| Bildertanz-Quelle: Friedrich Fingerle |
Posts mit dem Label 1930er Jahre werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label 1930er Jahre werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Montag, 26. Mai 2014
Samstag, 7. Dezember 2013
Alteburgstraße 5: Abbruch der Moderne
Eine kleine Reutlinger Baugeschichte zur Erinnerung an das Gebäude Riehle und Kleinecke an der Alteburgstraße 5, das bald abgerissen wird:
In den 1930er Jahren wurde in Reutlingen an der Alteburgstraße ein modernes Wohn- und Geschäftsgebäude gebaut. Es wurde lange Zeit von der Firma Riehle und Kleinecke betrieben, die unter anderem Gartenzubehör verkauft haben. In den letzten Jahren stand es leer, es wurde von Vandalen im Innenbereich stark zerstört. Damals, zur Bauzeit, war es hochwertig eingerichtet. Es besaß bereits eine Zentralheizung mit Heizkörpernischen und hochwertige Heizkörperverkleidungen aus Holz, ein "Damen-Büro"... und und.
Sie kennen es sicherlich:
Das Vorbild für dieses Gebäude war unter anderen die "moderne Architektur" der damaligen Zeit: Zum Beispiel die Gebäude von Erich Mendelsohn, einem damaligen "Star-Architekten", der sehr schwungvolle Fassaden mit Rundverglasungen gebaut hatte, wie 1928 das Kaufhaus Petersdorff in Breslau.
Das Gebäude an der Alteburgstraße hatte zwar ein "konservatives" Satteldach. Mit der Rundverglasung am Eingang jedoch war es für Reutlingen in Anbetracht der Tatsache, dass etwa 100 m weiter das Fachwerk-"Klein-Venedig" stand, ultra-modern. Wenn man sich das Gebäude dazu noch mit Flachdach vorstellen mag, bemerkt man, dass es weit und breit eine gestalterische Ausnahmeerscheinung war:
Bild oben: Rundverglasung am Eingangsbereich.
Bild oben: Moderne Fassade mit viel Glas, und ein moderner Schriftzug...
Bild oben: Eingangstor, mit streng geometrischer Gestaltung.... und...die Bezüge zur damaligen Kunst und heutigen Kunstgeschichte: Bild oben rechts: Gemälde von Piet Mondrian, Komposition, 1937-1942.
Bild oben: Schwungvoller Handlauf am Treppenaufgang.
Bilder der Innenräume:
Bild oben: Ein bisschen künstlerisch: Treppenaufgang vom Obergeschoss ins Dachgeschoss.
Bild oben: Wir nennen es einfach "Damenbüro".
Bild oben: Eingang mit Marmorverkleidung.
Bild oben: Einbau-Küchenschrank.
Bild oben:
Dieses Gebäude hätte man - aufgrund seiner Top-Lage in der Nähe der Stadthalle - gut für einen außergewöhnlichen Laden oder ein Café umnutzen können.
(c) Bilder: M. Kurz
In den 1930er Jahren wurde in Reutlingen an der Alteburgstraße ein modernes Wohn- und Geschäftsgebäude gebaut. Es wurde lange Zeit von der Firma Riehle und Kleinecke betrieben, die unter anderem Gartenzubehör verkauft haben. In den letzten Jahren stand es leer, es wurde von Vandalen im Innenbereich stark zerstört. Damals, zur Bauzeit, war es hochwertig eingerichtet. Es besaß bereits eine Zentralheizung mit Heizkörpernischen und hochwertige Heizkörperverkleidungen aus Holz, ein "Damen-Büro"... und und.
Sie kennen es sicherlich:
Bild oben: Rundverglasung am Eingangsbereich.
Bild oben: Eingangstor, mit streng geometrischer Gestaltung.... und...die Bezüge zur damaligen Kunst und heutigen Kunstgeschichte: Bild oben rechts: Gemälde von Piet Mondrian, Komposition, 1937-1942.
Bild oben: Schwungvoller Handlauf am Treppenaufgang.
Bilder der Innenräume:
Bild oben: Ein bisschen künstlerisch: Treppenaufgang vom Obergeschoss ins Dachgeschoss.
Bild oben: Wir nennen es einfach "Damenbüro".
Bild oben: Eingang mit Marmorverkleidung.
Bild oben: Einbau-Küchenschrank.
(c) Bilder: M. Kurz
Donnerstag, 5. Dezember 2013
Freitag, 29. November 2013
Abriss: Der bedauerliche Abriss des GWG-Gebäudes, Alteburgstraße, Reutlingen:
Wenn Sie sowieso bald in Reutlingen sind, um einzukaufen, machen Sie doch einen Spaziergang zur Alteburgstraße: Sie sehen dort - nicht mehr lange - das "GWG-Gebäude", das zu den wenigen öffentlichen Gebäuden der Stadt Reutlingen gehört, das während der Hitlerzeit gebaut wurde.
Das Gebäude wird bald abgerissen. Obwohl es von der Denkmalpflege lange als Prüffall angesehen wurde. Erbaut wurde es in den 1940er Jahren von dem Architekt Krenn. Erst war es Elektrizitätswerk, dann Rathaus-Ersatz, dann GWG-Hauptgebäude bis 2013.
Da die Architektur der Hitler-Zeit ein wenig aufgearbeitetes und "beleuchtetes" Thema ist, können Sie sich einen Eindruck über die Architektur und Innenarchitektur dieser Zeit verschaffen:
Das Überraschende und Erstaunliche an dem Gebäude ist, dass die originale Innenraumgestaltung der 1940er Jahre eine äußerste Eleganz zeigt, die man der Architektur der "Kriegszeit" nicht zugetraut hätte. Der Stadt Reutlingen, uns, und unseren Bürgervertretern wird also das letzte öffentliche Gebäude aus dieser Ära verlorengehen. Wir möchten unseren Bürgervertretern ganz stark ans Herz legen, stadtbildprägende Gebäude beim "nächsten Mal" zu erhalten.
Bild oben: Ist das nicht elegant gelöst? Originale Einbauschränke mit Einbauwaschbecken.
Bild oben: GWG-Gebäude, Kellergeschoss: Ehemaliger Luftschutzbunkerraum, mit Stahltüren, übrigens hergestellt von der Reutlinger Firma Hess. Ein Fall für das Industriemagazin?!
(c) Bilder: M. Kurz
Donnerstag, 29. Dezember 2011
Dienstag, 2. August 2011
Dienstag, 7. Juni 2011
Falls Sie über Pfingsten nach Berlin fahren ...
... haben wir hier ein paar Fotomotive für Sie. Die "Drehscheibe" stammt aus dem Jahr 1936 und zeigt neben den technischen Informationen links und den Motiven für Ihre Fotos rechts bzw. in der Mitte auf der Rückseite die Abfolge der sportlichen Ereignisse bei der XI. Olympiade 1936 in Berlin. Die Rückseite zeigen wir Ihnen aber erst ab dem 1. August, dem Tag, an dem vor 75 Jahren die Olympiade begann.
Die meisten Motive können Sie nach dem Wiederaufbau Berlins heute wieder sehen - im alten hauptstädtischen Glanz.
Für gute Fotos sollten Sie den Instruktionen des Foto-Wegweisers unbedingt Folge leisten!!!
Die meisten Motive können Sie nach dem Wiederaufbau Berlins heute wieder sehen - im alten hauptstädtischen Glanz.
Für gute Fotos sollten Sie den Instruktionen des Foto-Wegweisers unbedingt Folge leisten!!!
![]() |
| Bildertanz-Quelle: Sammlung Ingrid und Jürgen Reich |
Sonntag, 27. Februar 2011
1930: Ein Opel in Reutlingen...
Sonntagsausflug der Herren in den dreißiger Jahren...
Dienstag, 14. September 2010
Die künftige Bebauung des Achalmgebietes der Stadt Reutlingen

»Bei der meist hügeligen Beschaffenheit unseres Landes bereitet eine harmonische Hang- und Höhenbebauung vielfach Schwierigkeiten, insbesondere wenn der Ausdehnungsdrang größerer Städte dabei mitspielt. Dies ist in Zukunft auch in Reutlingen der Fall. Hier ist eine befriedigende Lösung von besonderer Bedeutung, weil es sich um das Vorgelände der Achalm handelt, also eines unserer schönsten und durch seine Insellage weithin wirkenden Berges unserer Alb. Nach und nach will die Stadt auch an seinem Fuß hinaufklettern und es ist Zeit, diese Bebauung in solche Bahnen zu lenken, dass das schöne Landschaftsbild dadurch keine Beeinträchtigung erleidet. Weil es sich hier um eine Stelle handelt, auf welche die Augen unseres ganzen Landes gerichtet sind, hält der Bund für Heimatschutz sich für befugt und berechtigt, sich auch um das, was hier geplant ist, zu bekümmern. Schon 1907 hat Professor Theodor Fischer sich mit dieser Frage befasst. Um einer wahllosen und wilden Überbauung der weithin sichtbaren Hänge beizeiten vorzubeugen und ein möglichst günstiges Bild dieses Hangegebietes und Vorgeländes der Achalm zu erzielen, hat der Gemeinderat von Reutlingen mit seinem Bürgermeister an der Spitze in neuester Zeit im Bewußtsein seiner Verantwortung für diesen schönen Fleck unseres Landes einen Bebauungsplan, der noch über die Fischerschen Vorschläge hinausgeht und besondere Anbauvorschriften durch den Vorstand des Stuttgarter Stadterweiterungsamts, Oberbaurat Dr. Otto ausarbeiten lassen. Die im Hinblick auf dieses Ziel aufgestellten Vorschriften sehen an der neuen, auf halber Höhe waagrecht geführten Hangstraße geräumige, 20 Meter weite Hausabstände vor, daß die Häuser ganz in Grün eingebettet werden, und verlangen breit gelagerte, höchstens zweistöckige Häuser mit ruhigen Walmdächern. Die steilen Abhänge gegen das Tal und die bekrönende Kuppe sollen ganz von Gebäuden frei gehalten werden. An einer markanten Bergnase ist eine Aussichtsstraße mit geeignetem Baumsatz vorgesehen. Zur Vervollständigung des Ganzen soll wegen Ausdehnung dieser Bauvorschriften auch auf das zur Markung Eningen gehörige Achalmgelände mit dieser Gemeinde verhandelt werden.
Dieses Vorgehen der Stadt Reutlingen ist sehr begrüßenswert und verdient unsere volle Anerkennung. Es ist zu hoffen und zu wünschen, daß die Durchführung des Geplanten allen Widerständen zum Trotz und so ein gutes Vorbild für andere, ähnliche Verhältnisse ergeben möge.«
(Quelle: Schwäbisches Heimatbuch 1930. Herausgegeben vom Bund für Heimatschutz in Württemberg und Hohenzollern. Eßlingen a.N., S. 138/139)
Montag, 26. Oktober 2009
Nationalsozialismus: Adolf Hitler in Reutlingen...

Es ist vielleicht eines der Fotos, die einen ganz besonders unangenehm berühren. Ein gewaltiger Aufmarsch, große Ordnung, alles in einer Perfektion, die einen die brutale Dikatatur erahnen läßt, mit der Deutschland konfrontiert wurde und die übrige Welt konfrontiert hat. Aber es ist sehr schwer herauszufinden, wann denn genau der GröFaZ in Reutlingen war. Das sagt wohl keiner der Historiker gerne, aber irgendwo versteckt ist das Datum.
Im Juli 1932 - das haben wir herausgefunden - war er auf jeden Fall hier. Ob sich darauf aber dieses Bild bezieht, ist nicht erkennbar. Wer weiß mehr?
Nun - Werner Früh gibt in seinem Kommentar die Antwort.
Bildertanz-Quelle: Bert Wagner
Dienstag, 8. September 2009
Lieferwagen der Firma Haux 1933

Ein Lieferwagen der Firma Haux in der Reutlinger Wilhelmstraße im Jahr 1933
Quelle Foto Kleinfeldt Tübingen
Samstag, 7. März 2009
Klein-Venedig in den dreißiger Jahren
Mittwoch, 4. März 2009
Markthallen sehen doch eigentlich so aus, liebe Reutlinger...
Dienstag, 3. Februar 2009
Abonnieren
Posts (Atom)



























