Freitag, 25. Juli 2014
Donnerstag, 24. Juli 2014
Gestern im Garten des Heimatmuseums: Lieblingsbuch und Liebesgeschichte
Die elfjährige Ameli Banke las gestern abend aus ihremLieblingsbuch "Die Glücksbäckerin" vor. Sie war natürlich der Liebling des Publikums, das ihr sehr aufmerksam zuhörte. Knapp 80 Zuhörer und Zuhörerinnen kamen, um einerseits einen heiteren Abend im Freien zugenießen, andererseits aber auch mit einer Geldspende einem guten Zweck zu huldigen. Der Lions Club Neckar Alb, der in dieser Woche allabendlich zur traditionellen Lesewoche einlud, widmet in diesem Jahr die Einnahmen dem Präventionsprojekt "Lebensstark", das unter der Trägerschaft des Diakonieverbandes Jugendlichen an den beruflichen Schulen in Reutlingen und Metzingen helfen soll beim Start ins Berufsleben. Kooperationspartner der Lesewoche sind die Volkshochschule Reutlingen, das städtische Kulturamt und der Reutlinger General Anzeiger.
Natürlich wussten gestern abend nicht nur Ameli das Publikum zu fesseln, sondern auch die drei Sängerinnen von Blue Notes - und als zweite, wichtige Vorleserin Gudula Afanasjew, pensionierte Gymnasiallehrerin und engagierte Leselernpatin. Mit einer Liebesgeschichte erfreute sie die Gäste.
Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer
Mittwoch, 23. Juli 2014
Erinnerungen an die Landesgartenschau 1984
1976 kam das Land Baden-Württemberg auf die glorreiche Idee, Landesgartenschauen im Wechsel mit den Bundesgartenschauen alle zwei Jahre durchzuführen. Fünf Millionen DM an Zuschuss wollte das Land dem Ausrichter geben, wenn dieser selbst ebenfalls fünf Millionen investieren würde. 1979 beschloss der Gemeinderat der Stadt Reutlingen, dass sich die Stadt um die Austragung einer Landesgartenschau bemühen solle. Man hatte auch bereits das Gelände ausgewählt. Mit 13,5 Hektar war es zwar am unteren Ende dessen, was als Gartenschau durchging, aber man wollte ja nicht etwas auf der grünen Wiese errichten, sondern die Grümsituation in der Stadt verbessern. Dazu hatte der Rat bereits 1977 Sanierungsmaßnahmen der Anlagen im Volkspark und in der Pomologie beschlossen. Es war ein Gebiet, das von Bebauung komplett umschlossen war. Bis 1981 besuchte der Stadtrat andere Städte und deren Grünanlagen, informierte sich und beriet sich. Am 22. Juni 1981 beschloss dann der Gemeinderat mit 22 Stimmen und 15 Gegenstimmen, 1984 die Landesgartenschau durchzuführen. Es wurde eine Gartenschau GmbH gegründet, deren Geschäftsführer Michael Martin wurde. Das Kepler-Gymnasium sollte - so eine Besonderheit - mit seinen Anlagen Teil der Schau werden. Das Problem war, dass die Landesgartenschau Eintrittspreise verlangte, aber die Schüler ja ungehinderten Zutritt zu ihren Schulen haben mussten. Die lagen aber nun mitten im Gelände. Sondervermerke auf den Schülerausweisen und freie Öffnung des Geländes vor Schulbeginn sorgten wohl dafür, dass man das Problem in den Griff bekam.
Insgesamt kamen 1,2 Millionen Menschen. So hatte sich das jedenfalls die Stadt aus dem Verkauf von 430.000 Einzelkarten und 23.000 Dauerkarten hochgerechnet.
Weitere Bilder HIER
Insgesamt kamen 1,2 Millionen Menschen. So hatte sich das jedenfalls die Stadt aus dem Verkauf von 430.000 Einzelkarten und 23.000 Dauerkarten hochgerechnet.
Weitere Bilder HIER
Dienstag, 22. Juli 2014
Stadthalle 2013: "Nur" 691.000 Euro Miese
Kommentar: So wird die "Halle für alle" wohl vor allem als Mehrzweckhalle ihren Unterhalt verdienen müssen. Wie die Listhalle.
Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer
Nachtrag: Bis zum 30. Juni 2013 waren in der Stadthalle bereits 136 Veranstaltungen ausgerichtet worden. Das Interesse setzte sich dann im zweiten Halbjahr fort. Vor einem Jahr berichtete Petra Roser, dass 43 Prozent der Veranstaltungen dem Kultursektor zuzuorden sei...
Das Arbachbad: Es würde in diesem Jahr 160 Jahre alt
1854 entstand das Arbachbad, das zwischen Pfullingen und Reutlingen lag, am Echazufer gelegen. 101 Jahre war es in Betrieb. Es wurde mit Wasser aus dem Arbach, der hier in die Echaz mündet, gespeist. Zuvor hatte es hier unterirdische Sicker-Galerien gegeben, über die man Trinkwasser gewann. Doch dann wurden die Quellen des oberen Echaztales angezapft, so dass die Anlage in ein Freibad umgewandelt werden konnte. Bei Renovierungsarbeiten um 1938 entstand wohl dieses Foto, das eine große Seltenheit darstellt. Links zu sehen, ist der Maurer Otto Künstle aus Pfrondorf, die beiden rechts von ihm waren Kollen aus Pliezhausen. 1955 kam dann das Ende des Arbachbades. Oberbürgermeister Oskar Kalbfell eröffnete das neue, supermoderne Freibad am Markwasen. Im Hintergrund rechts sehen wir übrigens die Jugendherberge, die in diesem Jahr ihren 85. Geburtstag feiern würde - wenn sie nicht vor 15 Jahren, 1999, abgerissen worden wäre.
Bildertanz-Quelle: Sammlung Künstle-Pfrondorf
Rechts erkennt man recht deutlich die Jugendherberge Bildertanz-Quelle; Sammlung Hermann Rieker
Montag, 21. Juli 2014
EKZ in Reutlingen: Wo Büchereien Bücher kaufen
Es war 1947, dass sich einige Bibliothekare im Hinterzimmer der Gaststätte Ringelbach trafen, um darüber nachzudenken, was denn mit dem großen Bücherlager geschehen sollte, das das Leipziger "Einkaufshaus für Bibliotheken" in Reutlingen während des Krieges transferiert hatte. Und so entstand in dem geteilten Deutschland die Einkaufszentrale für öffentliche Bibliotheken, die lange Zeit ausschließlich den Städten und Gemeinden sowie öffentliche Einrichtungen als Gesellschafter hatte. Die EKZ versorgt bis heute die öffentlichen Büchereien mit Büchern und Einrichtungen. Auf dem Höhepunkt beschäftigte die EKZ 1980 mehr als 400 Mitarbeiter. 2011 waren es 234 Mitarbeiter. Seit 2005 hält eine private Beteiligungsverwaltungsgesellschaft die Mehrheit. Überhaupt haben wohl nicht zuletzt die neuen Medien dafür gesorgt, dass bei diesem Unternehmen manches im Umbruch zu sein scheint - vor allem mit Blick auf die digitalen Medien. (Eine Kontaktaufnahme des Bildertanzes ist bisher fehlgeschlagen.) 1952 bekam die EKZ an der Ecke Bahnhofsstraße/Bismarckstraße ein neues Gebäude. Von damals fanden wir etliche Fotos in der Sammlung von Helmut Akermann.
Bei der Einweihung war selbstverständlich auch Oberbürgermeister Oskar Kalbfell dabei.
Bildertanz-Quelle: Sammlung Helmut Akermann
Bei der Einweihung war selbstverständlich auch Oberbürgermeister Oskar Kalbfell dabei.
Bildertanz-Quelle: Sammlung Helmut Akermann
Sonntag, 20. Juli 2014
Die Imker: Absolut heimelig mutet dieses Gruppenfoto an
Der Stolz und der Ernst, gepaart mit einem Hauch an Lässigkeit und einer tiefempfunden Souveränität, so kommt dieses Bild bei einem rüber, oder? Ob es Menschen aus unserer Gegend zeigt, wann es überhaupt gemacht wurde, wissen wir nicht. Gefunden haben wir es im Album des Altenburgers Heiner Rist. Der Stehkragen lässt darauf schließen, dass es noch zu Kaisers Zeiten gemacht worden ist. Vielleicht liege ich aber auch mit all meinen Mutmaßungen völlig daneben - und freue mich auf jede Ergänzung, Korrektur oder Interpretation. (Raimund Vollmer)
Bildertanz-Quelle: Heiner Rist
Bildertanz-Quelle: Heiner Rist
Karlsplatz: Erinnerungen an einen Besuch...
... lösten Ordnungsarbeiten in meinem Fotoarchiv aus. Denn bei dem Durchforsten und Katalogisieren der rund 20.000 Fotos, die ich seit 2011 im Rahmen der Bildertanz-Aktionen gemacht habe, landete ich auch in der Goldschmiede von Martin Lachenmann am Karlsplatz. Und da sah ich, dass der Goldschmied ja vor zwei Jahren eigene Fotos vom Karlsplatz ausgestellt hatte, die ich kurzerhand einfach fotografiert hatte. Und ich erinnere mich, dass er mir diese Bilder auch noch zum Einscannen zur Verfügung stellen wollte. Es ist also höchste Zeit, dass ich mal wieder den lieben Freund des Bildertanzes wieder aufsuche. Raimund Vollmer
Samstag, 19. Juli 2014
Bis Sonntagabend in Lichtenstein: Kunst im Tuffsteinkeller
Bürgermeister Peter Nussbaum eröffnete die Ausstellung gemeinsam mit...
... Ortsvorsteher Wilfried Schneider. Er freute sich besonders über den Vortrag von Nurhan Sidal, die als Kuratorin die Ausstellung vorbereitet und begleitet hatte. Die Zahnärztin aus Trochtelfingen, selbst künstlerisch tätig, hatte in ihrer Einführungsrede von der "Stadt Honau" gesprochen. Dass man an dem Vorstellungsabend nun den Ortsvorsteher und "Stadtrat" Winfried Schneider mächtig auf die Schüppe nahm, war klar. Landrat Reumann, Schirmherr der Ausstellung, war übrigens verhindert. So versäumte er die historisch nunmehr verbriefte Ernennung Honaus zur Stadt.
Das weiß niemand so genau wie Jutta Kraak, die vor vier Jahren erstmals ihre Idee einer Ausstellung in den Tuffsteinkellern von Honau umsetzte und die gute und kluge Seele hinter dem einzigartigen Projekt ist. Sie kann sehr stolz sein auf die bis Sonntagabend wärehende Ausstellung in den kühlen Gewölbekellern von Honau.
Der Honauer Posaunenchor begleitete die Eröffnung der Ausstellung.
Die Betzinger Künstlerin Jenny Winter, verwurzelt in ihrer Installation.
Normalerweise streben die Äste und Zweige ihrer transparenten Pflanzen nach oben. Für ihre Installation "Wurzala lumina" musste sie jedoch die Fühler nach unten formen. "Das war völlig ungewohnt und alles andere als einfach", bemerkt die Künslerin.
Die Künstler und ihre Objekte finden Sie auf der Website der Initiative. HIER
Es lohnt sich übrigens heute und morgen nach Honau zu fahren, auch wenn man als Besucher aus dem Großraum Reutlingen nur über Holzelfingen in die "Stadt Honau" kommt. Denn mit dem Eintrittspreis von 9 Euro für neun Keller verbunden, sind auch verbunden Besuche von Hauffmuseum, Olgahöhle, 3D Bilder Rathaus, Freibad Honau.
Was heute geboten wird, entdecken Sie übrigens hier: KUNST IM TUFFSTEINKELLER
Noch eine Bemerkung: Die Website der Initiative ist erstklassig gestaltet und hervorragend organisiert. Man findet alles sehr schnell, sehr übersichtlich. Kompliment.
... Ortsvorsteher Wilfried Schneider. Er freute sich besonders über den Vortrag von Nurhan Sidal, die als Kuratorin die Ausstellung vorbereitet und begleitet hatte. Die Zahnärztin aus Trochtelfingen, selbst künstlerisch tätig, hatte in ihrer Einführungsrede von der "Stadt Honau" gesprochen. Dass man an dem Vorstellungsabend nun den Ortsvorsteher und "Stadtrat" Winfried Schneider mächtig auf die Schüppe nahm, war klar. Landrat Reumann, Schirmherr der Ausstellung, war übrigens verhindert. So versäumte er die historisch nunmehr verbriefte Ernennung Honaus zur Stadt.
Das weiß niemand so genau wie Jutta Kraak, die vor vier Jahren erstmals ihre Idee einer Ausstellung in den Tuffsteinkellern von Honau umsetzte und die gute und kluge Seele hinter dem einzigartigen Projekt ist. Sie kann sehr stolz sein auf die bis Sonntagabend wärehende Ausstellung in den kühlen Gewölbekellern von Honau.
Der Honauer Posaunenchor begleitete die Eröffnung der Ausstellung.
Die Betzinger Künstlerin Jenny Winter, verwurzelt in ihrer Installation.
Normalerweise streben die Äste und Zweige ihrer transparenten Pflanzen nach oben. Für ihre Installation "Wurzala lumina" musste sie jedoch die Fühler nach unten formen. "Das war völlig ungewohnt und alles andere als einfach", bemerkt die Künslerin.
Die Künstler und ihre Objekte finden Sie auf der Website der Initiative. HIER
Es lohnt sich übrigens heute und morgen nach Honau zu fahren, auch wenn man als Besucher aus dem Großraum Reutlingen nur über Holzelfingen in die "Stadt Honau" kommt. Denn mit dem Eintrittspreis von 9 Euro für neun Keller verbunden, sind auch verbunden Besuche von Hauffmuseum, Olgahöhle, 3D Bilder Rathaus, Freibad Honau.
Was heute geboten wird, entdecken Sie übrigens hier: KUNST IM TUFFSTEINKELLER
Noch eine Bemerkung: Die Website der Initiative ist erstklassig gestaltet und hervorragend organisiert. Man findet alles sehr schnell, sehr übersichtlich. Kompliment.
Ist dieser Umzug tatsächlich in Altenburg?
Die einen sind skeptisch, die anderen absolut sicher - eine Aufgabe für unsere Bildertanz-Freunde. Im Album des Altenburgers Heiner Rist, das er uns am vergangenen Mittwoch übergeben hat, sind einige Bilder/Postkarten, die ihm und uns Rätsel aufgeben. Wie zum Beispiel dieses Bild. Vorneweg marschiert tatsächlich der TSV Altenburg, hintendrein folgt der Sportverein Gmindersdorf. Vielleicht kann auch der ein oder andere helfen, herauszufinden, wann diese Aufnahme gemacht worden ist.
Bildertanz-Quelle: Heiner Rist
Bildertanz-Quelle: Heiner Rist
Freitag, 18. Juli 2014
Heute hatten wir den 1.000.000. Seitenaufruf seit August 2008
Jetzt ist unser Bildertanz im Club der Millionäre!!! Übrigens wurde auch in diesen Tagen bei der Zahl der Einträge die 5000er Grenze überschritten. Diese Angaben gelten nur für dieses Blog.
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