Freitag, 11. März 2011

Zum Wochenende etwas feines: Ein Stadtplan von Reutlingen 1911

Bild links:
Wie hat sich die Stadt innerhalb von 100 Jahren entwickelt:

Im Bild oben das Reutlinger ZENTRUM auf einem Stadtplan von Reutlingen aus dem Jahr 1911. Die Originalgröße ist 1:1:5000.Im Ausschnitt befindet sich die "kartoffelförmige" historische Altstadt.
Alle Abbildungen sind nicht maßstabsgetreu in der Computer-Ansicht und genordet.

Bild links: Reutlingen Ost.
Ausschnitt der heutigen "Oberen Wässere" mit Verlauf der Echaz.

Bild links: Reutlingen West.

Ausschnitt des heutigen Gebietes um das "Bauhaus"; der ehemaligen Fabrik Gustav Adolff. Im Bild ganz oben Mitte-links: Die Fabrik E. Adolff. Die Fabrikgebäude stehen fast "mitten im Acker"...

Bild links: Zwischen Reutlingen und Betzingen:

Im Norden das etwa 1906 errichtete Arbeiterwohngebiet "Gmindersdorf". Südlich davon die Fabrik von Gminder. Mitten im freien Feld steht die Fabrik von Gminder.


M. Kurz

Frage eines Lesers: Ist der Bildertanz zu Ende?

Die Anfrage: Ich habe gehört, der Tanz ist aus, den Bildertanz gibts jetzt nicht mehr. Stimmt das? Da hätte ich dann aber gerne ein Forum in dem wir die Gründe erfahren und unsere Meinung sagen können.
Ich hoffe, dass das hier gelesen wird!

Die Antwort: Mit dem Ende der Mitgliederversammlungen und Jubiläumsfeiern
der Volksbank Reutlingen ist dieses Kapitel abgeschlossen.
Es kamen mehr als 4.000 Besucher zu insgesamt 18 Veranstaltungen.
Die genaue Zahl ist mir bislang nicht genannt worden.
Der Vertrag zwischen dem Bildertanz und der Volksbank Reutlingen
ist mit der Präsentation der Multimediashow
auf den Jubiläumsveranstaltungen inhaltlich erfüllt.
Über ein weiteres Vorgehen ist bislang nicht gesprochen worden.
Es sind weitere Projekte geplant und auch schon in Arbeit. Hier geht es vornehmlich um Kooperationen mit Vereinen. So wird derzeit ein Heimatfilm über Lichtenstein erstellt. In Zusammenarbeit mit dem Geschichts- und Heimatverein Lichtenstein.
Emails an: bildertanz@aol.com
(Ich bin der einzige Leser dieses Email-Kontos)
Ihr
Raimund Vollmer

Wilhelmstraße: Noch erinnern wir uns an die Namen & Geschäfte...


... wie die Baby-Etage, wo wir unsere Kinderwagen erwarben, oder an das Spielwarengeschäft Panne, wir kennen noch das Textilhaus Kögel - und wir entdecken die Straßenbahnschienen. Wer sich damals über die viele Werbefläche wunderte (und vielleicht auch ärgerte), wird heute mit Staunen feststellen, dass die Wilhelmstraße jetzt nur noch eine Ladenkette zu sein scheint.
Bildertanz-Quelle: Sammlung Ursula Deutschle

Donnerstag, 10. März 2011

Erinnern Sie sich noch an die Zeit ...

... als Fotos noch auf "richtigem Film" aufgenommen wurden?
"Made in Germany" steht am unteren Rand dieser Blechtafel. Mitgebracht hat sie ihr Besitzer allerdings aus Kuba. 
Bildertanz-Foto: Jürgen Reich (gesehen im "Pfau" in Tübingen)

Straßenbahn: Der heiße Sommer 1946...


Auf der Strecke zwischen Oferdingen und Rommelsbach: die Linie 3
Bildertanz-Quelle: Eberhard Hohloch


... und dessen Wiederholung ein Jahr später, 1947, machte aus dem kleinen Ort Altenburg einen Badeort. Damals, als die Menschen nichts hatten und Reisen in den Süden unmöglich waren, entdeckten die Reutlinger die Baggerseen am Neckar. Und so kamen sie in Scharen mit der Straßenbahn, mit der zuhause weltberühmten Linie 3, nach Altenburg. Auch wochentags. Nach Feierabend. Es war ein brüllend heißer Sommer, und entsprechend war der Andrang. Doch wenn abends die letzte Tram die Badegäste wieder zurück nach Reutlingen bringen sollte, dann waren Zug und Anhänger derart überfüllt, dass die Fahrgäste sogar auf den Trittbrettern stehen mussten. Nun, man war jung und genoss das Abenteuer der Fahrt durch die Abendluft. Es gab nur ein Problem. Den Aufstieg aus dem Neckartal in Richtung Oferdingen schaffte die Grüne nur mit äußerster Anstrengung. Eigentlich hätten die Fahrgäste absteigen und nebenher laufen müssen.

Dienstag, 8. März 2011

Blick auf Gmindersdorf (Vor 50 Jahren?)


Bildertanz-Quelle: Sammlung Ursula Deutschle

Elektrische Straßenbahn Reutlingen in der Wilhelmstraße

Der Jahreswechsel liegt schon ein Weilchen zurück; trotzdem zeigen wir ihnen heute, nicht fern vom Frühling, diese Rarität: die elektrische Straßenbahn in der Reutlinger Wilhelmstraße im Jahre 1913. Die "Elektrische" war zu dem Zeitpunkt gerade mal ein halbes Jahr alt.
Das Kärtchen hat ein für heutige Verhältnisse sehr kleines Format.
pw/Bild: pr

Montag, 7. März 2011

Woher hat der Elferrat eigentlich seinen Namen her?

Warum ist überhaupt die Zahl 11 so wichtig in der närrischen Zeit?
Die Antwort liegt wohl in der Geschichte der napoleonischen Eroberung des Rheinlandes. Da parodierten die Kölner die Besdatzungsmacht. Und dazu gehörte auch die Regierung, die man närrische nachahmte. ELF ist die Abkürzung für Egalité, Liberté, Fraternité - die drei Schlüsselbegriffe der Französischen Revolution.

Achalm und Reutlinger Weinberg

Der Winter ist fast vorüber, dennoch werfen wir heute nocheinmal einen Blick auf die verschneite Achalm mit dem Reutlinger Weinberg. Im Bildvordergrund wird demnächst die Trasse für den Scheibengipfel-Tunnel angelegt.
pw/Bild: pw

Ab morgen geht's wieder weiter!

Nachdem der Frühjahrsputz auf den Bildertanz-Platten zwar noch nicht beendet, aber in seiner Auswirkung absehbar geworden ist, geht es ab morgen wieder weiter. Dann werden die Blogs wieder gefüllt.
Danke für Ihr Verständnis
Ihr
Raimund Vollmer

Sonntag, 6. März 2011

Werbung: Sportbekleidung im Jahr 1913

Die Reutlinger Firma E. LEDERER NACHF., INH.: GUSTAV HIRSCH in der Reutlinger Wilhelmstraße 110 warb im FÜHRER DURCHS ECHAZTAL mit dieser Anzeige für Sportbekleidung. Damals ging's noch gepflegt mit Krawatte in die Berge.
pw

Samstag, 5. März 2011

Liebe Freunde des Bildertanzes...


Bildertanz-Quelle: Dieter Vogel
... es kann sein, dass auch in den nächsten Tagen die Blogs etwas unregelmäßig "gefüttert" werden, weil ich mit Aufräumarbeiten und Datensicherungen in meinen elektronischen Archiven beschäftigt bin.
Ich bitte um Verständnis.
Ihr Raimund Vollmer

Aktuell: Stadthalle mit erster Fassade...



... wenn auch aus Textil und bedruckt, ist dies eine tolle Werbung für schwäbische Fahrzeuge mit dem Stern. Es ist die größte Werbefläche im Bildertanzland, wenn nicht gar in ganz Baden-Württemberg.



Das Innenministerium teilt mit, dass nun sukzessive die Einsatzfahrzeuge der Polizei VW Passat durch modernste Fahrzeuge MB E 220 CDI T ersetzt werden. Bundesweit ein einmaliger Vorgang ...schreibt das Ministerium.



Die Baustelle Stadthalle wächst in rasanten Schritten in die Höhe ....



... und wird selbst von dieser Taube begutachtet...

Bildertanz-Quelle: Werner Rathai März 2011

Freitag, 4. März 2011

Werbemarken- Werbevignetten

Diese briefmarkenähnlichen Bildchen mit Firmenwerbung waren letzendlich nichts anderes als Werbung. Bei Jung und Alt beliebt, wurden sie eifrig gesammelt, wie Briefmarken eben auch. Über das hier erwähnte Modehaus Bihler kann allerdings nichts weiter gesagt werden, hier wären die Reutlinger gefragt.
pw/Bild: pw

Wie Briefmarken: »Besuchet Reutlingen.«

v


Weiß vielleicht einer unserer Leser mehr über die Bedeutung dieser Marken, die doch eindeutig aus der Vorkriegszeit zu stammen scheinen?
Bildertanz-Quelle: Ursel Deutschle
Erster Kommentar eines Lesers:
Zur Zeit der Jahrhundertwende (19/20.Jh) waren sogenannte Werbevignetten sehr häufig bzw. beliebt. In der Regel standen neben den Motiven der jeweiligen Stadt ein Firmenstempel oder ähnliches als Bezug zur Firma. Bei den abgebildeten Vignetten scheint es sich um von der Stadt Reutlingen selbst verausgabten Werbemarken zu handeln, da hier eine Firma nicht erwähnt ist.
Zeitliche Einordung, wie eingangs schon erwähnt, dürfte also um 1900 sein.

Donnerstag, 3. März 2011

Als noch Autos durch die Wilhelmstraße fuhren


Bildertanz-Quelle: Sammlung Ursel Deutschle

1905: Am Maximilian-Brunnen


Als hätte sich in den letzten 105 Jahren nichts getan - außer in der Mode, dachte gestern Ihr Mister Bildertanz. Als er heute auf dem Marktplatz fotografierte, sah er dann doch einige Unterschiede.
Bildertanz-Quelle: Sammlung Ursel Deutschle/RV

Mittwoch, 2. März 2011

Parkraumbewirtschaftung in der Oststadt

Urbanstraße
















Bismarckstraße

Bildertanz-Fotos: Jürgen Reich

Gestern in Rübgarten: Das letzte Mal...


... war auch das erste Mal, dass wir unseren
neuesten Werbespruch zeigten - ganz am Schluss der Veranstaltung:
"BILDERTANZ - Jeder Mensch hat etwas, das ihn aufreibt."
Dies ist natürlich eine Anspielung auf den Slogan der Volksbank:
"Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt."


... war auch das erste Mal, dass die Queen in Rübgarten war.

... war auch das erste Mal,
dass der "Bildertanz" nach Rübgarten kam.


Zum letzten Mal führte ein Filialleiter - hier Uwe Glazle -
durch das Bildertanz-Jubiläums-Programm.


Zum letzten Mal hieß es am Ende "Einpacken"
(von Jubiläums-Buch, Kulis, Prospekten und Pralinen,
die vom Cafe Sommer handgemacht waren
und vortrefflich schmeckten)


Der Vorstand erklärt zum letzten Mal
am Jubiläums-Podium, wie es zur Volksbank kam.