| Ein Beispiel dafür, dass die Menschen bei uns nicht nur Augen für ihre unmittelbare Heimat hatten. Gefunden im Album von Friedrich Fingerle, Altenburg |
Mittwoch, 18. Juni 2014
Um 1935: Der Bahnhof von Bernhausen
Dienstag, 17. Juni 2014
1961: Willy Brandt in Reutlingen
Nach Reutlingen kam 1961 der damalige Kanzlerkandidat Willy Brandt, Regierender Bürgermeister von Berlin. 1969 hatte er dann dieses große Ziel erreicht. Von seinem Besuch hatten wir bereits Bilder aus der Sammlung von Helmut Akermann veröffentlicht. (HIER) Bei der weiteren Durchsicht der Negative entdeckten wir jetzt diese Fotos. Die Frage an unsere Experten: Wo mögen wohl diese Auifnahmen entstanden sein? In der Listhalle? Oder doch im Parkhotel?
Willy Brandt und die Reutlinger Prominenz - mit OB Oskar Kalbfell (unten)
Bildertanz-Quelle: Sammlung Helmut Akermann
Willy Brandt und die Reutlinger Prominenz - mit OB Oskar Kalbfell (unten)
Bildertanz-Quelle: Sammlung Helmut Akermann
Samstag, 14. Juni 2014
Spaziergang durch Reutlingen mit Richard Wagner
Bilder 1: Das technische Rathaus
Bild 2: Die Uhlandhöhe
Bild 3: Der ZOB
Bild 4: Die Lindach-Garage
Bild 5: Das Lindach-Eck
Bild 5: Blick über Feuerwache, Echaz und Tübinger Tor
Bild 6: Klein-Venedig
Und nun ratet mal, wann wohl die einzelnen Bilder entstanden sein könnten?
Richard Wagner ist Reutlinger und lebt in Eningen unter Achalm
Bild 2: Die Uhlandhöhe
Bild 3: Der ZOB
Bild 4: Die Lindach-Garage
Bild 5: Das Lindach-Eck
Bild 5: Blick über Feuerwache, Echaz und Tübinger Tor
Bild 6: Klein-Venedig
Und nun ratet mal, wann wohl die einzelnen Bilder entstanden sein könnten?
Richard Wagner ist Reutlinger und lebt in Eningen unter Achalm
Donnerstag, 12. Juni 2014
Staus, Staus, Staus - auf Reutlinger Straßen...
09.09 Uhr: ... ist vielleicht etwas übertrieben, aber wie stark lässt sich kaum sagen. Auf jeden Fall war zuerst einmal der Römerschanzen-Tunnel auf eine Spur reduziert. Aber das haben wie noch gut gemeistert.
09:12 Uhr: Dann näherten wir uns auf der Rommelsbacher Straße dem Bereich Unter den Linden. Und jetzt kam es knubbeldick...
Mein Vordermann hatte jede Geduld, um die ich ihn sofort bewunderte.
09:16 Uhr: Aha, dachte ich anfangs. Das ist jene Ampel, die den Feinstaub vom Ledergraben fernhalten soll und deshalb schon jetzt Rot zu ihrer Lieblingsfarbe gemacht hat.
09:28 Uhr: Aber der Stau zog sich und sog mich mit sich. Ganz langsam. Gut, dass es etwas zu lesen gab...
Unter der Brück der erste Hinweis, warum alles stockt und staut. Tempo 30 - eine Fahrta morgana.
Hier traf sich nun Gott und die Welt - und am Horizont wurde die Ursache allen Übels sichtbar.
"Pfeilschnell" ging es in Richtung Wandel-Knoten
09:34 Uhr: Die Ursache wurde nun sichtbar. Geschafft?
09:36 Uhr: Denkste. Am AOK-Knoten waren alle Ampeln ausgefallen. Die nächste Verzweiflung wartet auf Dich.
09:37 Uhr: Doch dann schaltet die Ampel auf "Rot". Mon Dieu, was habe ich mich darüber gefreut, dass die Ampel rot war.
Eine halbe Stunde hat das Ganze bloß gedauert, gefühlt aber war es bereits Nachmittag.
Übrigens: Einen Polizisten hast Du nirgendwo gesehen. Es war ja auch schon sehr heiß an diesem Morgen. Früher sollen ja Polizisten an allen kritischen Punkten den Verkehr geregelt haben. Und zwar ausfallsicher. Und sie hätten auch heute morgen die Staus meistern können. Manchmal fragst Du Dich, wer ihnen das eigentlich verboten hat, unser Freund und Helfer zu sein. Denn im Grunde ihres Herzens möchten sie ja lieber helfen als strafen, oder?
Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer
09:12 Uhr: Dann näherten wir uns auf der Rommelsbacher Straße dem Bereich Unter den Linden. Und jetzt kam es knubbeldick...
Mein Vordermann hatte jede Geduld, um die ich ihn sofort bewunderte.
09:16 Uhr: Aha, dachte ich anfangs. Das ist jene Ampel, die den Feinstaub vom Ledergraben fernhalten soll und deshalb schon jetzt Rot zu ihrer Lieblingsfarbe gemacht hat.
09:28 Uhr: Aber der Stau zog sich und sog mich mit sich. Ganz langsam. Gut, dass es etwas zu lesen gab...
| 09:31 Uhr |
Hier traf sich nun Gott und die Welt - und am Horizont wurde die Ursache allen Übels sichtbar.
09:34 Uhr: Die Ursache wurde nun sichtbar. Geschafft?
09:36 Uhr: Denkste. Am AOK-Knoten waren alle Ampeln ausgefallen. Die nächste Verzweiflung wartet auf Dich.
09:37 Uhr: Doch dann schaltet die Ampel auf "Rot". Mon Dieu, was habe ich mich darüber gefreut, dass die Ampel rot war.
Eine halbe Stunde hat das Ganze bloß gedauert, gefühlt aber war es bereits Nachmittag.
Übrigens: Einen Polizisten hast Du nirgendwo gesehen. Es war ja auch schon sehr heiß an diesem Morgen. Früher sollen ja Polizisten an allen kritischen Punkten den Verkehr geregelt haben. Und zwar ausfallsicher. Und sie hätten auch heute morgen die Staus meistern können. Manchmal fragst Du Dich, wer ihnen das eigentlich verboten hat, unser Freund und Helfer zu sein. Denn im Grunde ihres Herzens möchten sie ja lieber helfen als strafen, oder?
Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer
2004 und 2011: Als die Dinos nach Reutlingen kamen
Auf Facebook hatten wir dieser Tage eine interessante Diskussion. Werner Früh hatte Bilder von unserem Wolf-Rüdiger Gassmann dort ausgestellt. Von 2004. Das Motiv: Dinosaurer. Und ein wenig wunderte er sich, dass das schon so lange her war. Nun: Er hatte vergessen, dass das Reutlinger Stadtmarketing sieben Jahre später wieder die Dinos eingeladen hatte. Sind die obigen Bilder von 2004 und Wolf-Rüdiger Gassmann, so sind die unteren von Karin Roller und Annette Salomov aus 2011. Die beiden haben uns die Bilder über unsere Facebook-Seite zukommen lassen.
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| Bildertanz-Quelle: Karin Roller |
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| Bildertanz-Quelle: Karin Roller |
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| Bildertanz-Quelle: Karin Roller |
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| Bildertanz-Quelle: Karin Roller |
| Bildertanz-Quelle: AnnetteSalomon |
| Bildertanz-Quelle: AnnetteSalomon |
| Bildertanz-Quelle: AnnetteSalomon |
| Bildertanz-Quelle: AnnetteSalomon |
Mittwoch, 11. Juni 2014
Zu den Bombenangriffen auf Reutlingen - ein Augenzeuge berichtet
Aus Kalifornien erreichte uns dieser Bericht von unserem treuen Freund R.M.. Er lebt dort seit vielen Jahren, hat aber seine Kindheit hier verbracht. Erschütternd ist sein Bericht über die Zerstörung des Bunkers am Reutlinger Hauptbahnhof. Er schreibt:
Unseren Lesern ist R.M. unter dem Namen "Old Guy" bekannt. Er lebt in den USA. Schon 2011 schrieb er uns per Email folgenden Kommentar zu den Kriegsereignissen in Reutlingen. HIER
»Die Bilder von den Luftangriffen auf Reutlingen am 1. März 1945 haben mich sehr, sehr bewegt. Das gilt besonders für die Fotos von dem zerstörten Bahnhof und dem hier errichteten Bunker. Ich vermute, dass nur sehr wenige, die Schutz in dem Bunker in der Nähe des Bahnhofs gesucht haben, diesen Angriff überlebt haben.Übersetzung: Raimund Vollmer
Dazu gilt es mehrerlei anzumerken. Zuerst einmal hätte dieser Bunker niemals an diesem speziellen Platz gebaut werden dürfen. Ein weitaus besserer Platz wäre der Park gegenüber dem Bahnhof gewesen. Außerdem war die Konstruktion des Bunkers an sich schon höchst kriminell. Mehrere Hochdruck-Wasserleitungen und elektrische Leitungen liefen direkt unterhalb der Decke dieses Bunkers. Dass dem so war, musst Du mir ganz einfach glauben. Ich habe selbst diese Fehlkonstruktion während eines Fliegeralarms vor dem 1. März 1945 gesehen. Nachdem ich das entdeckt hatte, bin ich nicht eine Minute länger in dem Bunker geblieben.
Während des Luftangriffs am 1. März 1945 wurde der Bunker von einer hochexplosiven Bombe getroffen. Zwei Menschen, die am Eingang des Bunkers standen, wurden lebensgefährlich verletzt. Ich glaube nicht, dass sie ihre Verwundungen überlebt haben. Wie viele Menschen sich bei der Explosion der Bombe tatsächlich in dem Bunker befanden, wurde niemals festgestellt. Sollte irgendjemand die Explosion überlebt haben, wird er anschließend ganz bestimmt in den Fluten ertrunken sein, die durch die zerstörten Wasserleitungen entstanden waren.
Wenige Stunden nach dem Angriff gelangte ich in die Nähe des Bahnhof als Teil einer hastig zusammengestellten Rettungstruppe. Unsere Aufgabe bestand darin, die bereits anwesenden Rettungskräfte und Feuerwehrleute zu unterstützen. Der Bunker war nur noch ein einziges, riesiges Loch, gefüllt mit Wasser - mit blutrotem Wasser. Kleidungsstücke schwammen an der Oberfläche. Mit Hilfe von Pumpen versuchten wir, dieses Wasser zum Löschen der Brandherde rund um den Bahnhof einzusetzen. Immer wieder verloren die Pumpen ihre Saugkraft, weil sich Leichenteile an den Saugstellen festgesogen hatten. Wir mussten diese menschlichen Körperteile entfernen - Arme, Beine usw. Über den Platz hinweg hatte man Tücher ausgelegt, bedeckt mit Leichenteilen, die sich mehr und mehr zu einem Berg auftürmten.
Am Abend dieses Tages verließ ich gegen 22.00 Uhr physisch und emotional völlig erschöpft den Platz und ging nach Hause. Was waren meine Gedanken? Ich versuchte, an gar nichts zu denken.
Wenige Wochen später hatte ich Geburtstag. Ich wurde 13 Jahre alt. R.M.«
Unseren Lesern ist R.M. unter dem Namen "Old Guy" bekannt. Er lebt in den USA. Schon 2011 schrieb er uns per Email folgenden Kommentar zu den Kriegsereignissen in Reutlingen. HIER
Dienstag, 10. Juni 2014
Krankenhaus 1955: Unsere Schwestern (1)
Dass es 1955 bereits Kofferadios (2. Bild von oben) gegeben haben soll, machte mich einen Augenblick stutzig. Doch ein Click ins Google hinein erinnerte mich daran, dass es bereits in den 50er Jahren röhrenbestückte "Mobilgeräte" gegeben hat. "Beuten" steht auf der Kapsel, der ich die Negative aus der Sammlung von Helmut Akermann entnommen habe. Ich hoffe, dass diese "Beute" Fotos aus dem Leben unseres Reutlinger Kreiskrankenhauses zeigt, der heutigen Steinberg-Kliniken. Es ist auf jeden Fall ein Blick in eine Zeit, die es so jedenfalls nicht mehr gibt.(Raimund Vollmer)
Bildertanz-Quelle: Sammlung Helmut Akermann
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