Mittwoch, 20. Mai 2015

Ist das wirklich Reutlingen? Ist das wirklich der Georgenberg?

Alles wirkt irgendwie so ganz anders auf diesem Bilder aus der Sammlung Helmut Akermann
Bildertanz-Quelle:Sammung Helmut Akermann

Dienstag, 19. Mai 2015

GROSSBRAND IN REUTLINGEN



Schreinerei Wurster am Südbahnhof
Bildertanz-Quelle:Markus Sosnowski

Skyline Tübinger Tor, aber Jahre und Jahrzehnte dazwischen

 

Bildertanz-Quelle: Dimitri Drofitsch (2015, oben), Raimund Vollmer (2012, Mitte), Karl Vöhringer (vermutlich 1970er, unten)

DER STEG DES ANSTOSSES 
(kurz vor seiner Dezimierung)

1990: Als die Oldtimer sich noch einen Maybach leisteten




Auf dem Marktplatz in Reutlingen
Bildertanz-Quelle:Karl Vöhringer

Montag, 18. Mai 2015

Mai 1953: Als Boxweltmeister Max Schmeling in Eningen war...


Da war der Andrang groß. Dabei stieg natürlich der Box-Weltmeister selbst nicht in den Ring. Das heißt: Ganz stimmt das nicht, wie unsere früheren Blogeinträge belegen. Einen Zeitungsbericht haben wir im Album von Horst Weiwadel gefunden, damals der Boxerstolz in Eningen: HIER.
Bildertanz-Quelle: Heimat- und Geschichtsverein Eningen unter Achalm



Erstveröffentlichung im Bildertanz am 4. August 2011

Gute, alte Wilhelmstraße zwischen heute und gestern

 
Ein Nachkriegsbild (2014) oben, ein Vorkriegsbild (???) unten...
Bildertanz-Quelle: Wolf-Rüdiger Gassmann (oben) / Sammlung Bert Wagner (unten)

Sonntag, 17. Mai 2015

Viermal (fast) dieselbe Perspektive: Am Listplatz des Stillstands...


... möchte man beim Betrachten der oberen zwei Bilder sagen. Klar, die Namen haben sich geändert. Das Schild Dresdner Bank ist ebenso verschwunden, wie das der Commerzbank, die ja die Dresdner geschlickt hat. Aus Merkurd wurde Horten und aus Horten Kaufhof. Da ist der Vergleich mit dem Bild unten, das uns Gurdrun Adolph zur Verfügung stellte, schon mehr gekennzeichnet von Veränderungen. Das Parkhotel verschwand in den siebziger Jahren. Und Merkur motzte sich im Zeichen von Horten mächtig auf. An den unteren beiden Bildern sieht man indes, wie sehr sich die Park-Situation vor dem Park-Hotel veränderte. Es sind Bilder zum Verweilen an diesem Sonntag...


Bildertanz-Quelle:Raimund Vollmer (oben), Eigen Keppler (Mitte), Gudrun Adolph (unten), Helmut Akermann (ganz unten)

Samstag, 16. Mai 2015

Freitag, 15. Mai 2015

Arbeitsplätze in Reutlingen: An Altenburg liegt es nicht...


Auffahrt der B464 auf die B27 im Sommer 2014


... wenn seit mehr als drei Jahrzehnten die Arbeitsplatzsituation in Reutlingen stagniert, eigentlich sogar rückläufig ist. Am vergangenen Mittwoch stimmte der Bezirksgemeinderat von Altenburg, dem letzten Ort auf Reutlinger Gemarkung vor dem Anschluss an die B27, gegen die Erweiterung des Gewerbegebietes Mahden, das die Stadt zusammen mit Kirchentellinsfurt aufgebaut hat. Denn hier entstanden seit 1990 rund 1000 Arbeitsplätze. So heißt es in Insiderkreisen.
Sicherlich haben die wenigsten Altenburger dort ihren Arbeitsplatz, sondern die Mitarbeiter im Gebiet Mahden kommen von überall her, so wie die Altenburger in Reutlingen ihre Beschäftigung haben, aber auch in Stuttgart, Tübingen oder Pliezhausen. Die Menschen in unsere Region sind mobil, die B27 ist schon jetzt jeden Morgen "gut besucht" - und zwar in Richtung Stuttgart, was darauf schließen lässt, wohin die Reise geht.
Wer in seinem Bekanntenkreis herumfragt, wo denn die Freunde und deren Angehörige arbeiten, wird viele, viele Orte genannt bekommen. Manchen Eltern geht es so wie dem Autor dieser
Zeilen, der in Altenburg wohnt: keine der drei erwachsenen Töchter hat einen Arbeitsplatz hier gefunden. Und auch deren Lebensgefährten/Ehemänner arbeiten noch nicht einmal im Kreis Reutlingen.

Die B 27 - eine Straße in die Zukunft? 

Rund 60 Jahre permanenten Strukturwandel hat die Stadt Reutlingen hinter sich. Die Textilindustrie war die große Dominante in den 50er Jahren. Doch der weltweite (Lohn-)Wettbewerb sorgte dafür, dass sich die Maschinenbauer mit ihrer Exportindustrie mehr und mehr in den Vordergrund schoben. In den sechziger kam mit Bosch die elektrotechnische Industrie dazu und ist heute der prominenteste Arbeitgeber. Die Lederindustrie, einst ein Aushängeschild der Stadt, ist gänzlich verschwunden.
Nun könnte die Stadt ja sehr, sehr stolz auf sich sein. Die Reutlinger sind fleißig. Es herrscht, legt man die Arbeitslosenstatistik zugrunde, Vollbeschäftigung. Ein Prozent ist nichts. Aber das liegt auch daran, dass mit 48.000 Arbeitsplätzen das Angebot schlichtweg zu niedrig ist. 42 Millionen Arbeitsplätze gibt es in Deutschland für 81 Millionen Menschen, also mehr als die Hälfte. Dieses Verhältnis gab es auch noch vor 30 Jahren in Reutlingen. Da gab es 50.000 Arbeitsplätze für 95.000 Einwohner.  Heute zählt Reutlingen 112.000 Bürger. Nur noch 43 Prozent fänden also theoretisch hier an der Echaz einen Arbeitsplatz. Aber! 17.000 mehr Bürger, Reutlingen ist seit 1985 kräftig gewachsen, fast so, als hätte es Pfullingen geschluckt. Unter den Neubürgern müssen also viele, viele Pendler sein.
Damit kommen wir zurück zur B27, dem vierspurigen Ersatz-Highway für die einzige Großstadt in Baden-Württemberg, die keinen Autobahnanschluss hat. Die B27 gibt es seit 30 Jahren, mit B464-Anschluss seit 1990. Die Bundesstraßen haben also dazu geführt, dass immer mehr Menschen zu uns kamen, aber keine Arbeitsplätze. Nur Altenburg - eigentlich ein reines Wohngebiet - war da ein kleines Auffangbecken, das nun vergrößert werden soll. Prinzipiell ein gutes Ansinnen, dem man sich auch nicht widersetzen kann. Das Problem ist nur, dass alles jetzt ganz schnell gehen soll. In einem Top-Down-Ansatz, zu dem Verwaltungen ohnehin gerne neigen. Doch Probleme werden im 21. Jahrhundert Bottom-up gelöst, von unten nach oben und nicht von oben nach unten. Das scheint zwar so manche Entscheidung zu verlangsamen, weil man viel miteinander reden und abstimmen muss. Aber wer 30 Jahre verplempert hat, der kann nicht erwarten, dass die Bezirksgemeinderäte etwas in drei Wochen richten. Das Nein in Altenburg ist in Wirklichkeit ein Angebot zum Mitwirken. Und wenn die anderen "Bezirke", wie unsere Dörfer ja offiziell heißen, ebenfalls zum Nein tendieren, dann könnte daraus eine richtig große Sache werden. Und zwar sehr schnell, sehr gründlich und sehr modern. Natürlich müssen wir mit sehr viel Phantasie darangehen, weil wir Annahmen über die Arbeitsplätze der Zukunft stellen müssen. Roboter sind keine Arbeitsplätze. Sie brauchen auch keine Wohnungen. Menschen brauchen keine fußballfeldergroße Hallen, sie brauchen Büros - vielleicht sogar mit urbanem Schick, wie ihn Reutlingens Innenstadt durchaus bieten könnte.
Anders formuliert: Der Bau von eingeschossigen Werkhallen in den Außenbezirken wie Altenburg schafft nur Arbeitsplätze für Roboter, aber wären die nicht besser aufgehoben in menschenleeren Gegenden als in Wohngebieten? Ist da nicht ganz Reutlingen der falsche Platz, wäre da nicht der Kreis Reutlingen gefordert? Aber Reutlingen soll ja kreisfrei werden. Vielleicht ist dies vor diesem Hintergrund sogar der falsche Ansatz.
Die Arbeitsplätze der Zukunft sind vielleicht doch die Wohngebiete. Jedenfalls für uns Menschen. Eine verstopfte B 27, die auch noch von LKWs zugdröhnt wird, ist für uns Menschen bestimmt keine Straße in die Zukunft. (Raimund Vollmer)

Garden Life (2): Dimitris Bilder einer Ausstellung (2)

Einladung zur "Grill"-Party. Die Show ist noch bis Sonntag, 17. Mai geöffnet!  Mehr Bilder HIER

Garden Life (1): Dimitris Bilder einer Ausstellung

BILDERTANZ: "Der Sekt, der schmeckt! Reutlingen"
Mehr Bilder HIER
http://rv-bildertanz.blogspot.de/2015/05/garden-life-1-dimitris-bilder-einer.html

Donnerstag, 14. Mai 2015

Schaufenster der mondänen Art in Reutlingen...

 ... in der mittleren Wilhelmstraße....
... am Marktplatz, neben dem "Haus Bofinger"
... vor dem ersten Weltkrieg in der Wilhelmstraße...
... um 1905 in der Katharinenstraße...

 ... um 1909 in der unteren Wilhelmstraße

Bildertanz-Quelle:Fritz Haux, Familie Lachenmann, Familie Ostrowski/ Volksbank Reutlingen

Das Karamellhäuschen heißt es, weil dort einmal Bonbons verkauft wurden...

... und es gilt als eines der niedlichsten und romantischsten Geschäfte in Reutlingen. Aber stetiger Wechsel in dem Geschäft zeigen, dass Romantik noch keine Erfolgsgarantie ist. An der Höhe der Miete wird es bestimmt nicht liegen. Vielleicht ist die Entdeckung der Wien- und Käsekutur der Renner...

Fleurs des lis - so hieß es 2011


Sputnik - Spielwaren, das war 2013 und 2014
Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer

Mittwoch, 13. Mai 2015

Vor 40 Jahren: Warten auf das Telefon

Bildertanz-Quelle:Familie Holder, Sickenhausen

Erst 1976 - so erklärte die damals für das Fernmeldewesen verantwortliche Deutsche Bundespost - sei man in der Lage, alle Telefonanträge erfüllen zu können. Vorher müsse man halt warten. Drei Jahre und mehr mussten in der ersten Hälfte der sienziger Jahre die Menschen in Deutschland warten, bis sie endlich den Anschluss an die Welt bekamen. "Wir stehen vor einer wahren Explosion im Fernmeldewesen, aber wir wissen nicht, wo wir die Mittel hernehmen sollen. Wir kommen uns hier vor wie Rennpferde, die nicht laufen dürfen", kritisierte das Fernmeldetechnische Zentralamt in Darmstadt. Trotz einer fetten Milliarde DM Gewinn fehlten der Deutschen Bundespost damals jene 1,5 Milliarden DM, um das Telefonnetz nachhaltig zu sanieren. Der Grund: der Staat brauchte das Geld. Zugleich war es die Zeit, in der der Staat die Arbeitslosen von der Straße bringen wollte, in dem er ihnen Jobs in bundeseigenen Betrieben anbot. Und da wurde ganz besonders die Bundespost eingeschaltet. Es ist eine doch sehr, sehr ferne Zeit, wenn man allein auf die vergangenen 40 Jahre Telefongeschichte zurückblickt. In den USA, wo die Telekommunikation von einem privaten Monopol betrieben wurde, dauerte es keine drei Tage, bis man einen Anschluss bekam. In Deutschland waren es 1971 rund 580.000 Bürger, die seit drei Jahren auf ihr Telefon warten mussten. Eine Zahl, vergleichbar mit allen Menschen im Kreis Reutlingen und Tübingen.

Dienstag, 12. Mai 2015

INTELLIGENZTEST - WO WÜRDE DA WOHL REUTLINGEN LANDEN?

Die Plattform "Mein-wahres-ich.de" hat übers Internet in den 30 größten Städten einen IQ-Test bei 100.000 Bürgern durchgeführt. Die intellgentesten Menschen leben in Hamburg und erreichen einen IQ von 124. Schlusslicht ist Wiesbaden mit einem IQ von 104. Stuttgart ist mit 109 nicht weit davon entfernt. Karlsruhe würde wieder Hoffnung machen, es ist die zweitintelligenteste Stadt, Mannheim gehört aber auch nicht gerade zu den Städten, in denen wir - die Genies aus dem Bildertanzland - uns zuhause fühlen würden, meint Euer Charley. Was meint Ihr, wieviel IQ gebt Ihr RT? Mehr als Stuttgart (109) oder weniger?

Zeitzeugin: Kein Bett, kein Brot und fern der Heimat


Gehamstert habe sie nicht, aber Ahrensammeln war sie gewesen - auf der Alb. Wie es ihr da so ging, erzählt uns die Pfullingerin Marianne Münzinger. 
Bildertanz-Quelle:Raimund Vollmer


Die bisher erschienenen Beiträge aus unserer Video-Reihe

Was wir bisher veröffentlicht haben

1. Weimar, Nazizeit und Krieg 
Adolf Haussmann // Günther Fauser // Walter Siemes (Betzingen) // Willi Raiser (Rommelsbach) // Richard Walker (Altenburg) (1) // Anneliese Siemes (Betzingen) (1) // Richard Blank //  Ruth Mühleisen (Pfullingen) (1)  // Marianne Münzinger (Pfullingen) (2) //

2. Die Bomben: Als Feuer vom Himmel fiel
 Knut Hochleitner (1) //  Ruth Haussmann (1) // Adolf Haussmann (1) // Inge Schäfer (Gönningen) // Ursula Deutschle //

3. Der Einmarsch: Die Franzosen kommen
Anneliese Siemes (Betzingen) (2) // Helmut Thumm (Rommelsbach) // Marianne Münzinger (Pfullingen) // Gerhard Fingerle (Altenburg) // Besatzungszeit in Altenburg Reiner Zeeb (1) // Besatzungszeit in Altenburg Reiner Zeeb (2)
Besatzungszeit in Altenburg Reiner Zeeb (3) // Ruth Mühleisen (Pfullingen, 2) //


4. Nachkrieg, Flucht und Heimkehr
Lieselotte Fischer //Helmut Pauler (Altenburg)  // Herbert Fuchs // Hans Weimar (1) // Hans Weimar (2) // Marianne Münzinger (Pfullingen) (3) //

5. Schule, Leben und Beruf
Anneliese Siemes (Betzingen) (3) // Knut Hochleitner (2) //

6. Währungsreform
Ruth Haussmann (2) //


Montag, 11. Mai 2015

Zeitzeugin Ursula Deutschle 1945: Die Angst vor dem Fliegeralarm und ihre Folgen


Vielleicht nur deshalb, weil ihre Mutter nicht mehr in den Bunker fliehen wollte, wurde Ursel Deutschle, geborene Vohrer, gerettet. Die 82jährige erzählt. 

Bildertanz-Quelle:Raimund Vollmer

Samstag, 9. Mai 2015

Karlsplatz: Der Zob, die Bahn und die Unterführung - 1970 (und die Perspektive von heute)



Bildertanz-Quelle:Raimund Vollmer (Dezember 2014, oben), Ludwig Franz (1970, unten)
Und dann noch vor zehn Jahren, als hier das Gebäude vom "Foto Dohm" noch stand. 

Bildertanz-Quelle: Tanja Wack (2005)