Freitag, 18. Juli 2014

1961: Als der Merkur noch nicht Horten und Horten noch nicht Kaufhof Galeria hieß...

... und es noch die Reutlinger Scala gab.... Eine kleine Geschichte zu der Entstehung des Kaufhauses, gegen dessen Bau es vor 60 Jahren noch erbitterten Widerstand gab, haben wir heute für Sie zusammengetragen.
Bildertanz-Quelle: Friedrich Dittmar

Über diese Holzkirche schreibt Hermann am 24. November 2012:
"Das war die "Notkirche" der Ev. Gemeinschaft, bis die Erlöserkirche errichtet wurde. Aus Erzählungen glaube ich mich zu erinnern, dass an dieser Stelle die Ebenezer Kapelle der Ev. Gemeinschaft stand, die gegen Ende des 2. Weltkrieges bei den Luftangriffen wie die meisten Gebäude der heutigen Karlstraße zerstört wurden."Doch dann korrigiert er sich in einem zweiten Eintrag, "Ich muss meinen Kommentar vom 24.1.12 korrigieren. Die "alte" Ebenezerkapelle stand in der Kaiserstr. 28, sie wurde im Krieg zerstört. Auf der Parzelle Kaiserstr. 30 wurde dann die Erlöserkirche der Ev. Gemeinschaft (heute der Ev-method. Kirche) erbaut. Das interimistische Holzkirchlein ist auf dem Ruinengrundstück nach dem Krieg errichtet worden.
Roland Sedelmaier meinte dazu: 
Bei dieser Kapelle handelt es sich um die damalige Eben-Ezer-Kapelle, ein kleines Holzkirchle hinter dem Kaufhaus Merkur. Der Eingang war von der Kaiserstraße aus. Vermutlich gehörte die Kirche einer Evangelisch-methodistischen Gemeinde.

Die kleine Holzkirche wurde später abgetragen und (ohne das Glockentürmle) auf dem Gelände des Naturtheater im Markwasen wieder aufgebaut, es diente dort als Gaststätte hinter der Gartenwirtschaft. Diese Informationen stammen von meinem älteren Bruder Robert, der sich noch gut an das Holzkirchle erinnern kann.



Kaiserreich & Weltkrieg: In der Mitte


Dienstag, 15. Juli 2014

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Bildertanz- Quelle: GVA / Hofschule Altenburg

Neckarfest in Altenburg: Das Programm

Rennenten können Sie - sofern nicht ausverkauft - am Sonntag bis 13:30 Uhr auf dem Festplatz erwerben.

Umgeparkt?

Wir schieben Autos!

Nein, nein, nein! Natürlich hat Opel längst wieder zu seinem eigenen Mythos zurückgefunden. Und die neue Werbung ist das beste, was man 2014 bislang sehen konnte. Wer Opel fährt, sagt: "Mein Auto hat mich noch nie im Stich gelassen." Nichtsdestotrotz reizen solche Fotos dazu, mal ein wenig zu frozzeln.
Bildertanz-Quelle: Familie Weimar

Kaiserreich & Weltkrieg: Für die Ewigkeit

Bildertanz-Quelle: Friedrich Dittmar

Blick in die Metzgerstraße

Sonntag, 13. Juli 2014

Um 1957: Ganz in Weiß...

... war natürlich damals ein deutlicher Hinweis darauf, dass dieses Foto an einem Sonn- oder Feiertag gemacht worden war. Karin Löffler hat es uns zugesandt. Und wir sehen natürlich alle, wo es aufgenommen wurde...
Bildertanz-Quelle: Karin Löffler

Übrigens: Vielleicht ist am Ende des heutigen Finaltages der 13. Juli 2014 beides gewesen: ein Sonntag und ein Feiertag...

Samstag, 12. Juli 2014

Alle Jahre wieder kommt es zum Schwur...


... und manche gehen dazu vorher in die Kirche.- wie diese Herren von der Schützengilde.. (Heute zufällig aufgeschnappschusst an der Marienkirche)
Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer

Freitag, 11. Juli 2014

Bahnhofsvorplatz: Ist es nun ein Rehkitz oder ein Fohlen?

Enkel Marco Kaschuba (Co-Autor des Films über die Folgen des Hagelsturms 2013) schreibt zu diesem Foto: "Hier ist ein altes Bild von meiner Grossmutter. 1959 am Bahnhofsplatz in Reutlingen, nachdem das eiserne Pferd oder Reh aufgebaut wurde."
Bildertanz-Quelle: Christine Kaschuba.

Kaiserreich & Weltkrieg: Schmuck-Stücke

Bildertanz-Quelle: Ernst Glück (Kleinengstingen)

Mittwoch, 9. Juli 2014

Zeitsprung: Die Gustav-Werner-Straße zwischen gestern und heute


Unser Freund "Jergen Berg" hat uns diese wunderbaren Fotos zugeschickt und schreibt dazu: 
"Das erste Bild (RT_GustavWernerStr_Detail Gutenbergstr) zeigt die Gutenbergstraße, wie sie auch heute noch aussieht – fast. Frage an die Autoexperten: von wann könnte das Bild sein? 1960er?
Das zweite Bild (RT_GustavWernerStr_1960er) zeigt die Gesamtansicht.
(Zum Vergleich noch ein ähnlicher Bildausschnitt von Google Maps 2013)
Wir sehen einen Teil der Tübinger Vorstadt zwischen Gustav-Werner-Straße (Links), Gutenberg-Straße (Rechts unten) und Tübinger Straße (rechts oben).
Extrem viel hat sich seither geändert:
Mitten im Bild steht heute das neue Seniorenzentrum Gustav Werner Stift der BruderhausDiakonie. Die Gebäude links der Gustav-Werner-Straße sind komplett verschwunden (dort fahren heute Autos), das Gebäude links vom Gummi-Reiff (rechts oben) ist abgebrochen, auf dem Gelände der Bahnfreunde (die mit der tollen Dampflok) steht noch ein seltsames Backsteinhaus mit Turm (Was war das?), der Parkplatz auf der anderen Seite der Gleise ist überbaut.
Eines von vielen interessanten Details: links von der Autounterführung scheint ein Gleis nach links in die Gustav-Werner-Straße anzuzeigen. Ein Industriegleis zu den Bruderhaus-Fabriken?
Es gibt noch mehr Details zu entdecken!
Und noch eine Quizfrage: Wo ist die große Bauwalze?"
Bildertanz-Quelle: Jergen Berg (der übrigens noch Bilder und Geschichten rund um seinen Lieblingsberg, den Georgenberg, sucht. bildertanz@aol.com )

So schön wie vor 40 Jahren

Der Düsseldorfer Express mit seiner Ausgabe vom 8. Juli 1974 (im Bildertanz-Archiv) diente als Vorlage für dieses "Remake". Damals titelte uns das Boulevard-Blatt zum Weltmeister unter Helmut Schön. 40 Jahre und einen Tag später ist Deutschland zumindest schon einmal Bestmeister, oder?
Bildertanz-Collage: Raimund Vollmer

Dienstag, 8. Juli 2014

Neuer zu Bildertanz: "Ich halte alles, und ihr haltet zusammen!"


Bildertanz-Quelle: Sammlung Helmut Akermann

Zeitzeugen im Bildertanz: Als Oskar Kabfell seinem Sportkameraden Alfred Sauer das Auto wegnahm...

... dann befinden wir uns bereits mitten in einer der vielen, vielen Anekdoten aus der Nachkriegs- und Besatzungszeit, die wir momentan bei unseren Zeitzeugen-Besuchen mit der Kamera aufzeichnen. Gestern abend zum Beispiel waren wir in Betzingen bei dem Ehepaar Walter und Anneliese Siemes. Als Tochter des Fahrradhändlers Alfred Sauer in Betzingen wusste sie eine Menge zu berichten aus einer Zeit, als die Franzosen einmarschierten, als Oskar Kalbfell als ernannter Oberbürgermeister von Reutlingen den noch vor dem Krieg von seinem Sportkameraden Alfred Sauer erworbenen "Wanderer", ein "wunderschönes Fahrzeug", konfiszieren und sich damit kutschieren ließ. Erst Jahre später konnte Alfred Sauer das Fahrzeug wiedererlangen - mit Hilfe eines Rechtsanwalts und auf Gerichtsbeschluss. Bei der Hochzeit mit dem heute 90jährigen Walter Siemes, 1950, konnte jedenfalls das schmucke Gefährt wieder eingesetzt werden. Aber das ist nur eine der vielen Geschichten, die die beiden gestern in die Kamera hinein erzählt haben. Es war ein wunderbarer Abend, den der Enkel Markus Winter und seine Frau, die Künstlerin Jenny Winter-Stojanovic, möglich gemacht hatten.

Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer

Übrigens: Recherchiert hat die Geschichte hinter dem "Wanderer" vor vier Jahren Raimund Weible von den Reutlinger Nachrichten. Seine Story finden Sie HIER

Samstag, 5. Juli 2014

Tor-Kamera!!!


 Mehr als 20 Jahre liegen zwischen diesen beiden Fotos.
Bildertanz-Quelle: Richard Wagner (oben), Raimund Vollmer

Freitag, 4. Juli 2014

Die Silberburg-Brücke des Friedrich List und ihr Abriss 1982

Da steht sie noch in alter Pracht - die Silberburg-Brücke, die mit bürgerlichem Namen "Friedrich-List-Brücke" hieß und die Verlängerung der Silberburg-Straße in Reutlingen war. Ihr Ersatz ist ungleich weniger auffällig.
 Bildertanz-Quelle: Rainer Hipp (2)
Den Abriss des guten Stücks, das noch mit Nietentechnik erbaut wurde, hat Michael Staiger, "Eisenbahner" aus Leidenschaft, Experte und engagierter "Freund der Zahnradbahn" fotografiert. Das war im Frühjahr 1982. Am 20. März 1982 schrieb der Reutlinger General-Anzeiger: »Gespenstische Szene am Güterbahnhof. Zu mitternächtlicher Stunde klettern Arbeiter durch das schon gelichtete Gestänge der Friedrich-List-Brücke, zischen Schneidbrenner und lassen Funkengarben sprühen, der riesige Kran schleppt zwanzig, dreißig Tonnen schwere Stahlbögen zur Seite... Morgens um vier ist das 76 Jahre alte Bauwerk zur Hälfte demontiert...«
Es war eine schöne Brücke, die irgendwie zu Reutlingen gehörte - eigentlich ein Industriedenkmal. Und wir wissen, dass der Eninger Leopold Müller den Abriss dieser Brücke gefilmt hat. Bloß ist das Zelluloid verschwunden. Weiß jemand etwas darüber?




Bildertanz-Quelle: Michael Staiger (4)

Donnerstag, 3. Juli 2014

Volksbank Reutlingen: Die Idee, die Wirklichkeit und die Wahrheit

 So sollte nach den Vorstellungen der Reutlinger Architekten Axel und Peter Walk das ehemalige Schranz-Gebäude aussehen. 2008 hatte die Volksbank Reutlingen zu einem nicht gerade kleinen Betrag "den Lottogewinn" (Vorstandsmitglied Erik Grahneis) gezogen und die beiden Gebäude neben der Kreissparkasse erworben. (Also, inklusive Bofinger-Haus mit seiner Fachwerk-Attrappe) Zumindest das Schranz-Haus sollte abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. 2011 - im Jahr der Feierlichkeiten zum 150jährigen Bestehen - sollte dann das neue Haus stehen. Doch - zum Glück, wie viele meinen - wurde daraus nichts. Stattdessen zog die Bank in das aus den 30er Jahren stammende Gemäuer ein, rennovierte es sukzessive an Haupt und Gliedern. Morgen wird es mit einem Tag der offenen Tür (aber nicht der Tresortür) in die nächste Zukunft entsandt.
Mit der aus der Mitte der 30er Jahre stammenden Fassade
 Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer
Das waren einmal zwei Schmuckstücke - nicht die beiden Jünglinge, sondern die Häuser im Hintergrund.

Bildertanz-Quelle: Familie Lamparter

Mittwoch, 2. Juli 2014

Mit der Büschelesbahn durch die Gartenstraße


Am Listplatz nach 1958

Die Straßen sind nicht geteert, sondern gepflastert, das Hochhaus steht schon, trägt aber keinen Stern, das Parkhotel ist wieder einmal ein beliebtes Fotomotiv - Reutlingen im Wiederaufbau nach dem Krieg.
Bildertanz-Quelle: Gärtnerei Hespeler

Dienstag, 1. Juli 2014

Monatsbericht Juni 2014: Erstmals 379.000 Seitenaufrufe...

... meldet uns Google für alle Bildertanz-Blogs. 
Allein hier auf dem Bildertanz-Hauptblog waren es mehr als 80.000- Das sind 8.000 mehr als im Vormonat. Wo soll das bloß enden? Ob wir wohl mal die 100.000 pro Monat schaffen werden? Nur hier, im Bildertanz-Blog. 

Hinzu kamen folgende Quoten:
Altenburg: 27.000 (Rekord)
Betzingen: 14.000
Eningen: 68.000 (Rekord)
Engstingen: 14.000 (Rekord) 
Rommelsbach: 17.000 (Rekord)
Wannweil: 36.000 (Rekord)
Lichtenstein: 50.000 (Rekord)
Oferdingen: 1.100
Walddorfhäslach: 18.000 (Rekord)
Pfullingen: 32.000 (Rekord)
Pliezhausen: 10.000 (Rekord)
Orschel-Hagen: 6.000 (Rekord)
Gönningen: 6.000 
Insgesamt: rund 379.000 Seitenaufrufe im Juni 2014

1899-1912: Die Büschelesbahn - unsere erste Stadtbahn


Es wäre heute die Attraktion in Reutlingen: Das Büschelesbähnle, eine Dampfstraßenbahn, die 13 Jahrelang zwischen Listplatz und Eningen unter Achalm hin und her fuhr.
Bildertanz-Quelle: Sammlung Bert Wagner