Samstag, 19. Oktober 2013

Straßenbahngedenktag: Die Grüne vor dem Friedhof

Bildertanz-Quelle: Werner Kehrer
Dieses Winterbild ist eindeutig aus der Zeit vor 1970 - und aus dieser Perspektive eher eine Seltenheit. Am Friedhof unter den Linden vorbei fuhr bis zum 30. Mai 1970 die Linie 3. An diesem Tag, bei ihrer letzten Fahrt, hatte die Straßenbahn die Aufschrift "Friedhof"als Endstation in ihrem "Leuchtkasten". Hier bricht sie abends von Altenburg aus auf - zu ihrer aller-, allerletzten Fahrt.

Bildertanz-Quelle: Sammlung Mechthild Bayer/Brigitte Gekeler

Mehr Bilder:
Pfullingen // Orschel-Hagen // Betzingen // Eningen  //
Altenburg // Rommelsbach // Oferdingen // Reutlingen 

Fahrpreise 1968 // Unter den Linden //

Freitag, 18. Oktober 2013

Bloggeramt: Unter den zehn besten Blogs sind wir die Nummer 2 mit Bildertanz...

... und besetzen mit unseren Blogs unter den Top Ten die Hälfte aller Plätze in der Kategorie Stadtblogs. Nummer 1 ist der München-Blog, gefolgt von Bildertanz. Dann folgen unsere Blogs aus Lichtenstein und Betzingen, Gönningen steht an 5. Stelle, Pfullingen an achter Position. Rommelsbach ist die Nummer 13, Walddorfhäslach 14, Altenburg 15, Pliezhausen ist an 22. Stelle. Nicht schlecht für unsere No-Budget-Blogs, oder? Insgesamt werden in dieser Kategorie 357 Blogs gelistet.

1951: Vor der Kreissparkasse

Bildertanz-Quelle: Werner Kehrer

Donnerstag, 17. Oktober 2013

23. November 2013: Gibt es hier in der Langen Nacht Bildertanz?



Diesmal haben wir uns für das Open-Air-Kino des Bildertanzes den Platz am Lindenbrunnen ausgesucht. Die entsprechenden Gespräche laufen. Unser Traum: Die Frontseite des Hauses von der Vollkornbäckerei Berger für die Leinwand und das kleine rote Häuschen als Stützpunkt für den Beamer. Da beide Häuser der Familie Berger gehören, haben wir schon einmal dort vorsichtig angefragt. "Kriegen Sie", meinten schon mal lapidar die Senioren. Kein schlechter Anfang für ein Projekt, für das wir auch die Partner OWIgut und Volksbank noch gewinnen müssen.
Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Die Stadthalle und die letzten Reste der Listhalle

... hat Jergen Berg in dieser historischen Aufnahme festgehalten. Irgendwann - in weiter, weiter Zukunft - wird es der Stadthalle auch so gehen. Übrig bleibt ein Häufchen Elend...
Bildertanz-Quelle: Jergen Berg

Oktober 2013: Nachtsicht vom Georgenberg


Unser "Jergen Berg" hat seinen persönlichen Hausberg nachts besucht - und dann auf den Auslöser gedrückt. Heraus kamen diese beiden Fotos - oben mit Marienkirche, unten mit der Konkurrenz, der Achalm. In seinem Brief an uns schrieb er: "Neue Fotos für die beste Website Reutlingens". Das hat uns natürlich besonders gefreut.
Bildertanz-Quelle: Jergen Berg

Dienstag, 15. Oktober 2013

80er Jahre: Deutsch-französisches Treffen in der Kaserne...



... oder war es im Foyer? Aber unsere Experten, die vielleicht sogar die ein oder andere Persönlichkeit wiedererkennen, werden uns bestimmt über alle Erklärungsprobleme hinweghelfen.
Bildertanz-Quelle: Charleys Schatulle
... und dann waren wir endlich Freunde. Für immer und ewig. 
Die Bilder sind übrigens von Jean Pilloy von der Burchard, den wir von hier aus herzlich grüßen und gute Besserung wünschen.

Montag, 14. Oktober 2013

Nachdem heute auf Facebook an die Ypern-Kaserne erinnert wird...

... haben wir ein Bild von 1978 beizusteuern. Aufgenommen wurde es am Sankt-Barbara Tag. Und wer hat schon solche Bilder von unseren Franzosen?
Bildertanz-Quelle: Charleys Schatulle

Männer wie wir - Bügelbier...

... da dachte noch niemand an Europaflasche und Kronkorken. Obwohl alle recht diskret das Etikett vor der Kameran versteckt haben, vermuten wir mal, dass es sich um Sigel-Bier handelt. Oder war es doch Achalm-Bräu, wie es sich für diese Eninger Halbstarken ziemte?
Bildertanz-Quelle: Werner Hespeler
Die Achalm-Brauerei
Bildertanz-Quelle: Heimat- und GeschichtsvereinEningen unter Achalm

Übrigens: Seit Jahr und Tag betreut Peter Weckherlin treu und brav unseren Bildertanz-Blog in Eningen unter Achalm. Und es ist erstaunlich, was er vor allem aus dem Fundes des dortigen Heimat und Geschichtsvereins alles herausholt.Wer übrigens meint, dass sich Eninger und Pfullinger nicht verstehen, der sollte man einen Click in diesen Blog-Eintrag wagen...

Blöde Frage... Aber um welchen Hof handelt es sich denn hier...

... fragt ein Reingeschmeckter, der gestern auf dem Georgenberg war und verdutzt ins Tal schaute...
Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer

Sonntag, 13. Oktober 2013

Heute auf dem Georgenberg: Blick auf Reutlingen



Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer

Hier gibt's noch den Click ins ECHAZTAL/Pfullingen

Und wer sich den Nordraum bis hin zum Fernsehturm anschauen will, der clickt HIER

Klein-Venedig in den sechziger Jahren...

... war den Heimatfotografen immer wieder ein Motiv wert. Wenigstens so blieb uns diese Romantik erhalten. Von der Gärtnerei Hespeler haben wir dieses Dia.

Freitag, 11. Oktober 2013

Luftbild 50er Jahre: Von der Leonhards- zur Marienkirche...

... schweift der Blick diagonal durch dieses Luftbild. Man sieht zwischendrin der Burgplatz mit der alten Handwerkskammer (heute steht dort Sport Vohrer/Schuhgeschäft Steinhilber). Weiter links ist das Hallenbad... Ach, schauen Sie sich doch selbst um...
Bildertanz-Quelle: Sammlung Roland Rilling

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Blitzertag 1954: So war das vor bald 60 Jahren


Gemessen wurde damals nicht mittels Radar, sondern mittels Lautstärke. Wer besonders laut fuhr, war des Schnellfahrens verdeächtig und wurde angehgalten, berichtete Der Spiegel damals. Es war nicht am 1. April, aber am 31. März 1954 als dieser Artikel veröffentlicht wurde...

1911: Notlandung eines Flugzeugs...


... und alle Fragen offen...
Bildertanz-Quelle: Sammlung Geschichts- und Heimatverein Lichtenstein (aus den Beständen der Familie Fallscheer, Fotoplatte)

Peter Weckherlin (Siehe Kommentar):
Das erste Flugzeug über Eningen!
Das Bild ist eine Rarität ersten Ranges.


"Irgendwie vermuten wir, dass dies im Zusammenhang mit der Notlandung eines Flugzeuges vor 100 Jahren auf der Rennwiese gewesen sei? Wer kann uns hier weiterhelfen?" So lautete vor zwei Jahren unsere Frage. Das Flugzeug selbst war nur als ein ganz kleiner Punkt zu erahnen. Wir bekamen darauf eine Reihe von Antworten. Und doch blieben auch nach der Lektüre noch Fragen offen. Was waren die Hintergründe zu diesem Flugtag, dessen Landeplatz tatsächlich die Rennwiesen gewesen waren? Dass die Notlandung woanders stattfand, wissen wir inzwischen. Wer weiß mehr, fragen wir mal wieder in die Runde...

Hier nun die Antworten, die uns unsere Experten bislang gegeben haben:

Unsere Flugexpertin und Künstlerin Ulrike Franz hat von Amerika aus recherchieren lassen und brachte uns per Email folgende Erläuterung, die auch von Peter Weckherlin bestätigt wird (Siehe Kommentar)
Kommentar:
Hallo Ulrike, nix Rennwiese, hab das Bild mal nähers angeschaut. Ich bin mir sicher, dass das Bild anlässlich einer Notlandung eines Flugzeuges entstanden ist. Der Ort ist zwischen Eningen und Pfullingen hinter dem heutigen Industriegebiet hinter dem heutigen POCO Markt, früher war das die EVG. Ich hab letztes Jahr mal ein Bild gesehen auf dem auch das Flugzeug zu sehen war. Muss mal ein bisschen recherchieren, aber ich find`s raus. Beste Fliegergrüsse aus Eningen. Horst

Peter Weckherlin schreibt: Hammermässig!
Das erste Flugzeug über Eningen!
Das Bild ist eine Rarität ersten Ranges.
Im Hintergrund über dem Wagendach halbrechts der Berg mit Fels: der Mädlesfels, wir befinden uns also im Eninger Arbachtal. Dort ist 1911 ein Flugzeug gelandet. Das Flugzeug selbst ist winzig klein zu sehen (in der Luft).  Peter Weckherlin

Horst Neubauer schreibt: Also der tatsächliche Landeort war auf der Gemarkung Eningen "Hinter Holz" im unteren Arbachtal
Das Datum: 11. Sept. 1911 anlässlich einer Veranstaltung Namens Deutschlandflug.
Das gezeigte Bild muss nach dem Wiederstart beim Über- Abflug gemacht worden sein.
Es gibt noch weitere Bilder, z. B. wie das Flugzeug am Boden steht mit dem Georgenberg im Hintergrund,
dieses war 2010 auf einem Eninger Kalender das Januar-Bild.
Ich schau mal, vielleicht find ich ja noch mehr
beste Fliegergrüsse Horst

FrAuEn scheibt:…
Hallo, die Landung fand auf dem Gewann "Eninger Öschle" statt. (Evtl. auch das Gewann "Kley Marxen Wies"). Das Gewann "Hinter Holz" liegt deutlich weiter vorne. Die Beschreibung war leider auch im SPD-Kalender falsch.


 
 Bei diesem ersten Flugtag 1911 waren die offiziellen Landungen auf der Rennwiese. Wer weiß mehr darüber?

Roland Nordmann berichtet auf Facebook (10.10.2013), was sein Großvater erzählte: "Das Möwewerk in Eningen gehörte vor dem II.Weltkrieg der jüdischen Familie Saulmann, welche auf der "Helenenburg" Villa zw. Pfullingen und Gönningen wohnte. Diese hatten sogar an ihrem Wohnsitz ein kleines Flugfeld und besaßen ein eigenes zweisitziges Flugzeug, dass wohl regelmäßig von deren Tochter geflogen wurde. Hauptsächlich um zu ihrer Firma in Eningen auf dem Luftweg zu gelangen. Ich denke, das könnte zusammenhängen. Weiß da jemand mehr?"


Ein gewisser Jergen Berg "weiß was darüber. Ein gewisser Blog namens Bildertanz berichtete am 22. Juni 2009 darüber und veröffentlichte genau dieses Bild. Der Text dazu stammt aus Karl Keims Buch "Alt-Reutlingen" von 1975: »Das große Blachfeld im Gewand Ringelbach war im Herbst 1911 als Landeplatz für die primitiven Tauben, Ein- und Doppeldecker des ersten Schwäbischen Überlandfluges ausersehen. Zum großen Leid der vieltausendköpfigen Zuschauermenge mieden die Flieger den grabendurchzogenen Platz und flogen nach Ulm und an den Bodensee weiter. Nur ein einziger fabrizierte eine Notlandung; Lindpaintner hieß der erste Mensch, der hier aus einem Flugzeug nach Reutlingen gelangte.«
Ich ergänze: im Hintergrund ist der noch mit Wein bebaute Georgenberg zu sehen.

Es grüßt *Jergen Berg* "

Raimund Vollmer antwortet: Lieber Jergen, du kennst dich besser aus im Bildertanz als wir Bildertänzer. Genau diesen Text habe ich nämlich gesucht (wobei ich mich eher dunkel daran erinnert habe, diesen von Dir zitierten Text abgeschrieben zu haben), aber nicht gefunden. So klären wir uns selbst auf. D A N K E !

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Der Ledergraben - ein 100-Jahre-Vergleich


Entstanden 1862 (oben) und in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts
Rund 100 Jahre liegen zwischen diesen beiden Aufnahmen. Der Ledergraben war zu Zeiten von Knud Knudsen soch der "Vorgarten" von Reutlingen. Als die untere Aufnahme entstand, die wir der Sammlung von Martin Klaus entnommen haben, war aus dem Ledergraben bereits die Hauptverkehrsader und ein Parkplatz entstanden.
Bildertanz-Quelle: Knud Knudsen / Sammlung Martin Klaus

Werner Früh meint: Es sei möglicherweise das Gartentor. Wirklich. Denn das Tübinger Tor gibt es auch ohne "Fachwerk" im Obergeschoss, wie bei dieser 100 Jahre alten Aufnahme. Leider zeigt uns Knudsen nicht die Turmspitze.

Dienstag, 8. Oktober 2013

1862: An einem Markttag in Reutlingen

Links sehen wir die Kaqchel'sche Apotheke, im Hintergrund das neugotische Rathaus - und jede Menge Verkausfssstände. Dem Norweger Knud Knudsen haben wir dieses grandiose Foto zu verdanken. Dank sei ihm für alle Zeiten.

Montag, 7. Oktober 2013

1862: So sah der Marktplatz vor 151 Jahren aus

Der Norweger Knud Knudsen hatte dieses Foto auf seiner Reise gemacht, sogar als Stereokopie. Der Spitalhof hat noch seinen Spitzturm, Planwagen schmücken den Marktplatz. Der Boden ist noch nicht gepflastert und zugeteert. Die Häuser auf der rechten Seite wurden im 2. Weltkrieg zerstört. Und trotzdem erkennen wir sofort, wo wir sind.
Bildertanz-Quelle: Knud Knudsen

In der Zwergschule von Gruorn

Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer

Herbstblüte & Nebelschwaden

Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer

Sonntag, 6. Oktober 2013

Facebook: Heiße Diskussion bei uns um ein Ortsschild...

... das wir heute veröffentlich haben. Während die meisten es mit Humor nehmen und einfach als das abtun, was es ist: ein Dummer-Jungen-Streich, dem übrigens wohl schon früher das Ortsschild von Degerschlacht zum Opfer fiel, sind einige Freunde doch erbost und vermuten einen nationalsozialistischen Bezug. Aber bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil und schauen Sie mal rein in den Kommentarsegen auf ein Bild, das die Überschrift hatte
"Kein Kommentar!!!"

Hochspannung!

Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer

Als Theodor Heuss in Reutlingen war

Heuss beim Abschied in Richtung Löw & Co: "Jungs, den einen Punkt holt ihr aber jetzt. Wir wollen wieder einmal einen Pokal gewinnen. Als Nationalmannschaft, nicht als Bayern (München)."

70er Jahre: Rathausplatz - irgendwie anders, oder?

Bildertanz-Quelle: Geschichts- und Heimatverein Lichtenstein

Samstag, 5. Oktober 2013

Heute in der FAZ: "Vom Schnäppchendorf zur Luxusmeile" (Metzingen)

Was auf unserer Postkarte aus der Frühzeit des vergangenen Jahrhunderts noch wie pure Idylle aussieht, ist heute eine Touristenattraktion: "3,5 Millionen Menschen kamen allein im vergangenen Jahr nach Metzingen, knapp 40 Prozent davon kommen aus dem Ausland", bemerkt am heutigen Samstag die Frankfurter Allgemeine Zeitung. "Treiber dieser Entwicklung ist die Holy AG, ein Unternehmen, das kaum jemand kennt. Nun schickt sind Holy an, Metzingen noch einmal in eine andere Liga zu katapultieren: 6,5 Hektar mitten in der Stadtmitte sind neu zu überbauen." Weiter heißt es: "Zwei Designerhotels, eine Tiefgarage, eine Hausbrauerei und ein liebevoll begrünter Abschnitt des Flüsschens Erms sind auf dem Plan zu sehen, vor allem aber: Fünf Häuser für internationale Topmarken und als vermutlich alles überstrahlendes Haupt-Haus mit 8.000 Quadratmeter Verkaufsfläche der neue Fabrikverkauf von Hugo Boss." Wir alle kennen irgendwie die Geschichte dieser Stadt, die mit ihren 25.000 Einwohner sich mehr wie eine Großstadt geriert als Reutlingen, das übrigens vor 25 Jahren diesen Status erwarb. Und man wird bei aller mehr oder minder berechtigten Kritik an den Expansionsplänen Metzingens den Verdacht nicht los, dass Reutlingen seit Jahren immer nur aus der Defensive argumentiert. Dabei hat Reutlingen etwas, was Metzingen nicht besitzt: den Bildertanz - nur mal als Beispiel. Aber das interessiert bis heute keinen der Stadtväter wirklich (Ausnahme ist mit Sicherheit Fritz Haux). Am letzten Samstag, in der Kulturnacht, war zum Beispiel keiner dabei, als wir unseren Film "Wir sind 2013" uraufführten. Dabei war es wirklich als eine Hommage an diese Stadt gedacht und auch so verstanden worden. Und in der Tiefgarage, in der die Damen und Herren die Geschichte ihrer Stadt hätten bewundern und bestaunen können, wurde auch keiner der Stadträte gesichtet. So machen wir fröhlich unseren Bildertanz weiter und erfreuen uns eines Zitats von Susan Sontag, einer der prominentesten Schrifstellerin der USA, die 1965 in ihr Tagebuch schrieb. "Kunst ist der erhabene Zustand der Vergangenheit in der Gegenwart." Dieses Zitat stand übrigens heute auch in der FAZ.

Ja, 70er Jahre: Regenwetter wie heute

Bildertanz-Quelle: Sammlung Geschichts- und Heimatverein Lichtenstein

Freitag, 4. Oktober 2013

Der Karlsplatz vor 85 Jahren: Warten auf die Straßenbahn


Bildertanz-Quelle: Fritz Haux

Zahnradbahn 97 501: Schwarz-rote Koalition...

... ist seit gestern eine ernsthafte Option, nachdem Bundeskanzlerin Angelok Merkel in Reutlingens Westbahnhof einen Blick auf das Räderwerk der Zahnradvahn 97 501 geworfen hatte. "Wir müssen Dampf machen", weist sie auf den schwarzen Überbau der Maschine hin, "damit sich das rote Räderwerk bewegt." Wenig begeistert war sie davon über die angebliche Steuer-Erhöhung, die dies Lok mit ihrem hochgestellten Führerhaus zu suggerieren schien. Doch dann sah sie bei der Fahrt zurück nach Stuttgart, wo die Bundesbahnzlerin die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit besucht hatte, dass sich die Lok gar nicht durch Steuer führen ließ, sondern auf festen Gleisen fuhr - und die waren eher schwarz als rot. Beunrihigt war sie schließlich von dem vielen Grün, das links und sogar rechts von der Strecke an ihr vorbeisauste.
Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Heute war Biosphärenmarkt in Münsingen


Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer

Vorkrieg & Nachkrieg: Mit Rathaus und ohne Rathaus

Hier sehen wir die Rückseite des alten Rathauses, das 1945 zerbombt wurde. Es ist das Gebäude unterhalb der Marienkirche.
Bildertanz-Quelle: Sammlung Messerschmiede Brucklacher
Und so sah der Marktplatz nach dem Krieg aus. Der vordere Teil war der Rathausplatz, die nach der Verwüstung durch den 2. Weltkrieg zu einer Einheit verschmolzen waren. Heute wird dieses Gelände vom neuen Rathaus besetzt.
Bildertanz-Quelle: Sammlung Roland Rilling

Dienstag, 1. Oktober 2013

Der Katalog: Fritz Haux diktiert Andrea Blume ins Facebook...

Das war jetzt eine Nachricht auf Facebook, die einen so richtig motiviert. Aus dem Haus Wohntextilien Haux gibt es nämlich folgendes zu berichten:

Lieber Herr Vollmer,
mir gegenüber sitzt Herr Haux und sieht Ihren Katalog - Buch - an.

jetzt schreibe ich...

Sehr geehrter lieber Herr Vollmer,
vielen Dank für dieses tolle Buch über Reutlingen! Sie haben damit ein Zeitdokument geschaffen, das seinesgleichen sucht. Dafür nochmals vielen Dank - auch als alter Reutlinger. Über die Würdigung meiner Bildersammlung habe ich mich natürlich riesig gefreut, auch wenn es mich ein bischen beschämt angesichts der vielen vielen Bilder, die Sie mit viel Liebe und sehr viel Arbeit zusammengetragen haben.
Ich würde mich freuen, wenn Sie einen Besuch in der Stadt dazu nutzen, bei uns im Geschäft vorbei zu sehen.
Herzliche Grüße Ihr Fritz Haux

und von mir natürlich auch viele Grüße - er blättert und blättert und ist begeistert!

Kulturnacht: So sah Meister Kleinfeldt die Welt



Der Tübinger Fotograf Volkmar Kleinfeldt war am Samstag nach Reutlingen gekommen, um sich die Fotos seines Vaters anzusehen, die Teil unserer Ausstellung in der Tiefgarage der Stadthalle geworden sind. Natürlich konnte er es nicht lassen, und er musste selbst ein paar Aufnahmen machen.
Bildertanz-Quelle: Volkmar Kleinfeldt