Donnerstag, 14. August 2014

Der Karlsplatz: Wie ihn der Historiker Dr. Keim sah...


 ... konnte man dereinst im Reutlinger General Anzeiger lesen. Die Artikelserie, zu der uns leider der erste Teil fehlt, hat die Mutter unseres Bildertanz-Freundes Martin Klaus aufbewahrt.
Bildertanz-Quelle: Sammlung Fritz Haux (Foto oben) / Martin Klaus

2005: Der Brunnen vor dem Bahnhof - Da sprudelte es noch!


Bildertanz-Quelle:Raimund Vollmer

Mittwoch, 13. August 2014

Musikverein Betzingen:Jetzt regnet es Blasmusik!!!


Bildertanz-Quelle:Musikverein Betzingen

Wer erinnert sich noch? Verlagshaus Ensslin & Laiblin in der Kaiserstraße


Bei der Firma Ensslin & Laiblin in der Kaiserstraße war nach der Gründung 1947 sehr schnell die erste Großstation den EKZ geworden. Ob die Art und Weise, wie damals gearbeitet wurde, noch heutigen Ansprüchen genügt, darf sehr bezweifelt werden. So eng beieinander. Aber gefallen hat es den Frauen trotzdem, möchte man meinen beim Blick auf die fröhlichen Gesichter.

Die Geschichte des Verlaugshauses Ensslin & Laiblin hat GEA-Redakteur Jürgen Kempf 2011 in einem Artikel seiner Zeitung anschaulich zusammengefasst. HIER DER LINK.

Bildertanz-Quelle:Sammlung EKZ

Dienstag, 12. August 2014

Spielwaren Fehl: Wer erinnert sich noch?

Bildertanz-Quelle: Sammlung EKZ

Was "Panne" für die untere Wilhelmstraße war, war Fehl für dem obersten Teil des mitteleren Teils unserer wichtigsten Einkaufsmeile, direkt neben der Marienkirche. Vor allem aber die Modelleisenbahnabteilung war für die Bastler ein wahres Paradies. Kaum jemand weiß aber, dass hier 1947 die EKZ - die Einkaufszentrale für öffentliche Bibliotheken - ihren Anfang nahm. Als Untermieterin. Fünf Jahre später, 1952, bezog das Unternehmen, das heute bei Deutschlands Bibliotheken "weltberühmt" ist (und nur in Reutlingen kaum jemand kennt), ihr erstes eigenes Gebäude in der Bismarckstraße Hausnummer 3. Vorher aber - in einer Phase der ersten großen Expansion - hatte die EKZ jede Menge Quadratmeter in der Kaiserstraße angemietet. Aber das ist eine andere Geschichte. Die erzählen wir morgen. Letzte Woche haben wir jedenfalls die EKZ besucht, wurden herzlichst empfangen und kehrten mit vielen, vielen Bildern wieder heim. Wenn man das Gebäude, so wie es 1952 in aller Frische des Nierentisch-Zeitalters betrachtet, dann mag man kaum glauben, dass es heute eine ultramodern eingerichtete Ausstellungs-Bibliothek enthält. Denn die EKZ versorgt nicht nur bundesweit Büchereien mit Büchern, sondern richtet sie auch komplett ein. Immer auf dem neuesten Stand der Erkenntnis.

Hermann berichtet uns telefonisch: "Beim Fehl gab es ganzjährig Juckpulver, Nießpulver, Stinkbomben und mit Essig gefüllte Weinbrandbohnen." Nach Rückfrage gesteht unser Leser: "Ja, ich habe da auch gekauft". Sehr zur Freude seiner Lehrer und anderer Feinde. 



Bildertanz-Quelle:Raimund Vollmer


Montag, 11. August 2014

Die Wirtschaft zum Schlachthaus: Wer erinnert sich noch?

Bildertanz-Quelle:Sammlung EKZ / Foto Dohm


... am Ledergraben war dem Reutlinger Generalanzeiger (Gea) ein Beitrag wert. Wir setzen hier den LINK dazu. Und weil die Bilder vom Schlachthof auch zu den am meisten angeclickten Tagebuch-Einträgen Ihres Bildertanz-Blogs gehört, setzen wir dazu auch noch einen LINK.

Bildertanz-Quelle: Sammlung Otto Künstle

Bildertanz-Ausstellung Tiefgarage: Drei Euro für eine halbe Stunde...

... kostete gestern eine kleine Reise durch die Zeit. Seit langem stand fest, dass ich mit den beiden Reutlinger Bürgern Lieselotte Fischer (83) und Immanuel Lude (90) durch unsere Bildertanz-Ausstellung in der Tiefgarage der Stadthalle fahren würde. Am Sonntag war es dann soweit. Ich holte die beiden sehr gehbehinderten Freunde des Bildertanzes von zuhause ab und wir fuhren schrittweise durch die vollkommen autoleere Tiefgarage. Die beiden alten Herrschaften waren begeistert. Weniger angetan war ich, als ich dann von der Stadt Reutlingen die Rechnung präsentiert bekam: drei Euro musste ich dafür zahlen, dass ich keine halbe Stunde in dem Parkhaus gewesen war. Das habe ich schon als Wucher empfunden. Und mir war dann auch klar, warum diese Garage eigentlich immer - nicht nur sonntags - hoffnungslos unterbesetzt war. Trotzdem werde ich auch weiterhin alte Leute durch die Ausstellung geleiten... (Raimund Vollmer)

Bildertanz-Quelle:Raimund Vollmer

Sonntag, 10. August 2014

Kaiserreich & Weltkrieg: Im Sonntagsstaat

Bildertanz-Quelle:Geschichts- und Heimatverein Lichtenstein/ Familie Fallscheer

Welche Kirche ist denn das?


Bildertanz-Quelle:Sammlung Helmut Akermann
Da wir momentan eine "Anonym-Sperre" wegen der vielen, vielen Spams eingerichtet haben, bitten wir Euch, Eure Antwort über diese Adresse zu geben: bildertanz@aol.com
(Wir werden die Sperre demnächst aufheben, wenn die Spam-Roboter gemerkt haben, dass sie bei uns nicht landen können. Zur Zeit ist der Spamfilter komplett leer, was eine Riesenerleichterung ist für uns. Das Löschen kostete täglich mindestens eine Stunde.)

ANTWORT: Es ist die Kreuzkirche (1958 wohl erbaut). DANKE an die Freunde auf Facebook, die sofort geholfen haben.

Werner Früh bezweifelt indes, dass es sich um die Kreuzkirche handelt und tippt auf Christuskirche. Die sieht in der Tat sehr ähnlich aus, was mich anfangs auch glauben ließ, dass es diese sei. Doch sehen Sie selbst.
Ich glaube, dass es doch die Kreuzkirche ist. Zum Vergleich: 

Bestätigender Kommentar kam per Email rein: "Zu 98% die Kreuzkirche, oder?"


Der Listplatz: Späte 50er Jahre

Bildertanz-Quelle:Sammlung Tapetenalbum

Freitag, 8. August 2014

Donnerstag, 7. August 2014

GEGEN SPAMS: Anonym-Funktion für ein paar Tage eingestellt

Da unsere Blogseiten momentan mit Spams überschüttet werden, die sich als "anonym" in die Kommentarfunktion einschleichen wollen, habe ich diese Funktion für die nächsten Tag abgeschaltet. Ich bitte um Verständnis, aber es kostet mich jeden Tag inzwischen Stunden, die Bereinigungen durchzuführen. Ich hoffe, durch die Abschaltung der Anonym-Funktion die Spam-Roboter (zumeist englischsprachig) von dieser und anderen Blogseiten dauerhaft fernzuhalten. In etwa eine Woche werde ich die Anonym-Funktion wieder zuschalten. Wer trotzdem einen "anonymen" Kommentar loswerden möchte, kann dies an unsere Email-Adresse tun: bildertanz@aol.com
Wir werden die Email als anonym in den Text einbauen und die Email anschließend endgültig löschen. Raimund Vollmer

1926: Die Eisberge des Emil Adolff...

... oder so müsste dieses Bild heißen, das uns die Altenburgerin Hilde Mayer übergab. Es sei eine absolute Rarität, soll ihr Stadtführer Werner Wunderlich beim Anblick dieses Bildes gesagt haben. Was es genau damit auf sich hat, ist wieder einmal eine Aufgabe für unsere Experten. Entstanden ist es in der Krämerstraße an der Straße zum Emil Adolff, heißt es auf der Rückseite. Wasser muss hier in abenteuerlicher Weise gefroren sein. Passt doch zum Sommer, oder?
Bildertanz-Quelle: Sammlung Hilde Mayer

Mittwoch, 6. August 2014

So wurde Friedrich List noch vor 25 Jahren gefeiert

Bildertanz-Quelle: Sammlung Martin Klaus

Vor 25 Jahren: Große List-Schau in Reutlingen zum 200. Geburtstag...

... des größten Sohnes der Stadt. Mehr als 10.000 Besucher kamen zu der Ausstellung. Ein Click ins Internet, um vielleicht auf ein paar Fotos von der Ausstellung hinweisen und verlinken zu können, produzierte zwar eine Fülle von Bildern, aber leider nicht von der Ausstellung selbst.Schade. Aber dafür findet man Zitate von Friedrich List im Netz. So jetzt, zum Schuljahresende, gefällt uns dieser Spruch des großen Sohnes: "Wer Schweine erzieht, ist ein produktives, wer Menschen erzieht, ein unproduktives Mitglied der Gesellschaft!" Wir vom Bildertanz gratulieren Friedrich List, dem man im vergangenen Jahr die Halle raubte, zu seinem 225. Geburtstag. Dass die Stadthalle noch nicht nach ihm umbenannt wurde, solle er nicht weiter tragisch nehmen. Bei der Namensgebung gibt sich Reutlingen sehr reserviert.
Auf jeden Fall ist er in der Tiefgarage der Stadthalle bereits angekommen. Dank Volksbank und Bildertanz. Übrigens ist es schade, dass kaum jemand diese permanente Ausstellung kennt. Dass die Stadt Reutlingen in irgendeiner Form mal dafür Werbung gemacht hat, ist auch nicht bekannt. Sie ist halt nicht produktiv - die Ausstellung, nicht die Stadt...

Dienstag, 5. August 2014

Die Spedition Lauchert in den 50er Jahren







Wahrscheinlich sind diese Fotos auch aus dem Bestand von Helmut Akermann. (Siehe hier) Leider findet man im Internet sehr wenig zu der Spedition M.V. Lauchert (oder ich habe nicht richtig recherchiert). Auf jeden Fall fanden wir diese Bilder in einem Eninger Album.
Bildertanz-Quelle: Familie Schäfer

Kaiserreich & Weltkrieg: Ohne Worte

Montag, 4. August 2014

1911: Zwischenlandung eines Flugzeugpioniers

Bildertanz-Freund Steffen Burgemeister stellte uns dieses Foto aus einem seiner Bücher zur Verfügung. Übrigens sind diese Bücher über Pfullingen sehr empfehlenswert.

Kaiserreich & Weltkrieg: Torwächter

Bildertanz-Quelle: Waltraud Pfeiffer

Samstag, 2. August 2014

Reutlingen um 1725: Feste Mauern und viele Türme...


... schützten dereinst die alte Reichsstadt Reutlingen. So meint es jedenfalls diese Rekonstruktionszeichnung.
Bildertanz-Quelle: Charleys Schatulle

Donnerstag, 31. Juli 2014

1911: Als über dem Bildertanzland ein Flugzeug abstürzte...


Bildertanz-Quelle: Sammlung Geschichts- und Heimatverein Lichtenstein (aus den Beständen der Familie Fallscheer, Fotoplatte)

... war dies ein epochales Ereignis. Und wir fragten uns, wo das denn genau gewesen sei. Wir bekamen folgende Antworten, nachdem wir gemeint hatten, es könne die Rennwiese gewesen sein.

Schreibt uns Peter Weckherlin:
Das erste Flugzeug über Eningen!
Das Bild ist eine Rarität ersten Ranges.




Unsere Flugexpertin und Künstlerin Ulrike Franz hat von Amerika aus recherchieren lassen und brachte uns per Email folgende Erläuterung, die auch von Peter Weckherlin bestätigt wird

Kommentare:
Horst Neubauer schreibt, nachdem Ulrike Franz ihn um Recherche gebeten hatte: :
»Hallo Ulrike, nix Rennwiese, hab das Bild mal nähers angeschaut. Ich bin mir sicher, dass das Bild anlässlich einer Notlandung eines Flugzeuges entstanden ist. Der Ort ist zwischen Eningen und Pfullingen hinter dem heutigen Industriegebiet hinter dem heutigen POCO Markt, früher war das die EVG. Ich hab letztes Jahr mal ein Bild gesehen auf dem auch das Flugzeug zu sehen war. Muss mal ein bisschen recherchieren, aber ich find`s raus. Beste Fliegergrüsse aus Eningen. Horst«

Peter Weckherlin, unser Mann in Eningen, meinte:

»Im Hintergrund über dem Wagendach halbrechts der Berg mit Fels: der Mädlesfels, wir befinden uns also im Eninger Arbachtal. Dort ist 1911 ein Flugzeug gelandet. Das Flugzeug selbst ist winzig klein zu sehen (in der Luft).«




Horst Neubauer meint dann:
»Also der tatsächliche Landeort war auf der Gemarkung Eningen "Hinter Holz" im unteren Arbachtal
Das Datum: 11. Sept. 1911 anlässlich einer Veranstaltung Namens Deutschlandflug.
Das gezeigte Bild muss nach dem Wiederstart beim Über- Abflug gemacht worden sein.
Es gibt noch weitere Bilder, z. B. wie das Flugzeug am Boden steht mit dem Georgenberg im Hintergrund,
dieses war 2010 auf einem Eninger Kalender das Januar-Bild.
Ich schau mal, vielleicht find ich ja noch mehr
beste Fliegergrüsse Horst «

FrAuEn wusste es dann noch genauer:
»Hallo, die Landung fand auf dem Gewann "Eninger Öschle" statt. (Evtl. auch das Gewann "Kley Marxen Wies"). Das Gewann "Hinter Holz" liegt deutlich weiter vorne. Die Beschreibung war leider auch im SPD-Kalender falsch.«

Jetzt ergänzt FrAuEn:
»Der Schwäbische Ueberlandflug fand über eine Länge von 214 km statt. Der Aviatiker Hoffmann benötigte
für die Strecke 27 Stunden und belegte trotz der Notlandung in Eningen den vierten Platz,
was ihm noch ein Preisgeld von 4000 Mark einbrachte.
Mit dem hervorragenden aktuellen Bild sind inzwischen 13 Bilder des Spektakels bekannt.
Gruss aus EuA FrAuEn«


Dienstag, 29. Juli 2014

Die Tore von Reutlingen


Reutlingen 1545
»Die Maur fasst auch 6 Hauptthor ein,
Da man tut wandern aus und ein,
Doch bleibt das eine Thor verschlossen,
»Die Bruck davor ist abgestoßen,
Das Unter- und das Ettmaßthor,
wie auch das Oberthor fürwor,
Sind dermaßen von Grund gebaut,
Dass man sie mit Verwunderung schaut,
so stark und fest sind aufgericht,
Von Quarderstuckhen, wie man sieht,
Gefiert steigen sie hoch empor,
Sind wohl erbaut für alle Gfohr,
Unten mit Schutzgattern verwahrt,
Mit Schnellbruchen nach Kriegers Art,
Mit Thür und Riegel wohl versehen,
zuoberst drauf ein Glock thut stehen.
«
Johannes Fizion, ein Lehrer in Reutlingen, der 1653 starb,
eine Reimchronik über seine Heimatstadt hinterließ,
die 200 Jahre später Carl Bames für dessen "Chronika" zum Vorbild wurde.

Erstveröffentlicht am 22.1.2011

Montag, 28. Juli 2014

Sonntag, 27. Juli 2014

Der Zeppelin über dem Bildertanzland... (3)



wurde hier im Jahre 1936 aufgenommen. Wir fragen unsere Leser nun: In welchem Ort steht das Gebäude im Vordergrund. Es war bis Anfang der sechziger Jahre das Rathaus einer kleinen Gemeinde, die damals noch selbständig war.

Samstag, 26. Juli 2014

Der Zeppelin über dem Bildertanzland... (2)

... war wohl damals einen Ausflug wert. Hier sehen wir die Familie Fallscheer vor dem Gedenkstein zu Ehren von Graf Zeppelin, dessen Luftschiff LZ hier 1908 bei einem Demostrationsflug strandete. Das Foto entstammt einer Fotoplatte aus den Beständen des Geschichts- und Heimatvereins Lichtenstein.

Wikipedia schreibt: »Auf dem Rückflug musste das LZ 4 schon zwei Stunden später abermals wegen Motorproblemen auf den Feldern bei Echterdingen in der Nähe von Stuttgart zwischenlanden. Hier riss ein aufkommender Sturm das Schiff am 5. August 1908 aus seiner Verankerung. Es strandete in einem Obstbaum, fing Feuer, und nach kürzester Zeit blieben von der stolzen Konstruktion nur noch rauchende Trümmer. Zwei Techniker, die mit der Reparatur der Maschinen beschäftigt waren, konnten sich nur durch einen gewagten Sprung retten. Obwohl niemand ernsthaft verletzt wurde, hätte dieser Unfall gewiss das wirtschaftliche Aus für die Luftschiffe bedeutet, hätte nicht einer der zahlreichen Zuschauer spontan eine Spendenaktion gestartet, die eine beispiellose Welle der Hilfsbereitschaft im ganzen Land auslöste. So kam aus der Volksspende die eindrucksvolle Summe von 6.096.555 Mark zustande, die es dem Grafen ermöglichte, die Luftschiffbau Zeppelin GmbH zu gründen und eine Zeppelin-Stiftung ins Leben zu rufen. Das Zeppelin-Projekt stand damit auch endlich finanziell auf sicherem Boden.«

Bildertanz-Quelle: Sammlung Geschichts- und Heimatverein Lichtenstein

Freitag, 25. Juli 2014

Der Zeppelin über dem Bildertanzland... (1)


... war natürlich vor 100 Jahren schon eine Attraktion. Dieses Foto, vermutlich aus 1936, fanden wir in einem kleinen Album, das uns  Ursel Deutschle aus Oferdingen übergab. Es stammt von ihrer Mutter und enthält Aufnahmen aus den zwanziger und dreißiger Jahren.
Bildertanz-Quelle: Ursel Deutschle

Übrigens: Das amerikanische Wall Street Journal verfasste jüngst eine Story über die Rückkehr der Giganten.