Freitag, 18. November 2016

Vor 100 Jahren: Truppenübungsplatz Münsingen

 


1914
Bildertanz-Quelle:Immanuel Lude




Rund 120 Jahre sind es her, dass die Planungen für ein Übungsgelände des XIII. Armeekorps begann. Die Wahl fiel 1895 auf ein 3.600 Hektar großes Areal bei Münsingen. Richgtig komplett mit all seinen Gebäuden wurde der Truppenübungsplatz vor 100 Jahren - um das Jahr 1911 herum. Dn.


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Mittwoch, 16. November 2016

Die Kinder von Reutlingen

Bildertanz-Quelle:Jürgen Beck
 Bildertanz-Quelle:Julius Akermann
 Bildertanz-Quelle: Jochen Koch
Bildertanz-Quelle: Familie Dittmar/Freining

Montag, 14. November 2016

Bildertanz: Morgen in der Betzinger Zehntscheuer

Eine Reise durch Reutlingen vor 1914: Dienstag, 15. November 2016 in der Zehnscheuer in Betzingen, 19.00 Uhr
Als noch Kaiser und König herrschten
Als der Ledergraben noch keiuen Verkehrsstau kannte
In der Nazizeit
So lautet der Generaltitel des Films, der sich in den Zeitzeugenberichten vor allem mit der Zeit rund um das Kriegsende befasst.

  


Bildertanz-Quelle:

Dienstag, 8. November 2016

Bei Müller hat's gebrannt, brannt, brannt...

... jedenfalls brennt dort jetzt schon die Weihnachtsbeleuchtung. Weihnachten rückt immer näher - auch im Kalender...
Bildertanz-Quelle:Raimund Vollmer (8.11.2016)

Sonntag, 6. November 2016

Am Lindacheck: Reise zwischen gestern und heute

 Bildertanz-Quelle: Sammlung Fritz Haux
 Bildertanz-Quelle: Sammlung Fritz Haux
 Bau der Lindachbrücke um 1898
 So war es noch vor etwa 30 Jahren Bildertanz-Quelle: Richard Wagner
 Bildertanz-Quelle: Richard Wagner
 Bildertanz-Quelle: Richard Wagner
 Bildertanz-Quelle: Richard Wagner: Fast schon wie heute
Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer
Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer
Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer
Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer

Freitag, 4. November 2016

1924-1926: Der Bau des Neckarkraftwerks in Kirchentellinsfurt...


... diente der Stadt Reutlingen dazu, ihre in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg noch sehr eingeschränkte Stromversorgung mehr als ausreichend zu befriedigen. Über eine fünf Kilometer lange Freileitung und 3,7 Kilometer lange Kabelleitung wurde der Strom nach Reutlingen übertragen. 3,5 Millionen Kilowatt war der damalige Jahresbedarf Reutlingens inklusive Großabnehmer. Die druchschnittliche Jahresleistung des neuen Kraftwerks betrug 6,5 Millionen Kilowatt. Übrigens dient der überschüssige Nachtstrom dazu, Wasser in das 130 Meter höher gelegene Wasserbecken zu hieven, dass dann tagsüber geleert wird - zur Herstellung von Strom. So erzeugt Nachtstrom Tagstrom. Das Kraftwerk galt damals als eines der modernsten in Württemberg.
Veröffentlicht am 27. Februar 2015
Bildertanz-Quelle: Sammlung Bildertanz

1927: Vor bald 90 Jahren entstand das Neckar-Kraftwerk in Altenburg


Kanal-Arbeiter:
Friedrich Fingerle: Der Taucher
Unten am Neckar entstand vor 85 Jahren ein Neckarkraftwerk, das das Unternehmen Emil Adolf für seine Stromerzeugung bei Altenburg bauen ließ.
Veröffentlicht am 19. November 2012

Friedrich Fingerle:

Donnerstag, 3. November 2016

Der Polizist vor dem Wilden Mann


"Das ist mein Opa Alois Schmiedel der hier als Polizist vor dem Wilden Mann den Verkehr geregelt hat. Kann leider nicht sagen in welchem Jahr das war.... Haben Sie eine Idee ?.... 
 Bildertanz-Quelle:Uwe Schneider

Mittwoch, 2. November 2016

Der Schlachthof zu Reutlingen



Eigentlich hätte die Überschrift zu diesem Bild heißen müssen: "Kalbfell im Schlachthof" aber das hätte man auch falsch verstehen können. Der Oberbürgermeister bei der Einweihung des neuen Schlachthofes am Südbahnhof 1961.
Bildertanz-Quelle: Wilhelm Hammer

Das Wasser der Echaz verfärbte sich blutrot, wenn es im alten Reutlinger Schlachthof in der Lederstraße hoch herging. Seit 1871 war der Schlachthof in einem alten Gebäude des Bruderhauses von der Metzgergenossenschaft betrieben worden. Und man war sich bald bewusst, dass dies keine Zukunft haben würde. So planten Stadt und Genossenschaft bereits vor dem ersten Weltkrieg ein neues Gebäude. Ebenso 1939, als wiederum ein Krieg, der zweite Weltkrieg, alle Pläne zunichte machte. In den fünfziger Jahren war es dann soweit. Der neue Schlachthof in der Nähe des Südbahnhofs wurde im Juli 1957 eröffnet - im ersten Bauabschnitt als Viehhof. Vor 50 Jahren dann, am 8. August 1959, wurde mit dem Rohbau des eigentlichen Schlachthauses begonnen. Am 20. Juli 1961 war dann alles schlachtreif.




Bildertanz-Quelle: Sammlung Otto Künstle

LESERKOMMENTAR: 
Thomas Canz: ... der erste Pächter in der neuen Kantine, im neuen Schlachthof in Eningen 1961 war der Gastronom und Metzger Erwin Canz war. Der außerdem auch noch die Wirtschaft zum Schlachthaus (siehe Bild) im Ledergraben bewirtete. Er war auch der letzt Pächter bis zum Abriss 1970. An genau dem Platz steht das heutige Parkhaus."

Thomas Canz: Ich war damals fünf Jahre alt, und bei der Eröffnung dabei. Mein Vater war der erste Pächter in der Kantine des Schlachthofes. Für mich als Kind war das, das größte Erlebnis überhaupt. Wenn man bedenkt, dass das Vieh von den Metzgern rings um Reutlingen herum, und auch von außerhalb, an den Schlachttagen heran gekarrt wurde.Die Metzger standen mit ihren Viehanhängern auf dem ganzen Hof verteilt. Es war nicht erlaubt sich in der Nähe der Schlacht und Zerlege halle, aufzuhalten.Aber als Kind war ich viel zu neugierig. Die Tiere wurden damals per Hand mit einem Bolzen Schuss gerät getötet.

Ursula Rein: Wir haben im Jahr 1960 meine Konfirmation im Gasthof Schlachthaus gefeier

»Der Schlachthof ist eine uralte Einrichtung der Stadt. Das Gewerbe der Metzger gehört zu den ältesten in der alten Freien Reichsstadt Reutlingen. Bereits in Urkunden aus dem 14. Jahrhundert sind sogenannte "Fleischbänke" erwähnt. Bis zur Inbetriebnahme des neuen städtischen Schlachthofs beim Südbahnhof wurde das Reutlinger Schlachthaus von der Metzgergenosenschaft betrieben und befand sich im Gebäude Lederstraße 94. Dieses Gebäude hat die Metzgergenossenschaft von der Gustav-Werner-Stiftung zum Bruderhaus erworben und in den Jahren 1869-1871 zum Schlachthaus ausgebaut. Die Errichtung eines neuen Schlachthauses wurde aber bereits vor dem Ersten Weltkrieg geplant. Die Stadt hatte sich damals auch zur Erstellung bereit erklärt. Diese Baupläne sind durch den Krieg und die Verhältnisse in der Nachkriegszeit verhindert worden. Im Jahre 1928 erteilte dann die damalige Ministerialabteilung für Bezirks- und Körperschaftsverwaltung dem Gemeinderat die Auflage, bis 1932 einen neuen Schlachthof zu errichten. Durch den Ausbruch der Weltwirtschaftskrise konnte jedoch auch dieser Auflage nicht entsprochen werden. In den folgenden Jahren war es wenigstens möglich, die für den Neubau erforderlichen Grundstücke beim Südbahnhof zu erwerben. Im Jahre 1939 sollte der Neubau abermals in Angriff genommen werden. Er kam jedoch wegen Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wiederum nicht zur Ausführung. Nach Kriegsende mussten zuerst die Kriegsfolgen beseitigt werden, bevor an den Neubau eines Schlachthofes gedacht werden konnte.«
Aus: Reutlingen 1965 - Zwanzig Jahre nach Kriegsende
Am 8. August 1959, wurde dann schließlich mit dem Bau des Schlachthofes begonnen.Oberbürgermeister Oskar Kalbfell war natürlich stolz auf diese Einrichtung. Der Preis des guten Stückes: 4,8 Millionen DM.

Erstveröffentlichung am 28. September 2010 (Siehe auch Kommentare) 



Bildertanz-Fotos: Wilhelm Hammer