten.
Das Gebäude ist in seiner äusseren Gestalt so noch erhalten, jedoch wurde auf dem Bild perspektivisch etwas gemogelt. Bei ihrem nächsten Spaziergang in der Katharinenstraaße können sie ja mal nach dem Dach-Bogen schauen. Diese Werbevignette ist meines Wissens auch als Motiv in der Bildertanz-Ausstellung dabei gewesen. Die Datierung ist von  v o r  1913.
weckh/Abbildung: weckh

Vorschlag für eine Aktion: Wahl der schönsten Gebäude

Kommentar. Vielleicht sollten wir vom Bildertanz mal die Gebäude in unserer Region herausfinden lassen, die von unseren Lesern als gelungene Architektur gelten könnten. Das wäre doch mal eine konstruktive Initiative, oder? Wer hätte Lust, da mitzumachen? Mit Fotos, mit Vorschlägen. Und dann stellen wir die Bilder zur Wahl. Wie wir das machen, müssen wir noch herausfinden. Auf jeden Fall haben Werner Früh und ich auf Empfehlung von "PS" beschlossen, einen Stammtisch in den nächsten vier Wochen zu terminieren, zu der alle interessierten Bildertänzer eingeladen werden. Auch hier wäre eine kurze Nachricht, ob Interesse besteht, sehr erwünscht. Werner und ich treffen uns morgen abend zur Vorbereitung. Wenn wir dann schon erstes und wenn es nur aufmunterndes oder auch kritisches "Feedback" hätten, wäre sehr willkommen. Entweder als Email oder als Kommentar zu diesem Blogeintrag oder auf Facebook. (Geheimtipp: Werner und ich treffen uns morgen im Kartz, 20.00 Uhr, zu einer Vorbesprechung)
Raimund Vollmer  - bildertanz@aol.com 

Eine willkürlich getroffene Auswahl an Bildern von und in Gebäuden Reutlingens. Neubauten ebenso wie "Denkmäler". (Bildertanz-Quelle: RV)







Kommentar. Vielleicht sollten wir vom Bildertanz mal die Gebäude in unserer Region herausfinden lassen, die von unseren Lesern als gelungene Architektur gelten könnten. Das wäre doch mal eine konstruktive Initiative, oder? Wer hätte Lust, da mitzumachen? Mit Fotos, mit Vorschlägen. Und dann stellen wir die Bilder zur Wahl. Wie wir das machen, müssen wir noch herausfinden. Auf jeden Fall haben Werner Früh und ich auf Empfehlung von "PS" beschlossen, einen Stammtisch in den nächsten vier Wochen zu terminieren, zu der alle interessierten Bildertänzer eingeladen werden. Auch hier wäre eine kurze Nachricht, ob Interesse besteht, sehr erwünscht. Werner und ich treffen uns morgen abend zur Vorbereitung. Wenn wir dann schon erstes und wenn es nur aufmunterndes oder auch kritisches "Feedback" hätten, wäre sehr willkommen. Entweder als Email oder als Kommentar zu diesem Blogeintrag oder auf Facebook. (Geheimtipp: Werner und ich treffen uns morgen im Kartz, 20.00 Uhr, zu einer Vorbesprechung)
Raimund Vollmer  - bildertanz@aol.com

1956: Das Marienheim im Heilbrunnen

 
Das Studentenheim mit internationalem Publikum entstand wohl um 1956.
Bildertanz-Quelle: Helmut Akermann

Werner Früh schreibt dazu:
1956 wurde es erbaut und zwar von Wilfried Beck-Erlang. Das ist auch der Architekt, der das Reutlinger Parkhotel im Jahr 1954 erbaute. Das Marienheim war ein Mädchenwohnheim, die Mädels haben in Reutlinger Geschäften gearbeitet. Studentinnen waren da meines Wissens nicht darunter, zumindest nicht in den Anfangsjahren und auch die ganzen 60er hindurch nicht. Als Pennäler ist man da immer mal wieder raus und hat versucht, dort anzubändeln. 

Samstag, 1. Februar 2014

K8: Die Gedanken sind frei

(Kommentar) Unsere Altbau-Instandsetzerin Frau Kurz schaut in die Zukunft und präsentiert uns auf der Basis der Entwürfe der Entwicklungsgesellschaft SEPA einen Blick in die "neue" Katharinenstraße. ( die Bilder wurden mittlerweile gelöscht). Vielleicht stimmen diese Szenarien den ein oder anderen Gemeinderat in Reutlingen zumindest nachdenklich. Werner Früh, Mitblogger und exzellenter Kenner der Reutlinger Geschichte, war gestern beim Neujahrsempfang der FDP und hörte die deutlichen Worte von Stadtrat Hagen Kluck, der durchaus wort- und lautstark den Abriss und den Neubau als Triumph des Fortschritts feierte. "Da hast Du einen ordentlichen Anpfiff bekommen", grinste er mich anschließend an. Ich kann ihm da kaum widersprechen. Ich wünschte mir allerdings als Liberaler, dass die Befürworter mit ebenso guten und profunden Argumenten daherkämen wie unsere Martina. Das Neue an sich ist deshalb noch lange nicht das Bessere. Knuth Hochleitner, ebenfalls Stadtrat, sang gestern abend im Domino-Haus solo das Lied "Die Gedanken sind frei", ein wunderbares Lied. Da fällt einem das berühmte Zitat aus Schillers Don Carlos ein. Hier fordert der Marquis von Posa von König Philipp II.: "Sire, geben Sie Gedankenfreiheit." Der 1978 verstorbene Kabarettist Werner Finck hat dann dieses Zitat verkürzt: "Sire, geben Sie Gedanken". Ich denke, dass uns Frau Kurz mit ihren Einschätzungen jede Menge Gedanken gibt, über die auch die Stadträte nachdenken sollten.
Raimund Vollmer

Mutmaßungen von Frau KurzKommt bald McDonalds?
Vor kurzem erst hat die SEPA, die Entwicklergesellschaft, die den Teilabriss der Katharinenstraße durchführen möchte, eine Fotomontage veröffentlicht.

Das Bild ist z.B. in einer großen bekannten Lokalzeitung mit drei Buchstaben einsehbar. Man sieht eine Fotomontage der SEPA.
Man sieht den Entwurf für den Neubau an der Katharinenstraße 10.
Auf den ersten Blick wirkt das recht nett. Auf den zweiten Blick sieht man, dass der historische Brunnen um etwa acht Meter vom Gebäude "wegretuschiert" wurde. Die fünf Neubauten passen sich einzig und allein durch ein Satteldach an die Altstadt an. Die Geschosshöhen, die monotone Fassade, stimmen jedoch nicht mit dem Altstadtbild der Katharinenstraße überein. Der Übergang des Neubau-Entwurfs zum Knödler-Verlagsgebäude wirkt, als wolle sich der Neubau über die Altstadt "lustig machen": Sämtliche Details der Altstadtgebäude werden ignoriert.
Die Nutzung ist auch noch nicht klar. Keiner weiß, welche Händler dort einziehen werden.

Deshalb wurde eine gedankliche Fotomontage erstellt:
Die Gebäude sind viel höher als der Bestand.
Wenn man sich mit der künftigen Nutzung des Projekts K 8 beschäftigt, muss man folgendes feststellen: Es sollen etwa 4.200 Quadratmeter für Ladenfläche bereitgestellt werden, für nur fünf (!) Einzelhändler. Das macht pro Einzelhändler eine Fläche von etwa 840 m2. Diese Flächen können sich vermutlich nur "Ketten" oder Franchise-Nehmer leisten. So abwegig dürfte dann die Darstellung mit einer Fast-Food Kette nicht sein. Und: Wer geht denn da noch auf den Marktplatz, wenn man auf 4.200 Quadratmeter Einkaufsfläche shoppen kann?

Der Geschäftsführer von Krams Immobilien bemängelte kürzlich in einem Leserbrief im Wochenblatt "die niedrigen Geschossdecken des Gebäudes Katharinenstraße 10" (ehemalige Knödlersche Buchhandlung). Zudem "sei das Gebäude nicht denkmalgeschützt." Daher wiederum "sei der Abriss möglich". 

Ich finde: Wenn man so argumentiert, muss man fast die gesamte Altstadt Reutlingens abreißen, denn an fast allen Gebäuden sind die Geschossdecken niedrig, und etwa 90 Prozent der Altstadtgebäude sind NICHT denkmalgeschützt. Trotzdem leben in unserer Altstadt Menschen. Sowie sie das übrigens auch in Tübingen tun - dort sind die Geschosshöhen teils noch niedriger.
Gebäude können trotzdem stadtbildprägend sein. Und das ist vor allen Dingen das Gebäude Katharinenstraße 10, siehe Bild.

(c) Fotografie: Markus Niethammer 2013.
Bild: Katharinenstraße 10, Bildmitte/rechts.

Das besondere an der Katharinenstraße ist, dass der Platz zwischen Juw. Lachenmann, dem Brunnen und dem Gebäude Knödlerstraße 10 "stadtbildprägend ist" und identitätsstiftend. Das heißt, sie geben der Straße ein unwiederbringliches, einzigartiges Gesicht. Man sieht sozusagen den Platz und weiß: "Das ist die Katharinenstraße in Reutlingen". Egal, ob Sie eine alte Postkarte aus den 50er Jahren oder ein neues Foto der Straße sehen: Sie erkennen diese Straße sofort. So etwas ist einzigartig, weil diese Platzansicht über mehrere Jahrhunderte gewachsen ist, und weil diese Ansicht beim Betrachter sofort ein "Ort" assoziiert wird. 
Das möchten wir jedem Stadtrat Reutlingens wirklich ans Herz legen: Erhaltet die stadtbildprägenden Orte in Reutlingen - die gibt es nämlich nur einmal auf der ganzen Welt! 

M. Kurz