Freitag, 9. Oktober 2009

Da sieht man noch die Schienen...


9. Oktober 1974: Noch sind es zehn Tage bis zur letzten Fahrt der Straßenbahn. Danach sah es dann so einsam aus wie auf diesen Dia aus dem oberen Teil der Wilhelmstraße.
Wer Fotos oder Erinnerungen an die "Grüne" hat, bitte melden. Charley freut sich über alle Beiträge zur "Grünen". Email an: bildertanz@aol.com
Bildertanz-Foto: Alfred Betz

Wieder eine Frage an die Experten: Wo sind wir hier...


... in Reutlingen. Nach dem Auto zu schließen, ist dieses Dia von Alfred Betz aus den siebziger Jahren. Und jetzt brauchen wir noch die Ortsbeschreibung, lieber Werner Früh? Das löst du doch im Handumdrehen...
Bildertanz-Foto: Alfred Betz (Pfullingen)

Guten Morgen, Bildertanzland


Also, auf ins Wochenende....

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Falls Sie noch keine Idee fürs Wochenende haben...


Bildertanz-Quelle: Sammlung Lenwin

50er Jahre: Werbung muss sein...

Die Isabella - Der schönste Borgward (III) aller Zeiten...



... auch wenn das Fahrzeug auf unserem Foto schon ein wenig angerostet ist. Der Vater Ihres Mister Bildertanzes hatte auch Ende der 50er Jahre eine Isabella gekauft - mit durchgehender Bank vorne und Lenkradschaltung. Das war wichtig, um die fünf Kinder im Fahrzeug unterbringen zu können. Vorne saßen drei Personen und hinten vier. Natürlich völlig gurtfrei.
Das Foto oben stammt aus Lichtenstein. Die Zeitschrift "Der Aufstieg" beschäftigte sich im Oktober 1951 mit der Geschichte von Carl F.W. Borgward.
Jahre später, alles vorbei war. Niemand ahnte damals, das zehn Jahre später, alles vorbei war.


Bei diesem Blick in das Innere einer Isabella sieht man die Lenkradschaltung, aber keine durchgehende Bank. Sollte sich Ihr Mister Bildertanz da geirrt haben? Hm, er muste jedenfalls vorne sitzen - zwischen allen Stühlen...
Bildertanz-Foto: Gerlinde Christner / Sammlung R.V.

50er Jahre: Borgward (II) baute auch LKWs...


... und wurde unterwegs "geblitzt", nicht vom Opel Blitz, auch nicht von der Polizei, sondern vermutlich von einem Mitfahrer. Denn diese LKWs mussten in Bremen abgeholt und nach Reutlingen überführt werden. Unterwegs entstand dann dieser Schnappschuss.
Bildertanz-Foto: Christel Drieschner

50er Jahre: Der Große Borgward (I)...


... war schon etwas ganz besonderes. Christle Drieschner aus dem Ringelbach hat uns dieses Foto zur Verfügung gestellt. Ihr Vater war Borgward-Händler - und natürlich geschockt, als er mitten im Urlaub im Juli 1961 erfuhr, dass Borgward pleite sei. Carl F.W. Borgward hatte bereits im Februar 1961 nach 13stündiger Verhandlung sein weltweit bewundertes Unternehmen an den Bremer Senat übereignen. Aufsichtsratsvorsitzender wurde Johannes Semler, der zur selben Zeit dem Aufsichtsrat von BMW vorstand. War der Konkurs gewollt? Dies ist bis heute ungeklärt. Auf jeden Fall hat Borgward alle Schulden zurückbezahlt, war also nie wirklich pleite. Mal sehen, was bei Opel noch alles rauskommt... MEHR ÜBER BORGWARD
Bildertanz-Foto: Christel Drieschner

Guten Morgen, Bildertanzland


... denkt daran: Der beste Freund des Menschen ist...
...der Bildertanz. Empfehlen Sie uns weiter: www.bildertanz.com
Bildertanz-Quelle: Sammlung Lengwin (Gönningen)

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Gute Nacht, Bildertanzland!


Bildertanz-Quelle: Sammlung Lengwin (Gönningen)

50er Jahre: So gemütlich saßen früher die Junggärtner zusammen


Bei einem Viertele, mit Strohhüten und roter Nase - aber morgen soill es ja regnen. Die Gärtner wird es freuen, oder?

Bildertanz-Quelle: Gärtnerei Hespeler (Wannweil)

Vor dem Bahnhof während der Bundesgartenschau 1984


Bildertanz-Foto: Eugen Keppler (Gönningen)

50er Jahre: Foto Dohm - Hier kamen die Fotos für den Bildertanz her


In Reutlingen kannte jeder den Foto Dohm in der unteren Wilhelmstraße - an der Haltestelle (und später Endstation) der Linie 1 und 2.
Bildertanz-Foto: Sammlung Lengwin (Gönningen)

1947 in Pfullingen: Erinnerungen an die Besatzung (Video 1)


Dieter Frank, übrigens viele Jahre Polizist in Lichtenstein, erinnert sich an die Nachkriegszeit und an das Verhalten der Franzosen, die von den Deutschen Respekt erwarteten - und durchsetzten.
Bildertanz-Film: Raimund Vollmer

50er Jahre: Über allen Wiesen herrscht jetzt Ruh'...


... aber vor fünfzig Jahren, als Helmut Bader aus Pfullingen dieses Foto aufnahm, da war es sowieso mit dem Lärm nicht so weit. Denn Kühe zogen damals noch die Heuwagen. Allerdings sind jetzt alle Wiesen abgeheut. Und der Sommer ist leider, leider vorbei. Dieses Foto wurde auf der Röth aufgenommen. Übrigens: Wir haben ein kleines Video mit Helmut Bader, der jetzt ein Buch veröffentlichte mit dem Titel: "Aufgewachsen auf der schwäbischen Alb". Bader ist Pfullinger und lebt heute in Ulm. Er unterstützt uns auch bei unserem Bildertanztagebuch über Pfullingen.
Bildertanz-Foto: Helmut Bader

Übrigens - mit dem Ziel, über den Albaufstieg im Echaztal aufzuklären, hat Günter Frick aus Lichtenstein einen eigenen kleinen Blog eingerichtet: Wer mal reinschauen will, HIER ist die Verbindung ins Echaztal.

Guten Morgen, Bildertanzland...


... und denken Sie daran:
Sie müssen nicht alles runterschlucken...

Bildertanz-Foto: Familie Holder (Sickenhausen)

Außedrdem: Wer gerne lachen möchte, dem sei "Der Witz des Tages" von einem anderen Blogger empfohlen.

Dienstag, 6. Oktober 2009

Das Ende einer Publikation, bei der Ihr Mister Bildertanz...

... am 1. September 1975 begann: Die Computer Zeitung, seit 1970 im Markt, wird eingestellt. Sie war in den siebziger Jahren die Nummer 1 im damals noch sehr jungen Computermarkt - und jung war auch Ihr Mister Bildertanz, der dort als Chef vom Dienst eingestellt wurde und die Welt der Datenverarbeitung kennenlernte. Es war die Welt der Großrechner und der IBM.
Schade, um das Blatt. Aber viele Computerpublikationen sind heute nur noch journalsitischer Schrott.

50er Jahre: Ein Blick in eine Straßenszene...


... von Sickenhausen. Eine Szene, die das Dorf noch längst nicht so herausgeputzt erscheinen lässt wie heute. Aber doch auch irgendwie heimelig, ländlich, lebendig - und verkehrsreich.
Bildertanz-Foto: Martin Nübling

Microsoft: 10.000 Hotmail-Konten gesperrt...

... weil Hacker den Zugriff darauf geknackt haben. Mehr hier bei FOCUS.

50er Jahre: Der Kuss als Schnappschuss - ein Kurzkusskursfilm


Bildertanz-Film: Alfred Betz

Es wird allmählich Herbst...


... wie jedes Jahr um diese Zeit: Aber noch sind "bei uns" noch die Blätter an den Bäumen. Sie verfärben sich allmählich. Bald sieht es aus wie auf diesem Foto. Ein Gutes hat es: Man hat vielerorts eine bessere Sicht auf die Achalm.
Bildertanz-Foto: Herbert Scheurer (Pfullingen)

Guten Morgen, Bildertanzland...


... und lassen Sie sich heute von niemandem unterkriegen!
Bildertanz-Foto: Marga Senner (Gönningen)

Montag, 5. Oktober 2009

Wer kennt dieses Haus in Sickenhausen?


Bildertanz-Foto: Familie Holder

Der Aufzug des Lebens

„Charley“, sagt der Vollmer zu mir und runzelt die Stirn. Er steht im Türrahmen meines Büros. Sein Blick geht über all die Papierstapel, die sich in den letzten Monaten bei mir angehäuft haben. Zeitungen, Zeitschriften, Pressemappen und anderes nicht minder vergängliches, zumeist ebenso unverdauliches, auf jeden Fall immer unverderbliches Zeug türmen sich rund um meinen Schreibtisch. „Es wird Zeit, dass du mal aufräumst, oder willst du dich hier verbarrikadieren – vor mir und der Wirklichkeit?“
Ich blicke um mich und denke: „Keine schlechte Idee.“ Das mit der Barrikade, nicht mit dem Aufräumen. Aber das kann ich natürlich nicht sagen. So antworte ich: „Weißt du, Chef, am Chaos erkennt man den guten Journalisten.“ Kaum ist mir dies rausgerutscht, fällt mir ein, dass Vollmers Büro immer blitzsauber aufgeräumt sein möchte. „Und an Büros wie deinem erkennt man den guten Chef“, setzte ich deshalb schnell nach. Vollmer murrt und knurrt kurz. Dann setzt er sich auf einen der Zeitungsstapel. „Weißt du“, sagt er, „von mir aus kannst du soviel Material sammeln, wie du willst. Die besten Geschichten schreibt sowieso das Leben.“ – „Jawohl, Herr Oberlehrer“, denke ich und nicke scheinheilig.
„Warte mal, ich muss dir etwas erzählen“, springt der Chef vom Bildertanz plötzlich auf, verschwindet aus meinem Büro und kommt eine Minute später mit einer Flasche Lemberger und zwei Viertelegläser zurück. „Bei Dir ist es irgendwie gemütlich“, erklärt er, während er die Flasche entkorkt und uns beiden einschenkt. Wir prosten einander zu.
„Ich muss dir etwas erzählen, was ich gestern gehört habe“, beginnt nun der Vollmer. „Eine junge Frau von der Schwäbischen Alb“ – das ist die Gegend, von der wir wissen, die direkt nach dem Ende der Welt anfängt – „war noch nie weiter weg von zuhause als vielleicht Stuttgart. Kürzlich hat sie etwas Geld geerbt und beschloss, die große weite Welt zu besuchen.“ Er nimmt einen großen Schluck, ich eifere ihm nach. Dann setzt er fort: „Dieses Mädchen wollte unbedingt New York sehen, Manhattan, die Wolkenkratzer, Freiheitsstatue. Du weißt, was ich meine.“ Natürlich weiß ich es. Und ich weiß auch, dass dort die besten Zeitungen gemacht werden. Der Vollmer sitzt gerade auf solch einem Stapel. „Aber New York ist doch gefährlich“, werfe ich ein, „gerade für ein junges Mädchen.“ Vollmer nickt. „Dessen war sich diese Schwäbin auch bewusst. Deshalb hatte sie auch im Plaza-Hotel gebucht.“ – „Das muss dann aber schon eine gute Erbschaft gewesen sein“, unterbreche ich meinen Chef. Doch er redet weiter: „Auf jeden Fall betritt sie am Abend des ersten Tages den Aufzug, um nach unten in die Lobby zu fahren. Die Tür des Aufzugs ist schon fast geschlossen, als sich plötzlich ein Kerl hineinzwängt. Völlig vermummt, im grauen, hässlichen Jogginganzug, offensichtlich von dunkler Hautfarbe. Unsere Schwäbin ist zu Tode erschrocken. Für sie ist klar. Das ist ein Raubüberfall. Als der Typ sie anspricht und brummend fragt: „Down?“ wirft sich die junge Frau sofort auf den Boden. Bloß keinen Widerstand zeigen, alles tun, was der Räuber sagt. Doch schon ist der Aufzug unten angekommen. Die Tür öffnet sich, der Kerl verschwindet. Unsere Schwäbin ist froh, dass sie noch einmal davongekommen ist.“
„Nette Geschichte“, sage ich und lächele ein wenig. Doch Vollmer meint nur: „Warte, sie ist noch nicht zu Ende.“ Er füllt unsere Gläser nach. „Also“, setzt er fort, „zwei Tage später reist die Schwäbin wieder ab. Sie geht zur Kasse und will zahlen. Daraufhin meint der Hotelangestellte: ‚Ihre Rechnung ist bereits bezahlt. Dann habe ich noch einen Brief für Sie.’“ Jetzt bin ich gespannt wie ein Flitzebogen: „Und was stand drin in dem Brief?“ Vollmer genießt diesen Augenblick vor der Pointe. Er grinst kurz, nimmt einen Schluck, setzt langsam das Glas ab und schaut mich dann mit gespieltem Ernst an. „Das Mädchen macht den Brief auf und liest. ‚Dies war die lustigste Szene, die ich je erlebt habe. Danke.’ Und dann kam die Unterschrift. Da stand tatsächlich ‚Will Smith.’“
Ich pruste los und ein paar Spritzer Rotwein landen auf einem Stapel Wall Street Journal. „Ist das wirklich wahr?“ frage ich. Und Vollmer antwortet mit einer Gegenfrage: „Bin ich ein guter Journalist oder nicht?“
Am nächsten Tag habe ich dann mein Büro aufgeräumt.

50er Jahre: Mit der Straßenbahn durch die Wilhelmstraße (Video)


Bildertanz-Film: Walter Müller aus Walddorfhäslach

Sonntag, 4. Oktober 2009

Heute waren mehr als 600 Besucher auf unseren Blogs...

... und es ist schön zu sehen, wie in den letzten Wochen überall die Einschaltquoten nach oben gingen. Rekordbesuch hatte heute Walter Ott mit seinem Blog Wannweil im Bild. Eine beeindruckende Dokumentation im Umfeld des Ersten Weltkrieges war die Attraktion.

Heute war was los ...




...in der Planie. Hier ein paar Impressionen.
Bildertanz-Fotos: Jürgen Reich
UND WER GANZ ARTIG WAR,
DARF UM MITTERNACHT
STRASSENBAHN FAHREN.

HIER: BEI IHREM BILDERTANZ

Am 19. Oktober ist es 35 Jahre her...


... dass die Reutlinger Straßenbahn das letzte Mal fuhr. Immer wieder hören wir, wenn wir unseren BILDERTANZ-Film von der Straßenbahn zeigen: "Dies ist der größte Fehler, den Reutlingen nach dem Krieg gemacht hat." So war es auch am vergangenen Freitag, als die Jubilare der Firma Wafios und ihre Angehörigen, den Film von Eberhard Hohloch, Leopold Müller und Andreas Frey sahen. Vorher waren sie von Oberbürgermeisterin Barbara Bosch für ihre Unternehmenstreue gelobt worden - und das Unternehmen für seine 100jährige Präsenz in Reutlingen. Als aber dann der BILDERTANZ-Film nach der Pause angekündigt wurde, verschwand Frau Bosch. Die zehn Minuten wollte sie sich nicht mehr gönnen. Schade, sie hätte einen Blick in die Seele der Reutlinger werfen können, die glücklich sind, dass es wenigstens diesen Film von der Grünen noch gibt.

Herzlichen Glückwunsch zum 75. Geburtstag, Metzgerei Schneider


1934 gegründet - wahrscheinlich sogar in Altenburg, siedelte die Metzgerei nach dem 2. Weltkrieg rüber nach Pliezhausen. Vor sechs Jahren sponserte die Metzgerei Schneider die Arbeiten am Spitalhof. Völlig selbstlos, wie man sieht.
Bildertanz-Foto: Jürgen Reich

1915: Stets gut behütet, waren damals...


.. die Damen, zumindestens an Sonntagen - oder bei einem Fototermin. Bald 100 Jahre alt ist dieses Foto, das uns Elmar Heymann aus dem Hohbuch überließ.
Bildertanz-Foto: Elmar Heymann

DER CRASH 2009: 41.000.000.000.000 Dollar

... und damit schlimmstenfalls
75 Prozent des Weltwirtschaftsproduktes wurden
zwischen Frühjahr 2008 und Frühjahr 2009 vernichtet.
30 Billionen Dollar an den Börsen
und elf Billionen an Immobilienwerten.
Dies behauptet jedenfalls die
Investmentbank Goldman Sachs.

Journalyse-Quelle: The Economist, 3.10.2009. Simon Cox: "The long climb - A special report on the world ecomomy"

50er Jahre: Guten Morgen, Reutlingen...


... vielleicht haben wir heute noch einmal schönes Wetter.
Bildertanz-Foto: Sybille Groh

Vielleicht weiß aber jemand, wo & wann das hier ist?


Bildertanz-Foto: Sammlung Bert Wagner

50er Jahre: Vor dem Maximilianbrunnen...


... entstand diese Aufnahme. Und da sie eine Flüchtlingsfamilie zeigt, ist wohl zu erwarten, dass diese Aufnahme ihre Kopien überall in der Welt hat. Denn es waren vor allem die Vertriebenen, die damals ihre neue Heimat fotografierten, um ihrer in alle Himmelsrichtungen verstreuten Verwandten zu zeigen, wo sie gelandet sind. Im Hintergrund: die Straßenbahn.
Bildertanz-Foto: Peter Lösch

Die Fünfziger Jahre: Erntedank auf der Alb

1959: »Wir freuen uns alle, dass die Reutlinger Alb dieses Jahr zu den erfolgreichsten Erntegebieten unseres Vaterlandes zählen darf.«
Reutlinger General Anzeiger
Bildertanz-Quelle: Sammlung Rathaus Engstingen

Samstag, 3. Oktober 2009

Wo ist dieses Foto entstanden? Fragt mal wieder...


... Ihr Charley B. Und da er und sein Chef keine Ahnung haben, wo in Reutlingen diese Aufnahme gemacht wurde, fragt er dies die Bildertanz-Experten.
Bildertanz-Foto: Ruth Haussmann

Jetzt sind Engstingen, Pfullingen und Pliezhausen am Bildertanz-Netz



50er Jahre: Rund ums Tübinger Tor



Bildertanz-Quelle: Alfred Betz/Immanuel Lude u.a.

50er Jahre: Zum Tag der Deutschen Einheit...


... wünschen sich viele, dass die Lebensverhältnisse in Ost und West bald so angeglichen ist, dass wir endlich auf den Soli verzichten können, noch mehr aber wünschen wir uns ein Wirtschaftswunder, in dem - was für ein Wunder!!! - die Staatsschulden verschwinden und wir unseren Kindern eine tolle Zukunft hinterlassen.
Bildertanz-Quelle: Familie Vollrath
In den nächsten Minuten erscheint hier ein neuer 50er Jahre Clip: Rund ums Tübinger Tor. Der Film wird jetzt hochgeladen, was immer einige Zeit in Anspruch nimmt.

Gruß aus Trochtelfingen, das sich hemmungslos...


... mit fremden Federn schmückte - wie der Burg Hohenzollern oder dem Schloss Lichtenstein. Es war Werbung für die Alb.
Bildertanz-Quelle: Sammlung Rathaus Engstingen

Zitat des Tages: Elektroauto 1970

1970: »Jahre sind vergangen, seit wir mit dem Bosch-Elektroauto durch Stuttgarts Straßen fuhren, und noch immer gibt es kein serienreifes Fahrzeug dieser Art.«
Die Zeitschrift Hobby in ihrer Ausgabe vom 16. September 1970

Guten Morgen, Reutlingen...


... der Zeughausturm. Heute ist Tag der Deutschen Einheit.
Seien Sie gespannt, heute kommt noch mehr. Vor allem aus den fünfziger Jahren. Aber Ihr Mister Bildertanz will heute ausschlafen...
Bildertanz-Foto: Sammlung Friedrich Dittmar

Freitag, 2. Oktober 2009

Listgymnasium: Vielleicht aus der selben Zeit wie das Foto...


... vom Spitalhof (unten). Auf jeden Fall strahlt dieses Foto eine Ruhe, vielleicht sogar schon lähmende Ruhe, aus, wie wir sie heute kaum mit dem Ledergraben assoziieren.
Bildertanz-Foto: Sammlung Friedrich Dittmar

Immer wieder Spitalhof...


... und zwar - wie heute - ohne Spitzturm. Und - wie heute - ohne Autos. Wie alt mag diese Aufnahme wohl sein?
Bildertanz-Quelle: Sammlung Friedrich Dittmar

Heute schaffen wir den 40.000. Click...

... leider wissen wir nicht mehr, wann wir diesen Zähler eingebaut haben. Aber egal: Eine neue Marke ist erreicht. Wir freuen uns über jeden Besucher. Und besuchen Sie auch schön fleißig der "Vororte" des Bildertanzes. Leider wird Ihr Mister Bildertanz diesen Moment verpassen. Denn heute nachmittag ist er bei der Firma Wafios, die ihre Jubilare mit einem Ausschnitt aus der Multimedia-Show feiert. Und heute abend geht es dann nach Wannweil. Hier wird Tabaluga aufgeführt. Wir filmen das.
IHR BILDERTANZ-TEAM

50er Jahre: Das neue Ballgefühl. Dank Nivea.


Für uns, die Kinder der 50er Jahre, waren Nivea-Bälle das höchste aller Ballgefühle. So groß, so leicht. Wir spielten damit nicht nur im Schwimmbad, sondern überall. Leider waren die Bälle auch sehr empfindlich und somit das Vergnügen bald vorbei.
Bildertanz-Foto: R.Vollmer

Donnerstag, 1. Oktober 2009

50er Jahre: Wenn die Hühner gackern...



Bildertanz-Film: Alfred Betz

50er Jahre: Als man noch keine Abwrackprämie brauchte....


... sondern jedes Auto gefragt war - vor allem für die Menschen, die sich erstmals ein Auto leisten konnten. Bildertanz-Quelle: Charlies Schatulle
R.Vollmer berichtet: "Die Nachfrage, vor allem nach dem "Käfer", war so groß, dass mein Vater für einen VW, den er selbst schon gebraucht gekauft hatte, beim Weiterverkauf mehr Geld erlöste, als er selbst bezahlt hatte. So kamen wir in den Besitz eines nagelneuen VWs. Das war übrigens im Münsterland."

50er Jahre: Als Ludwig noch bekannter war als Heinz...


... denn der eine brachte uns den Wohlstand, der andere amüsierte uns nur: Doch der Nachname Erhard blieb weit über die fünfziger Jahre hinweg weltberühmt.

50er Jahre: Gasthof zum Tübinger Tor...


Wenn wir jetzt hineinsteigen in die Zeit der fünfziger Jahre, dann würden wir uns über manchen Beitrag von Ihnen freuen. Seien es nun Erinnerungen, die mit manchem Gebäude (wie dem Gasthof zum Tübinger Tor) verbunden sind oder mit Ereignissen - wie Wahlen oder erstem Schultag oder, oder oder. Wir freuen uns auch über Fotos, die zum Beispiel das Lebensgefühl der damaligen Zeit ausstrahlen. Natürlich müssen diese Bilder keinen direkten Bezug zu Reutlingen haben. Denn viele Menschen, die heute hier wohnen, haben eine ganz andere Heimat - wie zum Beispiel Carola Reinking (die junge Dame links auf dem Foto). Sie hat allerdings besonders eifrig ihre neue Heimat fotografiert. Mit gutem Grund: Denn wie sie wollten viele Flüchtlinge ihren überall in Deutschland verstreuten Verwandten zeigen, wo sie jetzt leben.
Aber was man auf all den Fotos entdeckt, irgendwie waren die fünfziger Jahre in Westdeutschland überall gleich. Es ging aufwärts. Man war glücklich, die zwölf Hitlerjahre endlich hinter sich lassen zu können.
Vielleicht haben Sie Dias aus jener Zeit oder ein Fotoalbum. Wir scannen es für Sie ein - direkt aus Ihrem Album (Sie müssen die Fotos nicht aus dem Album reißen). Vielleicht haben Sie auch einen alten Film aus der Zeit. Wir digitalisieren ihn. Schreiben Sie uns. Wir melden uns dann bei Ihnen.
Email: bildertanz@aol.com

Bildertanz-Quelle: Carola Reinking